Anhänger Versicherung

Für einen erweiterten Versicherungsschutz im Schadenfall

Anhänger Versi­che­rung - CosmosDirekt

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Diese Versicherungen können für eine Vielzahl von Anhängern eingesetzt werden
  • Zum Abschluss einer Anhängerversicherung darf kein eigener Antrieb am Anhänger vorliegen
  • Anhänger müssen separat zum Zugfahrzeug versichert werden
  • Der Versicherungsschutz kann als Haftpflicht, Teilkasko oder Vollkasko abgeschlossen werden

Ist der Anhänger mit dem Zugfahrzeug verbunden, gilt für die Fahrzeugkombination die Versicherung des Kfz? Leider falsch! Viele Autofahrer gehen davon aus, dass Anhänger in der Kfz-Versicherung mitversichert sind. Laut Gesetz müssen Anhänger jedoch separat mit einer Haftpflicht oder sogar optional einer Kaskoversicherung geführt werden. Liegt kein Versicherungsschutz vor, darf der Anhänger nicht im Straßenverkehr bewegt werden.

Auch wenn Anhänger-Versicherungen oft günstig sind, lohnt sich ein Vergleich. Denn Prämien, Versicherungsbedingungen und Leistungen können erheblich voneinander abweichen. Wir erklären Ihnen, welche Anhängerversicherung den richtigen Versicherungsschutz bietet.

Unser Ratgeber bietet Ihnen allgemeine Informationen zur Versicherung Ihres Anhängers. Möchten Sie auch Ihr Zugfahrzeug bestens geschützt wissen, erhalten Sie hier außerdem alle Informationen zu unserer Kfz-Versicherung.

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Welche Versicherung kann ich für Anhänger abschließen?

Ebenso wie bei anderen Fahrzeugen, zählt die Haftpflicht auch für Kfz-Anhänger als vorgeschriebene Versicherung, um am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen. Teilkasko und Vollkasko können optional abgeschlossen werden. Die Teilkaskoversicherung bietet Schutz vor Schäden durch Zerstörung oder Diebstahl, die Vollkaskoversicherung kommt auch für selbstverschuldete Unfälle oder Vandalismus auf.

Möchte man seinen Autoanhänger mit einer weitreichenden Versicherung ausstatten, sollte man daher eher den Kaskoschutz vereinbaren. Um welche Art von Anhänger es sich handelt, spielt bei den grundsätzlichen Auswahlmöglichkeiten der passenden Versicherungen keine Rolle. Ein Pferdehänger muss ebenso abgesichert werden wie ein Kastenanhänger. Bedeutend ist lediglich, welchen Versicherungsumfang man sich wünscht. Nicht zuletzt sollte auch auf Leistungen wie eine Kaufpreisentschädigung oder aber Vergünstigungen durch den Abschluss anderer Haftpflichtversicherungen, beispielsweise für Ihren PKW, geachtet werden.

Die Vorteile einer geeigneten Anhängerversicherung

Möchte man seinen Anhänger abgesichert wissen, ist eine Versicherung mit passendem Umfang Pflicht. Gute Angebote von Versicherern bieten Ihnen eine umfassende Beratung, recht hohe Versicherungssummen und eine faire Prämie. Für die Festlegung der Leistungen ist aber die Art Ihres Anhängers relevant. Möchten Sie ein Angebot anfragen, sollten Sie sich zusätzlich zuvor über das Gewicht Ihres Anhängers informieren. Passende Versicherungen gibt es sowohl für Anhänger mit 750 kg als auch mit 1300 kg – der Preis für die Versicherung kann sich aufgrund der Last allerdings unterscheiden. Haben Sie den passenden Versicherungsschutz gefunden, sind Unfälle sowohl mit dem Zugfahrzeug als auch dem Anhänger abgesichert. Sie können sich also mit einem rundum sicheren Gefühl im Straßenverkehr bewegen. Ein bedeutender Vorteil ist außerdem, dass jede Art von Anhänger abgesichert werden kann. Vom Pferdeanhänger bis hin zum Wohnwagen werden Haftpflicht- und Kaskoversicherungen angeboten, die eine Vielzahl von Schäden abfangen können.


Anhänger – nützliche Helfer bei Transportaufgaben

Anhänger sind Verkehrsmittel, die über keinen eigenen Antrieb verfügen, sondern von einem Fahrzeug wie einem PKW gezogen werden. Für alle Transporte, die nicht regelmäßig stattfinden, stellt der Anhänger die ideale Ergänzung dar. Bei Bedarf lässt er sich einfach am Zugfahrzeug mittels Anhängerkupplung befestigen. Die Auswahl an Anhängern ist umfangreich. Für jeden Einsatzzweck gibt es das passende Modell. Falls unter den Standardanhängern nicht das richtige Modell dabei ist, kann nach den eigenen Bedürfnissen sogar ein Anhänger mit Spezialaufbau angefertigt werden. Grundsätzlich werden bei Anhängern vier Oberarten unterschieden:

  • Anhänger für Fahrzeugtransporte
    Hierzu zählen alle Modelle, die andere Fahrzeuge transportieren. Zum Beispiel Pkw, Motorräder oder Baumaschinen.
  • Anhänger für Tiertransporte
    Sie dienen zur Beförderung von Tieren. Am häufigsten ist unter den klassischen Pkw-Anhängern wohl der Pferdeanhänger auf unseren Straßen zu sehen.
  • Anhänger für Waren oder Stückgut
    Auch hier unterschiedet man bis zu 14 Typen von Anhängern – vom Sattelauflieger für den Gütertransport bis hin zum häufig gesehenen Kastenanhänger.
  • Verkaufsanhänger
    Hierzu gehören z. B. Eiswagenanhänger und Markt-Anhänger für Fleisch, Fisch und Käse.

Bis zur Neuregelung des Straßenverkehrsgesetzes im Jahr 2002 waren Anhänger automatisch über das Zugfahrzeug mitversichert. Sie mussten lediglich mit einem eigenen Kennzeichen für den Straßenverkehr zugelassen werden. Die Häufung von Unfällen mit Anhängern für den Gütertransport und Wohnwagen-Anhängern veranlasste den Gesetzgeber zu handeln: Die Haftpflichtversicherung wurde auch für Anhänger verpflichtend. Seitdem gilt, dass bei einem Unfall nicht nur der Halter des Zugfahrzeuges haftet, sondern auch der Halter des Anhängers. Ob der Geschädigte die Versicherung des Zugfahrzeugs, des Anhängers oder beide zusammen in Anspruch nimmt, bleibt ihm selbst überlassen. Häufig gibt es aber auch Probleme bei der Schadenregulierung von Unfällen mit stehenden Anhängern. Die Pflichtversicherung soll die Situation für alle Beteiligten verbessern.

Diese Anhänger müssen nicht versichert werden

Einige Anhänger sind von der Versicherungspflicht ausgenommen. Sie sind nicht zulassungspflichtig, weswegen für sie keine Haftpflichtversicherung vorgeschrieben wird. Ein Kennzeichen muss dennoch beantragt werden. Anhänger dieser Art sind neben der Versicherungspflicht auch von Steuern befreit und im Schadenfall über das Zugfahrzeug mitversichert. Zu erkennen sind sie an einem grünen Kennzeichenschild. Es kann jedoch auch in diesem Fall gerade bei PKW-Anhängern empfehlenswert sein, eine Versicherung abzuschließen. Unfälle können auch dann entstehen, wenn der Anhänger gerade nicht an ein Fahrzeug angekoppelt und über dessen Versicherung mitversichert ist.
Die Ausnahmeregelung gilt unter anderem für:

  • Anhänger zur Verwendung in der Land- und Forstwirtschaft
  • Fahrzeugtrailer für nicht zugelassene Sportfahrzeuge
  • Bootstrailer
  • Spezialanhänger, wie zum Beispiel für Segelflugzeuge

Alle anderen Anhänger müssen für eine Nutzung im Straßenverkehr separat versichert werden. Ob Ihr Anhänger versicherungspflichtig ist, können Sie beim jeweiligen Versicherungsunternehmen erfragen.

Welche Anhängerversicherung ist für mich geeignet?

Inwieweit und in welcher Form eine Versicherung für den Anhänger abgeschlossen werden muss, hängt unter anderem davon ab, ob der Anhänger privat, gewerblich oder geschäftlich genutzt wird. Gewerblich eingesetzte Anhänger sind in der Regel über die Betriebshaftpflicht abgesichert. Diese greift bei allen Fahrzeugen, deren Verwendung Einnahmen erzielt, die steuerlich als Gewinn aus einem Gewerbebetrieb angesehen werden. Darunter fällt der Transport von Personen und Gütern gegen Entgelt wie zum Beispiel bei Taxiunternehmen, Speditionen oder Kurierdiensten. Unter einer geschäftlichen Nutzung versteht man hingegen den Einsatz des Fahrzeuges für berufliche Zwecke. Darunter fallen zum Beispiel Handwerker, Handelsvertreter oder Lieferservices für Essen. Versicherungen bieten für diese Fälle Policen an, die im Durchschnitt etwas teurer sind als bei anderen Anhängerversicherungen. Deckt man einen rein privat genutzten Anhänger mit einer Versicherung, ist das meist die günstigste Variante.


Welchen Anhänger darf ich mit meiner Führerscheinklasse fahren?

Seit dem 1. Januar 1999 gilt ein neues EU-weites Fahrerlaubnisrecht. Die fünf alten Führerscheinklassen von 1 bis 5 sind so zu den Klassen A bis D sowie T und L mit jeweiligen Unterklassen geworden. Zum einen vereinfacht die Reform zwar das Führerscheinrecht, zum anderen ist jedoch die Einführung der Anhängerklasse (E) etwas komplizierter geworden.

Während Autofahrer, die vor 1999 ihren Führerschein gemacht haben, automatisch eine Erlaubnis zur Führung von Anhängern erhielten, müssen nun spezielle Anhängerführerscheine erworben werden. Das „E“ in jeder Führerscheinklasse steht demnach für die „Berechtigung Gespanne führen zu dürfen“. Beim PKW wird dementsprechend zur Klasse B ein E angefügt, bei Lastwagen oder Bussen sind die Führerscheine mit Anhängerberechtigung um die Kürzel C1E, CE, D1E oder DE erweitert. Wer einen solchen Anhänger-Führerschein erwerben möchte, muss in der Fahrschule eine neue Prüfung ablegen. Besitzer eines alten Führerscheins sind von den Neuerungen nicht betroffen und erhalten auch bei Neubeantragung des Führerscheins automatisch die Führerscheinklassen B, BE sowie C1/C1E – ganz ohne zusätzliche Prüfung. Somit dürfen Anhänger bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht gezogen werden. Das Gesamtgewicht der Fahrzeugkombination mit dem Zugfahrzeug darf sogar bis zu 7,5 Tonnen betragen. Die übliche PKW-Klasse B ist außerdem prinzipiell ausreichend für das Mitführen eines Anhängers bis 750 Kilogramm zulässiger Gesamtmasse, wenn die Gesamtmasse der Kombination aus Anhänger und Zugfahrzeug 3,5 Tonnen nicht übersteigt.

Das zulässige Gesamtgewicht der Fahrzeugkombination ergibt sich immer aus der Addition der zulässigen Gesamtmasse des Zugfahrzeuges und des verwendeten Anhängers. Die Stütz- und Aufliegelasten sowie die Beladung des Anhängers werden dabei nicht berücksichtigt.


Zugfahrzeug oder Anhänger: Welche Versicherung zahlt im Schadenfall?

Die Versicherung eines PKW-Anhängers zahlt nur dann, wenn der Unfall hauptsächlich durch den Anhänger verursacht wurde. Ist dies nicht der Fall, greift die Versicherung des Zugfahrzeuges.

Im Zweifelsfall ist der Fahrer des Gespanns so allerdings immer mit einem doppelten Versicherungsschutz abgesichert. Nach einer gesetzlichen Änderung wird die Übernahme der Kosten durch die Versicherung des Zugfahrzeuges allerdings bevorzugt. Es gibt jedoch auch Ausnahmen – ist ein Anhänger beispielsweise umgekippt, zahlt seine Versicherung für entstandene Schäden an anderen Fahrzeugen. Welcher Versicherungsumfang gezahlt wird, hängt in diesem Fall sowohl von der abgeschlossenen Versicherungssumme als auch von der Auswahl der Versicherungsart, also Haftpflicht, Teilkasko oder Vollkasko, ab. Bei der Regulierung des Schadenfalls unterscheiden die Versicherungsgesellschaften grundsätzlich zwischen einem abgestellten und einem Anhänger in Bewegung. Wenn ein Unfall im fahrenden Verkehr geschieht, wird der Schaden daher in den meisten Fällen von der Versicherung des Zugfahrzeuges mitgetragen. Wenn der Anhänger nicht mehr mit dem Zugfahrzeug verbunden ist und auf einer öffentlichen Straße abgestellt wurde, springt statt der Kfz- die Anhängerversicherung des Halters ein.

Die häufigsten Schäden, die von der Versicherung für PKW-Anhänger übernommen werden, entstehen beim Abstellen des Anhänger ohne dazugehöriges Zugfahrzeug. So kann zum Beispiel die Befestigung versagen und der Anhänger kommt unkontrolliert ins Rollen. Dabei kann er andere Fahrzeuge und Dinge beschädigen. Entstandene Schäden werden dann von der jeweiligen Anhängerversicherung reguliert. Die Vollkaskoversicherung lohnt sich dennoch meistens nur bei sehr teuren Anhängern, wie zum Beispiel bei einem neuen Wohnwagen. Die wertvollen Fahrzeuge sollten gut versichert werden. Die Vollkasko schützt zudem auch, wenn der Anhänger bei einem selbst verschuldeten Unfall beschädigt wird.


Was kostet es, meinen Anhänger mit der richtigen Versicherung abzusichern?

Eine Anhängerversicherung ist vergleichsweise günstig zu haben. Die Haftpflichtversicherung gibt es schon für unter 50 Euro im Jahr. Für 100 Euro pro Jahr kann eine zusätzliche Kaskoversicherung abgeschlossen werden. Ein Schadenfreiheitsrabatt-System wird bei Versicherungen im Anhänger-Bereich nicht angewandt. Da die Versicherungsunternehmen ihre Prämien selbst gestalten, können Höhe der Kosten und Versicherungsumfang allerdings stark variieren. Ein Vergleich der unterschiedlichen Versicherungsangebote ist deshalb empfehlenswert. Bei der Haftpflichtversicherung sollte darauf geachtet werden, wie hoch die Versicherungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ist: Entspricht sie nur den gesetzlichen Vorschriften oder ist sie höher? Bei der Teil- und Vollkasko lohnt es sich, im Detail zu vergleichen, welche Schäden reguliert werden und welche nicht. Möchte man seinen Anhänger mit einer umfangreichen Versicherung ausstatten, sollten die Kosten zwar ein Faktor, aber nicht ausschlaggebend sein. Ob man nun eine Versicherung für einen Pferdeanhänger oder andere Anhänger-Arten abschließen möchte – der zusätzliche Versicherungsschutz lohnt sich im Schadenfall garantiert.

Wie kann ich beim Abschluss der Versicherung für meinen Anhänger sparen?

Manche Versicherungsunternehmen bieten einen Nachlass an, wenn bereits mehrere Versicherungen bei ihnen abgeschlossen wurden. Um zu sparen, sollten Sie sich daher an Ihren Kfz-Versicherer wenden. Auch der einfache Vergleich verschiedener Anhängerversicherungen kann helfen.

Schließen Sie die Versicherung für Ihren Anhänger online ab, haben Sie meist die größte Chance auf Vergünstigungen. Beim Vergleich der Versicherungen sollte man jedoch immer darauf achten, ob die Kosten auch für den gleichen Versicherungsumfang gelten. Die Haftpflicht stellt grundsätzlich die günstigste Variante dar. Greift man dagegen zur Vollkaskoversicherung mit Zusatzleistungen, kann es auch etwas teurer werden. Letztendlich hängt die Höhe der Prämie aber davon ab, für welche Versicherung Sie sich speziell entscheiden.


Anhänger versichern – das gilt es zu beachten

Seit 2002 brauchen fast alle Anhänger eine Haftpflichtversicherung, um im Straßenverkehr geführt werden zu dürfen. Beim Abschluss einer Anhängerversicherung sind jedoch einige Besonderheiten zu beachten. Grundsätzlich unterscheiden Versicherungsunternehmen zunächst zwischen privater, gewerblicher und geschäftlicher Nutzung des Anhängers. Hier sollten Sie auf möglichst genaue Angaben achten. Wer Falschangaben macht, droht seinen Versicherungsschutz zu verlieren. Im Schadenfall kann das unangenehme Folgen haben. Generell muss für die Berechnung der Prämie außerdem die Aufbauart des Anhängers bekannt sein. Dementsprechend wird klar, ob man für einen Kipper, einen Kastenanhänger oder aber einen Pferdeanhänger eine Versicherung abschließen möchte. Das Datum der Erstzulassung sowie Angaben zur Nutzlast und dem zulässigen Gesamtgewicht sollte der Halter des Anhängers ebenso griffbereit halten.

Obwohl Kfz-Anhänger-Versicherungen als selbstständige Versicherungen gelten, verlangen Versicherungsgesellschaften oftmals, dass das Zugfahrzeug bereits bei derselben Gesellschaft versichert ist. Aus diesem Grund kann es passieren, dass ein preiswertes und attraktives Angebot von Ihnen nicht genutzt werden kann. Die Kündigungs- und Wechseltermine richten sich bei Anhängerversicherungen indes nach denen aller regulären Kfz-Versicherungen. Somit gilt für die meisten Anbieter als Stichtag der 30. November.



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