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Haftpflichtversicherung:

So berechnen Versicherer Ihre Prämie

Wenn Sie fahrlässig einen Schaden verursachen, müssen Sie dafür unbegrenzt haften. Gegen den finanziellen Ruin sichert eine private Haftpflichtversicherung ab. Doch auf welcher Grundlage erfolgt die Berechnung der Versicherungsprämie?

Im folgenden Artikel erklärt CosmosDirekt die wichtigsten Aspekte. Sie erfahren, welche Leistungen bereits in den Basis-Tarifen enthalten sind und für welche Extras Versicherer Aufschläge auf die Basis-Haftpflicht berechnen. Außerdem erfahren Sie, nach welchen Kriterien Spezial-Versicherungen für besondere Risiken kalkuliert werden.

Diese Begriffe sollten Sie kennen
Begriff
Erklärung
SchadenersatzWer einen Schaden verursacht, ob fahrlässig oder mit Vorsatz, muss diesen in voller Höhe wiedergutmachen. Neben Personen- und Sachschäden umfasst dies als Folgeschäden auch entgangene Gewinne.
Grobe FahrlässigkeitMeint die besonders schwerwiegende Verletzung der gebotenen Sorgfaltspflicht, obwohl der Person die möglichen Konsequenzen bewusst gewesen sind.

Etwa 20 Prozent aller Deutschen haben keine Privathaftpflichtversicherung abgeschlossen. Sie ist keine gesetzlich vorgeschriebene Pflichtversicherung. Der Name leitet sich stattdessen aus der Pflicht ab, für einen entstandenen Schaden haften zu müssen. Da man für alle Schäden in unbegrenzter Höhe haftbar gemacht werden kann, ist der richtige Versicherungsschutz notwendig. Angesichts der möglichen finanziellen Folgen sollte eigentlich jeder eine Haftpflichtversicherung besitzen – dazu raten auch alle Verbraucherschutzorganisationen. Doch wie hoch fällt die Versicherungsprämie für die Haftpflicht aus und wie berechnen Versicherer diese? Die Beantwortung dieser Frage hängt vor allem davon ab, welche Leistungen die Police beinhaltet – und welche nicht.


Welche Leistungen sollte eine private Haftpflichtversicherung unbedingt haben?

Die wesentliche Leistung der Haftpflichtversicherung ist die Übernahme der finanziellen Auswirkungen von Schäden, die Sie Dritten zufügen und für die Sie verantwortlich sind. Die Haftpflichtversicherung deckt aber nicht alle Schäden ab. Grundsätzlich übernehmen Versicherer nur dann die Kosten, wenn Sie einen Schaden an Dritten aufgrund von leichter oder grober Fahrlässigkeit zu verantworten haben.

Daher sind bestimmte Risiken ausgeschlossen:

  • Alle Schäden, die man selbst am eigenen Eigentum verursacht
  • Alle Schäden, die Angehörige desselben Haushalts untereinander verursachen
  • Alle Schäden, die mit Vorsatz verursacht wurden
  • Alle Schäden, die durch eine Straftat verursacht werden
  • Alle Schäden, die durch eine Verletzung einer Vertragspflicht verursacht wurden (einschließlich aller daraus resultierenden Geldstrafen)
  • Alle Schäden, die durch eine gesonderte Haftpflicht abgedeckt werden (z.B. Diensthaftpflicht, Tierhalterhaftpflicht, Haus-und Grundbesitzerhaftpflicht)

Hohe Versicherungssumme bereits im Grundschutz

Eine möglichst hohe Versicherungssumme gehört zu den wesentlichen Kriterien, die Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie den Beitrag für Ihre Haftpflicht berechnen wollen. So gut wie alle Versicherer haben in den vergangenen Jahren die Versicherungssummen den veränderten Kostenfaktoren angepasst. Eine Basis-Absicherung sollte eine Versicherungssumme von mindestens 5 Millionen Euro pauschal für Personen- und Sachschäden bieten. Darunter sollten Sie nicht bleiben.

Alte Verträge decken standardmäßig nur bis zu einer Million Euro ab. Für moderne medizinische und therapeutische Maßnahmen sowie das Schmerzensgeld, das Gerichte Geschädigten zusprechen, ist das aber viel zu wenig. Übersteigt nämlich die Schadenersatzforderung Ihre Versicherungssumme, müssen Sie die Differenz aus eigener Tasche bezahlen. Suchen Sie sich daher einen neuen Anbieter oder handeln Sie neue Konditionen aus. Wenn Sie Ihre Daten in einen beliebigen Haftpflicht-Rechner eingeben, achten Sie auf eine möglichst hohe Deckung bereits im günstigsten Tarif.

Extra-Schutz mit Aufpreis in den Comfort-Tarifen

Die meisten Risiken des Alltags lassen sich bereits mit einem guten Basis-Tarif abdecken. Wer einen umfassenderen Schutz möchte, kann in der Regel auch eine oder mehrere Zusatzleistungen abschließen. Die Comfort-Tarife bieten dann einen umfassenderen Schutz. Enthalten ist zumeist eine höhere Versicherungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Aber auch Extra-Leistungen wie Absicherungen beim Verlust von Schlüsseln einer zentralen Schließanlage oder Sachschäden am Arbeitsplatz sind dann mitinbegriffen.

Leistungen im Überblick
Basis-SchutzComfort-Schutz
Pauschal für Personen- und Sachschäden5 Mio. €10 Mio. €
Vermögensschäden250.000 €1 Mio. €
Mietsachschäden500.000 €1 Mio. €
Baumaßnahmen bis zur Bausumme von50.000 €

100.000 €

Schäden aus Datenaustausch und Internetnutzung300.000 €1 Mio. €
Vorübergehender Auslandsaufenthalt in der EU bis zu 3 Jahren
Allmählichkeitsschäden
Vermietung Einliegerwohnung/Wohnräume
Hüten fremder Hunde
Absicherung von Gewässerschäden
Privater Schlüsselverlust15.000 €
Forderungsausfalldeckung1 Mio. €
Sachschäden am Arbeitsplatz10.000 €
Mietsachschäden an beweglichen Sachen
in Hotels und Ferienwohnungen
1.500 €
Tagesmutter/Babysitting
Eigene Surfbretter und Modellfahrzeuge
Zusätzlich für Familien und Alleinerziehende (mit Kind)
Deliktunfähige Kinder3.000 €10.000 €
Volljährige Kinder bei Arbeitslosigkeit
Zusätzlich für Paare (ohne Kind) und Familien/Alleinerziehende (mit Kind)
Alleinstehende Familienangehörige im Haushalt

Welche Faktoren werden im Haftpflicht-Rechner berücksichtigt?

Für eine Versicherung ist immer entscheidend, wie hoch das individuelle Risiko ausfällt, dass ein Schaden eintritt. Grundlage dafür sind statistische Berechnungen, die auf den gemeldeten und regulierten Schadenersatzforderungen der vergangenen Jahre beruhen. Wer statistisch gesehen mit einer geringen Wahrscheinlichkeit einen Hafplichtschaden meldet, für den berechnen die Versicherer auch eine niedrige Versicherungsprämie. Relevant für die Berechnung sind zudem die Anzahl der versicherten Personen, die Höhe der Selbstbeteiligung, die gewünschte Vertragslaufzeit und die Berufsgruppe des Versicherungsnehmers. Im Haftpflicht-Rechner von CosmosDirekt müssen Sie beispielsweise folgende Angaben machen:

Familienstand

Einer der wichtigsten Faktoren, um die Versicherungsprämie der Haftpflicht zu berechnen, ist der Familienstand. Der Grund dafür ist, dass eine Versicherungspolice für alle Familienmitglieder, die in einem Haushalt zusammenleben, Versicherungsschutz bietet. Daher benötigen Ehepaare und Paare in eheähnlicher Gemeinschaft nicht zwei Versicherungen. Auch Kinder, sowohl leibliche, als auch Stief-, Adoptiv- oder Pflegekinder, werden von der Haftpflichtversicherung mitabgesichert. Doch je mehr Familienmitglieder über eine Police abgesichert werden sollen, desto höher ist auch das Risiko für einen Schadenfall und desto höher die Versicherungsprämie. Deshalb müssen Sie bei der Beantragung einer neuen Police im Haftpflicht-Rechner einen der vier folgenden Fälle angeben:

  • Single
  • Alleinerziehend mit Kind / Kindern
  • Zusammenlebend
  • Verheiratet

Bei den letzten beiden Punkten sind Kinder, die noch minderjährig sind oder sich in der ersten Berufsausbildung befinden, eingeschlossen. Kinder unter sieben Jahren, die noch als deliktunfähig gelten, können gesondert in die Haftpflicht aufgenommen werden. So lassen sich auch Schadenfälle regulieren, für die die Eltern nicht haftbar gemacht werden können. Doch da diese Fälle vor allem im Bekannten- und Familienkreis auftreten, bezahlen die Eltern die Schadenersatzforderung oft dennoch, um den Frieden zu wahren.

Selbstbeteiligung

Die meisten Haftpflichtversicherungen können Sie mit oder ohne Selbstbeteiligung abschließen. Durch einen Selbstbehalt lässt sich die Versicherungsprämie reduzieren. Der Grund: Mit jeder Schadenregulierung sind immer auch Verwaltungskosten verbunden. Bei geringen Schadenfällen fallen diese Kosten unter Umständen höher aus als die Entschädigungsleistungen. Ihre Versicherung revanchiert sich daher, wenn Sie kleineren Schadenersatzforderungen selbst nachkommen. Wenn Sie Ihre Haftpflicht berechnen lassen, lohnt es sich langfristig durchaus, eine Selbstbeteiligung von bis zu 250 Euro einzuschließen und Bagatellschäden selbst zu bezahlen.

Vertragslaufzeit

Die Versicherer unterscheiden bei der Vertragslaufzeit zwischen zwei Varianten. Zum einen werden Verträge mit einjähriger Laufzeit angeboten, zum anderen solche mit mehrjähriger Laufzeit. Ein Versicherungsschutz für wenige Monate ist unüblich. Die einjährige Haftpflicht endet aber nicht zum festgelegten Datum, sondern verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr. Erst eine ordentliche Kündigung zum Stichtag – oft drei Monate vorher– beendet den Vertrag. Dadurch ist regelmäßig die Option zum Wechsel des Anbieters gegeben, wenn ein anderer Versicherer das gleiche Leistungspaket zu einem günstigeren Preis anbietet.

Läuft die Haftpflicht über mehrere Jahre, berechnen die Versicherer eine geringere Jahresprämie. Durch die langfristige Bindung können Versicherungsnehmer bares Geld sparen. CosmosDirekt bietet Kunden, die eine Haftpflichtversicherung über fünf Jahre abschließen, fünf Prozent Rabatt auf die jährliche Versicherungsprämie. Bei zehn Jahren sind es sogar zehn Prozent Rabatt. Auch mehrjährige Versicherungsverträge können innerhalb des gesamten Zeitraums ordentlich zum Ablauf eines Versicherungsjahres gekündigt werden. Zum ersten Mal ist dies zum Ablauf des dritten Versicherungsjahres möglich, ab dann immer jährlich.

Berufsgruppe

Die Versicherungsprämie wird für bestimmte Berufsgruppen besonders günstig. Beispielsweise kommen Akademiker, Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Bankangestellte und einige mehr aufgrund ihres Berufsstandes in den Genuss von Sondertarifen. Wenn Sie einer dieser Berufsgruppen angehören, können Sie diese mit einem Klick im Haftpflicht-Rechner auswählen.

Günstige Haftpflicht: So berechnen die Versicherer eine niedrige Jahresprämie

  • Wenige Personen sind mitversichert
  • Lange Vertragslaufzeit
  • Einschluss einer Selbstbeteiligung
  • Tätigkeit im öffentlichen Dienst

Spezielle Haftpflichtversicherungen für besondere Risiken

Nicht alle Risiken des Alltags sind mit einer Privat-Haftpflicht abgedeckt. Besondere Gefahren, die mit einer bestimmten Tätigkeit oder Verantwortung einhergehen, bedürfen einer eigenen Haftpflichtversicherung. Dies betrifft nicht nur Hunde- und Pferdehalter, die eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung abschließen sollten, sondern auch Lehrer und Erzieher, die einer besonderen Sorgfaltspflicht nachkommen müssen. Ebenso Haus- und Grundbesitzer, in deren Verantwortung es liegt, dass niemand auf ihrem Grundstück zu Schaden kommt. Die Faktoren, auf deren Grundlage die Versicherer die jeweilige Haftpflicht berechnen, können sich in Bezug auf die Privathaftpflicht unterscheiden.

Dienst-Haftpflichtversicherung

Die Dienst-Haftpflichtversicherung sichert Lehrer und Erzieher ab, sollte einem ihrer Schützlinge während des Aufenthalts in der Kita oder Schule etwas passieren. Aber auch alle anderen Berufstätigen, die im öffentlichen Dienst beschäftigt sind oder einer entsprechenden Tätigkeit nachgehen, können sich durch eine derartige Haftpflichtversicherung gegen Regress-Ansprüche ihres Arbeitgebers absichern. Diese werden beispielsweise erhoben, wenn der Arbeitnehmer durch grobe Fahrlässigkeit einen Schaden verursacht hat, für den zunächst der Arbeitgeber haftbar gemacht wurde. Regress-Forderungen werden insbesondere nach hohen Vermögensschäden gestellt.

Um die Versicherungsprämie für die Dienst-Haftpflicht im Haftpflicht-Rechner zu berechnen, wird nach den folgenden Faktoren gefragt: Familienstand, Selbstbeteiligung und Vertragslaufzeit.

Tierhalter-Haftpflichtversicherung

Kleine Haustiere wie Hamster, Wellensichtich oder Katzen sind in der Regel in der privaten Haftpflichtversicherung mitabgedeckt. Wer allerdings einen Hund oder ein Pferd besitzt, benötigt eine Tierhalter-Haftpflicht. Bei diesen Tieren geht man von der sogenannten Gefährdungshaftung aus. Das bedeutet, dass sie immer eine gewisse Gefahr für ihre Umgebung darstellen. Auch wenn ein Hund als sehr zahm und friedfertig gilt, kann er dennoch unter extremen Umständen jemanden beißen. Als Halter verantwortet man daher alle Schäden, die das eigene Tier verursacht, seien es Auto- und Fahrradunfälle oder Verwüstungen des Nachbargartens. Eine Hundehaftpflichtversicherung ist in einigen Bundesländern (Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen und in Thüringen) übrigens gesetzliche Pflicht.

Als Grundlage für den Haftpflicht-Rechner Ihres Versicherungsanbieters dient in erster Linie die Anzahl der Tiere. Bei einigen Versicherern gibt es einen Rabatt, wenn Sie mehrere Tiere versichern. Auch Selbstbeteiligung und Laufzeit spielen eine Rolle. Je höher der Eigenanteil und je länger die Vertragsbindung, desto günstiger wird die Versicherungsprämie ausfallen.

Tipp

Mehr Infos zur Hundehaftpflicht finden Sie im Ratgeber „Hundehaftpflicht: Versicherungsschutz für den Begleiter auf vier Pfoten“:

Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung

Jeder Eigentümer eines Wohnhauses, einer Wohnung oder eines unbebauten Grundstücks haftet für Schäden, die Dritten dort widerfahren. Für selbstgenutzte Wohnungen und Einfamilienhäuser ist eine private Haftpflicht völlig ausreichend. Wenn Sie hingegen das Haus oder die Wohnung vermieten, brauchen Sie eine Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung. Diese sichert Sie gegen Schadenersatzforderung Ihrer Mieter ab, aber auch gegen alle Gefährdungen, die von Ihrem Haus oder Grundstück ausgehen. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn ein Dachziegel während eines Sturms herabfällt und ein parkendes Auto beschädigt oder ein Passant ausrutscht und sich verletzt, weil der Gehweg im Herbst nicht rechtzeitig vom Laub befreit wurde.

Für die Berechnung der Versicherungsprämie müssen Sie im Haftpflicht-Rechner meistens angeben, wie viele vermietete Häuser/Wohnungen Sie versichern möchten. Auch die Vertragslaufzeit ist relevant: Je länger Sie den Vertrag abschließen, umso niedriger fällt die Prämie aus. Hingegen spielt es keine Rolle, wie groß die Grundstücke beziehungsweise die vermieteten Wohnhäuser und Eigentumswohnungen sind.

Bauherren-Haftpflichtversicherung

Die Bauherren-Haftpflichtversicherung versichert Bauherren und Hauseigentümer, die einen größeren Umbau planen, gegen Haftungsansprüche Dritter. Sie deckt den gesamten Zeitraum vom Beginn der ersten Arbeiten bis zur endgültigen Abnahme ab. Notwendig ist sie auch, wenn man einen Architekten oder ein Bauunternehmen beauftragt hat. Durch die gesamtschuldnerische Haftung trägt auch der Bauherr immer eine Mitverantwortung, wenn beispielsweise ein Passant durch eine herabfallende Dachpfanne verletzt wird. Bei kleineren Sanierungsmaßnahmen – meist unter 50.000 Euro – ist hingegen eine Privat-Haftpflicht ausreichend. Bei der Bauherren-Haftpflicht ist daher der Umfang des Bauvorhabens entscheidend.

In den Haftpflicht-Rechner gehen Bausumme und Eigenleistung ein. Für beide Faktoren gelten unterschiedliche Risikobewertungen. Bei der Bausumme geht der Versicherer davon aus, dass Sie Ihrer gesetzlichen Obliegenheit nachkommen und geeignete Handwerker beauftragen, die zügig und gewissenhaft die Arbeiten ausführen. Bei der Eigenleistung wird hingegen ein größeres Risiko für Schadenfälle veranschlagt. Den meisten Laien fehlt beispielsweise die notwendige Routine im Umgang mit schweren Materialien. Daher wird in diesem Fall die Prämie, die ein Versicherer für eine Haftpflicht berechnen wird, höher ausfallen, als wenn Sie die komplette Bauleistung von einem entsprechenden Unternehmen ausführen lassen.

Tipp

Mehr Infos zur Bauherren-Haftpflicht finden Sie im Ratgeber „Bauherrenhaftpflicht: Hausbauer haften bereits für die Baustelle“:


Fazit: Die Prämie der Haftpflicht günstig berechnen, aber nicht an den Leistungen sparen

Auch wenn die private Haftpflichtversicherung nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, sollte jeder Haushalt dennoch über eine verfügen. Denn nur so sind Sie finanziell abgesichert, wenn Sie fahrlässig einen hohen Personen- oder Sachschaden verursachen. Auch Familienmitglieder lassen sich in eine Police miteinschließen. Der Preisaufschlag fällt relativ gering aus.

Dabei ist schon die Versicherungsprämie für den Grundschutz vergleichsweise günstig. Für eine Basis-Haftpflichtversicherung für einen Single berechnen die Versicherungsunternehmen rund drei Euro pro Monat. Daher sollten Sie auf keinen Fall bei den Leistungen sparen. Das bedeutet, dass die Versicherungssumme in jedem Fall drei Millionen Euro oder mehr für Personen- und Sachschäden betragen sollte. Wenn Sie die Kosten reduzieren möchten, schließen Sie eine Selbstbeteiligung ein. In unserem Haftpflicht-Rechner ist eine Selbstbeteiligung von 250 Euro möglich.


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