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Kfz-Unterlagen

Welche Unterlagen benötigen Sie beim Autokauf?

Sie haben Ihren Traumwagen gefunden, die Be­sich­ti­gung verlief vielversprechend, bei der Probefahrt schnurrte das Auto wie ein Tiger, und dann wurden Sie sich mit dem Verkäufer auch über den Preis einig. Doch das Fahrzeug ist nicht alles, was beim Ge­braucht­wa­gen­kauf übergeben wird – auch die Dokumente müssen in Ordnung sein. Wir verraten, an welche Unterlagen Sie unbedingt denken müssen und warum sie wichtig sind.

Diese Begriffe sollten Sie kennen
Begriff
Erklärung
Gesamt­schuldnerische HaftungMehrere Personen stehen zu gleichen Teilen in der Verantwortung einem Gläubiger gegenüber. Jeder von ihnen muss im Fall des Falles die Leistung erbringen, allerdings kann diese Leistung nur einmal vom Gläubiger gefordert werden. Entweder muss ein Gläubiger für die Gesamtschuld aufkommen oder alle Schuldner erbringen dieselbe Teilschuld.
Elektronische Versicherungs­bestätigungs­nummer (eVB-Nummer)Nachweis einer Versicherungsgesellschaft darüber, dass bei ihr eine Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen wurde und Unfallschäden an Dritten gedeckt werden. Die eVB-Nummer besteht aus sieben Zeichen; Buchstaben und Ziffern können verwendet werden.
SachmangelBeschreibt einen Mangel, bei dem eine Sache zum Zeitpunkt des Verkaufs nicht die vereinbarte Beschaffenheit aufwies, sondern sich in einem schlechteren Zustand befand. In Kaufverträgen kann dies von Preisminderungen bis zur vollständigen Rückabwicklung des Kaufvertrags führen.

Ob beim Gebrauchtwagenhändler oder beim Kauf von privat zu privat, jeder Autokauf ist auch mit der Übergabe verschiedener Dokumente verbunden. Alle Gebrauchtwagen-Experten von ADAC bis Dekra und TÜV raten dazu, sich nicht nur das Fahrzeug gründlich anzusehen, sondern auch alle Kfz-Dokumente in Ruhe zu prüfen: In den Unterlagen finden Sie zahlreiche Informationen, die Aufschluss über den Zustand des Fahrzeugs geben – und womöglich Hinweise auf Mängel oder Probleme liefern, die der Verkäufer lieber verschweigen würde.

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Jeder Gebrauchtwagenkauf ist eine Herausforderung. Mancher versucht ganz dreist, eine klapprige Kiste als flotten Flitzer zu verkaufen. Damit Sie als Käufer alle wichtigen Punkte berücksichtigen und nichts vergessen, finden Sie hier unsere Checkliste für den Gebrauchtwagenkauf. An welche Dokumente Sie denken müssen, ist im Abschnitt „Fahrzeugpapiere“ vermerkt.


Diese fünf Fahrzeugpapiere dürfen bei keinem Gebrauchtwagenkauf fehlen

Um einige Dokumente kommt man beim Gebrauchtwagenkauf nicht herum: Unverzichtbar sind Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II, bei älteren Fahrzeugen handelt es sich unter Umständen noch um Fahrzeugschein und -brief. Auch der Prüfbericht der letzten Hauptuntersuchung ist wichtig, wenn das Auto älter als 3 Jahre ist. Aufschluss über den Zustand des Fahrzeugs gibt auch das Inspektionsscheckheft. Es dokumentiert, ob der Verkäufer die empfohlenen Wartungsintervalle eingehalten hat. Mit einem (schriftlichen) Kaufvertrag wird der Autokauf rechtskräftig geschlossen.

Zulassungsbescheinigung Teil I / Fahrzeugschein

Dieses Dokument weist nach, dass das zugehörige Fahrzeug für den Betrieb auf öffentlichen Straßen zugelassen ist. Es ist immer im Auto mitzuführen. Die Zulassungsbescheinigung Teil I ersetzt seit Oktober 2005 den bis dahin verwendeten Fahrzeugschein. Ältere Autos, die seitdem weder verkauft noch umgemeldet wurden, können noch mit diesem betrieben werden – bei der Ummeldung nach dem Autokauf wird er aber eingezogen und durch das neue Dokument ersetzt. Wurde das Auto vom Vorbesitzer vor dem Verkauf abgemeldet, muss er eine Abmeldebescheinigung vorlegen können.

Zulassungsbescheinigung Teil II / Fahrzeugbrief

Dieses Dokument ist nicht die Besitzurkunde über das Fahrzeug. Es weist aber nach, wer der Halter ist und damit die Verfügungsgewalt über das Auto hat. Die Zulassungsbescheinigung Teil II wird ebenfalls seit Oktober 2005 ausgegeben, vorher wurde der Fahrzeugbrief verwendet. In der Zulassungsbescheinigung Teil II werden nur noch zwei Halter namentlich aufgeführt – der aktuelle Halter sowie der Vorhalter. Im Fahrzeugbrief waren es die letzten 6 Vorhalter. Stattdessen wird in der Zulassungsbescheinigung Teil II lediglich die Gesamtanzahl der Personen eingetragen, durch deren Hände das Fahrzeug zuvor ging.

Hinweis

Überprüfen Sie unbedingt, ob die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) am Auto mit der entsprechenden Nummer in der Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II und im Kaufvertrag übereinstimmt. Sie finden die FIN im Motorraum, rechts unten an der Windschutzscheibe oder neben dem Beifahrersitz.

Prüfbericht der letzten Hauptuntersuchung

Eine gültige HU-Plakette am hinteren Nummernschild ist zwar wichtig – sie allein reicht aber nicht aus. Zu den Unterlagen, die Sie beim Gebrauchtwagenkauf unbedingt einfordern müssen, gehört auch der Prüfbericht der letzten Hauptuntersuchung. Als Beleg für die Durchführung muss sie zwar nicht im Auto mitgeführt werden, aber es besteht eine Pflicht zur Aufbewahrung bis zur nächsten fälligen HU.

Enthalten sind wichtige Informationen über den Zustand des Fahrzeugs zum Zeitpunkt der Prüfung, aber auch Auflagen: So kann zum Beispiel vermerkt sein, dass die Plakette nur erteilt wurde, weil sich der Halter verpflichtet hat, die aufgeführten Mängel baldmöglichst zu beheben. Finden sich solche Anmerkungen im HU-Bericht, sollten Sie am Auto überprüfen, ob diese Reparaturen tatsächlich durchgeführt wurden.

Liegt die letzte Hauptuntersuchung schon fast 2 Jahre zurück, könnte das ein Zeichen dafür sein, dass der Verkäufer anstehende – und möglicherweise teure – Reparaturen durch einen Verkauf vermeiden will. Möglich ist natürlich auch, dass der Verkäufer keine Zeit hatte oder dies schlichtweg vergessen hat. Doch wer nichts zu verbergen hat, zieht in der Regel einen derartigen Pflicht-Termin vor – auch um den Verkaufswert seines Autos zu erhalten.

Info

Hat der Verkäufer den Prüfbericht verloren, kann die zuständige Prüfstelle ein Duplikat des Originalberichts anfertigen.

Inspektionsscheckheft

In diesem Scheckheft werden alle kleinen wie großen Inspektionen und Zusatzarbeiten vermerkt, die der Hersteller empfiehlt, in bestimmten Intervallen durchführen zu lassen. Dazu zählt zum Beispiel der Wechsel von Motoröl, Bremsflüssigkeit oder Zahnriemen. Wurden die Inspektions- und Wartungsabstände eingehalten, deutet dies auf ein gepflegtes Auto hin. Das Inspektionsscheckheft sollte vollständig ausgefüllt sein: In der Regel werden die ausgeführten Leistungen angekreuzt, Unterschrift des zuständigen Kfz-Meisters und Stempel der Werkstatt gehören ebenfalls dazu.

Tipp

Können Sie sich anhand des Scheckhefts keinen Überblick über die Wartungsgeschichte des Autos machen, sollte der Verkäufer zumindest die entsprechenden Werkstattrechnungen vorlegen können.

Kaufvertrag

Vertrag ist Vertrag, ob er nun mündlich oder schriftlich geschlossen wurde. Um spätere Auseinandersetzungen und – im schlimmsten Fall – den Gang vors Gericht zu vermeiden, sollten beide Parteien einen schriftlichen Kaufvertrag für den Gebrauchtwagenkauf schließen. Bei einer mündlichen Vereinbarung sollten auf jeden Fall Zeugen dabei sein, ansonsten haben Sie schlechte Karten, wenn Sie verdeckte oder verschwiegene Mängel nachweisen wollen.

Ein schriftlicher Kaufvertrag dagegen hält alle Angaben eindeutig fest: Käufer und Verkäufer identifizieren sich über Anschrift, Telefonnummer und Personalausweis- oder Reisepass-Nummer, das Fahrzeug wird eindeutig über die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) ermittelt (umgangssprachlich auch Fahrgestellnummer genannt). Dazu kommt die Nummer der Zulassungsbescheinigung Teil II oder des Fahrzeugbriefs.

Werden Zubehör wie ein zweiter Reifensatz und ein Fahrrad- oder Dachgepäckträger oder anderweitige Zusatzausstattungen – ein neues Radio beispielsweise – mitverkauft, sollte all das im Vertrag ebenfalls aufgeführt und genau beschrieben werden. Der exakte Kaufpreis und die Unterschriften von Verkäufer und Käufer komplettieren den Kaufvertrag.

Übersicht: Was in den Kaufvertrag gehört
  • Name, Anschrift, Telefonnummer, Personal- oder Reisepass-Nummer von Käufer und Verkäufer
  • Fahrzeug-Identifizierungsnummer
  • Nummer der Zulassungsbescheinigung Teil II / Fahrzeugbrief
  • Zubehör und Zusatzausstattungen
  • Kaufpreis
  • Unterschriften
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Der TÜV Süd stellt einen kostenlosen Kaufvertrag zum Ausdrucken und Ausfüllen zur Verfügung.


Von der Anleitung bis zum Gutachten: Beim Autokauf spielen auch diese Unterlagen eine Rolle

Wenn Sie ein gebrauchtes Auto kaufen wollen, spielen die oben aufgeführten Dokumente die Hauptrolle. Unter Umständen kommen noch weitere Unterlagen hinzu, die beim Gebrauchtwagenkauf überprüft oder zumindest weitergeben werden müssen. Das betrifft zum einen die Bedienungsanleitung, die eigentlich in jedem Handschuhfach liegen sollte. Weitaus wichtiger sind die elektronische Versicherungsnummer, wenn das Auto noch zugelassen ist, alle Dokumente, die einen Unfall und die anschließende Reparatur des Fahrzeugs betreffen, sowie alle Genehmigungen, wenn das Auto getunt oder umgebaut wurde.

Bedienungsanleitung

Millionenfach gedruckt, selten gelesen: Die Bedienungsanleitung gehört für viele Autofahrer nicht unbedingt zu den wichtigen Dokumenten. Bei neueren Autos sollte sich das dicke Buch in der Regel im Handschuhfach befinden, zusammen mit dem Inspektionsscheckheft. Aber manchmal fehlt sie, vor allem bei älteren Gebrauchtwagen ging die Anleitung nicht selten im Lauf der Jahre verloren. Gerade wenn es um die Bedienung von Multimedia-Systemen oder Navigationsgeräten geht, sollte man im Zweifelsfall aber nachlesen können. Darum sollten Sie als Käufer immer nach der Bedienungsanleitung fragen. Bei neueren Modellen ist neben einer Papierversion oft auch eine Fassung auf DVD beigefügt oder in das Infotainment-Modul integriert. Lassen Sie sich die Benutzung zuvor erklären.

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Die beste Art und Weise, sich mit dem Traumwagen bekannt zu machen, ist und bleibt die Probefahrt. Doch auch sie hat ihre Tücken. Mit unserer Checkliste für die Probefahrt bereiten Sie sich optimal vor und sehen auf einen Blick, worauf Sie vor, während und nach der Probefahrt achtgeben müssen.

Wenn das Auto noch zugelassen ist

Ist das Traumauto beim Kauf noch auf den Vorbesitzer zugelassen, besteht zwangsläufig auch eine Kfz-Haftpflichtversicherung. Diese geht mit Abschluss des Kaufvertrags auf den Käufer über. Doch für beide Parteien gibt es noch einige Verpflichtungen: Der Verkäufer muss seine Versicherung über den Verkauf umgehend informieren, der Käufer muss schnellstmöglich das Auto ummelden. Verursacht er vor der Ummeldung einen Unfall, muss die bestehende Kfz-Haftpflichtversicherung für den Schaden an anderen Fahrzeugen aufkommen. Obwohl Verkäufer und Käufer gesamtschuldnerisch haften, hält sich die Versicherung bei der Ermittlung der entsprechenden Prämie in der Regel an den Verkäufer.

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Wer bei einer Probefahrt einen Schaden verursacht, muss für diesen aufkommen. Auch eventuelle Höherstufungen beim Haftpflicht- und Vollkaskoschutz gehen zu Lasten des Kaufinteressenten. Doch für bereits bestehende Schäden muss er nicht aufkommen. Deshalb ist es ratsam, vor Antritt eine Probefahrtvereinbarung zu schließen, in der vorhandene Schäden vermerkt werden.

Daher ist es am besten, Verkäufer und Käufer nehmen die Ummeldung gemeinsam bei der Zulassungsstelle vor. Will der Verkäufer auf Nummer sicher gehen und nach dem Verkauf nicht mehr in die Verantwortung genommen werden, muss er das Auto abmelden. Damit man als Käufer das Auto überführen kann, benötigt man ein Kurzzeitkennzeichen. Um das zu bekommen, muss man eine entsprechende Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Von der Versicherungsgesellschaft bekommt man eine elektronische Versicherungsbestätigungsnummer (eVB-Nummer), die man auf der Zulassungsstelle vorzeigen muss. Nach der Überführung erfolgt die ordnungsgemäße Ummeldung.

Info

Nach dem Kauf des gebrauchten Autos sind Sie gesetzlich dazu verpflichtet, dieses „zeitnah“ umzumelden. Was das bedeutet und welche Unterlagen Sie für die Zulassung auf Ihren Namen benötigen, erfahren Sie in unserem Ratgeber Auto ummelden.

Wenn das Auto einen Unfall hatte

Natürlich ist „Unfallfreiheit“ eines der wichtigsten Argumente beim Gebrauchtwagenkauf. Sie schlägt sich in einem höheren Preis nieder. Wer aber einen Unfall hatte und das Auto verkaufen will, muss den Käufer darüber informieren. „Gekauft wie gesehen“ und sich damit aus der Verantwortung stehlen – das geht nicht. Ein Unfall gilt als eindeutiger Sachmangel, so ein Urteil des Bundesgerichtshofs aus dem Jahr 2007. Doch bereits bei der Frage, was ein Unfall ist, scheiden sich die Geister. Schon Bagatellschäden an der Karosserie, die beispielsweise den Austausch eines Stoßfängers nach sich ziehen, können dazu führen, dass ein Auto nicht mehr als „unfallfrei“ angesehen werden darf.

Doch als „Unfallwagen“ gilt das Fahrzeug damit noch lange nicht, und auch nicht jeder Werkstattbesuch mindert den Wert eines Fahrzeugs um die Reparaturkosten. Verschweigt aber der Verkäufer einen Unfall, droht sogar die Rückabwicklung des Kaufvertrags. Das bringt keine Vorteile, sondern nur jede Menge Ärger. Deshalb sollte der Verkäufer auf jeden Fall mit offenen Karten spielen, wenn der Wagen in einen Unfall verwickelt war. Das Schadensgutachten der Versicherung und Fotos vom Unfall zeigen Kaufinteressierten, welche Partien überhaupt betroffen waren, Werkstattrechnungen belegen, dass das Auto fachgerecht instandgesetzt wurde und dadurch wieder verkehrssicher ist. Käufer, die Zweifel hegen, können das Fahrzeug von einem Sachverständigen überprüfen lassen.

Wenn am Auto Umbauten vorgenommen wurden

Breite Reifen, per Chip getunter Motor, sportliches Lenkrad – nicht wenige Autobesitzer frisieren ihr Fahrzeug, damit es schöner aussieht, mehr Leistung bringt oder sich von der Serienfertigung abhebt. Wichtig dabei: Das Tuning muss korrekt erfolgt sein, ansonsten erlischt die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) des Fahrzeugs. Pfusch kann beim Einbau der verschiedenen Zubehörartikel wie Spoiler, Sportauspuff und Soundsystem schnell entstehen, wenn etwa die verwendeten Teile nicht für den Fahrzeugtyp zugelassen sind oder wenn das Fahrzeug vom Heimbastler selbst tiefergelegt wurde. Aber auch eine Anhängerkupplung muss eingetragen sein.

Info

Ohne gültige ABE zu fahren, kann gravierende Folgen haben. Werden Sie mit Ihrem Fahrzeug in einen Unfall verwickelt, kann die Kfz-Haftpflichtversicherung die Leistung verweigern.

Daher sollten Sie unbedingt darauf achten, dass alle relevanten Umbauten auch in der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) eingetragen sind. Für alle Tuning-Elemente sollten nur genehmigte Bauteile verwendet worden sein. Viele Leichtmetall-Felgen, Schweller, LED-Scheinwerfer oder getönte Scheiben besitzen eine Allgemeine Bauartgenehmigung (ABG). Diese regelt, in welche Fahrzeugmodelle die Elemente überhaupt eingebaut werden dürfen. Bei Sonderanfertigungen oder aus dem Ausland importierten Einzelteilen gibt es diese allgemeine Zulassung oftmals nicht. Dann muss ein entsprechendes Teilegutachten einer Prüforganisation vorliegen.

Hinweis

Bei Bedenken hinsichtlich der Verkehrstauglichkeit oder der Verkehrssicherheit des Fahrzeugs kann es sein, dass das getunte Fahrzeug trotz ABE einem Prüfer vorgezeigt werden muss. Das ist oft bei der Kombination verschiedener Tuning-Teile wie Leichtmetall-Rädern und Sportlenkrad der Fall – auch wenn für die verschiedenen Teile einzeln jeweils eine ABE vorliegt. Sind Sie unsicher, ob das auch eingehalten wurde, sollten Sie das Fahrzeug zu einem qualifizierten Gutachter (TÜV, Dekra oder KÜS) bringen.


Fazit: Beim Gebrauchtwagenkauf unbedingt alle Dokumente in Ruhe überprüfen

Mit der richtigen Vorbereitung und der nötigen Ruhe gelingt der Gebrauchtwagenkauf. Wenn Sie die Dokumente des Fahrzeugs überprüfen, lassen Sie sich nicht hetzen. Kontrollieren Sie genau beide Teile der Zulassungsbescheinigung: Stimmt die Fahrzeug-Identifikationsnummer? Sind alle baulichen Veränderungen eingetragen, sodass die Verkehrstauglichkeit gegeben ist? Ist der Verkäufer nicht identisch mit dem letzten Fahrzeughalter, lassen Sie sich unbedingt die Verkaufsvollmacht und den Personalausweis des Verkäufers zeigen.

Auch alle weiteren Dokumente sollten Sie ausführlich und mit Bedacht untersuchen: Stimmt der Zustand des Fahrzeugs mit dem Prüfbericht der letzten Hauptuntersuchung überein? Was sagt das Schadensgutachten über den angegebenen Unfall aus? Ist alles zu Ihrer Zufriedenheit geregelt, steht der Unterzeichnung des Kaufvertrags nichts mehr im Wege. Dann müssen auch Schlüssel und Codekarten für das Fahrzeug übergeben werden. Der volle Kaufpreis wird in der Regel erst ausgezahlt, wenn der neue Eigentümer nach dem Autokauf die wichtigste Unterlage – die Zulassungsbescheinigung Teil II – in den Händen hält.



Die Autoversicherung bei der Nummer 1#*#!

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