Darum ist eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung sinnvoll

Berufsunfähigkeitsversicherung ist für jeden sinnvoll

Kaum einer braucht keine

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Kaum einer braucht keine Berufsunfähigkeitsversicherung, denn jeder vierte Erwerbs­tätige muss aufgrund einer Krank­heit oder eines Unfalls seine Berufs­­tätigkeit vorzeitig beenden. In den nächsten Jahren könnte dies sogar jedem zweiten drohen. Eine Berufs­­unfähigkeits­­versicherung ist deshalb zur finanziellen Ab­sicherung für jeden sinnvoll. Im Ratgeber erfährst Du, welche Ursachen zu einer Berufs­unfähigkeit führen und welche Personen­­gruppen eine besondere Ab­sicherung brauchen. Der Ratgeber bietet allgemeine Informationen. Produktdetails findest Du hier.

Warum der Abschluss einer Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung sinn­voll ist

Wer berufsunfähig wird, kann oftmals kein Geld mehr für seinen Lebensunterhalt verdienen. Wie der Maschinenführer, der 15 Jahre bei einem Forstunternehmen tätig war. Der Maschinist war Forstwirt und arbeitete relativ selbstständig. Doch dann machte seine Wirbelsäule ihm einen Strich durch die weitere Karriereplanung. Beim Heben von schwerem Gerät erlitt er einen ernsten Bandscheibenvorfall. Trotz mehrerer Operationen konnte seine ursprüngliche Bewegungsfähigkeit nicht wiederhergestellt werden. Ein ärztliches Gutachten stellte fest: Der Maschinenführer war zu 60 % berufsunfähig.

Warum der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll war, stellte sich in dieser Situation schnell heraus. Denn auf eine staatliche Hilfe konnte sich der Maschinenführer nicht verlassen. Grund dafür war sein Geburtsjahrgang: Als in 1971 Geborener hatte er zwar Anspruch auf eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente, doch diese fiel äußerst bescheiden aus.

Der Grund: Am 01.01.2001 ist das Gesetz zur Reform der Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit in Kraft getreten. Darin wurde die Vorsorge für den Fall von Berufs- und Erwerbsunfähigkeit größtenteils der privaten Verantwortung übertragen. Daher ist jeder selbst dafür verantwortlich, eine Berufs­unfähigkeits­versicherung abzuschließen.

Der zweite Grund: Jeder kann von einer Berufsunfähigkeit betroffen sein. Leider trifft es jeden vierten Berufstätigen und die Anzahl der Berufsunfähigen steigt von Jahr zu Jahr. Dabei sind die häufigsten Ursachen Psyche und Nervenkrankheiten. Weitere Ursachen und Gründe für eine Berufsunfähigkeit findest Du hier:

Die Ursachen für Berufsunfähigkeit

Mehr zu den Ursachen und wie Du Dich gegen diese mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung schützt, erfährst Du hier.

Verteilung der Ursachen von Berufsunfähigkeit in Deutschland nach Altersgruppen

Ursachen für BU

bis 40 Jahre

41 - 50 Jahre

ab 50 Jahre

Nervenkrankheiten

35,03 %

35,68 %

30,27 %

Erkrankungen des Skelett- und Bewegungs­apparates

20,37 %

19,49 %

22,00 %

Krebs und andere bösartige Geschwülste

15,86 %

17,77 %

17,99 %

Unfälle

10,06 %

7,43 %

5,74 %

Erkrankungen des Herzens und des Gefäß­systems

4,27 %

6,00 %

9,35 %

Sonstige Erkrankungen

14,41 %

13,63 %

14,65 %

Stand: Mai 2023
Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/536351/umfrage/verteilung-der-ursachen-von-berufsunfaehigkeit-in-deutschland-nach-altersgruppe

Sind die Folgen einer COVID-19 Infektion und Impfschäden im Versicherungsschutz der BU-Versicherung enthalten?

Wir leisten, wenn der Versicherungsfall laut den Versicherungsbedingungen eintritt. Das gilt sowohl für Versicherungsfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion als auch für Impfschäden.

Wichtig: Wenn Du einen Vertrag abschließt gilt grundsätzlich die „vorvertragliche Anzeigepflicht“. Das bedeutet, dass Du alle Fragen vollständig und wahrheitsgemäß beantworten musst. Tust Du das nicht, gefährdest Du Deinen Versicherungsschutz.

Für wen ist eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung sinn­voll?

Sieht man sich Studien an, welche Berufsgruppen mit welcher Wahrscheinlichkeit berufsunfähig werden, fallen die Ergebnisse recht unterschiedlich aus. In manchen Berufen ist das Risiko sehr hoch, krankheitsbedingt vorzeitig aus dem Berufsleben auszuscheiden. Bei anderen ist es geringer ausgeprägt. Doch zwei Umstände müssen bei diesen Statistiken immer im Blick bleiben: Zum einen steigt das Risiko kontinuierlich an. Wer heute ins Berufsleben startet, trägt ein viel größeres Risiko als frühere Generationen. Zum anderen verschieben sich in Zukunft die Ursachen weiter: Der Anteil an körperlichen Gebrechen wird abnehmen, der Anteil psychischer Erkrankungen noch größer werden – einer der Gründe, warum eine Berufsunfähigkeitsversicherung auch sinnvoll ist, wenn man im Büro tätig ist.

Die gefähr­lichsten bzw. unge­fähr­lichsten Berufe in Deutsch­land nach der EU-Rente:

Gefährlichste
Berufe

Nr.

Ungefährlichste
Berufe

Gerüstbauer

1

Physiker

Dachdecker

2

Ärzte

Bergleute

3

Maschinenbau­ingenieure

Pflasterer

4

Chemiker

Fleisch-/ Wurstwarenhersteller

5

Sonstige Fertigungs­ingenieure

Estrichleger

6

Rechtsvertreter

Fliesenleger

7

Tierärzte

Zimmerer

8

Elektroingenieure

Maurer

9

Bergbau-Hütten-Gießerei-Ingenieure

Stukkateure, Verputzer

10

Verbandsleiter

Sprengmeister

11

Apotheker

Isolierer

12

Vermessungs­ingenieure

Sonstige Bauhilfs­arbeiter

13

Architekten

Bäcker

14

Manager, Unternehmer

Stauer

15

Nautiker, Kapitäne

Quelle: Statista, map-report
Kriterien zum Abschluss einer Altersvorsorge.

Jeder Beruf hat ein anderes Risiko für die Berufs- bzw. Erwerbs­unfähigkeit. Daher sollte der Hinweis, dass eine Berufs­unfähig­keitsv­ersicherung für jeden sinnvoll ist, durch eine genaue Prüfung der individuellen Situation ergänzt werden. Je nach Lebenslage und Erwerbstätigkeit ist der Abschluss einer Berufs­unfähig­keits­versicherung womöglich dringend geboten, beispielsweise, wenn überhaupt kein Anspruch auf staatliche Leistungen besteht.

Ist eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung sinn­voll für Auszu­bil­dende und Studenten?

Eine Absicherung gegen Berufsunfähigkeit steht bei Auszubildenden und Studenten für gewöhnlich nicht hoch im Kurs. Dabei sind sie gerade in dieser Phase ihres Lebens besonders verwundbar. Zum einen, weil nur derjenige Anspruch auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente hat, der innerhalb 5 zusammenhängender Jahre mindestens 3 Jahre lang Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt hat. Das trifft weder auf Auszubildende noch auf Studenten zu, da sie erst am Anfang ihres Berufslebens stehen.

Zum anderen können sie genauso wie alle anderen plötzlich von einer Berufsunfähigkeit betroffen sein. Daher stellt sich die Frage, ob die Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll oder nicht sinnvoll ist, gar nicht: Nur mit privater Vorsorge sind Auszubildende und Studenten im Fall einer Berufsunfähigkeit ausreichend geschützt.

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Übersicht der Funktionsweise des Starter-Tarif

Ist eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung sinn­voll für Arbeiter und Ange­stellte?

Für die meisten Menschen hierzulande ist es der Regelfall, den Lebensunterhalt dadurch zu bestreiten, dass man einer bezahlten Tätigkeit nachgeht. Zwar unterscheidet man oft noch immer zwischen Arbeitern (vorwiegend körperliche Tätigkeit) und Angestellten (vorwiegend geistige Tätigkeit), doch juristisch gesehen handelt es sich bei beiden Gruppen um Arbeitnehmer. Und für Arbeit­nehmer ist eine Berufs­unfähigkeits­versicherung immer sinnvoll. Denn nur so sichern sie sich gegen erhebliche Einkommensverluste im Falle von Krankheit oder Unfall ab.

Ist eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung sinn­voll für Selb­stän­dige und Frei­be­rufler?

Auch Selbstständige und Freiberufler können aus gesundheitlichen Gründen gezwungen sein, den Beruf aufzugeben. Was die meisten vergessen: Bei ihnen ist die eigene Arbeitskraft die wichtigste Ressource, um das Geschäft am Laufen zu halten. Hinzu kommt, dass Selbstständige und Freiberufler keinen Schutz durch die staatliche Erwerbsminderungsrente haben – sofern Du nicht in einer berufsständischen Kammer bereits pflichtversichert bist oder freiwillig Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hast. Treffen diese Fälle auf Dich nicht zu, ist der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll.

Ist eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung sinn­voll für Beamte?

Bei Beamten gibt es hinsichtlich der Berufsunfähigkeit (Dienstunfähigkeit) besondere Umstände zu berücksichtigen. Wie bei der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente steht ihnen das entsprechende Ruhegehalt erst dann zu, wenn sie mindestens 5 Jahre Beamtendienst geleistet haben und aus gesundheitlichen Gründen ihrer Dienstpflicht nicht nachgehen können. Da die Höhe der Bezüge zum Teil nach der Tätigkeitsdauer berechnet wird, sollten insbesondere junge Beamte privat vorsorgen.

Ist eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung für Gering­ver­diener, Mini­jobber oder Empfänger von Arbeits­lo­sen­geld sinn­voll?

Wer über wenig Geld verfügt, wird es schwer haben, die monatlichen Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung zu zahlen. Ob sie sinnvoll oder nicht sinnvoll ist, spielt in finanziellen Engpässen dann eine untergeordnete Rolle. Ein Neuabschluss wird in den allermeisten Fällen daher kaum in Frage kommen. Hast Du einen Vertrag und wirst während einer Arbeitslosigkeit berufsunfähig, hast Du auch dann Anspruch auf Auszahlung der Leistungen. Doch bei der Berechnung der staatlichen Unterstützung wird die Berufsunfähigkeitsversicherung in vollständiger Höhe angerechnet. Ein gleichzeitiger anrechnungsfreier Bezug von Arbeitslosengeld II und Berufsunfähigkeitsrente ist nicht möglich.

Wer arbeitslos wird, sollte nicht gleich die Berufsunfähigkeitsversicherung kündigen. Stattdessen kann man mit dem Versicherer vereinbaren, die Versicherung ruhen zu lassen und die Beiträge freizustellen.

CosmosDirekt bietet Dir darüber hinaus im Premium-Schutz an, dass die Beitragszahlung flexibler gestaltet werden kann. Die Beiträge können somit bis zu 24 Monate zinslos gestundet werden.

Ist eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung sinn­voll für Haus­frauen und Haus­männer?

In Familien mit kleinen Kindern verzichtet oft ein Elternteil darauf, nach der Elternzeit wieder in den Beruf zurückzukehren. Oftmals bleibt die Mutter zu Hause, um sich um die Kinder zu kümmern. Aber auch wer sich um einen pflegebedürftigen Angehörigen kümmern muss, scheidet womöglich aus dem Berufsleben aus. In diesem Fall kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung ebenfalls sinnvoll sein – z. B. dann, wenn Du aufgrund Krankheit oder Unfall nicht in der Lage bist, den Job als Hausfrau oder Hausmann auszuüben. Die zusätzlichen Kosten einer Haushaltshilfe oder Kinderbetreuung sind aus einem Einkommen allein schwer zu stemmen.

Wenn nur einer in der Familie das Einkommen trägt, sollte der Ver­siche­rungs­schutz so hoch bemessen sein, dass der Lebens­standard der Familie in jedem Fall gewahrt bleibt, sollte der Haupt­ernährer berufs­unfähig werden. Wie hoch die richtige Absicherung ist, erfährst Du im Ratgeber Berufsunfähigkeitsrente.

Ist eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung sinn­voll für Rentner und Pensio­näre?

Wer die Regelaltersgrenze überschritten hat und bereits eine Rente oder Pension bekommt, kann sich entspannt zurücklegen: Der entsprechende Betrag wird monatlich überwiesen, unabhängig davon, wie es um Deinen Gesundheitszustand und Deine Arbeitskraft bestellt ist. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist also nicht sinnvoll beziehungsweise gar nicht mehr möglich.

Nur jeder vierte Haus­halt mit BU-Versi­che­rung

Wann der Abschluss der Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung sinn­voll ist

Um einen guten Schutz für einen günstigen Beitrag zu erhalten, solltest Du möglichst früh vorsorgen. Denn wer bereits in jungen Jahren eine Berufs­unfähig­keits­versicherung abschließt, zahlt in der Regel deutlich niedrigere Beiträge als jemand, der einige Jahre später einsteigt. Gründe dafür sind zum einen der Gesund­heits­zustand – Jüngere weisen deutlich weniger Vorerkrankungen auf – und zum anderen die langfristige Perspektive.

Alter

Beitrag*

20 Jahre

30,06 €

25 Jahre

32,68 €

30 Jahre

36,00 €

35 Jahre

40,11 €

* CosmosDirekt, Berufsunfähigkeits-Rente: 1.000 €, Beginn: 01.05.2024, Versicherungsschutz bis zum Endalter 65 Jahre, Beruf: Bürokaufmann/Bürokauffrau.

Fazit: Eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung ist sinn­voll – egal wo man arbeitet

In Anbetracht der hohen Häufigkeit und der großen finanziellen Einschnitte durch eine Berufs­unfähigkeit, ist der Abschluss einer Berufs­unfähigkeits­versicherung für jeden sinnvoll. Das trifft auch für Auszubildende und Studenten zu, sowie insbesondere für Selbstständige, da diese noch nicht einmal den Minimalschutz durch die gesetzliche Erwerbs­minderungs­rente haben. Während der entsprechende Versicherungs­schutz früher üblicherweise Handwerkern, Bauarbeitern und allen anderen empfohlen wurde, die einer überwiegend körperlichen Tätigkeit nachgingen, ist eine solche Versicherung inzwischen auch für Arbeitnehmer in anderen Berufszweigen ratsam. Da psychische Erkrankungen immer häufiger zu einer Berufsunfähigkeit führen, ist der Abschluss einer Berufs­unfähigkeits­versicherung auch sinnvoll, wenn man im Büro arbeitet.

Beim Abschluss solltest Du unbedingt zwei Punkte beachten:

  • Erstens sollte der Verzicht auf die abstrakte Verweisung im Vertrag enthalten sein. Das bedeutet, dass der Versicherer Dich nicht auf die Ausübung eines anderen Berufs verweisen kann, der theoretisch Deinen Qualifikationen entspricht und auch denselben Lebensstandard gewährleistet. Der Haken an der abstrakten Verweisung ist, dass es nicht unbedingt eine entsprechende Stelle für Dich geben muss, damit der Versicherer die Auszahlung der Berufsunfähigkeitsrente verweigern kann.
  • Zweitens solltest Du auf eine Nach­versicherungs­garantie achten. Diese ist insbesondere für Auszubildende und Studenten, aber auch für junge Berufs­tätige von Bedeutung. Die Nach­versicherungs­garantie in der Berufs­unfähigkeits­versicherung ist sinnvoll, weil sie es ermöglicht, die Renten­höhe an veränderte Lebens­situationen anzupassen, ohne eine erneute Gesundheits­prüfung durchführen zu müssen. Auf diese Weise kannst Du beispiels­weise den Versicherungs­schutz so vergrößern, dass ein Elternteil mehrere Jahre zu Hause bleiben und sich um die Kindern kümmern kann – ohne dass die Familie in finanzielle Schieflage gerät, sollte der oder die Haupt­ernährer(in) berufsunfähig werden.

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Berufsunfähigkeits­versicherung

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