Darum ist eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung für Studenten sinnvoll

Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung für Studenten

Darum ist die BU sinnvoll

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Es gibt viele gute Gründe bereits in jungen Jahren, z. B. als Student, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. So wirkt sich das niedrige Alter positiv auf die Kosten der Berufs­unfähigkeits­ver­sicherung aus. Viele Versicherer haben in den letzten Jahren ihre Produkte auf die Anforderungen junger Menschen zugeschnitten. CosmosDirekt verrät Dir weitere Vor­teile einer Berufs­unfähigkeits­ver­sicherung für Studenten und was es besonders zu beachten gilt. Der Ratgeber bietet allgemeine Infos. Produktdetails findest Du hier.

Erklärvideo: Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten, Azubis oder Berufsanfänger

Erklärvideo zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung Studenten (Vorschaubild)

Diese Begriffe solltest Du kennen

Wie hoch die Rentenzahlungen im Leistungsfall sind, legst Du beim Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung fest. Die sogenannten Nachversicherungsgarantien ermöglichen es Versicherten, auch nach Abschluss auf veränderte Einkommenssituationen reagieren zu können.

Vor Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung prüfen Versicherer, ob ein erhöhtes gesundheitliches Risiko einen frühzeitigen Berufsausstieg wahrscheinlich macht. Der Gesundheitszustand, das Alter, der ausgeübte bzw. angestrebte Beruf und mögliche Risiko-Hobbys sind dabei die entscheidenden Faktoren.

Warum Berufsunfähigkeitsversicherung bereits im Studium abschließen?

Die gesundheitlichen Ursachen für das vorzeitige Ausscheiden aus dem Beruf haben sich verändert. In der Vergangenheit waren Erkrankungen des Skeletts und des Bewegungsapparates – beispielsweise Bandscheibenleiden – die häufigste Ursache, warum Personen vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter ihren Beruf nicht mehr ausüben konnten.

Mit der Berufsstruktur haben sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte die Belastungen im Arbeitsalltag verändert. Es sind weniger Menschen in der Industrie und dem Handwerk beschäftigt, dafür arbeiten mehr Menschen im Büro. Daher sind die erwähnten Erkrankungen nicht mehr die Hauptursache für Berufsunfähigkeit. Stattdessen verursachen heute Nervenkrankheiten und psychische Erkrankungen mit 29,65 Prozent mit Abstand die meisten Fälle von Berufsunfähigkeit.

Die Ursachen für Berufsunfähigkeit

Kein staat­li­cher Schutz für Berufs­ein­steiger

Erkrankungen der Psyche sind weniger altersabhängig als körperliche Verschleißerscheinungen. Leiden wie das Burnout-Syndrom können jeden treffen, insbesondere Menschen, die voll im Berufsleben stehen und häufig Drucksituationen ausgesetzt sind. Zudem können körperliche Erkrankungen und Unfälle vollkommen unvorhersehbar ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Beruf verursachen. Dabei unterschätzen viele Berufseinsteiger, wie gering die Absicherung durch staatliche Leistungen ist.

Denn Anspruch auf eine staatliche Erwerbsminderungsrente besteht für Berufseinsteiger zunächst nicht. Erst nach der Mindestversicherungszeit von 5 Jahren in der gesetzlichen Rentenversicherung ist ein solcher Schutz gewährleistet. Zudem müssen innerhalb der letzten 5 Versicherungsjahre 3 Jahre lang Pflichtbeiträge gezahlt worden sein. Wenn die Erwerbsminderungsrente gezahlt wird, reicht diese in den meisten Fällen nicht annähernd aus, um das bisherige Einkommensniveau aufrecht zu erhalten. Sie wird nach einem Schlüssel berechnet, der unter anderem das Einkommen und die Beitragsjahre einbezieht. Die volle Erwerbsminderungsrente liegt in vielen Fällen bei einem Drittel des letzten Bruttolohns. Zudem bekommst Du eine Erwerbsminderungsrente erst, wenn es Dir gesundheitlich nicht möglich ist, mehr als sechs Stunden irgendeiner Arbeit nachzugehen. Und um die Erwerbsminderungsrente in voller Höhe zu erhalten, musst Du sogar unfähig sein, mehr als drei Stunden täglich zu arbeiten.2.1

Die wichtigsten Fakten zum Berufsunfähigkeitsrisiko im Überblick

  • Nervenkrankheiten und psychische Leiden sind heute die Hauptursache für Berufsunfähigkeit.
  • Mindestversicherungszeiten verhindern vielfach, dass junge Berufstätige staatlich abgesichert sind.
  • Bei der Erwerbsminderungsrente müssen die Leistungsbezieher deutliche Einbußen beim Einkommen hinnehmen.
  • Wer als junger Mensch abgesichert sein will, muss privat vorsorgen. Zudem hilft ein frühzeitiger Abschluss dabei, die laufenden Kosten für die Berufsunfähigkeitsversicherung dauerhaft niedrig zu halten.

Warum können Studenten bei der Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung sparen?

Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung bereits im Studium abschließt, der hat eine sehr gute Aussicht auf eine niedrigere Versicherungsprämie. Die Gründe hierfür sind zum einen das niedrige Eintrittsalter, welches mit einem niedrigeren Beitrag belohnt wird, und zum anderen die Risikoprüfung der Versicherer. Bei Vertragsabschluss wird geprüft, ob der Vertrag zu normalen Bedingungen abgeschlossen werden kann oder ob ein Beitragszuschlag aufgrund von Vorerkrankungen notwendig ist. Bei jungen Menschen besteht eine weitaus höhere Wahrscheinlichkeit, dass keine medizinischen Befunde vorliegen, die auf ein höheres Risiko für eine Berufsunfähigkeit schließen lassen.

Die sogenannte Ausschlussklausel ermöglicht es, trotz einer schwerwiegenden Erkrankung eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Dabei wird eine Erkrankung – beispielsweise eine Erbkrankheit – vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Wenn die Berufsunfähigkeit wegen einer anderen Ursachen eintritt, werden die monatlichen Rentenzahlungen erbracht.

Die Risi­ko­prü­fung nach Berufs­gruppen

Teil der Risikoprüfung ist die Einstufung von Berufen in Risikogruppen. Berufe mit körperlich belastenden Tätigkeiten werden dabei höheren Risikogruppen zugeordnet. Auch wenn Studenten in der Regel noch nicht zu hundert Prozent wissen, welchen Beruf sie nach dem Studium ausüben werden, gehören akademische Berufe in der Regel niedrigeren Risikogruppen an. Die Tätigkeit als Student wird bei vielen Anbietern bereits in eine Berufsgruppe eingruppiert. Die studierte Fachrichtung spielt dann dabei keine Rolle.

Welche Vari­anten der Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung gibt es?

Man unterscheidet zwischen selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherungen und Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen, die als Zusatz zu einer Lebensversicherung abgeschlossen werden. Die Leistungen der selbstständigen Variante sind ausschließlich auf die Absicherung der Berufsunfähigkeit ausgerichtet. Die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung wird meist mit einer Risikolebensversicherung oder einer Rentenversicherung abgeschlossen. Mit diesen Verträgen können gleich mehrere Absicherungsziele verfolgt werden. Im Falle einer Berufsunfähigkeit wird dann die gesamte Beitragszahlung durch die Versicherungsgesellschaft übernommen. So sind z.B. auch die Beiträge der Rentenversicherung oder Hinterbliebenenabsicherung durch die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung abgesichert.

Wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung funktioniert, erfährst Du hier.

Ob eine Berufsunfähigkeit vorliegt, wird letztlich von dem Versicherungsunternehmen entschieden. Die Entscheidung wird anhand einer ärztlichen Prognose und der Betrachtung der aktuellen beruflichen Tätigkeit getroffen. In der Regel sehen Versicherer eine Berufsunabhängigkeit gegeben, wenn der Beruf zu mehr als 50 Prozent nicht mehr ausgeübt werden kann.

Wie Versi­cherer die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung für Studenten anpassen

Einige Versicherer bieten Studenten, Azubis und Berufseinsteigern einen finanziell leichteren Einstieg in die Berufsunfähigkeitsversicherung an. Es handelt sich dabei um Beitragsermäßigungen, die bis zu einem bestimmten Alter gewährt werden und Studenten oder auch Auszubildenden den Eintritt in die Berufsunfähigkeitsversicherung erleichtern sollen. Die Summe der Vorteile beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten ist ein wichtiger Grund – etwa 17 Prozent der Personen, die eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen sind Studenten.

Verbeitung-der-Berufsunfähigkeitsversicherung

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Flexi­bi­lität ist entscheidend bei einer BU im Studium

Jeder, der eine Berufsunfähigkeitsversicherung als Student abschließt, sollte darauf achten, dass der Versicherungsvertrag genügend Anpassungsmöglichkeiten bietet. Schließlich kann kein Student mit Gewissheit abschätzen, wie sich die spätere berufliche Karriere entwickeln wird. Außerdem kann eine Police, die während des Studiums noch angemessen war, später dem ersten eigenen Einkommen möglicherweise nicht mehr gerecht werden. Heirat und die Geburt von Kindern sind ebenfalls Faktoren, die großen Einfluss auf die Berufsunfähigkeitsversicherung haben.

Die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente bestimmt der Versicherte beim Vertragsabschluss. Experten empfehlen, dass die Berufs­unfähigkeits­rente bei etwa 75 Prozent des Nettoeinkommens liegen sollte. Studenten sollten sich pauschal mit 1.000 Euro absichern.

Nach­ver­si­che­rungs­ga­rantie als entscheidender Faktor

Die Nachversicherungsgarantie ermöglicht es Dir, die Versicherungsleistung auch nach Abschluss der Police anzupassen. Konkret bedeutet das, dass Du die Berufsunfähigkeitsrente während der Versicherungslaufzeit erhöhen kannst. Diese Garantie ist oft an Ereignisse wie Heirat, Geburt eines Kindes oder auch Studiums- bzw. Ausbildungsabschluss gebunden. Die Versicherer unterscheiden sich dabei bei den Bedingungen, die sie für eine Anpassung stellen. Bei allen gleich ist, dass die Erhöhungen im Rahmen der Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung erfolgen. Junge Menschen sollten insbesondere darauf achten, dass die Bedingungen einen weltweiten Versicherungsschutz vorsehen. Schließlich führen heutige Berufswege – besonders bei hochqualifizierten Arbeitnehmern – oft ins Ausland.

Durch eine abstrakte Verweisung können Versicherer Rentenzahlungen verweigern, indem sie den Versicherten auf einen anderen Beruf verweisen. Es muss sich dabei zwar um eine Tätigkeit handeln, die mit Blick auf den vorher ausgebübten Beruf angemessen ist, allerdings ergibt sich hieraus Spielraum für Auslegungen und Unstimmigkeiten zwischen Versicherer und Versichertem.

Informiere Dich hier zum Thema abstrakte Verweisung.

Infla­tion und die rich­tige Berufs­un­fä­hig­keits­rente

Die Inflation kann eine Erhöhung der Berufsunfähigkeitsrente notwendig machen. Auch bei einer moderaten Inflation von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr wie sie die Europäische Zentralbank anstrebt ergibt sich eine Preissteigerung von 20 Prozent nach 10 Jahren. Wer also in jungen Jahren die Berufsunfähigkeitsrente abschließt oder diese über einen langen Zeitraum bezieht, benötigt einen Schutz gegen den Wertverfall des Geldes.

Um die Kaufkraft der versicherten Rente vor der Inflation zu schützen, bieten Versicherer dynamische Modelle an. Hierbei wird der Beitrag während der Versicherungszeit jährlich um einen festgesetzten Prozentsatz erhöht. Gibt es Jahre, in denen keine Erhöhung notwendig ist, kannst Du der Erhöhung widersprechen. Kommt es zur Rentenzahlung, ist es wichtig, dass auch dann die Rente jährlich weiter steigt. Das wird besonders dann wichtig, wenn der Leistungsfall in einem frühen Lebensalter eintritt.

CosmosDirekt bietet bei der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung eine jährliche Erhöhung während der Rentenzahlung aus der voraussichtlichen Gewinnbeteiligung an.

Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung und Steuern

Die private Berufsunfähigkeitsrente muss im Rentenbezug versteuert werden. Allerdings hängt die Höhe stark von der Dauer der Bezugsdauer ab. Je länger der Versicherte die Berufsunfähigkeitsrente voraussichtlich bezieht, desto höher fällt der steuerpflichtige Anteil – der sogenannte Ertragsanteil – aus. Die Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung sind steuerlich absetzbar. Das gilt allerdings nur, wenn der bereits steuerlich abgesetzte Betrag für die Kranken- und Pflegeversicherung unter 1.900 Euro liegt. Bei Selbstständigen liegt diese Obergrenze bei 2.800 Euro. In dem Fall können die Zahlungen zur Berufsunfähigkeitsversicherung bis zur Höchstgrenze dazugerechnet werden.

Fazit: BU lohnt sich bereits für Studenten

Es lohnt sich, eine Berufsunfähigkeitsversicherung bereits im Studium abzuschließen. Je jünger Du beim Abschluss bist, desto bessere Aussichten bestehen, eine kostengünstige Police zu erhalten. Zudem bieten Versicherer für junge Menschen Einstiegstarife an, die den Schutz auch bei geringen Einkünften ermöglicht. Die staatliche Absicherung genügt bei Berufsunfähigkeit meist nicht, um das vorherige Einkommensniveau auch nur annähernd zu halten, und Berufseinsteiger sind wegen der Mindestbeitragszeiten oft gar nicht durch die staatliche Erwerbsminderungsrente abgesichert.

Wer jung ist, sollte ein besonderes Augenmerk auf Flexibilität legen. Diese vertraglichen Inhalte sind dabei besonders wichtig:

  • Die Nachversicherungsgarantie für eine nachträgliche Erhöhung der Rente. Diese ist immer an bestimmte Ereignisse (Berufsabschluss, Ehe, Nachwuchs) geknüpft, wobei sich die Kriterien der Versicherer unterscheiden. Die dynamische Rentenerhöhung vor und während des Leistungsfalls. Wegen der Inflation wird im Laufe der Vertragslaufzeit eine Erhöhung der Berufsunfähigkeitsrente notwendig. Versicherer bieten hier verschiedene Modelle über dynamische Beitragserhöhungen oder Erhöhungen über die Gewinnbeteiligung an.
  • Die Police sollte weltweiten Schutz bieten.

Wer auf diese Faktoren achtet und schon in jungen Jahren eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, genießt im Ernstfall einen umfassenden Versicherungsschutz zum niedrigen Preis.

Berufs­un­fä­hig­keits-Ver­si­che­rung

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