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Brandversicherung - CosmosDirekt

Hausbrand:

Gegen Schäden durch Feuer absichern

Feuer spendet Wärme und Licht, doch es kann auch alles zerstören. Ein Wohnungs- oder Hausbrand kann dazu führen, dass man plötzlich sein gesamtes Hab und Gut verliert. Im schlimmsten Fall auch das Dach über dem Kopf. Gegen den finanziellen Schaden sichert unter anderem die Hausrat­versicherung ab.

Im folgenden Artikel erfahren Sie, wie nach einem Wohnungs- oder Hausbrand die Hausrat­versicherung helfen kann. Weitaus besser ist es aber, Brände gar nicht erst entstehen zu lassen. Daher erfahren Sie hier auch, welche Ursachen zu einem Haus- oder Wohnungs­brand führen, was zu tun ist im Notfall und welche Präventions­maßnahmen zu empfehlen sind.

Es beginnt mit einer Kerze, die noch brennt, während man das Zimmer verlässt. Dann fängt der Adventskranz Feuer, gefolgt vom Tisch, vom Teppich, von den Vorhängen. Schließlich brennt das ganze Haus und Weihnachten fällt buchstäblich ins Wasser – nämlich ins Löschwasser der angerückten Feuerwehr. Bevor die Funken auf das Nachbarhaus übergreifen, beendet sie das flammende Inferno. Doch zu spät – das Haus ist abgebrannt, zurück bleiben nur die rauchenden Trümmer.


Diese Begriffe sollten Sie kennen
Begriff
Erklärung
NeuwertBedeutet den Geldwert, zu dem ein versicherter Gegenstand in gleicher Art und Qualität nach Verlust wiederbeschafft werden kann.
Brand„Feuer, das ohne einen bestimmungsgemäßen Herd entstanden ist oder ihn verlassen hat und das sich aus eigener Kraft
auszubreiten vermag.“ (Gabler Wirtschaftslexikon)

Wohnungs- und Hausbrand: Versicherung schützt Ihr Vermögen

Trotz elektrischer Weihnachtsbaumlichter: Die Zahl der Adventsbrände bleibt seit Jahren auf hohem Niveau. 2014 verzeichneten die Versicherer über 40 Prozent mehr Brandschäden als in vergleichbaren Frühjahrs- und Herbstmonaten. Das entspricht 11.000 zusätzlichen Bränden in der Weihnachtszeit. Die Quote ist damit so hoch wie in den Vorjahren. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe von 25 Millionen Euro.

Doch auch in den restlichen Monaten bleibt das Risiko, Opfer eines Wohnungs- oder Hausbrandes zu werden, hoch. Rund 190.000 Feuerwehreinsätze bei Bränden und Explosionen gab es in 2013 (www.feuerwehrverband.de/statistik.html).

Diese Kosten haben die Betroffenen selbst zu tragen, wenn sie nach einem Wohnungs- oder Hausbrand keine Versicherung vorweisen können. Doch welche Brandversicherungen brauchen Eigentümer oder Mieter? Und welchen Schutz bieten diese genau?


Versicherungen bei Wohnungsbrand: Wer zahlt eigentlich für was?

Brandschäden werden von den Versicherern danach unterschieden, ob sie Einrichtungsgegenstände oder die Immobilie selbst betreffen. Für Ersteres ist die Hausratversicherung zuständig, für Letzteres die Wohngebäudeversicherung. Beide ersetzen bestimmte Kosten nach einem Haus- oder Wohnungsbrand: Wer was übernimmt, hängt daher davon ab, wo die Schäden entstanden sind.

Hausratversicherung

Ist die Wohnung ausgebrannt, übernimmt in der Regel die Hausratversicherung die Kosten für die Wiederbeschaffung des beweglichen Hab und Guts. Dazu gehören Einrichtungsgegenstände, aber auch Computer, Fernseher, Musikanlagen, Kleidung, Sportgeräte, Musikinstrumente, Werkzeuge, Haushalts- und Sportgeräte sowie bis zu bestimmten Obergrenzen auch Schmuck, Bargeld und Wertpapiere.

Die Hausratversicherung ersetzt nach einem Wohnungs- beziehungsweise Hausbrand den vereinbarten Versicherungswert. Dabei handelt es sich in der Regel um den Wiederbeschaffungswert, um neuwertigen Ersatz zu besorgen. Bei reparaturfähigen Beschädigungen werden die notwendigen Reparaturkosten übernommen. Sind die Gegenstände weiterhin in einem nutzbaren Zustand, haben aber Spuren des Feuers oder der Feuerbekämpfung davon getragen, wird eine Wertminderung ausgezahlt.

Die Hausratversicherung ersetzt zumeist auch die Kosten für die Feuerwehr, wenn sie wegen eines Brandschadens gerufen werden muss. Doch nicht in jedem Fall droht eine Rechnung von der Kommune. Die Feuerwehrgesetze der Bundesländer regeln jeweils die gültigen Kostenordnungen. Darin wird auch genau aufgeführt, für welche Einsätze die Verursacher zur Kasse gebeten werden. Müssen Menschen gerettet werden, ist der Feuerwehreinsatz in der Regel kostenfrei.

Tipp

Eine Hausrat­versicherung, die den Neuwert des Hausrats pauschal nach Quadrat­metern berechnet, ist oft günstiger als eine, bei der die exakte Versicherungs­summe zugrunde gelegt wird. Außerdem erhalten Sie bei einer Pauschal­berechnung in der Regel einen Unter­versicherungs­verzicht. Falls der Wert Ihres Hausrats den Versicherungs­wert übersteigt, müssen Sie ansonsten mit Abschlägen rechnen. Mehr dazu im Ratgeber Hausratversicherung – Beitrag berechnen.

Wohngebäudeversicherung

Schäden an der Bausubstanz eines Gebäudes deckt die Wohngebäudeversicherung ab. Ist also das eigene Haus abgebrannt oder teilweise zerstört, ersetzt diese Versicherung die Reparatur- und Wiederaufbaukosten. Dies umfasst neben Mauerwerk, Dachsteinen und ähnlichem auch Teile, die unmittelbar im Gebäude verbaut sind, wie Fenster, Türen oder Fliesen.

Abgesichert sind nach einem Hausbrand das versicherte Wohngebäude und auch bestimmte Nebengebäude auf Ihrem Grundstück. Wurden Carport oder Garage, Gartenhaus oder Geräteschuppen in Mitleidenschaft gezogen, werden Brandschäden auch durch die Wohngebäude­versicherung ersetzt. Ebenfalls versichert sind: sanitäre Installationen wie Dusche, Badewanne, Toilette samt Leitungssystem, elektrische Anlagen, Zentralheizungsanlagen.

Achtung: Haus- und Wohnungseigentümer sollten unbedingt darauf achten, dass die Versicherungssumme dem aktuellen Wert des Hauses entspricht.

Tipp

Wer eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach installiert hat, geht ein erhöhtes Brandrisiko ein. Versichern Sie daher die Photovoltaik-Anlage gegen einen geringen Aufpreis in der Wohngebäudeversicherung mit. Zusätzlich können auch weitere Grundstücksbestandteile, wie zum Beispiel Überdachungen und CB-Funk-Antennen, mitversichert werden.

Private Haftpflichtversicherung

Ist das eigene Haus abgebrannt, sind oft auch Gebäude in Mitleidenschaft gezogen, die sich in der Nähe befinden. Auch Nachbarwohnungen sind bei einem Wohnungsbrand oft von Ruß- oder Rauchschäden betroffen. Für Brandschäden, die infolge eines Übergreifens des Feuers entstehen, haften Eigentümer, Mieter oder derzeitige Bewohner des Hauses, in dem der Brand entstanden ist. Das gleiche gilt auch für Wohnungen.

Wie der Bundesgerichtshof (BGH) in einem richtungsweisenden Urteil entschied, gilt die Haftung nicht nur bei Unachtsamkeit oder Fahrlässigkeit, sondern auch, wenn der Brand aufgrund eines technischen Defekts entstand (BGH-Urteil vom 1. April 2011, Az. V ZR 193/10). Die Folge: Zwar regulieren zunächst Hausrat- beziehungsweise Wohngebäudeversicherung den Schaden, doch der Versicherer kann den Verursacher in Regress nehmen. In diesem Fall übernimmt die private Haftpflichtversicherung die Kosten.

Tipp

Die Stiftung Warentest und Verbraucherschützer empfehlen, dass die Versicherungssumme bei der privaten Haftpflichtversicherung mindestens 5 Millionen Euro betragen sollte.

Versicherungsschutz: kompakt und übersichtlich

Versicherung
Versicherungsschutz
HausratversicherungSchäden durch Feuer und Löschwasser am Mobiliar, Elektrogeräten.
WohngebäudeversicherungSchäden durch Feuer und Löschwasser direkt an Bausubstanz.
Privat-HaftpflichtversicherungSchäden durch Feuer sowie Folgeschäden, von denen Dritte betroffen sind (zum Beispiel Nachbarn).

Welche Bedingungen sind zu beachten?

Nach einem Wohnungs- oder Hausbrand übernimmt die Versicherung in der Regel alle Kosten, sofern der Brandschaden unabsichtlich entstanden ist. Bei Vorsatz – also Brandstiftung – zahlt keine Versicherung. Als Brand versteht man dabei ein Feuer, das ohne einen bestimmungsgemäßen Herd entsteht oder sich aus eigener Kraft ausbreitet. Bestimmungsgemäße Herde sind beispielsweise Gas- und Elektroherde in der Küche, Kamine und Öfen im Wohnzimmer, Kerzen auf dem Tisch oder Grills auf der Terrasse.

Tipp

Sengschäden, zum Beispiel Löcher im Sofa, die durch eine Wunderkerze entstanden sind, sind keine Brandschäden im eigentlichen Sinn. Viele Versicherer schließen einen Versicherungsschutz für diese Schäden aus. Seng- und Schmorschäden sind bei CosmosDirekt im Comfort-Tarif der Hausratversicherung mitversichert.

Die Definition eines „bestimmungsgemäßen Herdes“ hat Konsequenzen in der Schadenregulierung: Fällt ein teures Buch in den Kamin, wird die Hausratversicherung diesen Schaden nicht ersetzen. Schließlich hat sich das Feuer am bestimmungsgemäßen Ort befunden. Andererseits kann ein Holzscheit, das sich im Kamin befindet, Funkenflug verursachen. Dieser entzündet den Teppich und führt zu einem Wohnungsbrand, der von der Versicherung auch reguliert wird.

Die volle Kostenübernahme ist aber nur dann gewährleistet, wenn Unverschulden oder leichte Fahrlässigkeit des Versicherungsnehmers besteht. Bei grober Fahrlässigkeit ist der Versicherer berechtigt, die Leistungen zu kürzen.

Tipp

Ob bei einem Brandschaden einfache oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt, ist im Einzelfall häufig schwer zu entscheiden. Im Zweifel muss ein Gericht über die Sachlage befinden. Profitieren Sie von den Vorteilen des Comfort-Tarifs von CosmosDirekt: Die Gesellschaft verzichtet auf eine Prüfung, welche Form von Fahrlässigkeit vorliegt und reguliert den Schaden.


Welche Ursachen führten zu einem Wohnungs- oder Hausbrand?

Warum ein Haus- oder Wohnungsbrand entsteht, kann auf ganz unterschiedliche Ursachen zurückgeführt werden. Das größte Risiko geht dabei von der Elektrik aus: defekte Bauteile, die Kurzschlüsse verursachen, überlastete Stromkabel oder elektrische Geräte in Stand-by-Funktion, die sich überhitzen und dann Feuer fangen, gehören zu den häufigsten Brand-Verursachern. Dabei spielt leichtsinniger Umgang eine wichtige Rolle, beispielsweise wenn zu viele elektrische Geräte an einer Steckdose hängen.

Zu den weiteren Gefahrenquellen zählen leicht brennbare Stoffe wie Papier, Grill-Spiritus oder Feuerzeuggas. Bei ihnen führen entweder eine unsachgemäße Behandlung oder die Missachtung notwendiger Sicherheitsabstände zu Bränden. Das gleiche gilt für Fette und Öle, die in der Küche verwendet werden. Wenn Öl in der Pfanne unbeaufsichtigt erhitzt wird, kann es sich selbst entzünden. Wer nun in der Aufregung versucht, das Feuer mit Wasser zu löschen, riskiert eine gewaltige Stichflamme. Brennendes Öl sollte man beispielsweise mit einem Deckel ersticken oder einen Feuerlöscher verwenden, der mit Löschpulver arbeitet.

Handwerkliche Tätigkeiten sind ebenfalls eine Gefahrenquelle. Eine falsche Handhabung von Lötgeräten, Schweißgeräten oder Trenngeräten kann zu unkontrollierbarem Funkenflug führen. Auch bei der Verwendung von Klebstoffen, Lacken oder Verdünnern besteht in schlecht gelüfteten Räumen eine hohe Explosionsgefahr. Nicht zuletzt stellt der Zigarettenkonsum ein Brand-Risiko dar, angefangen von Bettwäsche, die sich beim Rauchen im Bett entzündet, bis hin zur achtlos entsorgten Kippe, die den Mülleimer in Brand setzt.

Die Top Brandursachen

  1. Elektrizität
  2. Menschliches Fehlverhalten
  3. Überhitzung
  4. Feuergefährliche Arbeiten
  5. Offenes Feuer

Wohnungs- oder Hausbrand: Was tun im Notfall?

Das beste Mittel gegen Brandschäden ist, sie gar nicht erst entstehen zu lassen. Für Hausbauer gehört dazu die Wahl nicht brennbarer oder zumindest schwer entflammbarer Dämm- und Baustoffe. Der Einbau von Brandschutz- beziehungsweise Rauchschutztüren oder die Installation von Lüftungsanlagen mit Brandschutzklappenerhöht die Sicherheit zusätzlich. Doch auch bei der besten Prävention kann es passieren, dass ein Haus- oder Wohnungsbrand entsteht. Was zu tun ist, lässt sich in 5 Schritten zusammenfassen:

  1. Bekämpfen Sie kleine Brandherde direkt selbst. Dafür empfehlen sich ein Feuerlöscher oder eine Löschdecke.
  2. Rufen Sie die Feuerwehr, wenn der Brand zu groß ist. Europaweite Notrufnummer: 112.
    Halten Sie folgende Informationen bereit: Ihr Name, was ist passiert, Ort, Anzahl der Verletzten.
  3. Schließen Sie Fenster und Türen, um ein weiteres Ausbreiten des Feuers zu verhindern.
  4. Bringen Sie alle Bewohner und Haustiere in Sicherheit.
  5. Verlassen Sie das Gebäude, am besten über einen gekennzeichneten Fluchtweg – nie über den Aufzug.
    Falls das nicht möglich ist: Gehen Sie in ein Zimmer, dichten Sie die Tür mit Tüchern ab und machen Sie am Fenster auf sich aufmerksam. Dringt Rauch ins Zimmer ein, legen Sie sich auf den Boden und halten Sie sich ein feuchtes Tuch vor Mund und Nase. Warten Sie auf die Feuerwehr.

Diese technischen Geräte helfen im Notfall

Hilfreich zur rechtzeitigen Rettung und Eingrenzung des Schadens sind folgende drei Dinge:

  • Rauchmelder
  • Feuerlöscher
  • Löschdecke

Rauchmelder

90 Prozent der Brandopfer sterben nicht durch die Flammen selbst, sondern durch Rauchvergiftung. Der Rauchmelder warnt Sie bei aufkommendem Brandrauch, der sich viel schneller als die Flammen ausbreitet. Das Warnsignal ertönt daher bereits frühzeitig. Hilfreich ist der Rauchmelder insbesondere, wenn der Wohnungsbrand in der Nacht ausbricht. Schlafende merken vom Brandgeruch nichts, da dieser Sinn während des Schlafs ruht.

Feuerlöscher

Im Notfall können Feuerlöscher für den Hausgebrauch von jedem verwendet werden. Sie sind leicht zu bedienen und können bei vielen Bränden im Haushalt eingesetzt werden. Weit verbreitet sind Schaum- und Wasserlöscher, die sich bei brennendem Holz, Papier, Textilien oder Ölen beziehungsweise Lösungen verwenden lassen. An zentralen und schnell erreichbaren Stellen angebracht, können Feuerlöscher helfen, Wohnungs- und Hausbrände schon frühzeitig zu bekämpfen beziehungsweise einzugrenzen.

Löschdecke

Die sogenannte Brandschutzdecke ist vor allem für recht kleine Brandherde ein gutes Bekämpfungsmittel. Sie bietet sich vor allem bei Fettbränden im Küchenbereich an, da sie das Feuer einfach durch Drüber werfen erstickt. Schäden durch Löschmittel sind dann nicht zu befürchten. Die Löschdecke sollten Sie daher in der Nähe Ihrer Küche aufbewahren.


Mehr als nur Aufräumen: Was Sie tun müssen nach einem Wohnungsbrand

Ist der Brand gelöscht und die Wohnung von der Polizei freigegeben, beginnen die Aufräumarbeiten und die Schadenregulierung.

  1. Setzen Sie sich mit Ihrer Hausratversicherung in Verbindung. Je nach Situation müssen Sie auch die Wohngebäudeversicherung informieren. Als Mieter müssen Sie auch den Vermieter benachrichtigen. Dokumentieren Sie alle Schäden – am besten durch Fotos aus unterschiedlichen Perspektiven, damit sich Ihre Hausratversicherung ein gutes Bild vom Ausmaß des Schadens machen kann. Erstellen Sie eine Schadenliste, in der die betroffenen Gegenstände, das Jahr der Anschaffung, Kaufpreis und Neuwert aufgeführt sind. Sofern vorhanden, legen Sie die Belege bei.
  2. Dichten Sie Bereiche und Räume, die nicht von Ruß betroffen sind, mit Tüchern ab. Lüften Sie Haus oder Wohnung gründlich, damit der Rauchgeruch schnell verfliegt. Verwenden Sie in betroffenen Bereichen keine elektrischen Geräte, insbesondere keine Ventilatoren.
  3. Kontaktieren Sie Fachleute, die die entsprechende Sanierung übernehmen:
    - Beseitigung von Ruß und giftigen Schadstoffen
    - Reparatur von defekten Gas- und Wasseranschlüssen
    - Behebung von Schäden an der Elektrik
  4. Reinigen Sie alle Gegenstände, die in Kontakt mit dem Rauch gekommen sind. Kinderspielzeug aus Holz und Kleidung sollten Sie besser entsorgen. Kleidungsstücke müssen bei mindestens 60 °C gewaschen werden. Bei der Reinigung sollten Sie unbedingt einen Schutzanzug mit Atemschutzmaske und Handschuhe tragen, um sich vor giftigen Schadstoffen zu schützen. Vorsicht auch beim Umgang mit dem Reinigungswasser, da dieses die Schadstoffe enthält. Entsorgen Sie alle Lebensmittel, die vom Rauch direkt oder indirekt betroffen sind, beispielsweise im Vorratsschrank oder Kühlschrank. Das gilt insbesondere für alle offenen Lebensmittel und solche in Kunststoff- und Papierverpackungen. Dosen und Glasverpackungen sollten Sie nur dann verwenden, wenn diese Lebensmittel keiner Hitze ausgesetzt waren.

Haus- oder Wohnungsbrand: Wer zahlt die Folgekosten?

Die Hausratversicherung kommt auch für viele Folgekosten auf, die nach einem Wohnungs- oder Hausbrand entstehen können. So ist zum Beispiel die Einlagerung von Möbeln abgesichert, sollte es durch bestehenden Rauchgeruch unmöglich sein, dass diese in der Wohnung verbleiben können. Gegebenenfalls ist auch der Schlüsselaustausch abgesichert, ebenso alle notwendigen Sicherungsmaßnahmen in der Wohnung und am Haus.

Sind Ihre Räumlichkeiten unbewohnbar, beispielsweise wenn die Wohnung oder das Haus ausgebrannt ist, ersetzt die Versicherung die Kosten für die Übernachtung im Hotel. Allerdings mit Einschränkungen: So darf der Zimmerpreis einen bestimmten Betrag nicht übersteigen und die Versicherung trägt die Hotelkosten meistens für einen Zeitraum von maximal 100 Tagen.


Fazit: Finanziellen Folgen bei Wohnungs- und Hausbrand mit der Brandversicherung vorbeugen

Kleine und große Brandschäden am Hab und Gut werden von der Hausratversicherung abgedeckt, Schäden an der Immobilie von der Wohngebäudeversicherung. Wichtig für die Kostenübernahme ist, dass es sich tatsächlich um einen Brand im versicherungstechnischen Verständnis handelt und keine grobe Fahrlässigkeit von Seiten des Versicherungsnehmers vorliegt. Im ersten Fall ist die Versicherung dafür nicht zuständig, im zweiten droht eine anteilige Kürzung der Versicherungsleistung.

Sichern Sie sich also gegen die finanziellen Folgen, die bei einem Wohnungs- oder Hausbrand drohen, mit der richtigen Brandversicherung optimal ab – ob das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, zeigt der Vergleich verschiedener Angebote. Stellen Sie vor Abschluss der entsprechenden Versicherung sicher, dass das Paket an Leistungen auch zu Ihrer Situation passt – und Sie den besten Preis zahlen. So sind Sie rundum abgesichert, auch bei einem Wohnungs- oder Hausbrand.


Hausratversicherung - Sichern Sie ihr Hab und Gut ab

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