Hausratversicherung: Wie wird der Beitrag berechnet?


Die Ratgeber bieten allgemeine Informationen. Produktdetails finden Sie hier.


Eine Hausratversicherung ersetzt zer­störtes oder beschä­digtes Eigen­tum. Je höher der Wert des Haus­rats, umso höher die Ver­siche­rungs­prämie. Zur Berech­nung der opti­malen Ab­deckungs­summe gibt es ver­schiedene Methoden: eine pau­schale Berech­nung, die sich an der Wohn­fläche orien­tiert oder eine exakte Wert­fest­stellung Ihres Haus­rats. Wir er­klären im Artikel beide Methoden sowie weitere Ein­flüsse auf die Höhe Ihrer Ver­siche­rungs­prämie.

Die Hausratversicherung ist eine der am häufigsten abgeschlossenen Versicherungen in Deutschland. Die Hausratversicherung sichert grundsätzlich das gesamte bewegliche Eigentum in Haus oder Wohnung gegen Schäden aufgrund von Einbruch, Diebstahl, Feuer, Blitzschlag, Sturm, Hagel, Über­spannung etc. ab. Können Sie Möbel, Bücher, Kleidung, Geschirr, Elektrogeräte und vieles mehr durch eine derartige Schädigung nicht mehr nutzen, leistet die Hausratversicherung finanziellen Ersatz. Sie bekommen den Wiederbeschaffungswert für ein neuwertiges Gegenstück.

Diese Begriffe sollten Sie kennen
Begriff
Erklä­rung
Versicherungsprämie

Geldbetrag, den ein Versicherungsnehmer leistet. Im Gegenzug erhält er für die gesamte Versicherungsdauer den vereinbarten Versicherungsschutz. Die Versicherungsprämie wird in der Regel im Voraus und in einem bestimmten Rhythmus (monatlich, quartalsweise, jährlich) gezahlt.


Was hat Einfluss auf die Versi­che­rungs­summe?

Bei der Berechnung der Versicherungsprämie gilt folgende Faustregel: Je höher der Wert des gesamten Hausrats, desto höher die Prämie. Versicherungsunternehmen wenden zwei Methoden an, um die richtige Abdeckung für den Versicherungsnehmer zu bestimmen: die pauschale und die genaue Berechnung.

Die pauschale Berech­nung

Der einfachste Weg, um bei der Hausratversicherung die Versicherungssumme festzulegen, ist die pauschale Wertermittlung. So bleibt dem Versicherungsnehmer die komplizierte und umständliche Bewertung seines gesamten Hausrats erspart.

Als Bezugsgröße dient die Wohnfläche. Pro Quadratmeter setzt der Versicherer einen Richtwert an, der sich je nach Unternehmen zwischen 500 und 750 Euro bewegt. Durch den Richtwert soll zum einen verhindert werden, dass die Versicherungssumme von vornherein zu niedrig angesetzt wird. Zum anderen verringert sich dadurch der Aufwand, um den Wert des Hausrats zu ermitteln. Das gesamte Mobiliar und alle weiteren Gegenstände müssen nicht einzeln überprüft werden. Bei der pauschalen Berechnung der Versicherungssumme bieten die Versicherer meistens einen Unterversicherungsverzicht an.

Hinweis

Bei einer Hausratversicherung mit Unterversicherungsverzicht werden die Schäden in vollem Umfang - maximal jedoch die vereinbarte Versicherungssumme erstattet. Beim Versicherungsvergleich sollten Sie darauf achten, welchen Richtwert der Versicherer für die Berechnung der Versicherungssumme zugrunde legt. Je größer die Wohnung beziehungsweise das Haus, desto weiter die Spanne der Abdeckung.

Verischerer
12345Max.Spanne
Richt­wert pro m² 500 € 600 € 650 € 700 € 750 €
Wohnung 30 m²

15.000 €

18.000 € 19.500 € 21.000 € 22.500 €

7.500 €

Wohnung 90 m² 45.000 € 54.000 € 58.500 € 63.000 € 67.500 €

22.500 €

Haus 150 m² 75.000 € 90.000 € 97.500 € 105.000 € 112.500 €

37.500 €

Der Nachteil: Wer auf dem Land ein großes Haus bewohnt, aber nur wenig Hausrat besitzt, zahlt unter Umständen mit der pauschalen Methode eine überhöhte Versicherungsprämie. Auch in der Großstadt kann der Versicherungsschutz unpassend sein. Manch einer verwahrt in seiner kleinen Wohnung sehr wertvolle Möbel oder Schmuckstücke. Bei Diebstahl oder Brand kann es dann passieren, dass der Schadenersatz zu gering ausfällt. Für solche Fälle bietet sich die zweite Methode an, die genaue Berechnung.

Die genaue Berech­nung

Der Vorteil einer exakten Wertfeststellung liegt darin, dass Ihre Versicherungssumme genau dem versicherten Wert entspricht. Liegt der Wert Ihres Hausrats also deutlich unterhalb der Summe, die durch eine pauschale Berechnung zustande gekommen wäre, können Sie mittels der genauen Feststellung aller Werte die Prämie reduzieren. Im Vergleich zur pauschalen Ermittlung ist die genaue Wertberechnung aufwendiger und zeitintensiver. Sie müssen Raum für Raum den gesamten Hausrat durchgehen und den jeweiligen Wert, also den Kaufpreis, auflisten. Dies betrifft folgende Räume:

  • Wohnzimmer
  • Esszimmer
  • Küche
  • Schlafzimmer
  • Kinderzimmer
  • Arbeitszimmer
  • Flur
  • Bad / WC
  • Keller / Dachboden / Garage

Dabei müssen Sie genau und akkurat vorgehen. Wertsachen wie Bargeld, Sparbücher und Edelsteine, aber auch Gartengeräte und Terrassenmöbel müssen Sie einzeln aufführen. Manche Versicherer geben ihren Kunden darum ein detailliertes Formular an die Hand, mit dem sie die einzelnen Werte festhalten können. Auch die Stiftung Warentest stellt eine entsprechende Liste zur Verfügung.

Für eine Wohn-und-Esszimmer-Kombination ergibt sich schnell eine Auflistung ähnlich der folgenden:

Gegen­stände
Wert
Möbel, Polstermöbel, Dekorationen

2.569,78 €

Gardinen, Vorhänge, Jalousien

314,78 €

Bilder, Pflanzen, Wanddekorationen

259,54 €

Kissen, Decken, sonstige Tischwäsche

125,96 €

Lampen, Spiegel

112,63 €

Geschirr, Gläser, Bestecke, Vasen, sonstiges Porzellan

336,92 €

Bücher, Fotoalben, Schreibwaren

5.359,55 €

Fernseher, DVD- / Blu-ray-Player, Radio, CD-Player, sonstige Elektronik

6.251,12 €

CDs, Schallplatten, DVDs, Blu-rays, Audio- und Videokassetten

2.251,11 €

Teppiche, Brücken, Auslegware

865,36 €

Summe 18.446,75 €

Der Vorteil: Im Schadenfall verfügen Sie bereits über eine genaue Auflistung Ihres gesamten Hab und Guts. Im Gegensatz zur pauschalen Wertermittlung erleichtert das die Schadenregulierung. Andererseits schließen Sie diese Art von Verträgen meist ohne Unterversicherungsschutz ab. Das heißt, dass Sie von vornherein einen gewissen Aufschlag für künftige Erwerbungen berücksichtigen sollten. Wir empfehlen einen Aufschlag von rund 10 Prozent.


Welche Faktoren sind beim Hausrat-Rechner rele­vant?

CosmosDirekt verwendet die pauschale Berechnungsmethode, um Ihnen ein attraktives Angebot für die Hausratversicherung zu unterbreiten. Dafür müssen Sie im Hausrat-Rechner folgende Informationen eingeben:

  • Postleitzahl
  • Wohnfläche
  • Selbstbeteiligung
  • Vertragslaufzeit

Welche Faktoren wirken sich auf die Beitrags­be­rech­nung der Haus­rat­ver­si­che­rung aus?

Post­leit­zahl

Der Wohnort eines Versicherungsnehmers hat erheblichen Einfluss darauf, wie hoch die Versicherungsprämie für Ihre Hausratversicherung ausfällt. Früher teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV) ganz Deutschland in verschiedene Zonen und stufte jede in eine von mehreren Regionalklassen ein. Diese Tabelle – bis heute in der Kfz Versicherung üblich – gab den angeschlossenen Versicherern eine Orientierungsmarke, welches Risikopotenzial eine bestimmte Wohnregion hatte.

Mittlerweile unterteilen die meisten Versicherer das Bundesgebiet in ein eigenes System von Tarifzonen. Die Größe der Zonen und die Anzahl der zuordneten Tarife weichen daher von Unternehmen zu Unternehmen ab. Die Zuordnung in eine bestimmte Tarifzone erfolgt dann über eine eigene Risikoeinschätzung: Einige Versicherer beziehen sich vor allem auf die Anzahl und Kosten von Einbrüchen und Diebstählen. CosmosDirekt berücksichtigt daneben aber auch die Höhe der von Bränden und Stürmen verursachten Schäden.

Je höher also der Versicherer das Risiko einschätzt, dass an Ihrem Hausrat ein Schaden passieren könnte, desto höher auch die Versicherungsprämie. Im ländlichen Raum ist die Hausratversicherung generell günstiger als in Großstädten, Hamburg ist ein teureres Pflaster als München.

Wohn­fläche

Zweiter Baustein ist die Wohnfläche. Die meisten Versicherer legen heute die gesamte Grundfläche aller genutzten Räume der Berechnung zugrunde. Es zählt das Innenmaß der Räume, ohne Innenwände. Flächen unter Dachschrägen wurden früher nur mit einem bestimmten Anteil berücksichtigt. Diese Berechnungsweise findet mittlerweile allerdings kaum mehr Anwendung.

Arbeits- und Hobbyräume, der Wintergarten, die Eingangsdiele, die Garage oder ein ausgebauter Partyraum im Keller werden berücksichtigt. Generell nicht miteinbezogen sind hingegen Treppen, Balkone, Loggien oder Terrassen. Keller-, Boden- oder andere Speicherräume können Sie immer dann von der Gesamtfläche abziehen, wenn diese nicht für Wohn- oder Hobbyzwecke genutzt werden.

Alle Flächen, die Sie zu Wohn- und Hobbyzwecken nutzen, werden addiert. Die Summe ist die Gesamtfläche, die Sie in den Hausrat-Rechner jeweils eintragen müssen.

Hinweis

Auch wenn sich die Hausratversicherung bis zur Garage erstreckt: Das Auto ist nicht mitversichert. Dafür benötigen Sie eine Kfz-Kaskoversicherung.

Selbst­be­tei­li­gung

Wenn Sie eine Selbstbeteiligung vereinbaren, reduziert sich die Versicherungsprämie von vornherein. So sparen Sie bei den monatlichen Ausgaben. Tritt ein Schadenfall ein, müssen Sie allerdings Kosten bis zur Höhe der vereinbarten Summe selbst tragen. Die Hausratversicherung übernimmt dann alles, was darüber hinausgeht.

Der Hintergrund: Neben Entschädigungszahlungen entstehen Versicherungen bei der Abwicklung von Schadenfällen auch Verwaltungskosten. Wenn Sie Bagatellschäden selbst ersetzen, entstehen der Versicherung weniger indirekte Kosten. Die Versicherer honorieren dies und bieten die Hausratversicherungen mit Einschluss einer Selbstbeteiligung günstiger an.

In einer Großstadt zeigt sich schnell der finanzielle Vorteil durch die Selbstbeteiligung. Leben Sie hingegen in einer ländlichen Region, wo die Versicherungsprämie bereits günstig ist, rechnet sich die Selbstbeteiligung langfristig unter Umständen nicht. Bei einer Differenz von unter 1 Euro pro Monat müssten Sie bei einem Selbstbehalt von 250 Euro mehr als 20 Jahre schadenfrei sein.

Vertrags­lauf­zeit

Die Vertragslaufzeit gibt an, wie lange der Versicherungsschutz der Hausratversicherung besteht. Üblich ist eine Vertragslaufzeit von einem Jahr. Nach dieser Zeit verlängert sich der Versicherungsschutz automatisch um ein weiteres Jahr, sofern die Hausratversicherung nicht gekündigt wird. Viele Versicherer bieten auch längere Laufzeiten an. Da sich der Versicherungsnehmer dann mittel- oder langfristig bindet, honorieren dies die Unternehmen in der Regel mit einem Rabatt. Für eine fünfjährige Vertragslaufzeit gibt es bei CosmosDirekt beispielsweise 5 Prozent Nachlass auf die Versicherungsprämie, bei 10 Jahren Vertragsdauer sind es sogar 10 Prozent.

Vertrags­lauf­zeit
1 Jahr5 Jahre10 Jahre
Basis-Schutz 4,26 Euro/Monat 4,04 Euro/Monat

3,83 Euro/Monat

Comfort-Schutz 6,40 Euro/Monat 6,04 Euro/Monat

5,75 Euro/Monat

  • Beispiel für Wohnort 67655 Kaiserslautern; 60 qm; keine Selbstbeteiligung.

Tipp

Hausrat-Policen mit Laufzeiten von 5 oder mehr Jahren können bereits zum Ablauf des 3. Versicherungsjahres ordentlich gekündigt werden. Mehr zum Thema erfahren Sie im Ratgeber.

Umfang und Höhe der Leis­tungen bestimmen die Versi­che­rungs­prämie

Die Höhe der Versicherungsprämie hängt neben Deckungssumme, Wohnort und bewohnter Fläche auch davon ab, in welchem Umfang und in welcher Höhe Schäden abgedeckt werden. Die „Eine-für-Alles-Police“ gibt es bei den meisten Versicherern nicht. Bei so gut wie allen Anbietern können Sie zwischen zwei oder drei verschiedenen Tarifen wählen.

Der Grundschutz sichert in der Regel bereits umfassend gegen viele Risiken ab. Mit einem erweiterten Tarif erhöhen Sie beispielsweise den Schadenersatz für bestimmte Wertsachen wie Bargeld, Urkunden oder Sparbücher. Ihr Verlust wird nämlich nicht in voller Höhe, sondern nur bis zu einer bestimmten Summe (je nach Versicherer absolut oder in Prozent der Höchstentschädigung) erstattet. Durch einen erweiterten Schutz lassen sich auch weitere Risiken wie Diebstahlschäden beim Sport oder im Urlaub abdecken.

Leistungen / Deckungssummen
Basis-SchutzComfort-Schutz
Feuer, Einbruchdiebstahl, Raub, Vandalismus
(nach einem Einbruch), Leitungswasser, Sturm, Hagelschäden
Wertsachen

20 % der Höchstentschädigungsleistung, maximal 20.000 €

40 % der Höchstentschädigungsleistung, maximal 40.000 €

Überspannungsschäden durch Blitz

bis 10 % der Höchstentschädigungsleistung

bis zur Höchstentschädigungsleistung (inklusive Gefriergut)

Provisorische Reparaturkosten nach Versicherungsfall bis zur
Höchstentschädigungsleistung
bis zur
Höchstentschädigungsleistung
Außenversicherung weltweit maximal 3 Monate

10.000 €

20.000 €

Hotelkosten bis zu 100 Tagen
50 € pro Tag
bis zu 100 Tagen
100 € pro Tag
Transport- und Lagerkosten

bis zu 100 Tagen

bis zu 100 Tagen

Bewachungskosten

48 Stunden

48 Stunden

Vorsorgeversicherung für neuen Hausrat bis 10 % der
Höchstentschädigungsleistung
bis 20 % der
Höchstentschädigungsleistung
Elementarschäden
(Selbstbeteiligung 1.000 €)
bis zur
Höchstentschädigungsleistung
Wasseraustritt aus Aquarien und Wasserbetten jeweils bis zur
Höchstentschädigungsleistung
Mitversicherung der groben Fahrlässigkeit bis zur
Höchstentschädigungsleistung
Einfacher Diebstahl von Gartenmöbeln und Gartengeräten, Wäsche auf der Leine, Waschmaschinen und Trocknern aus Gemeinschaftsräumenjeweils bis zur
Höchstentschädigungsleistung
Diebstahl von Hausrat aus Kfz und Wassersportfahrzeugen
innerhalb Deutschlands

jeweils bis 1.000 €

Einbruchdiebstahl aus Umkleiden

bis 1.000 €

Einbruchdiebstahl aus Schiffskabinen / Schlafwagenabteilen

bis 1.000 €

Einfacher Diebstahl aus dem Krankenzimmer
(auch bei Reha, Kur)

bis 1.000 €

Sturm-/ Hagelschäden
an Hausrat auf Terrassen, Balkonen, Loggien

bis 1.000 €

Seng-/ Schmorschäden

bis 1.000 €

Sportausrüstung außerhalb der Wohnung gelagert

bis 1.000 €

Rückreisekosten aus dem Urlaub bei Schäden über 5.000 €

bis 2.000 €

Vorsorgeversicherung für Kinder
bei Umzug in die eigene Wohnung
bis 30 % der
Höchstentschädigungsleistung

Durch optionale Zusatzpolicen kann der Versicherungsschutz auch auf weitere Schadenereignisse wie beispielsweise Glasbruch ausgeweitet werden. Im Notfall stellen Haus- und Wohnungsschutzbriefe weitere Service-Angebote bereit, beispielsweise einen Schlüsselnotdienst oder eine Kinderbetreuung.


Was kostet eine gute Hausratversicherung?

Bei der Hausratversicherung sind die Kosten im Vergleich zu den möglichen Schäden an Ihrem Hab und Gut relativ gering. Laut Stiftung Warentest muss selbst in Gebieten, in denen Einbrüche oder Stürme häufig vorkommen, für ein Einfamilienhaus nicht mehr 50 Euro monatlich gezahlt werden. In den meisten Fällen kostet die Hausratversicherung woanders sogar deutlich weniger. Bei CosmosDirekt gibt es beispielsweise den wichtigen Hausratschutz für ein Einfamilienhaus mit 120 m² in Nürnberg zum Beispiel schon für 4,60 Euro monatlich1. Durch die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung von 250 Euro reduziert sich der Beitrag sogar auf nur 3,67 Euro monatlich. Die Kosten der Hausratversicherung sind damit deutlich geringer als der durchschnittliche Schaden, wenn der Hausrat beschädigt, zerstört oder gestohlen wird. Mit unserem Rechner können Sie jetzt einfach berechnen, was der Versicherungsschutz monatlich kostet.

1 Basis-Schutz, Nürnberg (PLZ 90402), 120 m², Vertragslaufzeit 10 Jahre.


Fazit: Steigt der Wert des Haus­rats erheb­lich an, lohnt oft eine Neube­rech­nung

Wie hoch die Versicherungsprämie für Ihre Hausratversicherung ausfällt, hängt vom Gesamtwert Ihres gesamten Hausrats ab. Viele Versicherer sind dazu übergegangen, diese Werte pauschal abzusichern. Auch eine gewisse Wertsteigung pro Jahr wird bereits einkalkuliert. Selbst wenn eine Unterversicherung bestehen sollte, verzichten die meisten Versicherer darauf, Schäden nur anteilig zu ersetzen. Dennoch empfiehlt es sich, alle zwei bis drei Jahre den Wert Ihres Hausrats zu überprüfen. Hat er sich drastisch erhöht, sollten Sie eine neue Police aushandeln.

Ein regelmäßiger Vergleich der Hausratversicherungen auf dem Markt lohnt sich. Da die Tarifzonen und die damit verbundene Risikoeinschätzung bei jeder Versicherung anders ausfallen, können zwei verschiedene Versicherer Ihren Wohnort ganz unterschiedlich bewerten. Ein Versicherer beispielsweise, der allein Einbruch und Diebstahl bewertet, schätzt die Gefahren in Ihrem Postleitzahlen-Bezirk womöglich höher ein als ein Unternehmen, das weitere Daten wie Sturm- und Brandschäden mithinzuzieht.