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Unfallversicherung für Rentner

Unfallversicherung für Rentner:

Bleiben Sie auch im Alter selbstständig

Rüstige Rentner: Neben der Lebenserwartung steigt auch das Risiko, Opfer eines Unfalls zu werden. Gerade im Alter bleiben dann oft dauerhafte Schäden. Für diesen Fall sichert Sie als Rentner eine Unfallversicherung bestens ab. Ihr wichtigstes Merkmal: Sie zahlt die vereinbarte Kapitalleistung oder die lebenslange Unfallrente. Zudem können auch viele Assistenzleistungen direkt nach einem Unfall mitversichert werden.

Im folgenden Artikel erfahren Sie, welche Unfallversicherung für Rentner in Frage kommt. Außerdem beantworten wir die Frage: Was kostet eine Unfallversicherung für Rentner?

Diese Versicherungsbegriffe tauchen im Artikel auf
Begriff
Erklärung
VersicherungsnehmerIst der rechtliche Vertragspartner der Versicherungsgesellschaft und schließt den Vertrag mit der Versicherung. Meist ist der Versicherungsnehmer auch Versicherter und zahlt die Beiträge für den Vertrag.
VersicherungspoliceMeint den Versicherungsschein und damit die Urkunde, die den gesamten Versicherungsvertrag dokumentiert, alle Leistungen aufführt sowie Rechte und Pflichten beider Vertragspartner festschreibt.
VersicherungsunternehmenErhält die Prämienzahlung und zahlt im Schadenfall die vereinbarten Leistungen.

Leichter Fall mit schweren Folgen: Wenn das Hobby zu Gebrechen führt

Zuerst das Beet vom Unkraut befreien, dann noch die Hecke schneiden, schließlich ein paar neue Büsche hinter der Terrasse einsetzen – für Stefan Müller ist Gartenarbeit ein liebevoll gepflegtes Hobby. Doch zwischen Bäumen und Sträuchern wartet auch so manche Stolperfalle. Zu welchen dramatischen Folgen ein Sturz im Garten führen kann, hat der 63-jährige Tischler aus der Pfalz am eigenen Leib erfahren – und dabei erkannt, wie sehr sich eine private Unfallversicherung für Rentner auszahlen kann.

Das Unglück ereignete sich in Sekundenschnelle: Herr Müller stutzte die Lebensbäume an der Grenze zum Nachbargrundstück. Er stand auf einer Leiter und schnitt gerade die Spitzen zurück, als diese plötzlich im weichen Boden nachgab und zur Seite kippte. Der Rentner fand nicht rasch genug Halt und fiel zusammen mit der Leiter um. Das Aufstehen fiel ihm schwer, die Schmerzen in der linken Hand und am Unterarm waren groß. Die Diagnose: komplizierter Splitterbruch im linken Handgelenk.

Im Krankenhaus wurde Herr Müller zweimal operiert. Nach ein paar Tagen durfte er wieder nach Hause, doch seinen Haushalt konnte er mit dem Gipsarm nicht führen. Seine Frau war bereits vor ein paar Jahren verstorben, die Kinder lebten weit entfernt. Jemand musste ihm für rund 15 Wochen im Haushalt helfen. Es entstanden dadurch Kosten von etwa 4.000 Euro. Nachdem der Bruch verheilt und der Gips entfernt worden war, ging Hr. Müller zur Reha und Krankengymnastik. Trotzdem konnte er auch nach mehreren Monaten Behandlung die Hand kaum bewegen. Schließlich wurde eine Invalidität von 50 Prozent festgestellt.

Fazit: Die Unfallversicherung übernahm für den Rentner die Kosten für die Haushaltshilfe, zahlte ihm ein Krankenhaustagegeld und überwies eine Invaliditätsleistung von 100.000 Euro.

Info

Rund 10 Prozent aller Senioren ab 55 Jahren bewerten ihren Gesundheitszustand nach der Genesungsphase deutlich schlechter als vor einem Unfall. Das ergab eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungs­wirtschaft (GDV) im Jahr 2008 in Auftrag gegeben hatte.


Warum ist eine Unfallversicherung für Rentner sinnvoll?

Zwei Gründe sprechen für den Abschluss einer privaten Unfallversicherung für Senioren:

Erstens erlischt mit Eintritt in die Rente die gesetzliche Unfallversicherung. Herr Müller hätte bei ihr aber ohnehin keine Leistungen beantragen können da der Unfall in der Freizeit passierte. Welche Unfallversicherung für den Rentner zuständig ist, lässt sich also ganz klar beantworten: nur eine private Versicherung.

Zweitens gehört Herr Müller als Rentner einer ganz neuen Risikogruppe an. Denn das Risiko, zu Hause oder unterwegs einen Unfall mit schweren Folgen zu erleiden, hat für die Generation 60plus in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Der Grund: Rentner sind heutzutage deutlich rüstiger und aktiver als früher: Sie fahren Ski in den Alpen, touren mit dem Mountainbike in Mallorca, tauchen in der Karibik, oder laufen den New York Marathon.

Beliebteste Sportarten von Senioren in Deutschland im Jahr 2013:

  1. Fitness / Gymnastik
  2. Wandern
  3. Fahrrad fahren
  4. Schwimmen
  5. Laufen

Quelle: Statista; Techniker-Krankenkasse

Doch je aktiver die Rentner sind, desto verletzlicher werden sie auch: Schon junge Sportler tragen bei solchen Aktivitäten ein erhöhtes Unfallrisiko. Bei der Generation 60plus steigt die Gefahr, dass gesundheitliche Schäden nach einem Unfall zurückbleiben, überproportional. Gegen das steigende Risikopotenzial können sich Rentner mit einer privaten Unfallversicherung absichern.

Die Unfallversicherung für Senioren dient dazu, den gewohnten Lebensstandard aufrecht zu erhalten

Aufgrund des höheren Verletzungsrisikos ist eine Unfallversicherung für Rentner überaus sinnvoll. Doch die Police sollte genau auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sein. Vor allem auf die finanziellen Bedürfnisse: Das Einfamilienhaus ist abgezahlt, Einkommenseinbußen durch Verdienstausfall muss man nicht befürchten. Die Rente wird jeden Monat überwiesen, unabhängig von Unfall, Krankheit oder Pflegebedürftigkeit. Zudem fällt der Vorsorge-Gedanke weniger ins Gewicht, wenn die Kinder bereits von zu Hause ausgezogen sind und finanziell auf eigenen Beinen stehen.

Stattdessen ist das entscheidende finanzielle Ziel für die Generation 60plus: den gewohnten Lebensstandard aufrechtzuhalten, sowohl während der Genesungszeit nach einem Unfalls als auch – sollten bleibenden Schäden auftreten – in der gesamten Folgezeit. Da die Rentenzahlung weiterbesteht, drohen zunächst keine unmittelbaren Einkommenseinbußen. Doch steigen die Ausgaben, wenn eine Haushaltshilfe beschäftigt oder die Wohnung behindertengerecht umgebaut werden muss. Daher gehört die ausgezahlte Kapitalleistung oder eine lebenslange Unfallrente nach einem Unfall auch bei Senioren zu den wichtigsten Leistungen der Unfallversicherung.


Wie bestimme ich die richtige Höhe der Versicherungssumme?

Bevor Sie die Höhe der Versicherungssumme bei einer Unfallversicherung für Senioren kalkulieren können, müssen Sie zunächst Ihren Kapitalbedarf ermitteln. Was ist einmalig zu finanzieren? Das betrifft beispielsweise Umbauten am Haus, um einen Treppenlift, eine Hebebühne oder eine Rampe einzubauen, aber auch bestimmte Anschaffungen wie einen elektrischen Rollstuhl oder ein behindertengerechtes Auto. Unabhängige Verbraucher­experten empfehlen eine Grundinvaliditätssumme von mindestens 100.000 bis 150.000 Euro abzuschließen.

Tipp

Empfehlenswert ist auch, bei der Unfallversicherung für Rentner eine Todesfallsumme von mindestens 10.000 Euro zu vereinbaren.


Assistenzleistungen ergänzen die Unfallversicherung für Rentner

Der wesentliche Vorteil einer Unfallversicherung liegt darin, dass auch Assistenzleistungen vereinbart werden können. Dazu gehört insbesondere die Unterstützung im täglichen Leben. Wie die meisten Rentner wollte Herr Müller auch nach dem Unfall weiterhin in den eigenen vier Wänden wohnen. Doch um den Alltag zu bewältigen, war er nun auf Hilfe angewiesen. Daher ist es für Rentner bei Abschluss einer Unfallversicherung sinnvoll, umfassende Assistenzleistungen in die Police aufzunehmen. Folgende Leistungen werden zum Beispiel von dem Unfall-Assistenten der CosmosDirekt angeboten:

1. Im Alltag
  • 3 Stunden Wohnungsreinigung inklusive Wäscheservice pro Woche
  • 1 x Einkaufservice pro Woche (inklusive Arzneimittelbesorgung, Bring- & Holservice von Wäsche von/zur Reinigung)
2. Im medizinischen Bereich

Der Unfall-Assistent bietet eine Gesundheitshotline mit medizinischem Fachpersonal zur Verfügung und berät Sie zum Beispiel bei folgenden Fragen:

  • Fragen aus allen Fachgebieten zu unfallbedingten gesundheitlichen Beeinträchtigungen
  • Infos über unfallbedingte Krankheitsbilder und Präventionsmöglichkeiten
  • Erläuterung von Therapiealternativen
  • Infos über Arzneimittel, Erläuterung von Beipackzetteln, Beratung zu Neben- und Wechselwirkungen
  • Ärztliche telefonische Zweitmeinung
  • Erstberatung in psychosozialen Krisensituationen
  • Unterstützung bei Suche von Ärzten/Spezialisten und medizinischen Einrichtungen

Zudem kümmert sich der Unfall-Assistent um:

  • Ihren Krankenhausaufenthalt
  • psychologische Betreuung oder Reha-Maßnahmen
  • organisiert Ihnen eine Pflegekraft für zu Hause
  • holt Gutachten/Zweitmeinungen ein
  • begleitet Sie zu Ärzten
3. Im sozialen Bereich

Organisiert für Sie den gegebenenfalls notwendigen Wohnungs- oder Fahrzeugumbau. Begleitet Sie zu Behörden oder Ämtern, Renten­versicherungs­trägern oder Finanzberatern. Unterstützt Sie bei der Geltendmachung von Ansprüchen gegenüber sozialen und gesetzlichen Einrichtungen und vermittelt Ihnen Handwerker. Die Versicherer bieten die Leistungen häufig über ein Assistenz-Netzwerk an, um die Qualität in Unterstützung und Pflege zu sichern. Zu den Kooperationspartnern zählen in der Regel Pflegedienstleister wie Malteser oder Johanniter. Diese können im Bedarfsfall auch weitere Hilfsleistungen organisieren.


Weitere Besonderheiten der Unfallversicherung für Senioren

Neben einer angemessenen Versicherungssumme und der Aufnahme von Assistenzleistungen sind zwei weitere Besonderheiten bei der Unfallversicherung für Rentner zu berücksichtigen. Zum einen, weil sie der Lebenswirklichkeit der Generation 60plus entsprechen – aktiv und mobil bei erhöhter Verletzungsgefahr –, zum anderen, weil sie den reinen Unfallschutz auf Ereignisse wie Bewusstseinsstörungen durch Schlaganfälle oder Infarkte ausweiten.

Schließen Sie einen erweiterten Unfallbegriff mit ein

Achten Sie bei Abschluss auf den Einschluss eines erweiterten Unfallbegriffs. Dadurch werden auch Gesundheitsschädigungen mitaufgenommen, die laut gängiger Definition des Unfallbegriffs ausgeschlossen sind. Die vom GDV empfohlene Begriffsbestimmung des Unfallbegriffs lautet:

„Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet.“

Der erweitere Unfallbegriff umfasst darüber hinaus zum einen die Unfälle, die sich aufgrund „erhöhter Kraftanstrengung“ ereignen. Gemeint sind damit Bewegungen, deren Muskeleinsatz über die normalen Handlungen im Alltag hinausgeht. Muss Herr Müller eine Schubkarre voller Ziegelsteine gegen das Umstürzen absichern und verrenkt sich dabei das Ellenbogengelenk, wäre dieser Unfall bei einem erweiterten Unfallbegriff versichert. Sie sollten bei Abschluss darauf achten, dass Ihre Unfallversicherung auch Unfälle durch Bewusstseinsstörungen nach der Einnahme von Medikamenten oder infolge eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts absichert. Schädigungen durch FSME oder Borreliose, die zum Beispiel durch Zeckenbisse während der Gartenarbeit verursachten werden, können auch abgesichert werden.

Der erweiterte Unfallbegriff umfasst:

  • erhöhte Kraftanstrengung
  • Bewusstseinsstörungen
  • Infektionskrankheiten nach Zeckenbissen
  • Medikamenteneinnahme, Schlaganfall, Herzinfarkt
Info

Was genau sich hinter dieser Unfalldefinition verbirgt, welche Fälle ein- und welche ausgeschlossen sind, erfahren Sie im Ratgeber: Was ist eine Unfallversicherung?


Was eine Unfallversicherung für Rentner kostet

Die Frage nach dem besten Tarif ist eng verbunden mit der Frage: Was kostet überhaupt eine Unfallversicherung für Rentner? Da hilft nur ein genauer Vergleich der verschiedenen Angebote. Doch angesichts der Vielfalt von Tarifen sollten Sie darauf achten, dass Sie nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Denn den verschiedenen Berechnungen sind durchaus unterschiedliche Bedingungen zugrunde gelegt. Sie sollten folgende Faktoren berücksichtigen:

  • Gliedertaxe
  • Progression
  • Mitwirkung von Erkrankungen

Gliedertaxe

Die Gliedertaxe regelt die Invaliditätsgrade, wenn bestimmte Gliedmaßen dauerhaft eingeschränkt oder gar nicht mehr funktionstüchtig sind. Bessere Gliedertaxen, die dementsprechend höhere Zahlungen im Invaliditätsfall leisten, kosten in der Regel auch mehr.

Beispiel: Die meisten Versicherer orientieren sich bei der Gliedertaxe an den Empfehlungen des GDV. Ist ein Arm unterhalb des Ellenbogens nicht mehr funktionsfähig, wird ein Invaliditätsgrad von 60 Prozent angesetzt. Bei einer verbesserten Gliedertaxe wird ein höherer Invaliditätsgrad angesetzt und die Leistung ist höher.

Progression

Die Progression bedeutet, dass bei höheren Invaliditätsgraden der Versicherer ein Vielfaches der eigentlichen Versicherungssumme zahlt. Je nach Versicherer sind Progressionen zwischen 225 und 1.000 Prozent möglich. So erhalten Sie im Fall einer Vollinvalidität bis zum 10-fachen der ursprünglichen Leistung. Je höher die Progression, desto teurer auch der Tarif. Von Versicherer zu Versicherer fallen zudem die Progressionskurven unterschiedlich aus.

Mitwirkung von Erkrankungen

Bestehen bereits vor dem Unfall Gebrechen oder Erkrankungen, die Einfluss auf Umfang und Ausmaß der Unfallfolgen haben, können Versicherer die Leistungen entsprechend kürzen. Bis zu welchem Anteil die Unfallversicherung bei einem Rentner eine Vorerkrankung berücksichtigt, hängt vom gewählten Tarif ab. Je besser der Tarif, desto höher auch die Grenze, bis zu der eine Vorerkrankung keine Rolle für die Auszahlung spielt. Bis zu einem Mitwirkungsanteil von 25 Prozent erfolgt auf jeden Fall keine Minderung.

Was kostet eine Unfallversicherung für Rentner

Kosten pro Monat1
Geburtsdatum: 15.05.1954Geburtsdatum: 15.05.1949Geburtsdatum: 15.05.1944
Basis-Tarif6,39 Euro9,59 Euro14,93 Euro
Comfort-Tarif8,68 Euro13,01 Euro20,26 Euro
Comfort-Tarif Plus11,40 Euro17,10 Euro26,64 Euro
  • 1 Quelle: CosmosDirekt. Leistung bei Vollinvalidität: 300.000 Euro (Grundsumme: 60.000 Euro, Progression 500); lebenslange, monatliche Unfallrente: 300 Euro, Leistung im Todesfall: 10.000 Euro, Versicherungsdauer: 10 Jahre, monatliche Zahlweise


Fazit: Unfallversicherung sinnvoll für Rentner als Baustein, um unabhängig zu bleiben

Eine Unfallversicherung ist nicht für jeden Rentner notwendig – sinnvoll ist sie für die meisten schon. Insbesondere für Senioren, die allein zuhause leben, deren Kinder weit weg wohnen oder die bereits selber einen Verwandten pflegen. Im Durchschnitt benötigen Senioren in den ersten sechs bis acht Wochen nach einem Unfall Hilfe, um den Alltag zu bewältigen. Dabei entstehen leicht Kosten von mehreren Tausend Euro. Durch die Organisation von Assistenzleistungen und die Übernahme der dabei anfallenden Kosten ist private Unfallversicherung für Rentner ein wichtiger Baustein, um selbstbestimmt leben und wohnen zu können. Und das unabhängig davon, ob später eine Invalidität festgestellt wird. Welche Unfallversicherung für Rentner schließlich die beste ist, zeigt erst der Preis-Leistungs-Vergleich.

Tipp

Um Kosten zu sparen, schließen Sie den Vertrag möglichst langfristig ab. CosmosDirekt gewährt beispielsweise bei der Unfallversicherung einen Rabatt von 10 Prozent, wenn die Laufzeit 10 Jahre beträgt.


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