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Unfallversicherung vergleichen

Unfallversicherung: Vergleichen lohnt sich

Die meisten Unfälle passieren im Haus und in der Freizeit. Doch nicht alle Unfälle gehen glimpflich aus. Im Ernstfall drohen Invalidität und hohe Kosten. Dagegen sichert Sie eine Unfallversicherung ab. Durch das Vergleichen verschiedener Anbieter und Tarife können Sie für sich die optimale Police finden.

Im folgenden Artikel erfahren Sie, worauf Sie bei Unfall­ver­sicherungen besonders achten müssen, was einen guten Tarif ausmacht und warum Sie Ihre Unfallversicherung mit anderen vergleichen sollten.

Diese Versicherungsbegriffe tauchen auf
Begriff
Erklärung
VersicherungspoliceUrkunde über den Versicherungsvertrag zwischen dem Kunden und dem Versicherer. Hier werden die Leistungen sowie Rechte und Pflichten geregelt.
VersicherungsbeitragGeldbetrag, den der Versicherungsnehmer an das Versicherungsunternehmen zahlt, um Anspruch auf die vereinbarten Leistungen zu erhalten beziehungsweise zu wahren.

Private und gesetzliche Unfallversicherung im Vergleich: Schutz auch nach Feierabend

Unfälle nach Feierabend: Sie passieren häufiger, als man denkt. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) schätzt: Rund 72 % aller Unfälle ereignen sich in der eigenen Wohnung oder in der Freizeit. Allein im Jahr 2014 haben sich rund 7,04 Millionen Deutsche in der Freizeit oder im Hausbereich durch einen Unfall verletzt.

Private und gesetzliche Unfallversicherung: Vergleichen Sie die Leistungen

Mit etwas Glück sind die Beeinträchtigungen durch einen Unfall nach kurzer Zeit bereits nicht mehr zu sehen oder zu spüren – manchmal aber doch: ein taubes Ohr, Narben oder das Knie, ist nur noch eingeschränkt funktionstüchtig. Den Schaden durch solche gesundheitliche Beeinträchtigungen sichert die gesetzliche Unfallversicherung nicht ab. Denn im Gegensatz zur privaten Unfallversicherung zahlt die gesetzliche Unfallversicherung nur bei Unfällen, die während der Arbeit und auf dem direkten Weg von und zur Arbeitsstätte passieren.

Aus diesem Grund ist es wichtig, sich privat gegen die Folgen eines Unfalls zu versichern. Insbesondere für Kinder, die noch nicht in einer Kinder­tagesstätte oder Schule sind, für Hausfrauen und Selbstständige ist ein privater Unfallschutz überaus sinnvoll. Sie werden von der gesetzlichen Unfallversicherung überhaupt nicht erfasst. Weitere Vorteile: Private Unfallversicherungen zahlen im Gegensatz zur gesetzlichen bereits bei niedrigeren Invaliditätsgraden die entsprechenden Kapitalleistungen – entweder eine festgelegte Summe oder eine lebenslange monatliche Unfallrente. Mögliche Leistungen sind beispielsweise:

  • Leistung bei Invalidität
  • Lebenslange, monatliche Unfallrente
  • Leistung im Todesfall
  • Krankenhaustage- und Genesungsgeld
  • Eine einmalige Sofortleistung nach schweren Verletzungen
  • Kosmetische Operationen
  • Unterbringung im Ein- oder Zweibett-Zimmer bei Aufenthalt im Krankenhaus
  • Ein Unfall-Assistent zur Unterstützung im Alltag, zum Beispiel bei der Organisation des Haushalts, bei Behördengängen, bei der Arbeitssuche
  • Krankenhaustage- und Genesungsgeld bei ambulanten Operationen
Info

Wie sichern Sie Kinder am besten mit einer privaten Unfallversicherung ab? Erfahren Sie mehr in unserem Ratgeber: Unfallversicherung für Kinder: Kleine Menschen brauchen großen Schutz.


Vor dem Vergleich: Ihre Unfallversicherung sollte diese Leistungen unbedingt beinhalten

Bei einer schweren körperlichen Behinderung drohen hohe Kosten: angefangen vom behindertengerechten Umbau der Wohnung bis hin zum Ausgleich des Einkommensverlusts. Dagegen sichert eine private Unfallversicherung ab. Doch erst der Vergleich zeigt, welche Unfallversicherung wieviel zahlt – und wann Ihnen deren Leistungen zur Verfügung stehen.

Hohe Versicherungssumme

Wenn Sie eine Unfallversicherung mit einer anderen vergleichen, dann sollte die Versicherungssumme der Faktor mit dem größten Gewicht sein. Der gewohnte Lebensstandard ist für die Höhe der Versicherungssumme ein wichtiger Faktor. Sie sollten daher auf eine ausreichend hohe Versicherungs­summe achten. Mathias Zunk, Versicherungsexperte beim Verbraucherservice des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), empfiehlt, das 5- bis 6-fache des Jahreseinkommens als Grundinvaliditätssumme zu versichern. Zudem sollte auch eine Progression vereinbart werden. Bei einem Durchschnittseinkommen von rund 42.000 Euro pro Jahr sollte die Versicherungssumme circa 250.000 Euro betragen. Verbraucherschützer empfehlen eine Mindestsumme von 200.000 Euro.

Tipp

Als Versicherungssumme sollten Sie das 5- bis 6-fache Ihres Jahreseinkommens vereinbaren – mindestens aber 200.000 Euro.

Weltweiter Schutz

Wenn Sie Angebote für eine private Unfallversicherung vergleichen, achten Sie auf eine möglichst umfassende Abdeckung. Empfehlenswert sind vor allem Policen, die einen weltweiten Schutz bieten. Somit sind auch Unfälle bei Auslandsaufenthalten und Reisen abgesichert, beispielsweise, wenn der Tauchurlaub auf den Malediven mit einer Trommelfellverletzung und bleibenden Hörschäden endet. Die gesetzliche Unfallversicherung übernimmt Leistungen im Ausland nur, wenn der Aufenthalt berufsbedingt und der Unfall im Zusammenhang mit der Arbeit passiert. Das gilt für Geschäftsreisen sowie für eine längerfristige Entsendung an einen ausländischen Standort. Sind Sie beispielsweise in einer deutschen Anwaltskanzlei in Hongkong tätig, besteht Versicherungsschutz nur bei Tätigkeiten, die mit dem "Beschäftigungsverhältnis in einem wesentlichen Zusammenhang stehen“, wie es in den Bedingungen der gesetzlichen Unfallversicherung heißt. Das bedeutet: Bei einer Sightseeing-Tour durch den Hafen oder einem Spaziergang über die Nachtbasare besteht kein Versicherungsschutz.

Schutz rund um die Uhr

Sie sollten auch auf eine zeitlich unbegrenzte Absicherung durch die Unfallversicherung achten. Bei Vergleichen tauchen auch Tarife auf, die den Versicherungsschutz auf bestimmte Zeiten oder Aktivitäten begrenzen. So kann der Versicherer den Schutz auf Unfälle während der Freizeit, des Autofahrens oder solche, die beim Sport passieren begrenzen. Durch die Absicherung rund um die Uhr werden alle Unfälle mit abgesichert.


Der Tarif der Unfallversicherung: Zum Vergleichen nur Tarife mit Progression wählen

Eine mehr als günstige Unfallversicherung? Beim Vergleichen stellt sich oft heraus, dass Versicherungstarife nicht halten, was sie versprechen. Beispielsweise ist bei alten Unfallpolicen die Kapitalleistung bei hohen Invaliditätsgraden oft nur ungenügend. Denn in der Vergangenheit war es üblich, dass Invalidität und Auszahlung linear geregelt wurden. Bei 60 Prozent Invalidität gab (und gibt) es dann auch nur 60 Prozent der Versicherungsleistung – viel zu wenig für die hohen Kosten, die zu Beginn einer schweren Behinderung auf Sie zukommen würden.

Progression

Wählen Sie einen Tarif mit Progression. Das bedeutet, dass der Kapitalbetrag im Falle einer Invalidität auf ein Vielfaches der vereinbarten Grundsumme ansteigt. Bei einer Progression von 225 erhalten Sie bei einer Vollinvalidität das 2,25-fache der Versicherungssumme: Beipielsweise 337.500 Euro anstatt 150.000 Euro. Bei Progressionen von 350 bis 1.000 Prozent ist der Faktor entsprechend höher. Beachten Sie aber, dass die Progression erst ab einem bestimmten Invaliditätsgrad einsetzt. Zudem gibt es Unterschiede bei der Progressionskurve zwischen den Versicherern. Vergleichen Sie also die gewählten Tarife anhand mehrerer Invaliditätsgrade.

Gliedertaxe

Neben der Progression ist die Gliedertaxe das wichtigste Element, um zu beurteilen, welche Unfallversicherung nach einem Vergleich in die engere Wahl kommen sollte. Die Gliedertaxe ist im Prinzip eine Tabelle, die den Verlust beziehungsweise die Funktionsuntüchtigkeit von bestimmten Körperteilen in Relation zu Invaliditätsgraden setzt. Denn es macht einen Unterschied, ob Sie beispielsweise den kleinen Finger verlieren oder ein Auge. Je nach Tarif der Unfallversicherung, den Sie vergleichen, können die Angaben der Gliedertaxe erheblich voneinander abweichen.

Tarif
Empfehlung des GDVBasis-SchutzComfort-Schutz/Comfort-Schutz Plus
Invaliditätsgrade bei Verlust/Funktionsunfähigkeit in %
Arm707075
Arm bis oberhalb des Ellenbogengelenks656570
Arm unterhalb des Ellenbogengelenks606065
Hand555560
Daumen202022
Zeigefinger101012
anderer Finger556
Bein über der Mitte des Oberschenkels707070
Bein bis zur Mitte des Oberschenkels606065
Bein bis unterhalb des Knies505060
Bein bis zur Mitte des Unterschenkels454550
Fuß404045
große Zehe555
andere Zehe222
Sehkraft eines Auges505050
Gehör auf einem Ohr303030
Geruchsinn101010
Geschmacksinn555
Niere
2020
Funktionsverlust der Nieren
100100
Milz
1010
  • Quelle: Auszug aus den Versicherungsbedingungen zur Unfallversicherung von CosmosDirekt

Überzeugende Zusatzleistungen

Es gibt eine Reihe von weiteren Leistungen, die bei jeder Unfallversicherung sinnvoll sind. So sind die Bergungskosten im Rettungsfall – beispielsweise bei Wanderungen im Gebirge – mittlerweile bei vielen Unfall-Tarifen mitversichert. Vergleichen Sie die Angebote und achten Sie auf eine Summe von 5.000 bis 10.000 Euro, damit auch die Kosten für mögliche Such- und Rettungsaktionen enthalten sind. Auch die Übernahme von kosmetischen Operationen sollte enthalten sein. Dadurch können zum Beispiel Narben reduziert oder verlorene Zähne ersetzt werden. Ebenfalls sinnvoll: eine Todesfallleistung. Ganz unterschiedlich sind von Versicherer zu Versicherer die Zusatzleistungen geregelt. Der Vergleich zeigt, wie die Unfallversicherung zum Beispiel die Mitwirkung von Krankheiten an einer dauerhaften Schädigung nach einem Unfall bewertet. Beträgt diese mehr als 25 Prozent, so die gesetzliche Vorgabe, darf die Leistung von dem Versicherer gekürzt werden. Bei guten Tarifen wird die Grenze höher angesetzt. Auch die Frist für die ärztliche Feststellung und Meldung einer Invalidität geht bei guten Tarifen über die Mindestzeitspanne von 15 Monaten hinaus.

Wichtige Zusatzleistungen

  • Bergungskosten
  • Kosmetische Operationen
  • Geringere Berücksichtigung von bestehenden Krankheiten
  • Verlängerte Fristen für die ärztliche Feststellung und Meldung einer Invalidität
  • Todesfallleistung

Unfallversicherungen im Vergleich: So finden Sie den leistungsstärksten Tarif

Ob Sie nun erstmalig eine Unfallversicherung abschließen oder den Tarif wechseln möchten – wenn Sie die Angebote der entsprechenden Unfallversicherung vergleichen, achten Sie darauf, dass die Angebote möglichst leistungsstark sind. Dazu zählen

  • eine hohe Versicherungssumme
  • eine Progression von mindestens 225 oder 350
  • und eine gute Gliedertaxe

So sind Sie zum einen bereits bei geringen Invaliditätsgraden finanziell abgesichert. Zum anderen können Sie bei einer schweren körperlichen Beeinträchtigung sämtliche Kosten tragen: behindertengerechte Umbauten, eine Haushaltshilfe, zusätzliche Pflegeleistungen.

Besonders empfehlenswert ist eine Police, die weltweiten Schutz rund um die Uhr bereitstellt. So sind Sie auch bestens bei Auslandsaufenthalten aller Art geschützt. Achten Sie darauf, dass Sie bereits frühzeitig Leistungen erhalten. Übernimmt ein Versicherer zum Beispiel erst ab 50 Prozent Invalidität die Kosten, sollten Sie diesen Anbieter aus der Liste möglicher Wunschversicherer streichen.

Info

Ihre bestehende Unfallversicherung genügt nicht mehr Ihren Anforderungen? Was Sie bei einer ordentlichen und außerordentlichen Kündigung beachten müssen, erfahren Sie im Ratgeber: Unfallversicherung kündigen


Fazit: Eine günstige Unfallversicherung ist im Vergleich oft nicht die beste

Entscheiden Sie sich für eine Unfallversicherung, bei der auch organische Schädigungen oder Infektionskrankheiten berücksichtigt werden. Und reduzieren Sie nicht die Versicherungssumme, um ein paar Euro zu sparen: Im Falle einer Invalidität kommen immense Kosten auf Sie zu. Viele unterschätzen dies im Vorfeld. Zudem sollten Sie nur Angebote zur Unfallversicherung vergleichen, die zu Ihren Freizeitaktivitäten passen. Wenn Sie tauchen, reiten oder ein anderes Hobby betreiben, sollte dies auch von der Versicherungspolice abgedeckt sein.

Tipp

Die Unfallversicherung von CosmosDirekt bietet einen umfassenden Versicherungsschutz sowie alle Kostenvorteile eines Direktversicherers. Dank der familienfreundlichen Tarife versichern Eltern ihre Kinder zu besonders günstigen Konditionen.


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