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Einparken

Einparken:

Die hohe Schule des Autofahrens

Der Traum eines jeden Autofahrers: Richtig einparken. Für viele ist das Einparken aber auch nach vielen Jahren Fahrerfahrung immer noch harte Arbeit. Nicht ohne Grund vertrauen immer mehr Autofahrer elektronischen Einpark-Assistenten. Bis autonome Fahrzeuge das lästige Einparken ganz übernehmen und von allein perfekt in die Lücke fahren, wird es wohl noch Jahre dauern. Bis dahin gilt: Ruhe bewahren und in schwierigen Situationen selbst Hand ans Lenkrad legen. Richtig einparken ist nicht schwer.

Unsere Tipps zeigen Ihnen, wie leicht es ist. Ob Vorwärts- oder Rückwärts-Einparken – Sie finden eine passende Anleitung für jede Parksituation. Zudem finden Sie wichtige Informationen zur Kfz Versicherung, falls es beim Einparken doch mal kracht. Denn die richtige Autoversicherung spielt im Schadenfall eine wichtige Rolle.

Diese Versicherungsbegriffe spielen im Artikel eine Rolle
Begriff
Erklärung
HaftpflichtversicherungSichert den Fahrzeugbesitzer im Schadenfall gegen Ansprüche Dritter ab. Gesetzlich vorgeschrieben.
TeilkaskoversicherungSichert fremdverursachte Schäden am eigenen Fahrzeug ab: zum Beispiel Wildschäden, Glasschäden, Schäden aufgrund von Sturm und Hagel. Schutz auch bei Diebstahl, Brand oder Blitzschlag. Nicht gesetzlich vorgeschrieben.
VollkaskoversicherungSichert selbstverursachte Schäden am eigenen Fahrzeug ab, auch solche aufgrund von vorsätzlicher oder mutwilliger Beschädigung durch Dritte. Umfasst alle Leistungen der Teilkasko und ist ebenfalls nicht gesetzlich vorgeschrieben.

Problemfall Einparken

Wer kennt das Problem nicht: Da hat man nach einer gefühlten Ewigkeit endlich einen Parkplatz gefunden, doch das seitliche Einparken will einfach nicht gelingen. Mittlerweile hat man schon dreimal korrigiert und noch immer ist die richtige Parkposition weit entfernt. Der nachfolgende Verkehr staut sich, irgendwer hupt verärgert, denn die Straße ist eng und niemand kann überholen. Hektik macht sich breit. Auch nach der bestandenen Fahrprüfung sind Einpark-Situationen für viele Fahrer und Fahrerinnen ein Graus.

  • Ist die Lücke zu klein?
  • Bin ich mit dem Kotflügel gegen das Vorderautos gestoßen?
  • Stehe ich zu weit vom Bordstein weg?

Was sich auf dem Baumarkt-Parkplatz dank großzügiger Stellplätze kaum bemerkbar macht, wird in einer Tiefgarage oder einer verkehrsberuhigten Seitenstraße schnell zum Problem: Es ist ärgerlich – da musste man in der Fahrschule das Einparken lernen und bekommt es immer noch nicht so hin, dass man selbst zufrieden ist.

Doch es geht auch anders: richtig einparken können – dank unserer Tipps gelingt es in Zukunft auch bei schwierigen Parklücken.


Welche Parklücken gibt es?

Gemäß den "Empfehlungen für Anlagen des ruhenden Verkehrs" (EAR) werden drei Aufstellungsarten von Fahrzeugen unterschieden. Das Unterscheidungskriterium ist der Aufstellwinkel des Fahrzeugs. Dieser bezeichnet den Winkel zwischen Fahrbahn und Parkfläche des Fahrzeugs. Die Empfehlungen sind ein verbindliches Regelwerk für Parkflächen, Parkbauten und Parkleitsysteme, das von der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen herausgegeben wird. Bei Parkflächen für ein Einzelfahrzeug, unterscheidet die EAR drei allgemeine Aufstellarten: Längsaufstellung, Schrägaufstellung, Senkrechtaufstellung.

Die Parkfläche ist parallel zur Fahrbahn ausgerichtet. Fahrzeuge parken in die Lücke seitwärts ein. Das bedeutet, dass sie entweder rückwärts oder, sofern der Platz vorhanden ist, vorwärts einparken. Auch das Ausparken kann vorwärts wie rückwärts erfolgen. Die Längsaufstellung ist die gängigste Form an deutschen Straßen.

Der Aufstellwinkel zwischen Parkfläche und Fahrbahn beträgt zwischen 45 Grad und etwa 81 Grad. Das Einparken erfolgt in der Regel vorwärts, das Ausparken rückwärts. Diese Form ist üblich auf Parkplätzen, da der Fahrweg relativ schmal bleiben kann und der gesamte zur Verfügung stehende Platz gut ausgenutzt wird.

Parkfläche und Fahrbahn bilden einen rechten Winkel, also genau 90 Grad. Einparken kann man sowohl vorwärts als auch rückwärts. Die Senkrechtaufstellung wird eher in Nebenstraßen und auf Parkplätzen verwendet. Der Grund: Die Parkfläche wird zwar gut ausgefüllt, allerdings behindert das Ein- und Ausparken den Verkehrsfluss. Aus diesem Grund ist bei dieser Form die Unfallgefahr höher als bei anderen Parklücken.


Vorwärts und rückwärts einparken: Vor- und Nachteile

Was ist wohl schwieriger: Vorwärts oder rückwärts einparken? In einer forsa-Umfrage für CosmosDirekt bekannten 20 % der Teilnehmer, dass das Einparken vorwärts ein Problem darstellt und 18 % empfanden rückwärts einparken als problematisch. Also kein wirklicher Unterschied. Die geringe Differenz zugunsten der Rückwärtsvariante dürfte damit zusammenhängen, dass beim rückwärtigen Fahren das Fahrzeug manövrierfähiger ist. Der Radius bei eingeschlagenem Lenkrad ist kleiner als in umgekehrter Richtung. Ein weiterer Vorteil entsteht beim Ausparken: Die Front des Autos zeigt auf die Straße, für den Fahrer ist der Verkehr in der Regel gut einsehbar. Das ist beim Einparken in Vorwärts-Richtung nicht geben.

Allgemeine Tipps fürs Einparken

  • Längs ausgerichtete Parklücken werden Ihnen vor allem an Straßen in Wohngebieten begegnen. Große Parklücken sind eher selten. Deshalb empfiehlt es sich, immer rückwärts einzuparken. Dies hat auch den Vorteil, dass Sie im Vorbeifahren an der Parklücke abschätzen können, ob sie für Ihren Wagen groß genug ist. Sie sollte ca. die 1 1/2 fache Länge Ihres Wagens haben.
  • Parkplätze mit schräger Ausrichtung finden Sie vor allem in Anwohner- und Nebenstraßen. Aufgrund des Aufstellungswinkels können Sie in Fahrtrichtung meistens nur vorwärts einparken.
  • Parkplätze mit Senkrecht-/Querstellung sind in der Regel dort vorhanden, wo wenig Raum maximal ausgenutzt werden soll. Deshalb ist das Querstellen des Fahrzeugs zur Fahrtrichtung auf öffentlichen Parkplätzen genauso verbreitet wie auf Parkplätzen vor Einkaufszentren oder Krankenhäusern. Je nach Situation kann es vorteilhafter sein, vorwärts oder rückwärts einzuparken.
Tipp
  • Vorwärts einparken: Auf dem Supermarkt- oder dem Baumarkt-Parkplatz, um das Ein- und Ausladen am Kofferraum zu erleichtern.
  • Rückwärts einparken: Auf öffentlichen Parkplätzen und in Nebenstraßen, um das Ausfahren aus der Parklücke zu erleichtern.

Vor- und Nachteile für die jeweilige Einparkrichtung

Vorwärts einparken
LängsSchrägSenkrecht/Quer
VorteileBei ausreichend Platz einfach.Einfach.Auch in enge Parklücken einfach.
NachteileHoher Platzbedarf.Rückwärts ausparken: Verkehr schlecht einsehbar.Rückwärts ausparken: Verkehr schlecht einsehbar.
Rückwärts einparken
LängsSenkrecht/Quer
VorteileGutes Hinein-Manövrieren auch in kleine Parklücken (bis zu 1 ½ Autolängen).Vorwärts ausparken: Verkehr gut einsehbar.
NachteileEinparken hält den Verkehrsfluss auf.Behindert unter Umständen den Verkehrsfluss.
Hinweis

Es gibt Schilder, dass nur vorwärts eingeparkt werden darf. Hauswände sollen dadurch geschützt werden, da diese beim rückwärts einparken verschmutzt werden. Um einen Strafzettel zu vermeiden, sollten Sie diese Schilder beachten.


Richtig einparken: Eine Anleitung für jede Parklücke

Sie können das Einparken in jeder Fahrschule in einem Auffrischungskurs oder in einem Fahrtraining eines Automobilclubs üben. Im Folgenden stellen wir Ihnen die Techniken vor, um in jede Parklücke richtig einzuparken. Dabei spielt es eine wichtige Rolle, ob der Parkplatz längs, schräg oder quer ausgerichtet ist. Grundsätzlich können Sie in jede Parklücke vorwärts oder rückwärts einparken. Zudem ist zu beachten, dass in der Regel auf der rechten Fahrbahnseite geparkt werden sollte, damit man beim Ein- bzw. Ausparken nicht den Gegenverkehr kreuzt. Ausgenommen davon sind besondere Straßenverhältnisse wie beispielsweise Einbahnstraßen, Parkplätze oder verkehrsberuhigte Bereiche. Zusätzlich muss beim Parken in Längsstellung in Fahrtrichtung geparkt werden. Das bedeutet, dass ein Einparken auf der linken Seite nur in Einbahnstraßen möglich ist. Eine Ausnahme von dieser Regel bilden Fahrbahnen, auf denen rechts Schienen vorhanden sind, sodass das Parken dort nicht möglich ist.

Parklücke
LängsSchrägQuer
RechtsVorwärts, RückwärtsVorwärtsVorwärts, Rückwärts
LinksVorwärts, RückwärtsVorwärts, RückwärtsVorwärts, Rückwärts

Grundsätzliche Vorbereitungen für einfaches Einparken

Sie sollten Ihr Auto kennen und insbesondere ein Gefühl dafür haben, wo das Fahrzeug endet. Dies können Sie leicht üben, indem Sie sich z.B. aus einer Styroporplatte ein stehendes Hindernis basteln. An dieses Hindernis fahren Sie langsam ran, bis Sie glauben einen Abstand von ca. einer Unterarmlänge erreicht zu haben. Diesen Abstand sollten Sie auch beim Einparken einhalten, um nicht Gefahr zu laufen, andere Fahrzeuge zu berühren. Stellen Sie sich Ihre Außenspiegel richtig ein. In den Spiegeln sollten die Fahrzeugflanken sowie die Hinterräder zu sehen sein. Das hilft vor allem beim seitlichen Einparken in längsausgerichtete Parklücken. Mit dem Hinterrad im Blick können Sie sich einfacher dem Bordstein nähern. Unmittelbar vor dem Einparken sollten Sie alle lauten Geräusche im Fahrzeug abstellen um sich voll auf den Einparkvorgang konzentrieren zu können.

  1. Beim Heranfahren an die Parklücke den rechten Blinker setzen.
  2. Rückwärtigen Verkehr mit Hilfe der Spiegel beobachten.
  3. Überprüfen Sie, ob kein anderes Fahrzeug durch das Einparken behindert wird: Blicke in Innen- und Außenspiegel, dann Schulterblick nach rechts.
  4. Mit dem Einlenken erst dann beginnen, wenn man das letzte Fahrzeug vor der Lücke passiert. Lenkt man zu früh ein, könnte man mit der Rückseite des eigenen Fahrzeugs den parkenden Pkw berühren.
  5. Beim Einfahren in die Parklücke rechtzeitig vor dem Bordstein nach links wenden (Winkel ungefähr bei 45 Grad).
  6. Sobald Sie in der Parklücke gerade stehen, Reifen gerade ausrichten.
  7. Sollte der Abstand zum Bordstein zu groß sein: nachkorrigieren.
  1. Beim Heranfahren an die Parklücke den linken Blinker setzen.
  2. Rückwärtigen Verkehr mit Hilfe der Spiegel beobachten.
  3. Überprüfen, ob kein anderes Fahrzeug durch das Einparken behindert wird: Blicke in Innen- und Außenspiegel, dann Schulterblick nach links.
  4. Mit dem Einlenken erst dann beginnen, wenn man das letzte Fahrzeug vor der Lücke passiert. Lenkt man zu früh ein, könnte die Rückseite des eigenen Fahrzeugs den parkenden Pkw berühren.
  5. Beim Einfahren in die Parklücke rechtzeitig vor dem Bordstein nach rechts wenden (Winkel ungefähr bei 45 Grad).
  6. Reifen gerade ausrichten.
  7. Sollte der Abstand zum Bordstein zu groß sein: nachkorrigieren.
  1. Beim Heranfahren an die Parklücke den rechten Blinker setzen.
  2. Rückwärtigen Verkehr mit Hilfe der Spiegel beobachten.
  3. Parallel zum vorderen geparkten Fahrzeug halten. Orientierungshilfe gibt die Faustregel: „Spiegel an Spiegel“. Abstand von Fahrzeug zu Fahrzeug: etwa 50 cm.
  4. Rückwärtsgang einlegen, langsam zurückfahren. Der Hauptblick ist auf das Heckfenster gerichtet, um den Verkehr zu beobachten. Nach vorn kurze Blicke zur Kontrolle, ob das Auto zu weit oder zu gering ausschert. Gegenverkehr und überholende Fahrzeuge im Blick behalten.
  5. Wenn die B-Säule (an dieser Säule ist der Anschnallgurt befestigt) des eigenen Fahrzeugs mit dem Heck des vorderen Fahrzeugs eine gerade Linie bildet: bis zum Anschlag nach rechts einlenken. So lange langsam zurückfahren, bis das eigene Fahrzeug und das vordere Fahrzeug einen Winkel von 45 Grad bilden.
  6. Fahrzeug wieder gerade ausrichten.
  7. Bis auf einen halben Meter an den Bordstein heranfahren (denken Sie an die richtig eingestellten Außenspiegel).
  8. Lenkrad bis zum Anschlag nach links drehen. Vorsichtig weiterfahren, bis die Mitte der Parklücke erreicht ist. Achtung: Prüfen Sie, ob Sie mit der Front Ihres Autos nicht das Heck des Vordermannes streifen.
  9. Reifen gerade stellen.
  10. Sollte der Abstand zum Bordstein zu groß sein: nachkorrigieren.
  1. Beim Heranfahren an die Parklücke den linken Blinker setzen.
  2. Rückwärtigen Verkehr mit Hilfe der Spiegel beobachten.
  3. Parallel zum vorderen geparkten Fahrzeug halten. Orientierungshilfe gibt die Faustregel: „Spiegel an Spiegel“. Abstand von Fahrzeug zu Fahrzeug: etwa 50 Zentimeter.
  4. Rückwärtsgang einlegen, langsam zurückfahren. Der Hauptblick ist auf das hintere Heckfenster gerichtet, um Verkehr zu beobachten. Nach vorn kurze Blicke zur Kontrolle, ob das Auto zu weit oder zu gering ausschert. Gegenverkehr und überholende Fahrzeuge im Blick behalten.
  5. Wenn die B-Säule (an dieser Säule ist der Anschnallgurt befestigt) des eigenen Fahrzeugs mit dem Heck des vorderen Fahrzeugs eine gerade Linie bildet: bis zum Anschlag nach links einlenken. So lange langsam zurückfahren, bis das eigene Fahrzeug und das vordere Fahrzeug einen Winkel von 45 Grad bilden.
  6. Fahrzeug wieder gerade ausrichten.
  7. Bis auf einen halben Meter an den Bordstein heranfahren.
  8. Lenkrad bis zum Anschlag nach rechts drehen. Vorsichtig weiterfahren, bis die Mitte der Parklücke erreicht ist.
  9. Reifen gerade stellen.
  10. Sollte der Abstand zum Bordstein zu groß sein: nachkorrigieren.
  1. Beim Heranfahren an die Parklücke den rechten Blinker setzen.
  2. Auf Höhe des Fahrzeugs halten, das rechts neben der Parklücke steht. (Der rechte Seitenspiegel des eigenen Fahrzeugs bildet eine gerade Linie zum rechten Rückblinker des parkenden Fahrzeugs.)
  3. Rückwärtigen Verkehr mit Hilfe der Spiegel beobachten.
  4. Überprüfen, ob kein anderes Fahrzeug durch das Einparken behindert wird: Blicke in Innen- und Außenspiegel, dann Schulterblick nach links.
  5. Lenkrad nach rechts einschlagen und langsam in die Parklücke einfahren.
  6. Wenn das eigene Fahrzeug zu den nebenstehenden Fahrzeugen parallel ist, gegenlenken und Räder gerade ausrichten.
  7. Sollte der Abstand zu den nebenstehenden Fahrzeugen zu groß beziehungsweise zu klein sein: vorsichtig nachkorrigieren.
  1. Beim Heranfahren an die Parklücke den linken Blinker setzen.
  2. Mittig auf Fahrbahn einordnen, ohne den Gegenverkehr zu behindern.
  3. Auf Höhe des Fahrzeugs halten, das links neben der Parklücke steht. (Der linke Seitenspiegel des eigenen Fahrzeugs bildet eine gerade Linie zum linken Rückblinker des parkenden Fahrzeugs.)
  4. Rückwärtigen Verkehr mit Hilfe der Spiegel beobachten.
  5. Gegenverkehr beobachten – mit dem Einparken erst dann beginnen, wenn die Fahrbahn frei ist.
  6. Überprüfen Sie, ob kein anderes Fahrzeug durch das Einparken behindert wird: Blicke in Innen- und Außenspiegel, dann Schulterblick nach links.
  7. Lenkrad nach links einschlagen und langsam in die Parklücke einfahren.
  8. Wenn das eigene Fahrzeug zu den nebenstehenden Fahrzeugen parallel ist, gegenlenken und Räder gerade ausrichten.
  9. Sollte der Abstand zu den nebenstehenden Fahrzeugen zu groß beziehungsweise zu klein sein: vorsichtig nachkorrigieren.
  1. Rechten Blinken betätigen.
  2. Seitenabstand nach rechts mindestens 2,5 Meter. Bei schmalen Straßen soweit wie möglich nach links fahren. (Gegenstreifen nur benutzen, wenn unbedingt notwendig, dabei beim gesamten Einparken auf entgegenkommenden Verkehr achten.)
  3. Rückwärtigen Verkehr mit Hilfe der Spiegel beobachten: Innenspiegel, Außenspiegel, Schulterblick rechts und links, Kontrollblick auf Gegenverkehr.
  4. Nach rechts einschlagen und in die Parklücke einfahren.
  5. Wenn das Fahrzeug parallel zu den anderen links und rechts der Lücke steht: anhalten und Räder gerade ausrichten.
  6. Vollständig in die Lücke hineinfahren.
  7. Sollte der Abstand zu einem der nebenstehenden Fahrzeuge zu eng sein, gerade rückwärts herausfahren (Achtung: Verkehr beobachten!), Lenkrad nach links oder rechts einschlagen (je nachdem, auf welcher Seite mehr Platz ist). Langsam vorfahren, bis der gewünschte Abstand erreicht ist, dann Lenkrad in die Gegenrichtung einschlagen, bis das Fahrzeug wieder parallel ausgerichtet ist; langsam in Parkposition vorfahren.
  1. Linken Blinker betätigen.
  2. Seitenabstand nach links mindestens 2,5 Meter. Bei schmalen Straßen soweit wie möglich nach rechts fahren.
  3. Beim gesamten Einparken auf entgegenkommenden Verkehr achten. Wenn Gegenfahrbahn frei: mit dem Einparken beginnen.
  4. Rückwärtigen Verkehr mit Hilfe der Spiegel beobachten: Innenspiegel, Außenspiegel, Schulterblick rechts und links, Kontrollblick auf Gegenverkehr.
  5. Nach links einschlagen und in die Parklücke einfahren.
  6. Wenn das Fahrzeug parallel zu den anderen links und rechts der Lücke steht: anhalten und Räder gerade ausrichten.
  7. Vollständig in die Lücke hineinfahren.
  8. Sollte der Abstand zu einem der nebenstehenden Fahrzeuge zu eng sein, gerade rückwärts herausfahren (Achtung: Verkehr beobachten!), Lenkrad nach links oder rechts voll einschlagen (je nachdem, auf welcher Seite mehr Platz ist). Langsam vorfahren, bis der gewünschte Abstand erreicht ist, dann Lenkrad in die Gegenrichtung voll einschlagen, bis das Fahrzeug wieder parallel ausgerichtet ist; langsam in Parkposition vorfahren.
  1. Vor der Parklücke den rechten Blinker betätigen und an der Parklücke vorbeifahren; der seitliche Abstand sollte einen Meter betragen.
  2. Rückwärtigen Verkehr mit Hilfe der Spiegel beobachten: Innenspiegel, Außenspiegel, Schulterblick rechts und links; Kontrollblick auf Gegenverkehr.
  3. Lenkrad nach rechts einschlagen, langsam rückwärtsfahren.
  4. Da sich die Fahrzeug-Front beim Einparken nach links bewegt, regelmäßig einen Kontrollblick nach vorn machen. Sicherstellen, dass entgegenkommende Fahrzeuge nicht behindert oder gefährdet werden.
  5. Ist das Fahrzeug parallel zu den nebenstehenden Fahrzeugen ausgerichtet, Räder gerade ausrichten.
  6. Langsam und vorsichtig zurücksetzen.
  7. Sollte der Abstand zu den Fahrzeugen links oder rechts zu klein sein: nachkorrigieren.
  1. Vor der Parklücke den linken Blinker betätigen und an der Parklücke vorbeifahren.
  2. In die Fahrbahnmitte einordnen, ohne Gegenverkehr zu behindern.
  3. Rückwärtigen Verkehr mit Hilfe der Spiegel beobachten: Innenspiegel, Außenspiegel, Schulterblick rechts und links; Kontrollblick auf Gegenverkehr.
  4. Ist die Fahrbahn für das Einparken frei, Lenkrad nach links einschlagen, langsam rückwärtsfahren.
  5. Da sich die Fahrzeug-Front beim Einparken nach rechts bewegt, regelmäßig einen Kontrollblick nach vorn machen. Sicherstellen, dass entgegenkommende Fahrzeuge nicht behindert oder gefährdet werden.
  6. Ist das Fahrzeug parallel zu den nebenstehenden Fahrzeugen ausgerichtet, Räder gerade ausrichten.
  7. Langsam und vorsichtig zurücksetzen.
  8. Sollte der Abstand zu den Fahrzeugen links oder rechts zu klein sein, nachkorrigieren.
Tipp

In Tiefgaragen, Parkhäusern oder Garagen ist das Einparken mitunter schwieriger als auf Parkplätzen oder anderweitigen Stellflächen. Der Grund: Um den zur Verfügung stehenden Platz optimal auszunutzen, sind die Parkflächen in der Breite knapp bemessen. Die Form des Einparkens ist in der Regel vorgeschrieben: Vorwärts in Queraufstellung.


Worauf muss man beim Einparken noch achten?

Die richtige Technik ist nur ein Aspekt beim richtigen Einparken. Doch als Verkehrsteilnehmer ist man in der Regel nicht allein auf der Straße unterwegs. Deshalb gibt es eine Reihe von Gegebenheiten, die man beim Einparken zusätzlich beachten muss. Unsere Tipps gelten aber auch genauso für das Ausparken. Wichtig: Während des Ein- oder Ausparkens haben Sie eine erhöhte Sorgfaltspflicht!

An die Dimensionen des eigenen Fahrzeugs sollte man sich recht schnell gewöhnen. So lässt sich besser einschätzen, wann man rechtzeitig das Lenkrad einschlagen kann, um berührungsfrei in die Lücke zu setzen und dabei nicht an den Bordstein zu stoßen. Auch ein zu weites Ausholen kann gefährlich werden: Unverhofft findet man sich dann mit einem Teil des Autos auf der Gegenfahrbahn wieder. Wichtig ist auch, die toten Winkel des eigens Pkw zu kennen. Nur lässt sich die Position von Passanten oder anderen Verkehrsteilnehmern vernünftig einzuschätzen.

Was viele beim Einparken vergessen: Der nachfolgende Verkehr erkennt nicht unbedingt sofort Ihre Absichten. Deshalb sollten Sie immer frühzeitig den Blinker setzen, um ein Einparkmanöver kenntlich zu machen und vorsichtig fahren. Grundsätzlich ist es sogar erlaubt, dass Sie beim Einparken überholt werden dürfen. Das gilt zwar nur, wenn genügend Platz vorhanden und die Verkehrslage übersichtlich ist, aber eilige Zeitgenossen sehen das im Zweifelsfall anders. Im Falle eines Unfalls trifft auch Sie eine Teilschuld, denn Sie haben, gerade wenn Sie rückwärts einparken, eine erhöhte Sorgfaltspflicht.

Ebenfalls ein klassisches Ärgernis: Der Autofahrer stößt in Gedanken die Tür auf, während ein Radfahrer vorbeifährt. Der Radfahrer stürzt und verletzt sich, unter Umständen sogar schwer. Daher werfen Sie vor dem Öffnen der Tür immer einen Blick in den Rückspiegel und über die Schulter, um festzustellen, ob jemand an Ihnen vorbeifahren will. Auch wenn Radfahrer sich nicht immer regel-konform verhalten – nehmen Sie dennoch Rücksicht. Ein Sturz kann schwerwiegende Folgen haben.

Fußgänger gehören neben Radfahrern zu den am meisten gefährdeten Personengruppen im Straßenverkehr. Sie sind oft an Unfällen beteiligt, in der Mehrheit der Fälle schuldlos. Auch auf diese Gruppe sollten Sie während der Einparkmanöver sorgfältig achten. Sie müssen davon ausgehen, dass Fußgänger Situationen falsch einschätzen könnten und beispielsweise versuchen, die von Ihnen ausgewählte Parklücke zur Überquerung der Fahrbahn zu nutzen. Gelegentlich sind Passanten aber auch eine Hilfe, um sich beim Einparken in enge Parklücken einweisen zu lassen.

Verkehrsschilder weisen Verkehrsteilnehmer mit einfachen und verständlichen Piktogrammen darauf hin, welches Verhalten an welcher Stelle erwünscht oder nicht erwünscht ist. Das gilt auch für das Parken. Verkehrsschilder erlauben das Parken auf bestimmten Flächen, regeln die Art und Weise, wie das Auto abzustellen ist, zeigen Parkflächen für besondere Gruppen oder ein Parkverbot an. Oft gibt es Zusatzschilder, welche die Parkerlaubnis beschränken.

Einige Verkehrsschilder weisen darauf hin, dass die Parkplätze für bestimmte Personenkreise reserviert sind. Solche Parkplätze befinden sich oft in der Nähe von Eingängen und sind meist etwas breiter, um das Ein- und Aussteigen zu erleichtern:

  • Behindertenparkplatz: Spezielle Parkmöglichkeit für Schwerbehinderte mit außergewöhnlicher Gehbehinderung, oft angezeigt durch ein Zusatzzeichen. Auch Ausnahmen von einem Halteverbot können so ausgeschildert werden.
  • Mutter-Kind-Parkplatz: Besondere Parkmöglichkeit für Eltern mit kleinen Kindern. Dieses Verkehrszeichen ist von der StVO nicht vorgesehen. Deshalb findet man es eigentlich nur auf Parkplätzen vor Krankenhäusern, Supermärkten oder Einkaufszentren.

Neben Parkzonen, die sich selbst regulieren, gibt es auch bewirtschaftete Parkplätze. Diese werden gesondert ausgeschildert. Nicht fehlen darf in der Regel der Hinweis, dass hier für das Parken oftmals eine entsprechende Gebühr fällig wird:

  • Parkscheibe: An offiziellen Parkmöglichkeiten weist ein Zusatzschild darauf hin, dass die Parkdauer begrenzt ist. Der Autofahrer signalisiert den Parkbeginn auf der Parkscheibe. Diese wird auf die halbe Stunde gestellt, die der tatsächlichen Ankunft folgt. Es werden keine Kosten fürs Parken fällig. Die Parkscheibe muss gut einsehbar hinter der Windschutzscheibe liegen.
  • Parkuhr: Diese Säulen standen bis vor einigen Jahren am Rande jedes Parklücke. Bei Einwurf von Münzen sprangen sie auf die verbleibende Parkdauer und zählten anschließend minutenweise hinunter. Mittlerweile sind sie sehr selten geworden.
  • Parkautomat: Dies ist die üblichste Form der Gebührenerhebung für Parkmöglichkeiten. Eine Säule ist für mehrere Parkplätze zuständig. Bezahlt wird entweder mit Bargeld oder EC-Karte. Je nach Stadt, Bezirk oder Stadtteil weichen die Kosten pro Minute und Höchsttagessätze erheblich voneinander ab. Das ausgedruckte Ticket zeigt das Ende der bezahlten Parkdauer an und muss gut sichtbar hinter die Windschutzscheibe gelegt werden. Mittlerweile gibt es auch häufig die Möglichkeit, ein Parkticket per Handy zu lösen. Hierzu sollten Sie den entsprechenden Anweisungen auf den Schildern vor Ort folgen.

Dürfen Sie an einer Stelle nicht parken, wird dies durch zwei Schilder angezeigt: Im absoluten Halteverbot dürfen Sie weder halten noch parken, im eigenschränkten Halteverbot ist lediglich das Halten bis zu 3 Minuten erlaubt. Daneben regelt die StVO auch Bereiche, in denen Halten und Parken generell unzulässig sind:

  • Enge und unübersichtliche Straßenstellen
  • In scharfen Kurven
  • Auf Einfädelungs- und Ausfädelungsstreifen
  • Auf Bahnübergängen
  • Vor und in amtlich gekennzeichneten Feuerwehrzufahrten

Weiterhin besteht ein Halt- und Parkverbot bis zu zehn Meter vor folgenden Verkehrszeichen, wenn diese dadurch verdeckt werden:

  • Andreaskreuz
  • Vorfahrt gewähren
  • Stopp-Schild (Halt. Vorfahrt gewähren)
  • Ampel

Ebenfalls nicht erlaubt sind Halten und Parken:

  • Innerhalb eines Kreisverkehrs
  • An Taxiständen
  • Bis zu fünf Meter vor Fußgängerüberwegen
  • Links der Fahrbahn, wenn sie durch eine Linie durchgehend begrenzt wird und rechts ein befestigter Seitenstreifen ist
  • Auf einer Fahrbahnstrecke, die mit Pfeilen markiert ist
  • Innerhalb einer Grenzmarkierung für Halt- oder Parkverbot

Bußgeldkatalog für falsches Parken

Beschreibung
BußgeldPunkte
Parken an engen und unübersichtlichen Straßenstellen, im Bereich von scharfen Kurven, auf Fußgängerüberwegen sowie bis zu fünf Meter davor, bis zu zehn Meter vor Lichtzeichen, im Halteverbot, im eingeschränkten Halteverbot15 Euro
... mit Behinderung
... länger als eine Stunde
... zusätzlich mit Behinderung
25 Euro
25 Euro
35 Euro
Parken auf Geh- oder Radwegen20 Euro
... mit Behinderung
... länger als eine Stunde
... zusätzlich mit Behinderungen
30 Euro
30 Euro
35 Euro
Parken an Engstellen und dadurch Behinderung von Rettungsfahrzeugen60 Euro1
Parken vor oder in Feuerwehrzufahrten35 Euro
...mit Behinderung von Einsatzfahrzeugen65 Euro1
Parken in zweiter Reihe20 Euro
... mit Behinderung
... länger als 15 Minuten
... zusätzlich mit Behinderung
25 Euro
30 Euro
35 Euro
Parken auf Sperrflächen25 Euro
Unzulässiges Parken in verkehrsberuhigten Zonen10 Euro
... mit Behinderung
... länger als 3 Stunden
... zusätzlich mit Behinderung
15 Euro
20 Euro
30 Euro

Parken

  • im 5-Meter-Bereich von Kreuzungen und Einmündungen
  • vor Grundstücksein- und -ausfahrten
  • im Bereich von Haltestellen und Taxiständen
  • vor und hinter Andreaskreuzen, über Schachtdeckeln oder
  • soweit es durch Verkehrszeichen verboten ist
10 Euro
... mit Behinderung
... länger als 3 Stunden
... zusätzlich mit Behinderung
15 Euro
20 Euro
30 Euro

Parken

  • an einer abgelaufenen Parkuhr
  • ohne vorgeschriebene Parkscheibe
  • ohne Parkschein oder
  • überschreiten der erlaubten Höchstparkdauer
... bis zu 30 Minuten
... bis zu 1 Stunde
... bis zu 2 Stunden
... bis zu 3 Stunden
... über 3 Stunden
10 Euro
15 Euro
20 Euro
25 Euro
30 Euro
Parken auf Schwerbehinderten-Parkplatz35 Euro
Nicht platzsparend geparkt10 Euro
Parklücke einem Berechtigten weggenommen10 Euro
Parken in Fußgängerbereichen oder anderen Verbotszonen (PKW)30 Euro
... mit Behinderung
... länger als 3 Stunden
35 Euro
35 Euro
Parken oder Abstellen eines Fahrzeuges mit Versperren des Abfahrtsweges eines anderen Fahrzeuges20 Euro
In einer Nothalte- oder Pannenbucht unberechtigt parken25 Euro
  • Parken in einem geschützten Bereich während nicht zugelassener Zeiten mit einem
    Kfz über 7,5 Tonnen des zulässigen Gesamtgewichtes oder
  • einem Anhänger über 2 Tonnen des zulässigen Gesamtgewichtes
30 Euro
Länger als zwei Wochen Anhänger ohne Zugfahrzeug geparkt20 Euro
Parken im Fahrraum von Schienenfahrzeugen25 Euro
... mit Behinderung35 Euro
Parken auf Autobahnen oder Kraftfahrtstraßen70 Euro1

Bußgeldkatalog für sonstige Parkverstöße

Beschreibung
BußgeldPunkte
Beim Ein- oder Aussteigen andere Verkehrsteilnehmer gefährdet20 Euro
... mit Sachbeschädigung25 Euro
Fahrzeug verlassen ohne Vorsichtsmaßnahmen zur Vermeidung von Unfällen oder Verkehrsstörungen15 Euro
... mit Sachbeschädigung25 Euro
  • Quelle: Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e.V. (Stand 2016). Link: www.bussgeldkatalog.org/halten-parken


Einparken: Tipps zum Thema Unfälle und Versicherung

Die Parklücke zu klein, das Lenkrad zu weit eingeschlagen oder beim rückwärts einparken wurde nicht sorgfältig auf den Gegenverkehr geachtet – schon ist es passiert: Man streift leicht das nebenstehende Fahrzeug, fährt eine Beule in den eigenen Pkw oder beschädigt eine Mauer in der Tiefgarage. Die Lokalzeitungen sind voll von Missgeschicken, Karambolagen und Kuriositäten, die sich leicht hätten vermeiden lassen. Dennoch: Solche und ähnliche Unfallschäden passieren schnell, die Reparaturkosten belaufen sich unter Umständen auf Tausende von Euro. Damit Sie solchen Ärger nach dem Einparken vermeiden, hier ein paar Tipps.

Wenn Sie den Unfall verursacht haben

Wer beim Einparken oder Ausparken einen Rempler verursacht, sollte nicht so tun, als sei nichts passiert und einfach weiterfahren. Wer so handelt, begeht Unfallflucht. Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat, die – je nach Schwere des Unfalls – eine Geldstrafe oder bis zu drei Jahre Gefängnis nach sich ziehen kann sowie den Entzug der Fahrerlaubnis über einen längeren Zeitraum und Punkte in Flensburg. Haben Sie ein parkendes Auto angefahren, müssen Sie „eine angemessene Zeit warten“, bis der Besitzer wiederkommt. Bei kleineren Schäden sind das etwa 30 Minuten. Handelt sich um den Parkplatz vor einem Supermarkt oder Einkaufszentrum, können Sie Fahrzeugtyp und Kennzeichen ausrufen lassen. Taucht der Besitzer immer noch nicht auf, rufen Sie die Polizei an.

Info

Legen Sie auf keinen Fall einfach einen Zettel mit Namen und Anschrift hinter die Windschutzscheibe und fahren dann weg. Das gilt ebenfalls als Unfallflucht. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Artikel rund um das Thema Fahrerflucht.

Wenn Sie den Fahrer des beschädigten Wagens ermittelt haben, tauschen Sie mit ihm Personalien, Fahrzeugdaten und Versicherungsnummern aus. Bei kleineren Schäden (unter 750 €) müssen Sie nicht die Polizei rufen, bei höheren Schadensummen, aber auch Verletzten, ist dies auf jeden Fall geboten. Wieder zuhause, leiten Sie die Schadenregulierung durch die Versicherung ein. Das heißt, als Unfallverursacher müssen Sie umgehend Ihre Haftpflichtversicherung informieren.

Wenn Ihr Auto beschädigt wurde

Sind Sie der Geschädigte und hat der Verursacher auf Sie gewartet, ist die weitere Schadenregulierung relativ unkompliziert. Nach dem Austausch der Daten fahren Sie in die nächste Werkstatt. Diese erstellt einen Kostenvoranschlag für die Reparatur. Ist der Schaden sehr hoch, ziehen Sie einen Sachverständigen für ein genaueres Gutachten hinzu. Reparaturkosten, aber auch Kosten für einen Leihwagen, werden von der Haftpflicht des Verursachers übernommen. Fehlt vom Verursacher aber weit und breit jede Spur, müssen Sie die Polizei informieren. Diese nimmt dann eine Anzeige gegen „Unbekannt“ auf. Wird der Täter nicht ermittelt, übernimmt die Vollkaskoversicherung die Kosten abzüglich des Selbstbehalts. Ohne Vollkasko müssen Sie allein den Schaden bezahlen.


Fazit: Richtig Einparken erfordert seine Zeit

Das Einparken lernen: In der Fahrschule gehört es zu den grundlegenden Aufgaben. Doch richtig Einparken ist auch für Routiniers manchmal ganz schön knifflig. Damit Sie schnell und sicher in jede Parklücke vorwärts und rückwärts einparken, befolgen Sie die entsprechende Anleitung. Aber Technik ist nur die eine Seite. Fragen Sie sich immer: Darf ich hier parken? Gibt es Beschilderungen, die das Parken für mich verbieten? Zudem haben Sie eine besondere Sorgfaltspflicht, gerade wenn Sie rückwärts einparken. Achten Sie auf andere Verkehrsteilnehmer, insbesondere Passanten. Auch wenn diese sich nicht gemäß Vorschrift verhalten – sowohl beim Einparken wie beim Ausparken sind erst einmal Sie in der Verantwortung. Das gilt auch für kleinere (und größere) Unfälle beim Parken. Und überstürzen Sie es nicht, denn richtiges Einparken braucht seine Zeit. Fahren Sie langsam. Hektik und Eile haben hier nichts verloren – auch wenn die Parkplatzsuche schon eine gefühlte Ewigkeit dauert.



Die Autoversicherung bei der Nummer 1#*#!

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