Parkrempler

Wie verhalte ich mich bei einem Parkrempler mit und ohne Schaden richtig?

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Wie verhalten sich die meisten Menschen nach einem Parkrempler?

  • 45 % aller Verkehrsteilnehmer entscheiden sich dazu, bei einem Parkschaden auf den Besitzer des Autos zu warten.
  • 30 % rufen bei einem Parkrempler die Polizei.
  • Jeder Vierte hinterlässt am Fahrzeug einen Zettel mit seiner Telefonnummer.
  • 12 % unternehmen nichts und begehen so im Grunde Unfallflucht.

Schnell ist es passiert: Das Ein- oder Ausparken gelingt nicht so einfach wie gedacht und ein parkendes Fahrzeug bekommt einen Kratzer ab. Bei einem Parkrempler entstehen zwar meist eher kleine Schäden, dennoch sollte man auf keinen Fall Fahrerflucht begehen. Auch wenn es sich nur um einen Mini-Schaden handelt, gibt es bestimmte Vorgaben, um seinen Park­rempler richtig zu melden. Sowohl als Geschädigter wie auch als Verursacher sollten Sie sich von derartig kleinen Bagatell­schäden nicht beunruhigen lassen. Klärungen mit der Versicherung und die Einigung mit Ihrem Unfall­gegner laufen hier meist unkomplizierter als vermutet. Bleiben Sie vor Ort, brauchen Sie keine Strafe zu fürchten. Als Grund­regel gilt daher: Verlassen Sie den Unfall­ort erstmal nicht. Wir erklären Ihnen, wie Sie einen Park­rempler der Versicherung melden und was zu tun ist, wenn Fahrer­flucht begangen wurde.

Der Ratgeber bietet allgemeine Informationen zu Park­remplern. Möchten Sie Ihr Fahrzeug absichern, finden Sie alle Informationen zur Autoversicherung von CosmosDirekt hier.

Produktinformationen

Unfall oder Parkrempler – wann sollte ich die Polizei rufen?

Ein Parkrempler gilt als kleiner Unfallschaden. Daher sollte man sich gewissenhaft verhalten und 30 bis 60 Minuten am Unfallort warten. Zusätzlich muss die Polizei informiert werden. Lediglich einen Zettel mit Telefonnummer zu hinterlegen, reicht als Unfallverursacher nicht aus.

Grundsätzlich gilt – egal wie groß oder klein der objektive Schaden ist: Der Verursacher sollte vor Ort auf den Besitzer des beschädigten Autos warten. Das bedeutet jedoch nicht, dass Autofahrer die Nacht auf dem Parkplatz verbringen zu müssen. Der Gesetzgeber spricht in diesem Fall von „einer zumutbaren Zeit“. Gemeint ist: Auf einem Supermarkt-Parkplatz etwa muss man mindestens eine halbe Stunde warten – hier kann der Schadensverursacher davon ausgehen, dass der Besitzer des beschädigten Fahrzeugs nur kurz einkaufen ist. An anderen Unfallorten liegt die Zeitspanne hingegen bei einer Stunde. Kehrt der Unfallgegner nicht zeitnah zurück, sollte immer die Polizei informiert und der Unfall geschildert werden. Ansonsten macht man sich auch bei einem Parkrempler wegen Fahrerflucht strafbar. Wer nach seinem Parkrempler nur einen Zettel mit seinen Kontaktdaten an der Windschutzscheibe des Geschädigten hinterlässt, macht sich ebenfalls strafbar. Für den Verkehrsteilnehmer drohen in diesem Fall nicht nur Strafen wie Punkte in Flensburg und Führerscheinentzug, auch der Versicherungsschutz der Kfz-Versicherung wird riskiert.

Tipp

Weitere Informationen zur Unfallflucht und dem richtigen Umgang hiermit finden Sie in unserem umfangreichen Ratgeber zum Thema Fahrerflucht.

Was tun, wenn ein Parkrempler ohne sichtbaren Schaden passiert?

Auch dann, wenn es bei einem Parkrempler keinen offensichtlichen Schaden gibt, sollte man unbedingt am Unfallort bleiben. Denn auch bei einem kleinen Parkunfall gilt: Verlässt der Autofahrer den Unfallort, hat er gezielt Unfallflucht begangen und kann mit diversen Strafen rechnen.

Wird die Beschädigung eines Autos Ihnen zu Unrecht vorgeworfen, wenden Sie sich am besten an einen Verkehrsjuristen. Er kann Ihnen zuverlässig unter die Arme greifen und im Zweifelsfall ein Gutachten am PKW des Unfallgegners beauftragen. Das Übersehen eines unbemerkten Parkremplers ist zwar keine Fahrerflucht, kann Ihnen im Nachhinein aber angelastet werden. Daher sollten Sie gerade beim Ein- und Ausparken in engen Parklücken besonders aufmerksam sein. Kleine Dellen oder Kratzer werden manchmal schnell übersehen und Schäden, die hinter dem Blech des Autos entstehen, können auf den ersten Blick oft gar nicht erkannt werden. Sollten Sie einen Parkrempler tatsächlich nicht bemerkt haben, handeln Sie grundsätzlich nicht vorsätzlich und begehen keine Unfallflucht. Da der Geschädigte im Nachhinein eventuell dennoch auf Sie zukommt, zeigen Sie sich am besten kooperativ und klären Sie Unstimmigkeiten offen mit Ihrem Unfallgegner und der Versicherung.

Tipp

Sollten Sie selbst Opfer eines ungemeldeten Parkremplers geworden sein, haben aber das Kennzeichen des Verursachers, dann können Sie den Zentralruf der Autoversicherer kontaktieren. Der Zentralruf kann Ihnen im besten Fall Informationen über die zuständige Versicherung geben und eine Meldung einleiten.


Parkrempler – wer zahlt den Schaden?

Für Schäden nach einem Unfall kommt grundsätzlich die Kfz-Haftpflichtversicherung des Verursachers auf. Solange der Unfallverursacher nicht feststeht, bleibt der Geschädigte des Parkremplers aber auf den Kosten sitzen – es sei denn er hat eine Vollkasko-Versicherung abgeschlossen.

Bevor die Schadenregulierung des Parkremplers über die Vollkasko-Versicherung abgewickelt wird, sollte jedoch geklärt werden, ob dies zu einer Rückstufung des Schadenfreiheitsrabatts führt und sich somit der Versicherungsbeitrag erhöht. Die Versicherung kann in diesem Fall prüfen, ob es eventuell günstiger ist, die Reparatur auf eigene Kosten abzuwickeln. Da es sich bei Parkremplern meist um kleinere Bagatellschäden handelt, sollten die finanziellen Folgen der Inanspruchnahme Ihrer Versicherung stets mit den reinen Reparatur-Kosten abgeglichen werden. Haben Sie lediglich eine Kfz-Haftpflicht oder eine Teilkasko abgeschlossen, müssen die Kosten für einen Parkschaden vollständig selbst getragen werden. Ausschließlich die Vollkasko-Versicherung zahlt für einen Parkrempler des Geschädigten auch bei Fahrerflucht.

Tipp

Wer steigende Versicherungskosten nach einem Schaden vermeiden will, sollte die Versicherungsleistungen genau vergleichen. Einige Angebote enthalten einen Rabattschutz, der verhindert, dass der Versicherungsbeitrag infolge eines Schadens im nächsten Jahr ansteigt. Der Rabattschutz sollte in der Kfz-Versicherung für die Kfz-Haftpflicht und, wenn vereinbart, für die Vollkasko gelten.

So unterstützt die Versicherung bei einem Parkrempler

Haben Sie Ihrer Versicherung einen Parkrempler gemeldet, wird die Schadenregulierung eingeleitet. Ihr Ansprechpartner bei der Kfz-Versicherung betreut Sie bei allen Fragen rund um anfallende Reparaturen und die verbundenen Kosten. Gibt es Zweifel an der Schuldzuweisung des Parkschadens können Ihnen von der Versicherung außerdem Gutachter und Verkehrsjuristen zur Seite gestellt werden. Wie auch bei anderen Unfällen, ist es wichtig, dass sie den Schaden Ihrer Kfz-Versicherung zeitnah melden. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Abwicklung eines Parkunfalls schnell von statten geht. Um Ihren Versicherer bestmöglich mit allen Informationen zu versorgen, sollten Sie vorab mit Hilfe der Polizei einen Unfallbericht erstellen und sämtliche Kratzer und Dellen am Fahrzeug des Geschädigten per Foto dokumentieren.

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