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Schlagloch

Schlagloch

In der Fachsprache heißt es Ausbruch, die meisten Autofahrer sprechen von einem Schlagloch. Wenn die Straße mit tückischen Vertiefungen gespickt ist, kann das für Autos schlimme Folgen haben. Beschädigungen an Reifen, Fahrwerk und Lenkung passieren nicht selten. Kommt es zum Schaden, stellt man sich die Frage, wer für den Schaden aufkommt. Ist die Stadt beziehungsweise die Kommune als Eigentümer der Strassen in der Pflicht, die Autoversicherung oder der Autofahrer selbst?

Wir vermitteln Ihnen in diesem Ratgeber einen Überblick zum Thema Schlagloch, geben Tipps für die Schadendokumentation und sagen Ihnen, wer am Ende in der Regel die Rechnung zahlt.


Wer ist für öffentliche Straßen verantwortlich?

Sie treten vermehrt im Frühjahr auf, wenn die Temperatur dauerhaft über dem Gefrierpunkt bleibt. Oft sieht man sie zu spät, wenn es dunkel ist oder die Straße unübersichtlich ist. Die Rede ist von Schlaglöchern im Asphalt. Die unerwarteten Vertiefungen in der Fahrbahn können Auto und Fahrer ziemlich fordern, in schlimmen Fällen ereignen sich Schäden oder sogar Unfälle durch Schlaglöcher. Fährt nämlich ein Rad über ein Schlagloch, federt es durch die Vertiefung aus, um an der Kante wiederum schlagartig einzufedern. Dies ergibt den spürbaren Schlag, von dem das Schlagloch seinen Namen hat.

Wer ist aber dafür verantwortlich, dass öffentliche Straßen in Schuss sind? Der Baulastträger muss sich im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht darum kümmern, dass die Fahrbahn in gutem Zustand bleibt. Auftretende Straßenschäden sind innerhalb kurzer Zeit zu beseitigen. Leider hapert es oft daran, da Städte und Kommunen nicht über die finanziellen Mittel verfügen oder andere Prioritäten haben. Bei einer Umfrage des Deutschen Verkehrsforums zeigte sich, dass gerade Schlaglöcher den Spitzenplatz bei Problemen der Verkehrsinfrastruktur einnehmen.

Schlaglöcher im Asphalt treten insbesondere im Frühjahr auf. Oft sieht man sie zu spät, wenn es dunkel ist oder die Straße unübersichtlich ist. Die unerwarteten Vertiefungen in der Fahrbahn können Auto und Fahrer ziemlich fordern, in schlimmen Fällen ereignen sich Schäden oder Unfälle durch Schlaglöcher. Fährt nämlich ein Rad über ein Schlagloch, federt es durch die Vertiefung aus, um an der Kante wiederum schlagartig einzufedern. Dies ergibt den spürbaren Schlag, von dem das Schlagloch seinen Namen hat.

Wer ist aber verantwortlich, dass öffentliche Straßen in Schuss sind? Der Baulastträger muss sich im Rahmen der Verkehrs­sicherungs­pflicht darum kümmern, dass die Fahrbahn in gutem Zustand bleibt. Straßenschäden sind innerhalb kurzer Zeit zu beseitigen. Leider hapert es oft daran, da Städte und Kommunen nicht über die finanziellen Mittel verfügen oder andere Prioritäten haben.

Bei einer Umfrage des Deutschen Verkehrsforums zeigte sich, dass Schlaglöcher den Spitzenplatz bei Problemen der Verkehrsinfrastruktur einnehmen. Bei Autofahrern herrscht inzwischen Konsens, dass der Staat nicht genug Geld in die Aufrechterhaltung deutscher Straßen investiert.

Wodurch macht sich die Verschlechterung der Verkehrsinfrastruktur in Ihrem Alltag bemerkbar?

Quelle: verkehrsforum.de, April 2014.


Risse, Wasser und Frost: Die Zutaten für ein Schlagloch

Befindet sich eine Straße in schlechtem Zustand mit Rissen, sind die Tore für den Feind weit offen: Wasser, das normalerweise von der Deckschicht abfließt, kann nun in die Schotterschicht unter der Fahrbahndecke eindringen und sich dort ausbreiten. Sinken die Temperaturen unter null Grad, gefriert das Wasser und dehnt sich dabei aus. Der Asphalt hebt sich an, um diesem Druck auszuweichen. Bei Tauwetter schmilzt das Eis und wird wieder zu Wasser. Es bleibt aber immer noch unter der Fahrbahndecke und weicht den Untergrund auf. Wenn nun Autos und Lastwagen über die Asphaltbeulen fahren, zerbricht die Deckschicht unter deren Gewicht und zerbröselt langsam. Auf vielbefahrenen Straßen dauert es nicht lange, bis die Asphaltbrocken weggeplatzt sind und die Vertiefung sich weiter ausdehnt.

Wird ein Schlagloch zu einer Gefahr, fangen viele Städte und Gemeinden das Sparen an: Sie flicken, lösen aber damit nicht das eigentliche Problem. Schäden lassen sich dadurch zwar verbergen, kommen aber nach kurzer Zeit wieder zum Vorschein, weil die Erosion durch Wind, Wetter und Autos nie endet. Außerdem ist es nicht billig, Löcher mit Teer wieder und wieder zu stopfen. Öffentliche Träger denken im Straßenverkehr leider oft zu kurzfristig, dabei gibt es längst kostengünstige Sanierungsmethoden wie Material-Recycling, moderne und dauerhafte Materialien und den Einsatz von Nanotechnologie, um Wasser am Eindringen in den Untergrund zu hindern.


Schäden durch Schlaglöcher

Wenn ein Ausbruch groß genug ist, dauert es nicht lange, bis Autos damit zu kämpfen haben. Zunächst steigt bei Kurven die Unfallgefahr, denn wenn auf nasser Fahrbahn das Fahrzeug durch ein Schlagloch die sichere Bodenhaftung verliert, ist die Rutschpartie trotz ESP nicht mehr fern. Auch Reifen und (Alu-) Felgen können der Wucht beim Aufprall auf die Kanten des Schlaglochs zum Opfer fallen. Generell bedeuten damit schlechte Straßen auch einen höheren Verschleiß. Gelegentlich brechen Federn durch die hohen Kräfte beim schnellen Ein- und Ausfedern, oder die Spur verstellt sich. Auch die Radaufhängung kann in Mitleidenschaft gezogen werden. Nicht zuletzt reißen bei tiefen Schlaglöchern Spoiler oder Unterbodenverkleidungen ab, die den Asphalt hart touchieren und aufgrund fehlender Flexibilität brechen.

Schlagloch-Schaden: Das müssen Sie beachten

Wenn der Schlag bei einem Ausbruch zu hart ist und am Fahrzeug etwas kaputtgeht, ist es zunächst wichtig, die Unfallstelle zu dokumentieren. Dies ist aber auf Autobahnen oder Bundesstraßen gar nicht so leicht. Der fließende Verkehr wird behindert und man gefährdet sich selbst und andere. Sie können also lediglich den Schaden am Auto fotografieren und durch eine zweite Person bezeugen lassen. Handelt es sich um einen schweren Schaden oder um ein gefährliches Schlagloch, sollten Sie auch die Polizei einschalten. Wenn die Situation es erlaubt, können Sie das Schlagloch mit Bildern erfassen. Sehr wichtig ist es auch, eine fehlende Warnbeschilderung zu benennen und ebenfalls zu fotografieren. Der Baulastträger hat laut Gesetz die Pflicht, auf den schlechten Zustand der Straße mit Warnschildern hinzuweisen. Versäumt er dies, kann es ihm als Vorsatz ausgelegt werden.


Wer kommt für den Schaden auf?

Das Oberlandesgericht Hamm entschied Ende 2013 für einen Autobesitzer, der in ein nicht zu erkennendes Schlagloch auf einer Autobahnbaustelle gefahren war. Dies sei laut Gericht eine vermeidbare Gefahrenquelle, weshalb die Reparaturkosten in voller Höhe vom Bundesland übernommen wurden. (OLG Hamm, Urteil v. 15.11.2013, Az. 11 U 52/12) Normalerweise ist es aber für Autofahrer sehr schwer, bei Unfällen und Schäden durch Schlaglöcher Recht zu bekommen. Die Beweislast liegt immer beim Geschädigten, viele Schäden werden von Behörden und Gerichten abgewiesen. Dabei geht es argumentativ immer um Warnungen, die Sichtbarkeit eines Schlaglochs und die Fahrweise des Betroffenen. Haben die Warnschilder nicht darauf hingewiesen, dass hier Straßenschäden sind? Hätte der Fahrer ein Schlagloch nicht erkennen müssen? Fuhr er mit angemessenem Tempo? Musste er aufgrund des allgemein schlechten Straßenzustands nicht mit Schlaglöchern rechnen?

Nur wenn der Baulastträger die korrekte Ausschilderung versäumt, ein grobes Verschulden oder Vorsatz nachweisbar sind oder es sich um eine Mautstraße handelt, hat man als Autofahrer gute Chancen auf Schadenersatz. Im letzteren Fall besteht für den Straßenbetreiber schon bei leichter Fahrlässigkeit Haftungspflicht. Die Straßenbenutzer bezahlen mit ihrer Gebühr für eine intakte Straße, der Straßenbetreiber muss nachweisen, dass er bei einem Schaden oder Unfall keine Schuld hat.

Vollkasko übernimmt Schlagloch-Schäden

Wenn Sie einen Vollkasko Schutz bei CosmosDirekt abschließen, sind Schäden an Achsen, Spoilern, Spurstangen, Felgen und Chassis abgedeckt. Die Versicherungsleistung bezieht sich aber nicht auf beschädigte Reifen da es sich hierbei um Verschleißteile mit schnell abnehmendem Wert handelt. Der Comfort-Schutz beinhaltet einen Rabattretter, der dafür sorgt, dass bis zu drei Schäden reguliert werden können, ohne dass sich der Schadenfreiheits­rabatt ändert. Dies kann Ihnen auf lange Sicht viele hundert Euro sparen. Beim Teilkasko-Schutz sind dagegen keine Schäden durch Schlaglöcher abgedeckt.


Fazit: Mit der Vollkaskoversicherung auf der sicheren Seite

Schlaglöcher sind tückisch: Man sieht sie oft nicht, sondern spürt sie erst, wenn es zu spät ist. Hat der Baulastträger die gesetzlich vorgeschriebenen Warnschilder aufgestellt, hilft Ihnen im Schadenfall meist nur eine Vollkaskoversicherung der Autoversicherung. Haftpflicht und Teilkasko decken keine Schlagloch-Schäden ab. Achten Sie bei den Leistungen Ihrer Versicherung auch auf einen Rabattschutz, damit Sie nach einem Schaden von gewohnt niedrigen Tarifen profitieren können. Lässt sich die Schuld eindeutig beim Straßenbetreiber finden, haben Sie Chancen auf Schadenersatz. Hier lohnt sich die ausführliche Dokumentation mit Fotos, Zeugen und Polizei, damit Sie zu Ihrem Recht und Geld kommen.



Die Autoversicherung bei der Nummer 1#*#!

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