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Kfz Versicherung: Teilkasko oder Vollkasko Versicherungsschutz?

Teilkasko oder Vollkasko –

Der Beste Versicherungsschutz für Ihr Auto

Ein langer Kratzer im Lack, eine jähe Kollision mit einem anderen Auto. Plötzlich steht man als Fahrzeughalter vor der Frage: Sind die Reparaturkosten durch meinen Versicherungsschutz abgesichert? Mit einer guten Kfz Versicherung müssen Sie sich keine Sorgen machen!

Wir informieren Sie in diesem Artikel über die wichtigsten Punkte, die Sie vor dem Abschluss einer Autoversicherung beachten sollten. Sie erfahren, welche Schäden die Haftpflicht, die Teil- und Vollkasko abdecken und was diese Kfz Versicherungen unterscheidet.


Kfz-Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko – was ist der Unterschied?

Haftpflichtversicherung

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist für alle Fahrzeughalter gesetzlich vorgeschrieben. Ohne einen gültigen Vertrag darf in Deutschland kein Fahrzeug auf öffentlichen Straßen geführt werden. Diese Pflichtversicherung soll garantieren, dass Dritte, die durch das Führen eines Kraftfahrzeugs im Straßenverkehr geschädigt werden, Schadenersatz erhalten. Die Kfz-Haftpflichtversicherung deckt Personen-, Sach- und reine Vermögensschäden ab.

Im Rahmen der Kfz-Haftpflicht hat der Gesetzgeber Mindestdeckungssummen festgelegt:

  • Personenschäden: 7,5 Millionen Euro
  • Sachschäden: 1,12 Millionen Euro
  • reine Vermögensschäden: 50.000 Euro
Hinweis

Die Kfz-Haftpflichtversicherung schützt auch den Fahrzeughalter: Unbegründete oder überzogene Schadenersatzansprüche Dritter können mit ihr abgewehrt werden.

Folgende Leistungen könnten beispielsweise über eine Kfz-Haftpflichtversicherung erstattet werden:

  • Reparaturen am Fahrzeug des Unfallgegners
  • Anfallende Kosten für einen Mietwagen
  • Schmerzensgeld
  • Zahlung einer Rente

Teilkasko- und Vollkaskoversicherung

Die Teilkasko sichert Schäden am eigenen Fahrzeug ab, für die niemand haftbar gemacht werden kann. Sie ist eine freiwillige Versicherung, die zusätzlich zur Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden kann. Die Teilkasko reguliert Schäden im Falle eines Brands, einer Explosion, eines Diebstahls, eines Glasbruchs oder eines Kurzschluss sowie höherer Gewalt wie Sturm, Hagel, Blitzschlag oder Überschwemmung. Zusammenstöße mit Haarwild (z.B. Reh) sind ebenfalls abgesichert.

Die Vollkasko bietet Fahrzeughaltern den umfassendsten Schutz. Neben den Leistungen der Teilkasko deckt sie selbstverschuldete Schäden am eigenen Wagen, mut- und böswillige Beschädigung durch fremde Personen (Vandalismus) und Schäden nach Fahrerflucht ab.

Leistung
TeilkaskoVollkasko
Brand, Explosion
Kurzschluss an der Verkabelung
Naturgewalten
(z.B. Sturm, Hagel, Blitzschlag, Hochwasser, Überschwemmungen)
Entwendung (Diebstahl, Raub)
Zusammenstoß mit Haarwild
Zusammenstoß mit Nutztieren
Schäden durch Tierbiss (Marderschäden)
Glasbruch
Vandalismus (mut- und böswillige Schäden durch andere Personen)
selbstverschuldete Schäden am eigenen Fahrzeug

Wie wird die Jahresprämie berechnet?

Die Höhe der Beiträge zu Haftpflicht, Teil- oder Vollkasko werden nach bestimmten Merkmalen berechnet:

Objektive Merkmale
Subjektive Merkmale
  • die Typklassen
  • Schadenfreiheitsklasse
  • die Regionalklassen
  • Beruf
  • Verwendungszweck
  • Wohnort
  • Erstzulassung
  • Dauer Führerscheinbesitz

Die Typklasse wirkt sich deutlich auf den Beitrag aus. Wer beim Fahrzeugkauf auf eine niedrige Einstufung achtet, der spart. Die Typklassen werden anhand der Schadens- und Unfall-Statistik für alle in Deutschland zugelassenen Fahrzeug-Modelle ermittelt. Es gibt für Haftpflicht-, Teil- und Vollkasko Typklassen. Die Typklasse Ihres Kfz können Sie mit dem Typklassenverzeichnis des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft ermitteln. Je niedriger sie ist, umso niedriger ist die Versicherungsprämie.

Die Regionalklasse ist davon abhängig, in welcher Region oder in welchem Zulassungsbezirk Sie Ihr Fahrzeug angemeldet haben. Denn statistische Auswertungen belegen, dass die Schadenhäufigkeit von Region zu Region unterschiedlich ist. Insbesondere in Ballungsgebieten sind mehr Leistungen für Schäden zu verzeichnen. Zur Berechnung herangezogen werden die Anzahl der Schäden, die verursacht werden, im Verhältnis zu den dort zugelassenen Fahrzeugen und den Durchschnitt der Schadenhöhe. Bei Teil- oder Vollkasko werden zusätzlich örtliche Besonderheiten berücksichtigt, wie das Auftreten von Naturgewalten, die Diebstahlhäufigkeit und Wildunfälle. Die Regionalklasse kann über die Regionalklassen-Abfrage des GDV ermittelt werden. Je geringer die Regionalklasse, desto günstiger der Versicherungsbeitrag bei Kfz Haftpflicht, Teil- oder Vollkasko.

Bei der Kfz-Haftpflichtversicherung und der Vollkasko wirkt sich außerdem der Schadenfreiheitsrabatt auf die Beitragshöhe aus. Wer über lange Zeit unfall- und schadenfrei fährt, kann viel Geld sparen. Denn jedes Jahr indem Sie schadenfrei unterwegs waren, wird Ihnen mit Schadenfreiheitsklassen angerechnet. Die jeweiligen Schadenfreiheitsklassen sind mit Beitragsätzen hinterlegt, die je nach Versicherer anders veranschlagt werden können. Das Schadenfreiheitsrabattsystem kann bei schadenfreiem Verlauf die Versicherungsprämie deutlich senken. Im Gegenzug führt eine hohe Schadenhäufigkeit zu einer ungünstigen Einstufung. Die Folge ist eine deutliche Erhöhung des Beitrags.

Eine Selbstbeteiligung hält den Beitrag bei Teil- oder Vollkasko zusätzlich niedrig. In diesem Fall entscheiden Sie selbst wie viel Sie sparen möchten: Umso höher Ihre Selbstbeteiligung, umso geringer der Beitrag.

Tipp:

CosmosDirekt empfiehlt bei einer Teilkaskoversicherung mindestens 150 Euro Selbstbeteiligung. Bei der Vollkaskoversicherung können Sie bei CosmosDirekt zusätzlich sparen. Für jedes schadenfreie Kalenderjahr werden 50 Euro Rabatt auf die Selbstbeteiligung gutgeschrieben.

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Um die Beiträge für den Versicherungsnehmer individuell zu kalkulieren, nutzen viele Versicherungsunternehmen neben den genannten Merkmalen weitere Informationen. So kann die Beitragsberechnung, insbesondere für Teil- und Vollkasko, sehr differenziert ausfallen.

Folgende weiche Tarifmerkmale sind gängig:

  • Alter des Fahrzeughalters oder Fahrers
  • Alter des Fahrzeugs bei der ersten Zulassung auf den Versicherten
  • Zeitwert oder Neuwert des Fahrzeugs
  • Regelmäßiger Abstellplatz des Fahrzeugs
  • Die jährliche Fahrleistung, d.h. wie viele Kilometer gefahren werden
  • Der Punktestand im Fahreignungsregister in Flensburg
  • Anzahl im Haushalt lebender Kinder unter 15 Jahren
  • Beschränkungen in Bezug auf den Fahrer – Mindest- und Höchstalter

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist ein Muss. Wann ist eine Teil- oder Vollkasko sinnvoll?

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist eine gesetzliche Pflichtversicherung für jeden Fahrzeughalter. Wer in Deutschland ein Fahrzeug ohne Kfz-Haftpflicht führt, muss mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr rechnen. Vorteil: Geschädigte können sich darauf verlassen, dass der Schaden ersetzt wird und der Verursacher von den Forderungen gegen sie befreit wird. Der Nachteil einer reinen Haftpflichtversicherung ist, dass Schäden am eigenen Auto nicht versichert sind. Wer darauf verzichtet, bezahlt im Schadenfall häufig mehr als die zusätzlichen Kosten für eine Teilkaskoversicherung.

Die Teilkaskoversicherung lohnt sich, wenn Fahrzeughalter keine finanziellen Risiken bei Schäden am eigenen Fahrzeug eingehen möchten, für die niemand haftbar gemacht werden kann Die finanzielle Belastung durch zum Beispiel einen Wildunfall, Brand oder Schäden durch das Auftreten von Naturgewalten kann enorm sein. Deshalb lohnt sich die zusätzliche Absicherung oft, es sei denn das Fahrzeug hat nur einen sehr geringen Wert.

Die Vollkaskoversicherung bietet neben dem Leistungsspektrum der Teilkasko auch Versicherungsschutz bei selbstverursachten Schäden am eigenen Kfz. Bei der Vollkasko sind Fahrzeughalter zusätzlich gegen mutwillige Schäden, die durch Dritte verursacht werden, abgesichert. Hierzu zählen Vandalismus und Fahrerflucht. Zudem werden Zusammenstöße mit Nutztieren und anderen großen Tieren zusätzlich abgedeckt. Nachteil: Die Vollkasko ist meistens deutlich teurer als die Teilkasko. Sie ist daher insbesondere bei Neuwagen und gut erhaltenen älteren Fahrzeugen empfehlenswert. Haben Sie bereits einen hohen Schadenfreiheitsrabatt, reduziert dieser auch der Vollkaskobeitrag und kann so auch bei älteren Fahrzeugen den höheren Schutz lohnenswert machen. Innerhalb der ersten 6 bis 24 Monate nach Neukauf wird der Fahrzeugwert im Falle eines Totalschadens oder Diebstahls bis zur Höhe des Neupreises ersetzt. Nach diesem Zeitraum greift der Wiederbeschaffungswert. Darunter wird der Wert verstanden, den das Fahrzeug unmittelbar zum Zeitpunkt vor der Beschädigung hatte.

Zusammenfassung: Teilkasko oder Vollkasko?

Die Entscheidung, wie Sie Ihren Wagen absichern möchten, können wir Ihnen nicht abnehmen. Die Kenntnis über die Unterschiede von Teil- und Vollkasko sowie über die Zusammenhänge bei der Beitragsberechnung, hilft Ihnen eine gute Entscheidung zu treffen. Prüfen Sie regelmäßig, ob die Leistungen noch zu Ihrer Situation passen. Oft lohnt sich ein Wechsel von Voll- zu Teilkasko oder manchmal auch von Teil- zu Vollkasko.

Tipp vom Versicherungsexperten Roman Wagner

Die Frage nach dem passenden Versicherungsschutz lässt sich nicht pauschal beantworten: „Jeder sollte für sein Fahrzeug individuell prüfen, welche der beiden Varianten tatsächlich günstiger ist“, rät Roman Wagner, Versicherungsexperte von CosmosDirekt. „Unfallfreie Fahrer sichern sich in der Vollkaskoversicherung einen Schadensfreiheitsrabatt. Dadurch zahlen sie deutlich weniger Beitrag. Da es einen solchen Rabatt in der Teilkaskoversicherung nicht gibt, kann ein Vollkaskoschutz unter Umständen sogar günstiger sein als eine Teilkaskoversicherung.“

Da die Regional- und Typklassen jedes Jahr aktualisiert werden und sich dementsprechend die Beiträge ändern können, lohnt es sich, seine Versicherung regelmäßig auf Preis und Leistung zu vergleichen. Zusatzoptionen wie Kraftfahrt-Unfallversicherung, Schutzbrief-Service und Verkehrs-Rechtschutzversicherung sind nicht nur für Vielfahrer eine sinnvolle Ergänzung und sollten in die Entscheidungsfindung mit einbezogen werden.


Fazit

Schlussendlich ist festzustellen, dass die Wahl der richtigen Kfz Versicherung mit Teil- oder Vollkasko neben der Kfz-Haftpflichtversicherung von vielen Faktoren abhängt. Wesentlich für jeden Fahrzeughalter ist zu wissen, dass die Kfz-Haftpflichtversicherung vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist, damit Dritte im Schadenfall Schadenersatz erhalten. Die Teilkasko deckt darüber hinaus Schäden ab, für die niemand haftbar gemacht werden kann. Die Vollkasko sichert zusätzlich selbstverschuldete Schäden am eigenen Fahrzeug und Vandalismus ab.



Die Autoversicherung bei der Nummer 1#*#!

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