Kfz-Typklassen und Regionalklassen


Der Ratgeber bietet allgemeine Informationen. Produktinformationen zur Autoversicherung von CosmosDirekt finden Sie hier.


Wie hoch Ihr Beitrag für die Kfz Versicherung ausfällt, hängt auch von der Typ- und Regional­klasse ab, in die Ihr Auto eingestuft ist. Die Typ­klasse bildet die Unfall- und Schaden­bilanz Ihres Automodells im vergangenen Jahr ab und die Regional­klasse gibt die Anzahl der Unfälle in Ihrem Zulassungs­bezirk an. In unserem Ratgeber erhalten Sie die wichtigsten Fakten zu den Typ- und Regional­klassen in der Autoversicherung.

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Diese Begriffe sollten Sie kennen
Begriff
Erklä­rung
Kfz Haft­pflicht­versicherungGesetzlich vorgeschrieben. Sichert den Fahrzeugbesitzer im Schadenfall gegen Ansprüche Dritter ab.
TeilkaskoSichert fremdverursachte Schäden am eigenen Fahrzeug ab: z.B. Wildschäden, Glasschäden, Schäden aufgrund von Sturm und Hagel. Schutz auch bei Diebstahl, Brand oder Blitzschlag. Nicht gesetzlich vorgeschrieben.
VollkaskoSichert selbstverursachte Schäden am eigenen Fahrzeug ab, auch solche aufgrund von vorsätzlicher oder mutwilliger Beschädigung durch Dritte. Umfasst alle Leistungen der Teilkasko. Nicht gesetzlich vorgeschrieben.

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Typklassen und Regio­nal­klassen: Was ist das und was bewirken Sie?

Die Kfz-Typklassen und Regionalklassen sind zwei von zahlreichen Berechnungsgrößen, mit denen Versicherungen die Beiträge für die Haftpflichtversicherung, Teilkasko- und Vollkaskoversicherung berechnen. Eine weitere Größe ist zum Beispiel Ihre Schadensfreiheitsklasse.

Die Typklasse Ihres Fahrzeugs bildet die entsprechende Unfall- und Schadenbilanz des vergangenen Jahres ab. War Ihr Fahrzeugtyp häufiger an einem Unfall beteiligt und fielen die Versicherungsleistungen höher aus, wird das Fahrzeug in eine höhere Typklasse eingestuft. War die Unfallbilanz günstiger, wird das Modell niedriger eingestuft. Die Typklassen sind für die Kfz-Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko unterschiedlich gegliedert. Bei der Kfz-Haftpflicht gibt es 16 Typklassen (10-25), bei der Teilkasko 24 Typklassen (10-33) und bei der Vollkasko 25 Typklassen (10-34).

Die Regionalklasse zeigt, wie hoch die Anzahl der Unfälle innerhalb Ihres Zulassungsbezirks ist. Die Schadenbilanz wird in einen Indexwert überführt, der einer Regionalklasse zugeordnet ist. Mittlerweile nutzen viele Versicherungen noch genauere Daten, indem jeder Zulassungsbezirk weiter nach Postleitzahlen aufgegliedert wird. Die Regionalklassen sind für die Kfz-Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko unterschiedlich gegliedert. Die Kfz-Haftpflicht hat 12 Klassen, die Teilkasko 16 Klassen und die Vollkasko 9 Klassen.

Es gilt: Je höher die Typ- oder Regionalklasse, desto höher ist die Versicherungsprämie. Denn die Einstufung des Kfz in eine der Typklassen und die Zuordnung zu einer Regionalklasse sind ein wichtiger Teil der Beitragsberechnung.

Anzahl der Typ- und Regio­nal­klassen

Haft­pflichtTeil­kaskoVoll­kasko
Anzahl Typklassen

16

24

25

Anzahl Regio­nal­klassen

12

16

9


Was sind Kfz-Typklassen?

In den Kfz-Typklassen erfassen Versicherungen die Schaden- und Unfallbilanz aller Automodelle, die in Deutschland zugelassen sind. Dadurch erfasst die Typklasse das Risiko, mit dem ein bestimmtes Kfz-Modell zum Versicherungsfall wird. Mittlerweile sind mehr als 26.000 unterschiedliche Modelle zugelassen, vom Oldtimer bis zum Neuwagen.

Die jährliche Änderung der Kfz-Typklassen

Wie hoch der Beitrag einer Kfz-Versicherung ist, hängt von verschiedenen Merkmalen ab – unter anderem davon, welches Automodell gefahren wird. Um den Autoversicherern die risikogerechte Kalkulation ihrer Beiträge zu erleichtern, wertet der Gesamt­verband der Deutschen Versicherungs­­wirtschaft (GDV) einmal jährlich die Schaden­­bilanzen aller in Deutschland zugelassenen Automodelle aus. Die Typklassen­­statistik umfasst rund 29.000 Modelle und deren Schaden­­bilanzen. Im Gegensatz zu den Regionalklassen sind die Typklassen verbindlich. Wenn eine Anpassung erfolgt, wird der Fahrzeug­typ eine oder mehrere Stufen herauf oder herunter gesetzt. Bei einer Höherstufung besteht das Recht die Versicherung per Sonderkündigungs­recht innerhalb eines Monats zu kündigen.

So ändern sich die Typklassen 2020

Nach den aktuellen Zahlen des GDV bleibt es in der Kfz-Haftpflichtversicherung für fast drei Viertel aller Autofahrer (rund 29,7 Mio.) bei der Typklasse des Vorjahres. Nur bei 11 Mio. Fahrzeugen ändert sich die Typklasse. Etwa 4,6 Mio. Autofahrer profitieren von besseren Typklassen, und für rund 6,5 Mio. gelten künftig höhere Einstufungen. In der Vollkaskoversicherung ändert sich für 47 Prozent der Autohalter die Einstufung, in der Teilkasko dagegen nur für 39 Prozent. Die meisten Änderungen halten sich aber im Rahmen. Bei der Vollkasko ging es für rund 10 Mio. Fahrzeuge (44 Prozent), bei der Teilkasko für 4,8 Mio. Fahrzeuge (38 Prozent) jeweils nur eine Stufe nach oben oder unten. Von Änderungen, die mehr als eine Stufe umfassen, waren in der Vollkasko 800.000 Fahrzeuge (3 Prozent) betroffen, in der Teilkasko sogar nur 60.000 Fahrzeuge (unter 1 Prozent).

Beispiele für Typklassen in der Kfz-Versi­che­rung 2020

SUVs und viele Oberklasse-Modelle mit hohen Motorleistungen – zum Beispiel der Lexus RX, die BMW 7er-Reihe oder Sportwagen wie der Chevrolet Camaro – werden generell hoch eingestuft. Kleinwagen – etwa der Seat Arona oder der Suzuki Ignis – bekommen dagegen in der Regel eine günstige Einstufung. In den folgenden Tabellen finden Sie Beispiele für Autotypen mit einer hohen und einer niedrigen Einstufung sowie die Gewinner und Verlierer der aktuellen Neuberechnung der Typklassen für das Jahr 2020.

1. Modelle mit niedriger Einstufung (Auswahl)
Fahr­zeug­mo­dell
Hersteller-/ Typschlüssel-Nr.Haft­pflichtVoll­kaskoTeil­kasko

Seat Arona 1.0

753-ANP

12 (-4)

15 (-2)

18 (-2)

Suzuki Ignis 1.2

7102-AED

14 (+/-0)

18 (-4)

20 (-1)

Smart Forfour ED

1313-GON

14 (-1)

14 (+1)

12 (-1)

VW Polo VI 1.0

0603-CDR

15 (+1)

16 (+1)

16 (-1)

Citroen C3 1.2

3001-AXU

14 (+/-0)

17 (-2)

16 (-2)

Renault Twingo GT 0.9

3333-BGT

14 (-1)

17 (+/-0)

18 (+/-0)
2. Modelle mit hoher Einstufung (Auswahl)
Fahr­zeug­mo­dell
Hersteller-/ Typschlüssel-Nr.Haft­pflichtVoll­kaskoTeil­kasko

BMW X6 M

7909-ABL

24 (+/-0)

33 (+/-0)

33 (+1)

Mercedes-Benz GLE
Coupe 350 D 4Matic

1313-EQU

24 (+1)

29 (+/-0)

29 (+/-0)

Tesla Model X 75D/90D

1480-AAM

23 (+/-0

29 (+/-0)

27 (+/-0)

Lexus RX450H Hybrid AWD

5013-AKB

22 (+/-0)

31 (+/-0)

32 (+/-0)

BMW 730D

0005-CEG

21 (-1)

31 (+/-0)

32 (+/-0)

Chevrolet Camaro 6.2

1766-AAN

18 (-1)

29 (+/-0)

24 (-1)

3. Modelle mit niedrigerer Einstufung als im Vorjahr (Auswahl)
Fahr­zeug­mo­dell
Hersteller-/ Typschlüssel-Nr.Haft­pflichtVoll­kaskoTeil­kasko

Range Rover Sport 3.0 TD

1590-ADM

24 (+/-0)

30 (-3)

32 (-1)

Jeep Compass 1.4 T AWD

1726-ABR

18 (-1)

21 (-3)

19 (-1)

Kia Stonic 1.2

8253-AHE

14 (-4)

18 (-3)

19 (-3)

Suzuki Swift 1.2

7102-AEK

13 (-2)

22 (-4)

20 (+/-0)

VW T-ROC 1.5 TSI

0603-CED

12 (-4)

15 (-4)

17 (-2)

Skoda Kodiaq

8004-ARR

12 (-4)

19 (-3)

23 (+/-0)

4. Modelle mit höherer Einstufung als im Vorjahr (Auswahl)
Fahr­zeug­mo­dell
Hersteller-/ Typschlüssel-Nr.Haft­pflichtVoll­kaskoTeil­kasko
Honda Jazz Hybrid 1.4

7100-ABV

19 (+3)

21 (-1)

22 (+/-0)

VW Eco UP! 1.0 CNG

0603-BIA

18 (+3)

13 (+/-0)

15 (-1)

Skoda Octavia 1.2 TSI

8004-ANM

17 (+2)

18 (+1)

17 (-1)

Hyundai Ioniq Hybrid 1.6

8252-AHM

17 (+/-0)

21 (+2)

21 (+/-0)

Mazda CX-5 2.2 D AWD

7118-AHG

16 (+/-0)

29 (+2)

32 (+2)

Opel Corsa-D 1.4

0035-AWH

15 (+/-0)

17 (+3)

20 (+/-0)

  • Quelle: www.gdv.de/resource/blob/50590/da7ed094acaa096549defb7413f63e09/download-beispiele-fuer-typklassen-in-der-kfz-versicherung-data.pdf

Die Top 10 der gestohlenen Autos

Bei den Einstufungen der Teilkasko-Typklasse spielt unter anderem die Diebstahlhäufigkeit eine wichtige Rolle. Vergleicht man die gemeldeten Zahlen für 2019, fällt auf: Zum einen werden gern SUVs gestohlen. Zum anderen bevorzugen Diebe die Modelle deutscher Premiumhersteller. Aber auch zwei japanische Autobauer sind in der Top-10-Liste vertreten.

  1. Mazda CX-5 2.2 D AWD (15,4 / 1.000)
  2. BMW X6 M (14,6 / 1.000)
  3. Toyota RAV4Hybrid 2.5 (13,5/ 1.000)
  4. BMW X5 M50D (12,1 / 1.000)
  5. Mercedes-Benz ML 63 AMG (11,8 / 1.000)
  6. BMW X6 XDrive 40 D (11,1 / 1.000)
  7. Audi Q7 3.0 TDI (9,5 / 1.000)
  8. Range Rover 3.0 TDI (8,7 / 1.000)
  9. Toyota Prius+ Hybrid 1.8 (7,7 / 1.000)
  10. Audi RS6 Avant 4.0 TFSI Quattro (7,1 / 1.000)

Die Angaben in den Klammern geben die Anzahl gestohlener Fahrzeuge auf 1.000 versicherte Autos wieder.

Quelle: www.dieversicherer.de/versicherer/auto---reise/news/autodiebstahl-statistik-modelle-36550

Typklasse Ihres Kfz schnell und einfach berechnen

Die Kfz-Typklasse Ihres Fahrzeugs, können Sie beim Gesamt­verband der Deutschen Versicherungs­wirtschaft einfach online ermitteln.

Sie benötigen hierzu die Hersteller- und Typschlüssel­nummer Ihres Fahrzeugs. Diese sind in der Zulassungs­­bescheinigung Teil I (bei einer Zulassung ab dem 1. Oktober 2005) bzw. im Fahr­zeug­schein (bei einer Zulassung bis zum 30. September 2005) enthalten.

Oder Sie geben einfach Ihre Fahrzeug­daten (Hersteller, Modell, Baujahr, Leistung) ein und ermitteln die Typklasse für Ihr Fahrzeug.

Tipp

Eine Beitragserhöhung durch eine höhere Typklasse ist eine gute Gelegenheit, die Kfz Versicherung zu vergleichen. Im Ratgeber-Artikel Kfz Versicherung wechseln erfahren Sie, was Sie beachten müssen.


Was sind Kfz-Regio­nal­klassen?

Die Regionalklassen vermitteln, wie hoch die Schadensbilanz eines Zulassungsbezirks ist und welches Versicherungsrisiko sich damit verbindet. Dafür werden mehr als 400 Regionen jedes Jahr genau untersucht. In der Haftpflichtversicherung ist für die Versicherer das Fahrverhalten aller Autofahrer der jeweiligen Region relevant. Versicherungs­mathematisch wird eine Relation zwischen Anzahl der Schäden und zugelassenen Fahrzeuge sowie der durch­schnittlichen Schadenhöhe hergestellt. Die Regional­klassen berücksichtigen auch lokale Unfallschwerpunkte mit über­durch­schnittlichen Schaden­aufkommen. Für die Kaskoversicherung ist auch die Häufigkeitsverteilung von Diebstählen, Sturm- und Hagelschäden oder Wildunfällen relevant. Der Fahrzeugtyp spielt, anders als bei den Kfz-Typklassen, keine Rolle bei der Berechnung.

Wie viele Regionalklassen gibt es?

Bei der Kfz-Haftpflicht gibt es 12 Klassen, bei der Teilkasko 16 Klassen und bei der Vollkasko 9 Klassen. Es gilt: Je niedriger die Regionalklasse, desto günstiger der Versicherungsbeitrag.

Die folgende Übersicht zeigt die Regio­nal­klassen ausge­wählter Städte:

Zulassungsbezirk (Stadt)
Haftpflicht (1-12)Vollkasko (1-9)Teilkasko (1-16)
Berlin12 (+/-0)

9 (+/-0)

11 (+/-0)

Wiesbaden

12 (+/-0)

5 (+/-0)

4 (+/-0)

Hamburg

12 (+/-0)

8 (+/-0)

7 (+1)

München

12 (+/-0)

6 (+/-0)

7 (+1)

Düsseldorf

11 (+/-0)

6 (+/-0)

6 (+/-0)

Dresden

9 (+/-0)

5 (+/-0)

7 (+/-0)

Hannover

9 (+/-0)

5 (+/-0)

5 (+1)

Saarbrücken

9 (+/-0)

5 (+/-0)

5 (+/-0)

Stuttgart

8 (+/-0)

5 (+/-0)

4 (+/-0)

Mainz

8 (+/-0)

2 (+/-0)

2 (+/-0)

Magdeburg

7 (+/-0)

5 (+/-0)

7 (+/-0)

Potsdam

7 (+/-0)

5 (+/-0)

8 (+/-0)

Bremen

7 (+/-0)

4 (+1)

5 (+1)

Kiel

4 (-1)

3 (+/-0)

4 (+/-0)

Erfurt

4 (+1)

2 (+/-0)

5 (+/-0)

Schwerin1 (+/-0)1 (+/-0)7 (+/-0)
  • Quelle: www.gdv.de/resource/blob/50686/7e2f5ef9d391bf9076aaec4d54db6a6d/tabelle-landeshauptstaedte-regionalklassen-2020-download-data.pdf

Die jährliche Änderung der Regionalklassen

Jedes Jahr veröffentlicht der GDV die aktuellen Regionalstatistiken. Im Gegensatz zu polizeilichen Unfallstatistiken wird hier nicht der Unfallort, sondern der Wohnort der Unfallbeteiligten, erfasst. Zudem wird ein Fünf-Jahres-Zeitraum berücksichtigt. Passieren in einem Jahr ungewöhnlich viele Unfälle, führt dies nicht gleich zu einer deutlichen Verteuerung der Autoversicherung, wie dies bei der Typklassen-Überprüfung passieren kann. Die neue Statistik gilt ab Veröffentlichung für alle Neuverträge. Bei bestehenden Verträgen erfolgt die Anpassung zur nächsten Hauptfälligkeit. Beim GDV können die Regionalklassen online abgefragt werden. Die angegebenen Werte des GDV sind unverbindlich, da die Versicherer bei der regionalen Bewertung von den Empfehlungen des GDV abweichen können.

So ändern sich die Regionalklassen 2020

Im Herbst veröffentlichte der GDV die neuen Regionalklassen für die 413 Zulassungsbezirke. Bei der Neuberechnung für das Jahr 2020 zeigte sich, dass sich für die überwiegende Mehrheit der Autofahrer nichts ändert. 309 Zulassungsbezirke bleiben in der bisherigen Regionalklasse. Das entspricht 32 Millionen versicherte Fahrzeuge. Von einer Verbesserung profitieren 54 Bezirke (5,1 Millionen Versicherte), dagegen müssen Autofahrer in 50 Bezirken (4,2 Millionen Versicherte) mehr bezahlen.

Wie schon in den Vorjahren kommen im bundesdeutschen Vergleich Autofahrer in Brandenburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern bei der Regionalklasse besonders günstig weg. In den norddeutschen Flächenländern machen sich die niedrigen Schadenbilanzen positiv bemerkbar. Den Spitzenplatz erzielt im Jahr 2020 die Uckermark; der Landkreis am nordöstlichen Zipfel Brandenburgs weist die geringste Schadenbilanz aller Zulassungsbezirke auf und liegt etwa ein Drittel unterhalb des Bundesdurchschnitts. Autofahrer in Großstädten müssen dagegen generell mit hohen Regionalklassen rechnen. Die schlechteste Schadenbilanz weist Berlin auf, traditionell vor München oder Hamburg. In der Bundeshauptstadt liegt die Quote ein Drittel über dem Gesamtdurchschnitt.

Tipp

Sie können Ihr Sonderkündigungsrecht nutzen, wenn zur Hauptfälligkeit (meistens 1. Januar) Ihre Beiträge erhöht werden, weil Ihr Fahrzeug in eine höhere Kfz-Typklasse oder Ihr Wohnort in eine höhere Regionalklasse eingestuft wurde. Alles was Sie beachten müssen erfahren Sie im Ratgeber Kfz Versicherung kündigen.

Was beinhalten Kfz-Regionalklassen?

Die Zulassungsbezirke werden mit den folgenden Faktoren genau bewertet:

  • Unfallbilanz
  • Fahrverhalten
  • Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge
  • Örtliche Straßen- und Witterungsverhältnisse

Fazit

Die Kfz-Typklassen und Regionalklassen sind wichtige Faktoren für die Höhe der Prämie. Dabei gilt: Das Typklassen-Verzeichnis, das jedes Jahr vom GDV veröffentlicht wird, ist bindend. In welche Kfz-Typklasse Ihr Pkw-Modell eingestuft wird, ist bei jedem Versicherer identisch. Bei der Regional­klasse haben die Versicherer dagegen einen Spielraum. Im Gegensatz zum Typklassen-Verzeichnis ist der Regional­klasse unverbindlich. Die Versicherer können sich an den Empfehlungen des GDV orientieren, welcher Index-Wert der Prämien-Berechnung zugrunde gelegt wird. Unter Umständen kann dieser Wert in den verschiedenen Postleitzahl-Bezirken innerhalb einer Zulassungs­region unterschiedlich ausfallen.



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