Fahr­rad­dieb­stahl

So (ver)sichern Sie Ihr Fahrrad

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Das Wichtigste zum Fahrraddiebstahl in Kürze

  • Fahrräder werden als häufigstes Fortbewegungsmittel gestohlen
  • Bei einem Diebstahl sollten direkt Polizei und Versicherung informiert werden
  • Die Hausratversicherung deckt Fahrraddiebstahl in Teilen ab
  • Fahrradschlösser und gute Abstellorte erschweren den Diebstahl

Immer mehr Deutsche steigen auf das Fahrrad um. Doch das Rad ist bei Lang­fingern besonders beliebt. Ein guter Grund, sich vor Fahrrad­dieb­stahl zu schützen. Verschiedene Tools wie Schlösser oder der richtige Abstell­ort können einen Dieb­stahl bereits verhindern. Konnte der Dieb dennoch nicht abgehalten werden, zeigen wir Ihnen in diesem Ratgeber, wie Sie handeln sollten. Im Fall eines Fahrrad­dieb­stahls ist eine Versicherung von großem Vorteil. Bei einer Haus­rat­versicherung können Sie Ihr Fahrrad häufig durch Zusatz­bausteine gegen Diebstahl absichern. Für besonders hochwertige und teure Räder kann sich eine separate Fahrrad­versicherung lohnen.

Der Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie Ihr Fahrrad schützen können, wie Sie im Fall eines Diebstahls handeln sollten und wie Sie Ihr Fahrrad gegen Diebstahl versichern. Produkt­details zu unserer Hausrat­versicherung finden Sie hier.

Produktinformationen

Darum sollten Sie sich vor Fahrraddiebstahl schützen

Im Jahr 2020 wurden laut polizeilicher Kriminalstatistik rund 260.000 Fahrräder gestohlen. Das bedeutet, dass pro Stunde im Schnitt 30 Räder geklaut werden. Und das bei einer hohen Dunkelziffer, da nicht jeder Diebstahl angezeigt wird. Die Aufklärungsquote ist dabei ernüchternd. Nicht einmal bei jedem zehnten gemeldeten Diebstahl kann die Polizei einen Täter überführen.

Oftmals werden die Fahrräder und E-Bikes an Bahnhöfen oder Haltestellen gestohlen. Doch am häufigsten werden Fahrräder aus Mehrfamilienhäusern entwendet. Nicht zwingend ist dann der eigene Nachbar der Täter. Dort, wo viele Menschen ein- und ausgehen, steigt der Leichtsinn. Die Haustür wird offengelassen oder jemand öffnet die Haustür, ohne nachzufragen mit dem elektrischen Türöffner. Neben den Wohnungen im Erdgeschoss sind auch die Keller- und Abstellräume besonders einbruchsgefährdet.

Um den Fahrraddiebstahl aus dem Gemeinschaftskeller zu vermeiden, sollte besonders dort das Fahrrad gesichert werden und wenn möglich in einem abschließbaren Kellerteil untergebracht werden.

Die Gründe, warum Fahrräder gestohlen werden, sind unterschiedlich. Oft werden Fahrräder an öffentlichen Orten gestohlen, um schnell an einen anderen Ort zu kommen. Nicht selten werden die Räder am Zielort einfach wieder abgestellt. Viele stehlen das Rad, um sich selbst keines kaufen zu müssen oder um das Fahrrad direkt nach dem Diebstahl zu verkaufen.

Bei CosmosDirekt können Sie Ihr E-Bike mit der Haus­rat­ver­sicherung ganz einfach versichern – anstatt mit einer eigenen E-Bike ­Ver­sicherung. Das kann nicht nur günstiger sein, sondern bietet Ihnen den Vorteil, dass alle E-Bikes und Fahrräder in Ihrem Haushalt versichert sind. Zudem schützen Sie auch Ihren gesamten Hausrat – also alles was Ihnen lieb und teuer ist.


Wie sollten Sie bei einem Fahrraddiebstahl handeln?

Sind Sie Opfer eines Fahrraddiebstahls geworden? Dann sollte schnell gehandelt werden, denn das steigert die Chancen der Aufklärungen und Ihr Versicherungsschutz greift.

So melden Sie einen Fahrraddiebstahl:

1. Den Fahrraddiebstahl bei der Polizei melden
Besitzt man eine Versicherung für Fahrraddiebstähle, zahlt diese nur, wenn eine Anzeige erstattet wurde. Folgende Informationen sollten der Polizei mitgeteilt werden können:

  • Modell und Farbe
  • Eigentumsnachweis, z. B. ein Kaufbeleg
  • Rahmennummer
  • Codierung (falls vorhanden)

Ein Fahrradpass kann hilfreich sein, um alle Angaben parat zu haben. In einem Fahrradpass werden wichtigen Informationen über ein Fahrrad gesammelt. Wird das Fahrrad gestohlen, kann der Fahrradpass der Polizei übergeben oder die Daten aus der zugehörigen App übermittelt werden.

2. Die Fahrradversicherung kontaktieren
Nach der Erstattung einer Anzeige sollte, falls vorhanden, sofort die Versicherung kontaktiert werden. Die Meldung sollte schnellstmöglich geschehen, ansonsten riskiert man, dass die Versicherung nur noch einen Teil des Fahrraddiebstahls zahlt oder man den Versicherungsanspruch verliert. Auch hier sollten Sie alle Informationen zum Fahrrad oder den Fahrradpass, einen Eigentumsnachweis sowie die Anzeigenummer der Polizei griffbereit haben.

3. Eine eigene Suche starten
Suchen Sie selbst in der Nähe des Diebstahlortes nach Ihrem Fahrrad. Überprüfen Sie nahegelegene Bahnhöfe, Haltestellen oder öffentliche Plätze. Auch ein Aufruf in den sozialen Netzwerken kann hilfreich sein.


Welche Versicherung zahlt bei Fahrraddiebstahl?

Laut dem ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) liegt die Aufklärungsquote bei Fahrraddiebstahl etwa bei 9 %. Auch wenn der Dieb ermittelt wird, bedeutet das nicht, dass man als Besitzer sein Fahrrad auch zurückerhält. Eine Versicherung für Fahrraddiebstahl ist also sinnvoll.

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, wie man sein Fahrrad gegen Diebstahl versichern kann:

  • Eine Hausratversicherung
  • Eine eigene Fahrradversicherung
Tipp

Zusätzliche Versicherungen gegen Fahrraddiebstahl gehen schnell ins Geld. Wer dafür nicht jährlich mehrere hundert Euro zahlen will, kann auch seine Hausratsversicherung erweitern.

Durch die Hausratversicherung das Fahrrad schützen

Mit einer Hausratversicherung sichern Sie Ihre Einrichtungs-, Gebrauchs-, Verbrauchs- und Einbaugegenstände gegen Schäden ab, die durch Feuer, Einbruchdiebstahl und Vandalismus, Raub, Leitungswasser, Sturm und Hagel entstehen. In der Regel werden die Gegenstände zum Wiederbeschaffungswert versichert. Zwar gehören grundsätzlich auch Fahrräder zum Hausrat, für sie gelten jedoch gesonderte Bedingungen.

Hausratversicherungen sind mit höheren Kosten als spezielle Fahrradversicherungen verbunden. Doch man sollte bedenken, dass die Hausratversicherung nicht nur das Fahrrad, sondern den gesamten Hausrat versichert. Für eine 70 Quadratmeter große Wohnung in Saarbrücken können Sie Ihren Besitz bereits ab 3,92 Euro monatlich umfassend versichern – inklusive der Absicherung gegen Fahrraddiebstahl bis zu 500 Euro. Bei einer Absicherung gegen Fahrraddiebstahl bis zu 5.000 Euro kostet die Hausratversicherung ab 6,69 Euro monatlich*.

* Basis-Schutz, PLZ 66121, keine Selbstbeteiligung.

Was wird durch die normale Hausratversicherung bei Fahrraddiebstahl abgedeckt?

Die Hausratversicherung umfasst bereits einen Versicherungsschutz bei Fahrraddiebstählen. Befindet sich Ihr Fahrrad an Orten, die im Versicherungsschein aufgeführt sind, leistet die Versicherung bei einem Fahrraddiebstahl. Dazu gehören neben der Wohnung auch Garagen in unmittelbarer Nähe, gemeinschaftlich genutzte Fahrradkeller und Privatkeller. Voraussetzung ist jedoch: Nur zugangsberechtigte Personen können die Räume betreten und das Fahrrad ist gesichert, z. B. durch ein Fahrradschloss.

Der Vorteil der Hausratversicherung ist: Der Hausrat aller im Haushalt lebenden Personen ist versichert. Somit ist nicht nur das Fahrrad des Versicherungsnehmers gegen Diebstahl versichert, sondern auch die Räder anderer Familienmitglieder.

Info

Bei einigen Versicherungen greift die sogenannte Nachtzeitklausel. Diese besagt, dass der zusätzliche Versicherungsschutz für Fahrraddiebstahl nur zwischen 6 und 22 Uhr gilt, es sei denn, das Rad wird in diesem Zeitraum genutzt. Eine Hausratversicherung mit Fahrradversicherung von CosmosDirekt sichert das Fahrrad zu jeder Zeit.

Hausratversicherung mit Zusatzbausteinen für Fahrräder

Bei einer Hausratversicherung können Sie Ihr Fahrrad häufig durch Zusatzbausteine auch in weiteren Fällen gegen Diebstahl absichern. Das lohnt sich besonders, wenn Sie Ihr Fahrrad nicht in einem abschließbaren Keller oder der Wohnung aufbewahren können. Erweitern Sie den Versicherungsschutz, gilt dieser auch außerhalb des Versicherungsortes. Somit ist Ihr Rad zum Beispiel auch versichert, wenn Sie es abgeschlossen vor einem Geschäft in der Stadt abstellen. Wie umfassend der Versicherungsschutz im Einzelnen ist, hängt vom jeweiligen Versicherer bzw. Tarif ab.

Bei CosmosDirekt können neben allen Fahrradtypen auch nicht versicherungspflichtige E-Bikes, die kein Versicherungskennzeichen benötigen, in die Hausratversicherung eingeschlossen werden. Zulassungspflichtige E-Bikes mit Versicherungskennzeichen können jedoch nicht mit einer Fahrradversicherung gesichert werden. Hierfür ist eine eigene Kfz-Versicherung erforderlich.

Sichern Sie Ihr Fahrrad umfas­send mit einer Haus­rat­ver­si­che­rung ab

Auf Wunsch kann bei der Hausratversicherung von CosmosDirekt der Versicherungsschutz auch bei Schäden durch Diebstahl außerhalb des Versicherungsortes, wenn das Fahrrad zur Zeit des Diebstahls nachweislich durch ein Schloss gesichert war – und das rund um die Uhr, vereinbart werden. Dabei können Sie selbst wählen. Sie können Ihre Räder von 500 Euro bis zu 10.000 Euro absichern.

Sichern Sie sich vor Fahrraddiebstahl durch eine Hausratversicherung bei CosmosDirekt

Die Hausratversicherung von CosmosDirekt kann mit der Zusatzoption zur Fahrrad­versicherung vereinbart werden. Dann besteht Versicherungs­schutz bei Fahrrad­diebstahl. Der Schutz besteht rund um die Uhr und auch außerhalb des Versicherungsortes – wenn das Fahrrad zur Zeit des Diebstahls nachweislich durch ein Schloss gesichert war. Dabei können Sie selbst wählen, ob Sie Ihre Räder mit 500 Euro oder bis zu 10.000 Euro absichern möchten.


Wann lohnt sich eine spezielle Fahrradversicherung?

Besonders bei hochwertigen und teuren Rädern wie z. B. Mountainbikes oder E-Bikes lohnt es sich gegebenenfalls, das Fahrrad durch eine spezielle Versicherung zu schützen. Fahrradversicherungen werden in der Regel in zwei verschiedenen Tarifvarianten angeboten:

  • Teilkasko-Tarif: Der Basisschutz umfasst meist einen Fahrrad-Diebstahlschutz und ist vergleichbar mit den Leistungen der Hausratversicherung.
  • Vollkasko-Tarif: Der leistungsstärkere Tarif greift nicht nur bei Fahrraddiebstahl. Die Versicherung enthält auch einen Reparaturschutz und übernimmt weitere Kosten, die zum Beispiel auf Vandalismus oder Stürze zurückzuführen sind.

Die Kosten für eine Fahrrad-Teilkasko- bzw. Vollkaskoversicherung sind nicht unerheblich. Um ein Fahrrad mit einem Wert von 1.000 Euro Vollkasko zu versichern, kostet die Versicherung zwischen 50 Euro und 320 Euro pro Jahr.

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Sie Ihr Fahrrad vor Diebstahl durch eine Versicherung schützen? Dann schauen Sie in unseren Ratgeber Fahrradversicherung.


So lässt sich der Fahrraddiebstahl vermeiden

Ist ein abgestelltes Fahrrad gar nicht oder nur wenig gesichert, ist das Risiko, dass das Fahrrad gestohlen wird, besonders hoch. Zusätzlich leistet dann die Versicherung nicht. Die einfachste Methode, das Fahrrad zu sichern, ist ein Fahrradschloss zu benutzen. Je besser das Schloss ist, desto schwerer haben Langfinger es. Zeit spielt bei einem Diebstahl eine große Rolle. Braucht der Dieb viel Zeit, um das Fahrradschloss zu knacken, lässt er eher davon ab.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen fünf verschiedenen Arten von Fahrradschlössern:

  • Bügelschlösser: Ein Bügelschloss besteht aus einem Metallbügel, der mit einem Schließkörper verbunden ist. Es ist in der Regel aus sehr stabilen Materialien wie Stahl gefertigt und bietet ein hohes Maß an Sicherheit. Dafür sind Bügelschlösser vergleichsweise schwer und unflexibel.
  • Panzerkabel und Ketten: Panzerkabelschlösser sind mit gehärtetem Stahl ummantelt. Das macht sie besonders sicher. Ein weiterer Pluspunkt: Im Vergleich zu Bügelschlössern sind sie flexibler. Noch flexibler sind Kettenschlösser. Die oft dünnen Kettenglieder bieten jedoch etwas weniger Sicherheit.
  • Faltschlösser: Sie bestehen aus mit Gelenken verbundenen, starren Gliedern und kombinieren die Flexibilität eines Kettenschlosses mit der Sicherheit eines Bügelschlosses. Sie lassen sich wie ein Zollstock zusammenklappen und sind gut am Fahrrad zu befestigen.
  • Rahmenschlösser: Sie sind am Rahmen des Fahrrads befestigt und verhindern durch einen Riegel im Speichenweg das Drehen des Rades. Daher sind sie eher als Wegfahrsperre anzusehen. Allein schützen sie nicht ausreichend gegen einen Fahrraddiebstahl, sichern jedoch das Hinterrad gegen einen Teildiebstahl ab.
  • Spiralkabelschlösser: Die dünnen Spiralkabel bieten ebenfalls keinen ausreichenden Widerstand gegenüber Diebstählen. Zwar sind sie flexibel, mit einem Seitenschneider lassen sie sich aber leicht durchtrennen.

Laut Testergebnissen ist das sicherste Fahrradschloss das Bügelschloss. Sie bieten Dieben aufgrund ihrer hohen Stabilität den größten Widerstand. Aus hochwertigen Materialien gefertigt, sind sie zwar vergleichsweise teuer, die Investition lohnt sich aber besonders, wenn Sie ein teures Fahrrad besitzen.

Als Faustregel gilt: Für einen guten Fahrrad-Diebstahlschutz sollten fünf bis zehn Prozent des Rad-Neupreises investiert werden. Legen Sie sich ein Fahrrad für 500 Euro zu, sollten Sie bereit sein, etwa 50 Euro für ein entsprechendes Fahrradschloss auszugeben. Um das Fahrrad vor Diebstahl zu schützen, sollte beim Schloss auf stabile Materialien wie durchgehärteten Spezialstahl und massive Schließsysteme geachtet werden. Qualitätsgeprüfte Schlösser, die zum Beispiel ADFC-zertifiziert sind oder das Gütesiegel des Verbands der Schadenversicherer (VdS) tragen, gelten als sicher. Letzterer bietet auf seiner Internetseite ein Verzeichnis von anerkannten Zweiradschlössern an (VDS-RL 2597).

Neue Technik gegen den Fahrraddiebstahl

Um einen hohen Fahrradschutz zu erreichen und das Fahrrad diebstahlsicher zu machen, können auch neue Gadgets eingesetzt werden. GPS-Tracker können mit dem Smartphone verbunden werden und zeigen den Standort des Fahrrads an. Zusätzlich geben manche Tracker laute Geräusche von sich, wenn ein Dieb versucht, das Fahrrad zu stehlen. Andere Fahrradschlösser können unangenehme Gasgemische versprühen, die bei dem Dieb Übelkeit auslösen können.


Wo und wie steht ein Fahrrad sicher?

Oft werden Fahrräder mit sicheren Schlössern abgeschlossen, aber nicht angeschlossen. Der Dieb kann sie einfach wegtragen und das Fahrrad­schloss an einem sicheren Ort aufbrechen. Aus diesem Grund sollten Sie Ihr Fahrrad mit einem hochwertigen Schloss an einem festen Gegenstand, zum Beispiel an Abstellanlagen, Verkehrsschildern oder Zäunen befestigen. Voraussetzung dabei: Der Gegenstand sollte hoch genug sein, damit das Fahrrad nicht einfach darüber gehoben werden kann.

Befolgen Sie die ADFC-Checkliste, um Fahrraddiebstahl zu vermeiden:

  • Fahrrad an- statt nur abschließen
    Auch wenn das Fahrrad nur kurze Zeit unbeobachtet ist, sollte zumindest der Rahmen, wenn möglich auch Vorder- und Hinterrad, an einem fest verankerten Gegenstand befestigt werden.
  • Stellplatz in der Öffentlichkeit suchen
    Stellplätze an dunklen, einsamen Straßen sind eher ungeeignet. Ist der Platz hell und gut besucht, ist ein Diebstahl unwahrscheinlicher.
  • Fahrrad auch zu Hause abschließen
    Das Fahrrad sollte auch man auch im eigenen Keller sichern oder abschließbare Fahrradboxen nutzen.
  • Fahrrad codieren lassen
    Die Codierung eines Fahrrads bietet im Wesentlichen zwei Vorteile: Ein codiertes Fahrrad lässt sich einfach und schnell als Ihr Eigentum identifizieren und wirkt schon im Vorfeld abschreckend auf Diebe, da sich das Fahrrad so schwerer verkaufen lässt.
  • Fahrradpass führen
    Ein Fahrradpass enthält alle wichtigen Informationen über das eigene Fahrrad, von der Farbe bis zur Rahmennummer. Durch den Pass können alle Angaben schneller an die Versicherung und die Polizei weitergeben werden. Auch auffällige Merkmale können hier vermerkt werden.
  • Abstellort wechseln
    Das Rad sollte nicht immer an der gleichen Stelle abgestellt werden. Diebe könnten so schneller herausfinden, wann das Fahrrad abgestellt wird und wie lang es allein gelassen wird.
Info

Besonders effektiv gegen Fahrraddiebstahl ist die EIN-Codierung (Eigentümer-Identifizierungs-Nummer). Dabei handelt es sich um eine personalisierte Kennzeichnung, die einen zuverlässigen Rückschluss auf den Besitzer zulässt. Der in das Sattelrohr eingravierte, versiegelte und mit einem Aufkleber versehene Code setzt sich aus dem Kennzeichen des Kreises, dem Gemeindeschlüssel, der Straßennummer, der Hausnummer, den Initialen und dem Jahr zusammen (Beispiel-Code: SB0000560050DM21).


Fazit: Eine doppelte Absicherung gegen Fahrraddiebstahl kann sich lohnen

Ob gebraucht, Mittelklasse oder Luxusbike – Sie sollten Ihr Fahrrad immer ausreichend ab- und anschließen. Mit einer entsprechenden Sicherung wie einem Fahrradschloss erschwert man Dieben ihr Vorhaben. Gleichzeitig hat es auch präventiv eine abschreckende Wirkung. Damit Sie im Zweifelsfall nicht auf den Kosten eines Fahrraddiebstahls sitzen bleiben, ist zudem eine Versicherung zu empfehlen. Für herkömmliche Räder ist in der Regel eine Ausweitung der Hausratversicherung ausreichend. Spezielle Fahrrad-Vollkaskoversicherungen lohnen sich nur bei besonders teuren und hochwertigen Rädern.


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