CosmosDirekt - Die Versicherung.
Fahrradversicherung - CosmosDirekt

Fahrradversicherung:

So finden Sie den richtigen Schutz für Ihr Fahrrad

Das Fahrrad ist nur etwas für Kinder, Studenten und Trendsetter? Von wegen! Die Zweiräder sind längst Teil des Alltags geworden. Moderne Bikes werden immer raffinierter, technisch anspruchsvoller – und damit auch wertvoller.

Grund genug, das Rennrad oder Mountainbike mit einer Fahrrad­versicherung rund um die Uhr gegen Diebstahl, Vandalismus und weitere Schäden abzusichern. Sie können Ihr Fahrrad mit einer Hausratversicherung oder einer oftmals teuren Fahrrad­versicherung versichern. Das kann nicht nur günstiger sein, sondern bietet Ihnen den Vorteil, dass alle Fahrräder in Ihrem Haushalt mitversichert sind.

Diese Begriffe sollten Sie kennen
Fahrräder
Erklärung
BMX-RadDas BMX-Rad ist ein kleinrädriges Rad und wurde ursprünglich für Cross-Rennen und Trial genutzt.
CitybikeWird auch als Stadt- oder Tourenbike bezeichnet. Ist ein schwereres Rad, häufig ohne Gangschaltung.
CyclocrossradWird auch als Crossbike bezeichnet. Diese Fahrradtypen sind robuster als ein Rennrad aber filigraner als ein Mountainbike.
E-Bike (Elektrofahrrad)Beim Elektrorad kann der Motor unabhängig vom Treten des Fahrers zugeschaltet werden. Dies geschieht über einen Gas- bzw. einen Beschleunigungshebel oder einen Drehgriff, der in der Regel am Lenker angebracht ist. Es gibt drei verschiedene Kategorien: bis 20 km/h, bis 25 km/h und bis 45 km/h. Benötigt wird ein Versicherungskennzeichen und ein Mofa-Führerschein.
FatbikeDas Fatbike gehört zur Kategorie Mountainbike und zeichnet sich durch besonders breite Reifen aus.
MountainbikeDas Mountainbike (MTB) ist ein robustes Rad für unbefestigtes Gelände.
Pedelec (Pedal Electric Cycle)So wird ein Fahrrad bezeichnet, das mit Muskelkraft und einem unterstützenden Elektromotor betrieben wird. Dieser schaltet sich nur zu, wenn die Pedale bewegt werden. Die Motorunterstützung darf maximal bei 250 Watt liegen, und die Geschwindigkeit muss auf 25 km/h begrenzt sein – nur dann gilt das Pedelec als Fahrrad und ist nicht versicherungspflichtig.
RennradSportliches Fahrrad, das besonders bei Radrennen benutzt wird.
S-PedelecS-Pedelecs funktionieren wie ein Pedelec, schalten ihre Motorunterstützung aber erst bei einer Geschwindigkeit von 45 km/h ab. Sie sind rechtlich keine Fahrräder sondern Kleinkrafträder. Sie benötigen ein Versicherungskennzeichen und der Fahrer muss einen Mofa-Führerschein besitzen.
TrekkingradWird auch als All Terrain Bike (ATB) oder Fitnessbike bezeichnet. Diese Räder sind weitgehend mit dem Rennrad identisch. Im Gegensatz zum Rennrad ist das Befahren unbefestigter Wege aber ohne größere Probleme möglich.

Sie heißen Trekkingrad, Citybike, Mountainbike oder Fatbike. Für jede Nutzungsart und Straßenbeschaffenheit gibt es das passende Zweirad. Ob auf dem Radweg durch die Stadt oder durch Wald und Flur – mit dem Fahrrad oder E-Bike zu fahren, ist längst zeitgemäß. Vor allem ist es zeitgemäßer als ein Auto: Das Zweirad schont die Umwelt, fördert die Gesundheit und lässt den Radfahrer das Auf und Ab der Benzinpreise schnell vergessen. Egal, ob Statussymbol oder alltägliches Transportmittel: Das Fahrrad ist „chic“ und “in“. Viele Deutsche sind daher bereit gute und teure Fahrräder zu kaufen. Schließlich soll das Zweirad über mehrere Jahre zuverlässig funktionieren. Im Durchschnitt gaben die Deutschen im Jahr 2015 rund 400 Euro für ein Fahrrad aus (Quelle: Statista 2016, CONEBI). Auch der Boom von Pedelecs und E-Bikes sorgen dafür, dass nicht nur die Anzahl, sondern auch der Wert der neuen Fahrräder steigt. Eine gute Fahrradversicherung ist daher notwendiger denn je.


Grundlegende Absicherung: Wann das Fahrrad durch die Hausratversicherung geschützt ist

Steigender Wert und steigende Verbreitung machen Fahrräder auch für Diebe attraktiv. Die Polizei hat im Jahr 2015 rund 335.000 gestohlene Räder erfasst. Insgesamt haben die Hausratversicherer im vergangenen Jahr rund 100 Mio. Euro für Fahrrad-Diebstähle an ihre Kunden geleistet. Der durchschnittliche Schaden lag bei 520 Euro je Fahrrad. Eine grundlegende Absicherung bietet hierfür die Hausratversicherung.

Tipp

Welche Dinge durch die Hausratversicherung zudem geschützt werden und für welche Räume und Gebäude der Versicherungsschutz gilt, erfahren Sie im Ratgeber Hausratversicherung - Was ist versichert

Basis-Tarife der Hausratversicherung schützen das Fahrrad nur zu Hause

Basis-Tarife der Hausratversicherung schützen das Fahrrad nur bei Einbruchdiebstahl aus verschlossenen Räumen der Wohnung oder des Eigenheims: aus dem Keller, einer Abstellkammer oder aus der Wohnung selbst. Doch viel häufiger werden Fahrräder auf offener Straße gestohlen, beispielsweise wenn sie an Laternenpfählen oder Abstellplätzen angekettet waren. Solche Schadenfälle sind oftmals bei der Hausratversicherung nicht abgesichert – der Abschluss eines zusätzlichen Bausteins zur Hausratversicherung ist notwendig. Als Fahrrad gelten übrigens auch Pedelecs und E-Bikes ohne Kennzeichenpflicht. Tipp: Bei CosmosDirekt ist Ihr Fahrrad überall und rund um die Uhr versichert – auch wenn es nicht in Gebrauch ist.

Je nach Versicherung und Tarif variieren die Entschädigungsgrenzen für gestohlene Fahrräder. Üblich sind 1 bis 2 Prozent der Versicherungssumme. Bei einer Versicherungssumme von zum Beispiel 60.000 Euro in der Hausratversicherung werden also 600 bis 1.200 Euro für ein gestohlenes Fahrrad ersetzt. Bei Einschluss in die Hausratversicherung sind alle Fahrräder eines Haushalts abgesichert.

Folgende Fahrräder können zum Beispiel in der Hausratversicherung versichert werden:
  • BMX-Rad
  • Citybike bzw. Tourenbike
  • Cyclocrossrad bzw. Crossbike
  • Fatbike
  • Fitnessbike bzw. Trekkingrad
  • Mountainbike
  • Pedelec
  • Rennrad
Folgende Fahrräder können in der Hausratversicherung nicht versichert werden:
  • S-Pedelec
  • E-Bike
Tipp

Wie Sie sich optimal gegen Fahrraddiebstahl schützen und wie Sie sich im Schadenfall korrekt verhalten, erfahren Sie in unserem Ratgeber Fahrraddiebstahl: So (ver)sichern Sie Ihr Fahrrad.


Umfassender Schutz mit spezieller Fahrradversicherung – deckt auch Vandalismus und Materialschäden ab

Die klassische Variante, bei der das Fahrrad über die Hausratversicherung versichert ist, zahlt bei Diebstahl des Fahrrads. Doch was ist, wenn nur Teile des Fahrrads gestohlen werden? Die Hausratversicherung kommt für lose oder fest verbundene Bauteile nur auf, wenn sie zusammen mit dem Fahrrad entwendet wurden. Doch recht häufig tritt der Fall ein, dass nicht das Zweirad entwendet wird, sondern nur bestimmte Teile. Insbesondere bei Pedelecs und E-Bikes ist die Gefahr groß: Häufig wird der Akku gestohlen, da er sich in der Regel einfach abmontieren und weiterverkaufen lässt.

Eigenständige Fahrradversicherung sichert auch gegen Teile-Diebstahl

Je teurer das Fahrrad ist, desto eher kann eine eigenständige Fahrradversicherung sinnvoll sein. Der Leistungskatalog ist vergleichbar mit dem Rundumschutz einer Kaskoversicherung, wie sie bei der Autoversicherung bekannt ist. Neben dem Fahrrad- und Teile-Diebstahl sind damit auch noch weitere Schadenfälle abgesichert, welche die Hausratversicherung nicht abdeckt. Muss das Fahrrad repariert werden, weil es von Unbekannten mutwillig demoliert wurde (Vandalismus), übernimmt die Versicherung die entsprechenden Kosten. Auch Schäden infolge eines Unfalls, Sturzes oder Transports werden ersetzt. Bei vielen Anbietern geschieht dies bis zur Höhe des Zeitwerts, manche erstatten innerhalb einer bestimmten Frist – zum Beispiel in den ersten fünf Jahren nach dem Kauf – auch den Neuwert.

Allerdings ist die Versicherungssumme, bis zu der die Fahrradversicherung abgeschlossen werden kann, begrenzt. Sie liegt meist zwischen 4.000 und 5.000 Euro. Zudem ist eine Entschädigung bei Schäden durch die Teilnahme an Radrennen und Radsportveranstaltungen in der Regel ausgeschlossen.

Die Preise einer Fahrradversicherung können für ein Fahrrad (Neupreis 1.000) 100 bis 200 Euro pro Jahr betragen und damit um einiges über dem, was die Hausratversicherung inklusive der Fahrradabsicherung kostet.

Tipp

Da die Rechnung als Beleg für den Kaufpreis gilt, bewahren Sie diese am besten zusammen mit dem Versicherungsschein auf. So können Sie im Schadenfall der Fahrradversicherung die notwendigen Unterlagen ohne langes Suchen zuschicken.

Vorteile und Nachteile einer Fahrradversicherung mit Kaskoschutz
Vorteile
Nachteile
  • Fahrrad- und Teilediebstahl sind abgesichert
  • Erheblicher Preisaufschlag im Vergleich zur Hausratversicherung
  • Einschluss von Schäden durch Vandalismus
  • Oftmals wird nur der Zeitwert anstatt dem Neuwert, erstattet
  • Einschluss von Unfall- und Sturzschäden
  • Übernahme von Reparaturkosten nach selbstverschuldetem Unfall

Fahrrad-Schutzbrief für Radwanderer

Radwanderer und Radfahrer, die sporadisch oder regelmäßig mit dem Bike längere Touren unternehmen, können auch einen Fahrrad-Schutzbrief abschließen. Auch hier sind die Konditionen im Prinzip vergleichbar mit denen von Schutzbriefen, die für Autofahrer angeboten werden. Die Leistungen dienen dazu, die Reise nach einem Unfall oder einem Diebstahl fortsetzen oder ohne weitere eigene Kosten heimkehren zu können.

Zentraler Bestandteil ist die Pannenhilfe. Daher werden zum Beispiel die Transportkosten in die nächste Werkstatt übernommen. Oder es besteht die Möglichkeit, ein Mietfahrrad für eine begrenzte Zeit – in der Regel maximal eine bis zwei Wochen – kostenfrei zu nutzen. Müssen Ersatzteile (ins Ausland) bestellt werden, bezahlt diese Fahrradversicherung die Versand- und gegebenenfalls die Zollkosten. Auch der Rücktransport von Fahrer und Rad nach einem Sturz im Ausland wird in der Regel übernommen. Wichtig: Der Geltungsbereich des Schutzbriefes ist meistens auf Europa samt Mittelmeer-Anrainerstaaten begrenzt.


E-Bike versichern

Die Anschaffung eines E-Bikes ist normalerweise mit hohen Kosten verbunden. Bei Neupreisen zwischen 2000 Euro für einfache und 5000 Euro für Hightech-E-Bikes lohnt sich auch eine separate Fahrradversicherung. Bei der E-Bike-Versicherung ist auch der Fahrrad-Akku abgesichert, der allein schon einen Wert von 400 bis 600 Euro hat. Neben dem erweiterten Diebstahlschutz sind bei speziellen E-Bike-Versicherungen nicht nur Unfall-, Pannen- oder Sturzschäden abgesichert. Bei einigen Anbietern besteht auch ein sogenannter Technikschutz. Dieser kommt bei defekten Akkus oder Schäden an der Elektronik des E-Bikes zum Tragen.


Sicher unterwegs: Unfall- und Haftpflichtversicherung für Radfahrer

Wer viel mit dem Fahrrad unterwegs ist, kommt gerade im städtischen Straßenverkehr immer wieder in brenzlige Situationen: Lkws kreuzen abrupt den Radweg und zwingen den Radfahrer zu einer Notbremsung. Autotüren werden beim Öffnen am Straßenrand so weit aufgeschlagen, dass man mit dem Fahrrad einen weiten Schlenker auf die Fahrbahn machen muss. Fußgänger laufen hinter einem Baum auf die Straße und übersehen das Rad.

Ein Unfall kann jederzeit passieren! Gegen Langzeitfolgen wie Invalidität schützt die Unfallversicherung, bei Schadenersatzforderungen die Haftpflichtversicherung.

Spezielle Haftpflichtversicherungen für Elektrofahrräder

Insbesondere Fahrer von E-Bikes und Pedelecs sollten unbedingt eine private Haftpflichtversicherung abschließen. Schließlich können diese Fahrräder ordentlich Schwung aufnehmen, wodurch das Risiko eines Unfalls nochmals steigt. Allerdings sollten die Konditionen mit dem Versicherungsunternehmen im Detail besprochen werden, wenn ein E-Bike versichert werden soll. Wenn das Elektrofahrrad nicht über die private Haftpflicht versichert ist, dann sollte man eine spezielle Versicherung für Elektrofahrräder abschließen. S-Pedelecs müssen eine Kfz-Haftpflichtversicherung für die Zulassung vorweisen.


Fazit: Wählen Sie die richtige Fahrradversicherung entsprechend dem Fahrradwert

Glaubt man den Trendforschern, gehört dem Fahrrad die Zukunft. Es entwickelt sich gerade vom Freizeit- zum vollwertigen Allround-Fahrzeug für alle Lebenslagen. Aber schon jetzt, in der Gegenwart, sollte man sich richtig absichern. Dafür haben Sie die Wahl zwischen zwei Optionen: Sie können eine Hausratversicherung inklusive Absicherung von Fahrraddiebstahl abschließen oder eine spezielle Fahrradversicherung.

Den meisten reicht es, das Fahrrad in die Hausratversicherung aufzunehmen und gegen Diebstahl auf der Straße zusätzlich zu versichern. Denn oftmals sind über die Hausratversicherung die Fahrräder nur daheim – in verschlossenen Räumen – abgesichert. Ein guter Tarif ersetzt den Neuwert bis etwa 2 % der Hausrat-Versicherungssumme und bietet zudem eine Absicherung rund um die Uhr, also auch nachts, wenn das Fahrrad nicht genutzt wird. Die Kosten sind überschaubar. Hochwertige Fahrräder, Pedelecs oder E-Bikes, deren Kaufpreis die Entschädigungshöchstgrenzen der Hausratversicherung übersteigen, sollten gegebenenfalls mit einer speziellen Fahrradversicherung geschützt werden. Diese erstattet nicht nur die Kosten bei Fahrrad- oder Teile-Diebstahl, in der Regel gehört noch eine Reihe weiterer Leistungen zum Versicherungsschutz dazu. Die Fahrradversicherung bietet dann z.B. Pannenhilfe an oder ersetzt die Reparaturkosten nach Stürzen oder Unfällen.


Fahrradversicherung

Hausrat mit Fahrradversicherung

  • Dauerhafte Absicherung 24 Stunden rund um die Uhr
  • Feuer, Einbruchdiebstahl, Raub, Leitungswasser, Sturm- und Hagelschäden abgesichert
  • Versicherungsschutz ab Antragseingang2

War der Artikel hilfreich? Helfen Sie anderen und teilen Sie den Ratgeber: