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Motorradversicherung – Kosten

Motorradversicherung und die Kosten

Motorradfahren ist für viele Leiden­schaft pur. Das Cruisen auf zwei Rädern bedeutet Freiheit, Abenteuer und traum­hafte Land­schafts­eindrücke.

Zur Belastung kann diese Leiden­schaft aber werden, wenn es um die Pämie geht. Besonders Fahr­anfänger müssen häufig schlucken, wenn sie die Kosten für die Motorrad­versicherung berechnen.

Allerdings bestehen Möglichkeiten, die Kosten zu senken. Zudem lohnt sich der Vergleich der Anbieter. Unter Umständen kann ein Wechsel der Versicherungs­gesellschaft eine hohe Kosten­ersparnis bedeuten.

Diese Versicherungsbegriffe spielen im Text eine Rolle
Begriff
Erklärung
VersicherungssummeDer Betrag, der im Versicherungsvertrag abgedeckt ist. Meistens sind je nach Schadenfall unterschiedliche Deckungssummen aufgeführt. Übersteigen die Kosten des Schadens die Versicherungssumme, ist von einer Unterversicherung die Rede. Auf dem Differenzbetrag bleibt der Versicherungsnehmer unter Umständen sitzen.
FahrleistungDamit ist die Zahl der Kilometer gemeint, die ein Fahrzeug voraussichtlich in einem Jahr zurücklegt. Sie kann die Konditionen der Motorradversicherung und ihre Kosten wesentlich beeinflussen.

So setzen sich die Kosten der Motorradversicherung zusammen

Wie bei allen Versicherungsverträgen wird die Prämienhöhe durch die Ergebnisse der Risikobewertung und die Leistungen im Schadenfall beeinflusst. Dabei spielen für die Versicherungsgesellschaften Aspekte wie die Schadenfreiheitsklasse des Versicherungsnehmers, die Regionalklasse und die Motorleistung eine Rolle. Wie die Versicherer einzelne Aspekte gewichten und welche Rabatte sie anbieten, kann sich durchaus unterscheiden. Deswegen lohnt es sich durchaus, seine Motorradversicherung einem Preisvergleich zu unterziehen.

Hinweis

Die Fristen für einen Wechsel der Motorradversicherung unterscheiden sich je nach Police oder Zulassungszeitraum. Bei ganzjährig zugelassenen Fahrzeugen ist in der Regel der 30. November der Stichtag. Ist das Motorrad mit einem Saisonkennzeichen zugelassen, ist der Wechsel zum Ende bzw. zum Anfang der Motorradsaison möglich.


Ist eine Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung verpflichtend?

Bei Krafträdern ist für die Zulassung eine Kfz-Haftpflichtversicherung erforderlich und damit für jeden Motorradfahrer verpflichtend. Freiwillig sind dagegen die Vollkasko und Teilkasko. Beide Kaskoversicherungen kommen zum Beispiel für Kosten auf, die durch Brände, Diebstahl und Wildschäden entstehen. Die Vollkasko zahlt zudem bei selbstverschuldeten Unfallschäden an der eigenen Maschine. Diese werden von der Teilkaskoversicherung nicht abgedeckt. Auch für Schäden durch Vandalismus kommt in der Regel nur die Vollkasko auf. Da das Unfallrisiko bei Motorradfahrten vergleichsweise hoch ist, geht die Vollkasko meistens mit hohen Prämien einher. Experten raten in der Regel nur bei neuen Motorrädern mit hohem Wert zum Rundum-Schutz mit der Vollkasko. Die Prämien für die Teilkasko sind deutlich moderater.

Beispiele:
Ein 25-jähriger Student aus 49076 Osnabrück, SF-Klasse 6, Honda CB 500 F (35 kW) zahlt im Jahr:
  • 42,80 € für die Haftpflicht
  • 22,44 € für die Teilkasko mit 150 € Selbstbeteiligung
  • 266,05 € für die Vollkasko mit 300 € inkl. Teilkasko mit 150 € Selbstbeteiligung
Ein 30-jähriger Bankkaufmann aus 49076 Osnabrück, SF-Klasse 8, BMW 700 GS (55 kW) zahlt im Jahr:
  • 30,82 € für die Haftpflicht
  • 18,68 € für die Teilkasko mit 150 € Selbstbeteiligung
  • 177,36 € für die Vollkasko mit 300 € inkl. Teilkasko mit 150 € Selbstbeteiligung
Ein 35-jähriger Akademiker aus 49076 Osnabrück, SF-Klasse 10, BMW R 1200 GS (77kW) zahlt im Jahr:
  • 41,45 € für die Haftpflicht
  • 22,90 € für die Teilkasko mit 150 € Selbstbeteiligung
  • 249,79 € für die Vollkasko mit 300 € inkl. Teilkasko mit 150 € Selbstbeteiligung

Diese Versicherungsleistungen beeinflussen die Kosten

Versicherungsschutz bei grober Fahrlässigkeit

Versicherungsexperten raten dazu, dass grobe Fahrlässigkeit stets in der Police abgedeckt wird. Auch eine niedrige Prämie sollte nicht zum Abschluss einer Police veranlassen, bei der dies nicht der Fall ist. Ansonsten hat der Versicherer unter Umständen das Recht, die zu zahlende Summe im Leistungs­fall zu senken oder zu verweigern. Als grobe Fahrlässigkeit kann zum Beispiel das Überfahren einer roten Ampel ausgelegt werden.

Hinweis

Die Versicherungssumme kann sich je nach Versicherer unterscheiden. Wichtig ist aber, dass in keinem Bereich eine Unterversicherung vorliegt. Daher sollte man die Versicherungssumme für die unterschiedlichen Schadenfälle prüfen, um das Risiko einer Unterversicherung möglichst gering zu halten. In der Kfz Haftpflichtversicherung sollte die Versicherungssumme 100 Mio. Euro betragen.

Saison- oder Jahreskennzeichen

Versicherungsnehmer können sich bei der Motorradversicherung für ein Saisonkennzeichen entscheiden. Auf dem Saisonkennzeichen ist angeben, in welchen Monaten der Versicherungsschutz besteht. Nur dieser Zeitraum wird für die Motorradversicherung berechnet. So können Sie einfach Kosten sparen, während das Motorrad ohnehin nicht genutzt wird. Spontane Touren außerhalb des Versicherungszeitraums sind dann allerdings nicht möglich.

Info

Wenn die Saisondauer weniger als 6 Monate beträgt, wird der Schadenfreiheitsrabatt im nächsten Jahr nicht erhöht. Es sollten daher mindestens 6 Monate als Saison vereinbart werden, damit im nächsten Jahr ein höherer Schadenfreiheitsrabatt möglich ist.

Erweiterter Wildschutz

Ein häufiger Baustein der Kaskoversicherung ist der erweiterte Schutz bei Wildschäden. Wenn dieser enthalten ist, deckt die Police Schäden durch alle Tiere ab. Ohne diese Klausel wird häufig nur Schaden durch Haarwild (dazu gehören unter anderem Rehe, Rotwild und Wildschweine) übernommen.

Tipp

Bei CosmosDirekt ist in der Teilkasko die Beschädigung, Zerstörung und der Verlust des Fahrzeugs infolge Zusammenstoßes des in Bewegung befindlichen Fahrzeugs mit Tieren aller Art versichert.

Selbstbeteiligung

Durch eine Selbstbeteiligung sparen Sie Beiträge. Im Schadenfall muss der Versicherungsnehmer sich dann an den Kosten beteiligen. Der Betrag liegt in der Regel zwischen 150 und 1.000 Euro. Wenn die Schadensumme den Selbstbehalt übersteigt, kommt der Versicherer für den Differenzbetrag auf.


Diese Risikomerkmale spielen bei der Berechnung der Motorradversicherung eine große Rolle

Das Alter und die Fahrerfahrung

Mit größerer Erfahrung sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Unfall kommt. Deswegen wird das Alter bei der Motorradversicherung ebenso berücksichtigt wie die verstrichene Zeit seit Erwerb der Fahrerlaubnis. Besonders für Personen, die jünger als 23 Jahre sind, berechnen Versicherer oft eine höhere Prämie. Zudem beziehen viele Versicherer den Familienstand und Beruf in die Berechnung der Motorradversicherung mit ein.

Tipp

Bei der Motorradversicherung von CosmosDirekt profitieren Beamte und Angehörige bestimmter Berufsgruppen sowie ihre Lebens- und Ehepartner von einem Sondertarif.

Die Regionalklassen

Wie für Kraftfahrzeuge ermittelt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft auch für Motorräder Regionalklassen. Die Zuordnung erfolgt anhand des Zulassungsbezirks bzw. des Wohnorts des Halters. Als Berechnungsgrundlage der Regionalklassen werden vor allem die Anzahl sowie die Schwere der Unfälle in dieser Region herangezogen.

Stellplatz für das Motorrad

Auf der Straße ist das Diebstahlrisiko für abgestellte Motorräder weitaus höher als in einer Garage. Ein sicherer Abstellort bedeutet daher häufig einen Prämienrabatt. Hinweis: Wie bei allen Angaben gilt es auch hier, wahrheitsgemäß zu antworten. Ansonsten kann die Versicherung im Leistungsfall eine Strafzahlung erheben.

Wer soll das Motorrad fahren?

Der Kreis der Fahrer, die versichert sein sollen, muss bei der Versicherung angegeben werden. Ist hier mehr als eine Person angegeben, kann das mit einer höheren Prämie einhergehen. Ehepartner sind häufig vom Prämienaufschlag ausgenommen.

Fahrleistung

Mit einer niedrigen Kilometerzahl sinkt auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Unfall ereignet. Das schlägt sich im Versicherungsbeitrag nieder. Wer merkt, dass die Angabe zur Fahrleistung zu niedrig ist, kann die jährliche Fahrleistung nachträglich beim Versicherer erhöhen.


Wie die PS-Leistung den Preis der Motorradversicherung beeinflusst

Die Motorleistung des Motorrads und andere Faktoren

Die Motorleistung ist eines der wichtigsten Kriterien bei der Ermittlung der Prämie von Krafträdern. Je mehr Kilowatt (kW) bzw. Pferdestärken (PS) desto höher sind auch die Kosten. Unter Berücksichtigung der Leistung erfolgt die Zuordnung in die Motor­leistungs­klasse.

Beim Kauf eines Motorrads oder Rollers lohnt es sich somit unter Umständen, die Grenzwerte für die Motor­leistungs­klassen im Blick zu behalten. So kann ein Kraftrad mit einem etwas schwächeren Motor die Einstufung in eine niedrigere Klasse ermöglichen.

Sicherheitssysteme wie zum Beispiel ein Anti­blockier­system (ABS) werden von einigen Versicherungs­gesell­schaften mit einem Rabatt auf den Versicherungs­beitrag belohnt, da diese das Unfall­risiko mindern.

Tipp: Bei CosmosDirekt erhalten Sie 10 % Rabatt in der Kfz-Haftpflicht­versicherung für mit ABS ausgerüstete Motorräder und Roller.

Motorleistung in kW
Motorleistungsklasse
1 bis 71
8 bis 132
14 bis 203
21 bis 374
38 bis 575
58 bis 686
69 bis 787
79 bis 1078
108 bis 1209
ab 12110
  • Quelle: Versicherungsbedingungen der CosmosDirekt


Die Schadenfreiheitsklasse hat großen Einfluss auf die Kosten der Motorradversicherung

Die Versicherer belohnen unfallfreies Fahren mit Schadenfreiheitsrabatten. Mit jeder Saison oder jedem Jahr ohne Unfall wird ein Fahrer vom Versicherer in der Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) hochgestuft. Da es sich bei der Haftpflicht- und der Vollkaskoversicherung um zwei verschiedene Versicherungen handelt, werden auch zwei verschiedene Rabattsysteme angewandt.

Die Versicherungsgesellschaften gestalten die Rabattsysteme unabhängig voneinander. Bei einem Wechsel muss aber niemand von vorne anfangen. Auf Grundlage des bisherigen Schadenverlaufs wird der Versicherungsnehmer in das Rabattsystem eingeordnet. Das kann unter Umständen eine Senkung oder eine Erhöhung des Beitrages bedeuten.

Die Preisnachlässe bei einer hohen Schadenfreiheitsklasse sind erheblich. Während ein Einsteiger die Beiträge in voller Höhe zahlen muss, sinken diese bei einer hohen SF-Klasse deutlich. Schadenfälle führen zu einer Rückstufung. Wie gravierend diese ausfällt, hängt von der Anzahl der Schäden ab, nicht von ihrer Höhe.

Tipp

Wer einer hohen SF-Klasse zugeordnet ist, sollte bei geringfügigen Schäden prüfen, ob es sich nicht lohnt, den Schaden selbst zu zahlen. Die zusätzlichen Beitragskosten durch die Herabstufung können die Kosten des Schadens durchaus übersteigen.

Die Einstufung von Krafträdern in SF-Klassen in der Vollkasko- und Haftpflichtversicherung bei CosmosDirekt

DAUER DER SCHADENFREIEN ZEIT
SCHADENFREIHEITSKLASSEHAFTPFLICHT BEITRAGSSATZ IN %VOLLKASO BEITRAGSSATZ IN %
10 und mehr KalenderjahreSF 102535
9 und mehr KalenderjahreSF 92540
8 und mehr KalenderjahreSF 82540
7 und mehr KalenderjahreSF 72540
6 und mehr KalenderjahreSF 63045
5 und mehr KalenderjahreSF 53545
4 und mehr KalenderjahreSF 43545
3 und mehr KalenderjahreSF 34060
2 und mehr KalenderjahreSF 24560
1 KalenderjahrSF 15065
SF 1/26075
0100100
M140140
  • Quelle: Versicherungsbedingungen der CosmosDirekt

Tipp

Einige Versicherer gewähren Rabatte, wenn bei ihnen bereits eine Versicherung besteht. Es lohnt sich, diesbezüglich bei den Versicherungsgesellschaften nachzufragen.


Die Versicherungskosten für Roller, Mofas und Mopeds

Bei Rollern, Mofas und Mopeds mit einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 45 km/h stellt nicht die Zulassungsbehörde, sondern die Versicherung das Kennzeichen aus. Der Stichtag ist der 1. März. Zu diesem Datum müssen ein neues Nummernschild und damit auch der Versicherungsschutz vorliegen. Die jährlichen Kosten für die Haftpflichtversicherung betragen in der Regel deutlich unter 100 Euro.


Fazit: Erst die Kosten der Motorradversicherung berechnen, dann Vergleiche einholen

Das Prinzip, nach dem die Beitragsberechnung erfolgt, ist bei allen Versicherungsgesellschaften dasselbe. Allerdings ergeben sich durch Rabatte, Klassenzuordnungen und Tarifbestimmungen bisweilen gravierende Unterschiede. So kann ein Versicherungswechsel durchaus Einsparungen im dreistelligen Euro-Bereich ermöglichen. Häufig ist zudem der Abschluss mehrerer Policen bei demselben Versicherer lukrativ. Für die Kalkulation der Kosten ist zudem entscheidend, welche Risiken für den Versicherungsnehmer und sein Motorrad bestehen und welche Leistungen die Police umfasst. Hier erhalten Sie eine Übersicht.


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