Das Bild zeigt einen Mann, der sich über die Progression bei der Unfallversicherung freut.

Progression bei der Unfallversicherung

Bedeutung für Versicherte

Das Wichtigste zur Progression bei der Unfallversicherung in Kürze

  • Weltweiter Schutz: Die private Unfallversicherung mit Progression kann Dich und Deine Familie weltweit bei Unfällen sowohl im Berufs- und Schulleben als auch in der Freizeit unterstützen.
  • Progression bei der Unfallversicherung: Dank der Progression erhältst Du im Falle einer Invalidität eine höhere Auszahlungssumme als ohne Progression – je nach Progressionsstaffel Deiner Unfallversicherung bis zu 500 % und mehr.
  • Keine Sorgen: Mit Zusatzbausteinen wie einem Krankenhaustagegeld oder der Kostenübernahme von stationären Behandlungen, z. B. in einer Rehaklinik, können sich Deine Familie und Du nach einem Unfall ohne finanzielle Sorgen erholen.

Fußball in der Freizeit, zu Hause die Wohnung streichen oder mit dem Auto in den Urlaub fahren: Unfälle können überall passieren und nicht für alle erhältst Du einen finanziellen Ausgleich durch Deinen Arbeitgeber oder Deine Krankenkasse. In solchen Fällen unterstützt Dich die private Unfallversicherung, indem sie die Kosten für stationäre Behandlungen, Rehabilitationsmaßnahmen oder die Fahrten zum Arzt trägt. Zusätzliche Vorteile erhältst Du, wenn Du Dich für eine Progression bei der Unfallversicherung Deiner Wahl entscheidest. Doch was genau versteht man darunter?

In unserem Ratgeber erhältst Du die wichtigsten Fakten zur Progression bei der Unfallversicherung. Informationen zur Unfallversicherung findest Du auf der Produktseite.

Was ist die Progression?

Das Wort Progression stammt aus dem Lateinischen und meint eine stufenweise Steigerung wie bei Staffel- oder Prozentsätzen. Genutzt werden sie nicht nur in der Steuerberechnung, sondern auch für die steigenden Leistungen bei der Auszahlung einer Versicherung – wie die Progression bei einer privaten Unfallversicherung.

Was ist die Progression bei der Unfall­ver­sicherung?

Diagramm

Die Progression bei der Unfall­versicherung ist ein Zusatz­baustein, der maßgeblich für die Höhe der Invaliditäts­leistung ist, die bei einem Unfall ausgezahlt wird. Diese kann den kurzfristigen Erwerbs­ausfall durch eine eintretende Invalidität sowie anfallende Behandlungs­kosten ausgleichen. Die Höhe der Progression (Progressions­staffel) wird vertraglich fest­gelegt. Grundsätzlich gilt: Je höher diese ausfällt, desto mehr Invaliditäts­leistung erhältst Du.

Eine Unfall­versicherung kann mit oder ohne Progression abgeschlossen werden. Die Progressions­staffel legt bei einem Unfall den Faktor fest, um den die Invaliditäts­leistung erhöht wird. Die üblichen Staffeln sind:

  • 225 % Progression
  • 350 % Progression
  • 500 % Progression

Was bedeutet 225 % Progression?

Mit einer Progression von 225 % in der Unfallversicherung wird eine Steigerung der Grundsumme im Falle einer Versicherungsleistung bei Invalidität um 225 % bezeichnet. Hast Du eine Progression mit 225 Prozent abgeschlossen, erhältst Du also den 2,25-fachen Betrag der Invaliditätsleistung. Beträgt Deine Versicherungssumme 200.000 Euro, würdest Du im Falle einer Vollinvalidität insgesamt 450.000 Euro erhalten.

Wann greift bei der Unfall­ver­sicherung die Progression?

Um die Progression einer Unfall­versicherung erhalten zu können, muss der Invaliditäts­grad in der Regel bei mindestens 25 % liegen. Da dieser je Körperteil summiert wird, tritt die Versicherungsleistung mit Progression z. B. bereits bei einem verlorenen Daumen und Zeigefinger ein. Maximal möglich ist ein Invaliditätsgrad von 100 %.

In unserem Ratgeber erklären wir Dir, wann eine private Unfall­ver­sicherung sinnvoll für Dich ist.

Progressions­staffel: Wie wird die Progression bei der Unfall­ver­sicherung berechnet?

Die Progression ist einer von drei Faktoren, die ausschlag­gebend für die Invaliditäts­leistung sind. Die Basis für die Auszahlung bei einer Unfall­versicherung mit Progression bildet die Grund­versicherungs­summe sowie der Invaliditäts­grad. Der Invaliditäts­grad hängt von der Anzahl der fehlenden Körperteile ab und kann maximal 100 % betragen.

Wie viel Prozent jedes fehlende Körperteil entspricht, legen die Versicherer selbst fest. Bei unserer Unfall­versicherung entspricht ein Daumen 20 % bzw. 30 % und ein Unter­schenkel 50 % bzw. 65 %, je nachdem, ob Du Dich für den Basis- oder Comfort-Tarif entschieden hast.

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Beispiel: 225 % Progression bei der Unfall­ver­sicherung mit 100 % Invaliditäts­grad

Hierzu ein Beispiel: Angenommen, Du hast eine Unfallversicherung mit einer Versicherungssumme von 250.000 Euro abgeschlossen. Durch einen Unfall erleidest Du eine Invalidität von 100 %. In diesem Fall bekommst Du die folgend Leistung ausgezahlt:

  • Auszahlungssumme = Grundsumme x Leistung in Prozent
  • Auszahlungssumme = 250.000 Euro x 225 %
  • Auszahlungssumme = 562.500 Euro

Würdest Du dich dagegen für eine Unfallversicherung mit einer Progression von 350 % oder 500 % entscheiden, wäre Deine Auszahlungssumme mit einer Grundsumme von 250.000 Euro und einer Invalidität von 100 % entsprechend bei

  • 350 % = 875.000 Euro
  • 500 % = 1.250.000 Euro

Welche Progression sollte ich bei der Unfall­versicherung wählen?

Wähle als erstes eine Invaliditätsleistung, die Deinem persönlichen finanziellen Bedarf entspricht. Prüfe, wie viel Geld Du im Ernstfall benötigst und berücksichtige die finanziellen Folgen, die für Dich aus einem Unfall resultieren können. Als Faustregel gilt: Sichere das 3- bis 6-fache Deines Bruttojahreseinkommens ab. Je jünger Du bist, umso höher sollte die Leistung sein. Um Deinen Lebensstandard zu erhalten solltest Du aber eine Invaliditätsleistung von mindestens 200.000 Euro vereinbaren.

Die Invaliditätsleistung ist vom Invaliditätsgrad abhängig, der in der Gliedertaxe festgelegt ist. Die Auszahlungssumme kann durch eine Progression deutlich erhöht werden. Die Experten empfehlen, eine Progression von mindestens 225 % zu vereinbaren. Der Beitrag hierfür ist im Vergleich zur Leistungssteigerung vergleichsweise gering.

Welche weiteren Leistungen bieten Versicherer bei der Unfall­ver­sicherung?

Neben der Invaliditätsleistung (mit oder ohne Progression) kannst Du bei Deiner Unfallversicherung weitere Bausteine wählen, die Deinen Unfallschutz individuell ergänzen. Dies sind z. B. eine Todesfallleistung, eine lebenslange Unfallrente sowie ein Krankenhaustage- und Genesungsgeld.

Zudem bieten die meisten Versicherer einen weltweiten Unfallschutz an, wie auch die Unfallversicherung von CosmosDirekt. Bei CosmosDirekt hast Du die Wahl zwischen dem Basis-Schutz (umfassende Grundabsicherung) und dem Comfort-Schutz (Top-Schutz mit vielen Extras).

Vereinbare zudem bei Deiner Unfallversicherung eine Dynamik-Option. Deine Leistungen passen sich dann jährlich an – ohne Gesundheitsprüfung.

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