Ein Haus steht in Flammen. Wie kann man sich mit einer Feuerversicherung absichern?

Feuerversicherung

In der Wohngebäudeversicherung

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Eine Wohngebäudeversicherung schützt gegen Kosten, die bei Zer­störung oder Be­schädigung des Gebäudes entstehen. Bestand­teil der verbundenen Wohn­gebäude­ver­sicherung ist die Feuer­ver­sicherung. Im Ver­sicherungs­schutz der Feuer­ver­sicherung sind, neben dem Gebäude selbst, auch die Bau­substanz (Fenster, Türen) und mit dem Gebäude fest verbundene Objekte (Einbauküchen, Heizungsanalagen) enthalten. Im Ratgeber erfährst Du, welche Leistungen Du im Schaden­fall in Anspruch nehmen kannst. Informationen zur Wohngebäude­versicherung von Cosmos Direkt findest Du auf der Produktseite.

Diese Begriffe solltest Du kennen

Meint den räumlichen Geltungsbereich, in dem der Versicherungsschutz besteht. Wird ein versicherter Gegenstand vom Versicherungsort dauerhaft entfernt, fällt der Versicherungsschutz weg.

Bezeichnet Pflichten, zu denen man nicht gezwungen werden kann. Es ist aber im eigenen Interesse geboten, diese auszuführen, beispielsweise um eine Leistungskürzung durch den Versicherer zu vermeiden.

Feuerschäden in der Gebäu­de­ver­si­che­rung

Brände sind in Deutschland eine hohe Gefahr für Leben und Besitz. Etwa alle 2 Minuten brennt ein Haus oder eine Wohnung. Im Jahr 2021 wurden den Versicherungen rund 160.000 Schäden in der Wohngebäudeversicherung durch Feuer gemeldet. Die Gebäudeversicherung zahlte Leistungen in Höhe von mehr als 1 Milliarde Euro aus.

Brand­ur­sa­chen

Die Folgen von Bränden können verheerend sein. Doch wie entsteht ein Brand? Feuerwehrleute teilen Brandursachen in mehrere Kategorien ein. Feuer kann durch folgende Wege entstehen.

Kate­go­rien der Brand­ur­sa­chen

  1. Natürliche Entstehung
  2. Tiere als Verursacher
  3. Selbstentzündung von Materialien
  4. Technische Defekte und Störungen
  5. Mensch als Verursacher

Vertei­lung der Brand­ur­sa­chen

Was ist die Hauptverursache von Bränden? Einen Überblick über die Brandursachen liefert die Brandursachenstatistik des Instituts für Schaden­verhütung und Schaden­forschung (IFS). Die Brand­ursachen­statistik gibt einen guten Einblick, welche Brand­ursache wie häufig auftritt. Die Statistik ist etwas genauer als die Kategorisierung der Feuerwehr, denn es werden auch feuer­gefährliche Arbeiten, menschliches Fehlverhalten und Brand­stiftung voneinander getrennt.

Brandursachen

Ursachenstatistik Brandschäden 2023: Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V.

Können bei grober Fahr­läs­sig­keit die Leis­tungen der Feuer­ver­si­che­rung gekürzt werden?

Die Feuerversicherung kommt im Rahmen einer Wohngebäudeversicherung für alle Brände auf, die sich aufgrund von Brand, Blitzschlag oder Explosion entwickelt haben. Ausnahme ist selbstverständlich die vorsätzliche Brandstiftung durch den Versicherungsnehmer. Lässt sich der Brand auf eine grobe Fahrlässigkeit zurückführen, darf der Versicherer die Leistungen der Feuerversicherung kürzen. Bei leichter Fahrlässigkeit darf die Leistung nicht gekürzt werden.

Brennt ein älteres Haus ab, ist der Wiederaufbau deutlich teurer als der ursprüngliche Bau. Um diese Differenz auszugleichen, wird oftmals bei der Berechnung der Versicherungssumme in der Feuerversicherung der "Gebäudeversicherungswert 1914" verwendet. Mehr dazu erfährst Du im Ratgeber Wohngebäudeversicherung Versicherungssumme.

Was sind die Leis­tungen der Feuer­ver­si­che­rung?

Als Teil der Wohngebäudeversicherung ist die Feuerversicherung elementar. Ihr Grundprinzip lässt sich schon aus dem Namen ableiten: Feuer-Versicherung. Verursacht ein Feuer am Gebäude einen Schaden, kommt die Versicherung für dessen Behebung auf. Damit handelt es sich um eine Sachversicherung. Aber nicht jedes Feuer gilt als versichert. Zu den versicherten Schäden gehören:

  • Feuer
  • Explosion und Implosion
  • Brand
  • Blitzschlag
  • Anprall oder Absturz eines Luftfahrzeugs

Welche Objekte werden von der Feuer­ver­si­che­rung geschützt?

Der Versicherungsort der Feuerversicherung ist nicht auf das Wohngebäude beschränkt. Oftmals sind auch Nebengebäude wie Garage, Carport oder Geräte­schuppen mitversichert. Bei Garten­lauben weichen manche Versicherer von der Regelung ab und verlangen eine separate Versicherung. Ausgeschlossen sind ferner Objekte auf dem Grundstück wie Spielgeräte, Mülltonnen, Zäune oder Hundehütten. Auch Garten­häuschen, die in einer Kleingarten­siedlung stehen, werden normalerweise nicht von der Wohngebäude­versicherung des Hauptwohnsitzes geschützt.

Im Versicherungsschutz enthalten ist die gesamte Bausubstanz des Hauses, also neben dem Mauerwerk auch Fenster und Türen sowie das Dach. Zum anderen fallen darunter auch alle Sachen, die innen mit dem Gebäude fest verbunden sind. Das sind zum Beispiel Einbauküchen, Parkettböden oder Heizungsanlagen. Aber auch bestimmte Sachen, die von außen fest ans Gebäude angebracht sind (z. B. Markisen, Antennen), sind in guten Tarifen versichert oder können gegen einen Mehrbetrag eingeschlossen werden.

Ist die Feuer­ver­si­che­rung eine Pflicht­ver­si­che­rung?

Bis 1994 war der Abschluss einer Feuerversicherung in Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg sowie in Teilen von Hessen und Niedersachsen gesetzlich vorgeschrieben und somit eine Pflichtversicherung für Hausbesitzer. Seit 1994 kann jeder Immobilienbesitzer in Deutschland selbst darüber entscheiden, ob er seine Immobilie versichern will.

Der Schutz der Wohngebäudeversicherung ist besonders wichtig. Denn Immobilien haben einen enormen Wert – da ist es besonders wichtig, einen Versicherungsschutz zu haben. Zudem muss eine Wohngebäudeversicherung nicht teuer sein – sofern Du Dich am Markt ein wenig umsiehst und vergleichst.

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Feuer­ver­si­che­rung für den Rohbau

Die Rohbauversicherung (Feuerrohbauversicherung) ist unverzichtbar. Sie versichert das Gebäude während der Bauphase, also vom Baubeginn bis zum Bauende. Die Roh­bau­versicherung schützt Gebäude­teile und Baumaterialien während der Bauphase vor Brand, Blitzschlag, Explosion – und sogar Flugzeug­absturz.

Die Rohbauversicherung wird zusammen mit der Wohngebäudeversicherung vor Bau­beginn oder während der Bauphase abgeschlossen. Einige Versicherungen bieten einen beitragsfreien Versicherungsschutz an – der Zeitraum des Schutzes ist je nach Tarif unterschiedlich. Wichtig: Viele Banken vergeben keine Finanzierung ohne Nachweis einer Rohbauversicherung.

In der Wohngebäude­versicherung von Cosmos Direkt ist eine beitrags­freie ­Roh­bau­­ver­si­che­rung enthalten. Daher empfehlen wir direkt zu Baubeginn eine Wohn­gebäude­versicherung abzuschließen. Solange die Bauphase besteht (höchstens für 12 Monate im Basis-Schutz und 24 Monate im Comfort-Schutz), zahlst Du keinen Beitrag. Sobald das Haus fertig ist, beginnt der reguläre Schutz der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung, für den Du dann Deinen Beitrag zahlst.

Erklärvideo zur Wohn­gebäude­versicherung

Erklärvideo zum Thema Wohngebäudeversicherung (Vorschaubild)

Wohn­ge­bäu­de­- und Feuer­ver­si­che­rung

Im Rahmen der Verbundenen Wohngebäudeversicherung ist die Feuerversicherung nur ein Teil eines Gesamtpakets. Neben Schäden durch Feuer, Brand, Explosion oder Blitzschlag fallen auch Schäden infolge von Sturm- und Hagelereignissen unter den Versicherungsschutz. Als dritte Säule kommt die Versicherung gegen Leitungswasserschäden hinzu. Die Versicherung übernimmt dann die Kosten für die Reparatur von Schäden, die durch die versicherten Gefahren entstanden sind, im Extremfall auch den Abbruch und Wiederaufbau des Gebäudes. Versichert sind oft auch notwendige Aufräumarbeiten sowie die Sicherung des Grundstücks.

Die Verbundene Wohngebäudeversicherung schützt gegen Schäden durch:

  • Feuer, Brand
  • Blitzschlag, Explosion, Implosion
  • Sturm (ab Windstärke 8), Hagel
  • Leitungswasser
  • Überspannung

Zusätzlich können auch weitere Gefahren in den Versicherungsschutz aufgenommen werden:

  • Elementarschutzversicherung: sichert gegen Schäden infolge Überschwemmung des Versicherungsgrundstücks, Erdbeben, Vulkanausbruch, Erdsenkung, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen und Rückstau.
  • Photovoltaik-, Solarthermie-, Geothermie- und Wärmepumpen-Anlagen: müssen aufgrund ihres Wertes und ihres Gefahrenpotenzials ebenfalls separat versichert werden

Was tun im Scha­den­fall?

Egal, ob der PC, der Teppich oder der ganze Keller brennt – auch wenn es schwerfällt, musst Du Ruhe bewahren. Denn wenn Du in Panik gerätst, kannst Du nicht mehr rational handeln. Womöglich gefährdest Du dann andere Menschen oder riskierst das eigene Leben. Ist das Feuer noch klein – die Feuerwehr spricht von einem sogenannten Entstehungsbrand – kannst Du versuchen, ihn mithilfe eines Feuerlöschers, eines Feuerlöschsprays oder einer Feuerdecke zu bekämpfen. Bei größeren Bränden und wenn Du Dir die Brandbekämpfung nicht zutraust, gilt: Bring Dich und alle anderen Bewohner des Hauses in Sicherheit.

Schließe alle Fenster und Türen, um die Sauerstoffzufuhr zu reduzieren. Verlass das Haus auf direktem Weg. Rufe schnellstmöglich die Feuerwehr über den Notruf 112 an. Gib Deinen Namen und den genauen Brandort an und schildere kurz, was passiert ist. Warte dann auf das Eintreffen der professionellen Brandbekämpfer. Laufe niemals zurück ins brennende Haus, um Dein Eigentum zu retten. Überlasse alles Weitere der Feuerwehr, sonst bringst Du Dich nur selbst in Gefahr. Bist Du noch im Haus, lege Dich auf den Boden, um eine Rauchvergiftung zu vermeiden. Mache Dich am Fenster oder auf dem Balkon bemerkbar.

Schaden der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung melden

Ist der Schaden gelöscht, setze Dich mit Deiner Wohngebäudeversicherung in Verbindung. Damit diese den Schaden in voller Höhe reguliert, musst Du bestimmte Obliegenheiten erfüllen. Ansonsten droht eine Leistungskürzung. Am besten befolgst Du folgende drei Schritte:

1. Informiere umgehend den Versicherer, am schnellsten telefonisch per Schadenhotline.

2. Dokumentiere ausführlich den Feuerschaden, am besten durch Fotos aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

3. Stimme Dich mit Deinem Versicherer ab, bevor Du Reparaturen oder Aufräumarbeiten durchführst.

Fairster Schadenregulierer
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Wohngebäudeschaden melden

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Fazit: Wohn­ge­bäu­dever­si­che­rung mit Feuer­ver­si­che­rung abschliessen

Im Rahmen der Wohngebäudeversicherung auf die Feuerversicherung zu verzichten, wäre für Hausbesitzer sehr leichtsinnig. Denn Schäden durch Feuer entstehen schnell, und gerade ein Brand kann bis zum Totalschaden des Hauses führen. Daher ist der Abschluss einer verbundenen Wohngebäudeversicherung besonders wichtig! Die Feuerversicherung ist bereits enthalten, und weitere wichtige Gefahren wie Sturm und Hagel oder Leitungswasser sind ebenfalls abgedeckt.

Wer noch eine separate Feuerversicherung abgeschlossen hat, sollte jetzt zur Verbundenen Wohngebäudeversicherung wechseln. Um eine Police mit einem großen Leistungsspektrum und einem guten Tarif zu bekommen, lohnt sich der Vergleich: Als Direktversicherer können wir unsere Wohngebäudeversicherung inklusive Feuerversicherung zu sehr niedrigen Preisen anbieten.

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