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Smart Home - Konzept, Produkte und Anwendungsmöglichkeiten

Smart Home: Konzept, Produkte und Anwendungsmöglichkeiten

Ein Zuhause, das „smart“ ist? Da zuckt manch einer mit den Schultern und fragt sich, was die Vorteile sind. Das Konzept hinter der Technologie ist vielen aber bekannt: Haushaltsgeräte sind mit dem Internet und untereinander vernetzt. Daraus ergeben sich neue Auto­matisierungs- und Steuerungsmöglichkeiten. Aber wie setzt man eine Smart-Home-Lösung um, wie sehen die dazugehörigen Produkte aus und wie lassen sie sich sinnvoll nutzen?

Es ist nicht ganz einfach, den Überblick bei Smart-Home-Produkten zu behalten. Von der Lampe bis zur Heizung können viele Elemente eines Gebäudes oder Haushalts ins Smart Home integriert werden. Aber nicht alle davon sind wirklich sinnvoll – man denke an die fernsteuerbare Klospülung. Umso wichtiger ist es, die Einsatzbereiche und Möglichkeiten zu kennen, um die Smart-Home-Geräte den persönlichen Anforderungen entsprechend auszuwählen.

Diese Begriffe sollten Sie kennen
Begriff
Erklärung
EinbruchdiebstahlEin Einbruchdiebstahl liegt vor, wenn sich ein Einbrecher gewaltsam, also ohne Anwendung von richtigen Schlüsseln, Zutritt zur Wohnung verschafft. Die Hausratversicherung deckt Schäden durch vollbrachten oder versuchten Einbruchdiebstahl, Beraubung und Vandalismus, der als Folgeschaden eines Einbruchs entstanden ist. Auch ein unbemerktes Eindringen und Verstecken in der Wohnung gilt als Einbruch.
GlasbruchversicherungDie Glasbruchversicherung ist ein Zusatzbaustein zur Hausratversicherung. Ein Glasschaden, der an der Mobiliar- und Gebäudeverglasung entstehen kann, ist damit abgesichert. Die meisten Versicherer unterteilen den Versicherungsschutz einer Glasversicherung in Gebäudeverglasung und Mobiliarverglasung.

Das Konzept Smart Home und wie es in unseren Alltag passt

Sinn und Zweck eines Smart Home ist es, den Alltag der Bewohner einfacher, sicherer und energieeffizienter zu machen. Das geschieht über die Vernetzung unterschiedlicher Geräte und Gebäudeelemente. In ein Smart-Home-System können Heizung, Türen, Fenster und Jalousien ebenso integriert sein wie Elektronik- und Haushaltsgeräte. Eine klare Definition, wie ein Smart-Home auszusehen hat, gibt es nicht.

Tipp

Was bedeutet Smart Home und warum sollten Sie sich für ein "intelligentes Zuhause" interessieren? Wir zeigen Ihnen die Definition von Smart Home.

Der Grad der Vernetzung kann unterschiedlich ausfallen. Häufig sind die Systeme modular aufgebaut. Ist eine zentrale Steuerungseinheit vorhanden, kann diese flexibel um andere Elemente erweitert werden. Einzelne Smart-Home-Geräte, die bei der Steuerungseinheit zusammenlaufen, können wiederum miteinander vernetzt werden, woraus neue Funktionen entstehen. Wird beispielsweise ein Heizungsthermostat mit einem Fenstersensor kombiniert, entstehen neue Funktionen: Der Sensor kann das Thermostat ausstellen, wenn ein Fenster geöffnet wird.

Info

Ein Begriff, der bisweilen im Zusammenhang mit dem Smart Home genannt wird, ist das „Internet der Dinge“. Dabei handelt es sich um unterschiedliche Gegenstände, die im Internet vernetzt sind.

Wegen der Vielfalt an Möglichkeiten und des modularen Aufbaus sollte vor dem Kauf von Smart-Home-Produkten ein Konzept stehen. Welche Funktionen sind in welchen Bereichen für Ihre persönlichen Anforderungen sinnvoll?

Dies sind drei übergeordnete Anwendungsbereiche für das Smart Home:
1. Sicherheit (Kamera, Alarmsysteme)
2. Energie (Heizung, Belüftung, Verschattung)
3. Komfort (Elektronikgeräte, Beleuchtung)

Zwischen den Bereichen kann es auch Überschneidungen geben. So kann ein automatisiertes Heizsystem den Energieverbrauch senken und zugleich den Komfort erhöhen. Bevor wir die Smart-Home-Produkte vorstellen, erklären wir, wie sich die Vernetzung vollzieht und nach welchem Prinzip der modulare Aufbau funktioniert.

Wegen der Vielfalt an Möglichkeiten und des modularen Aufbaus sollte vor dem Kauf von Smart-Home-Produkten ein Konzept stehen. Welche Funktionen sind in welchen Bereichen für Ihre persönlichen Anforderungen sinnvoll?

Dies sind drei übergeordnete Anwendungsbereiche für das Smart Home:
1. Sicherheit (Kamera, Alarmsysteme)
2. Energie (Heizung, Belüftung, Verschattung)
3. Komfort (Elektronikgeräte, Beleuchtung)

Zwischen den Bereichen kann es auch Überschneidungen geben. So kann ein automatisiertes Heizsystem den Energieverbrauch senken und zugleich den Komfort erhöhen. Bevor wir die Smart-Home-Produkte vorstellen, erklären wir, wie sich die Vernetzung vollzieht und nach welchem Prinzip der modulare Aufbau funktioniert.

Statistik Nutzen von Smart-Home-Anwendungen

Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/437068/umfrage/versprochener-nutzen-von-smart-home-in-deutschland/


So wird das Smart Home umgesetzt

Wer sich nach Smart-Home-Geräten umschaut, wird diverse Systeme finden. Dabei geht es vor allem um die Art und Weise, wie die Geräte vernetzt und angesteuert werden. Ein bewährter Standard ist der Z-Wave-Standard. Er wurde speziell für die Anforderungen im Smart Home entwickelt. Die Vernetzung der Geräte erfordert nur wenig Energie, bei einer gleichzeitig stabilen Datenverbindung. Z-Wave-Systeme funktionieren über eine zentrale Kontrollvorrichtung. Dieses stellt das Funknetz her, und hier laufen die verbundenen Geräte zusammen. Ist die Basis­vorrichtung vorhanden, können verschiedene Smart-Home-Produkte flexibel integriert werden.

Die Integration der Schaltzentrale verläuft denkbar einfach: Sie wird nur an die Steckdose angeschlossen. Die Automatisierung und Steuerung der einzelnen Smart-Home-Produkte erfolgt über ein internetfähiges Endgerät. Dabei ist umfassende Kompatibilität gewährleistet. Das Smart Home mit dem Z-Wave-Standard lässt sich sowohl über PC und Laptops als auch über mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets steuern. Diesen Funk­standard setzt beispielsweise der deutsche Hersteller Devolo ein. Der Zugriff auf das Smart Home und die Steuerung der Geräte von unterwegs erfolgt über Apps, die Devolo und andere Anbieter entwickeln.

Die Steuerungssysteme im Smart Home

Im Smart Home kommen unterschiedliche Steuerungskonzepte zum Einsatz, wobei ein Gerät meist verschiedene Steuerungsmöglichkeiten bietet:

Automatisierung: Für viele Prozesse, die regelmäßig zu gleichen Uhrzeiten erfolgen, bieten Smart-Home-Produkte programmierbare Lösungen.

Fernsteuerung: Wird ein Gerät in das Internet beziehungsweise Heimnetzwerk integriert, können Sie es über ein Smartphone oder ein anderes internetfähiges Endgerät ansteuern, regeln und kontrollieren.

Sensortechnik: Über Sensoren können Sie festlegen, wann und wie ein Gerät betätigt wird. Das erspart viele Handgriffe. Außerdem ist die Sensortechnik Teil der verschiedenen Sicherheitsvorrichtungen.


Smart Home und Sicherheit

Smart-Home-Produkte erhöhen die Sicherheit in den eigenen 4 Wänden. Der Kostenaufwand bleibt dabei relativ niedrig. Das gilt sowohl für den Einbruch- als auch für den Brandschutz. Zudem können Sie auch unterwegs jederzeit Informationen der einzelnen Geräte abrufen.

Smart-Home-Produkte für mehr Sicherheit

Sensoren für Türen und Fenster informieren darüber, wenn diese während der Abwesenheit des Hausbesitzers geöffnet wurden. Außerdem ertönt ein Alarm, um Einbrecher abzuschrecken. Eine Benachrichtigung erfolgt zudem über E-Mail oder SMS. Bewegungsmelder erfassen auch das Eindringen Unbefugter und leiten die Information umgehend an Sie weiter. Während herkömmliche Rauchmelder nur einen akustischen Alarm auslösen, aktivieren Rauchmelder in einem Smart Home gleich mehrere Sicherungssysteme: akustische und optische, mit SMS-Nachricht und E-Mail.

Die Sicherung des Zuhauses beschränkt sich aber nicht auf Alarmsysteme. Auch Kameras können in die Vernetzung integriert werden. Die Aufnahmen sind als Livestream auf einem Smartphone oder Tablet unterwegs oder in anderen Räumen abrufbar. So entstehen weitere Anwendungsmöglichkeiten zum Beispiel für die Kinderbetreuung. Smart-Home-Produkte erfordern einen minimalen Installationsaufwand und bieten viel Flexibilität: Der Nutzer bestimmt, welche Bereiche gesichert werden und kann diese nachträglich ändern.

Im Bereich der Gebäudesicherheit werden neue Konzepte erprobt. So werden Sensoren mit Fenstern und automatisierten Jalousien verbunden, wodurch Schäden am Hausrat oder sogar Glasbruch verhindert werden können: Wenn die Sensoren beispielsweise Regen oder Hagel registrieren, schließen Fenster und Jalousien automatisch. Hier erhalten Sie weitere Infos zum Glasbruch.

Tipp

Doch was, wenn Ihr Hab und Gut beschädigt oder entwendet werden? In solchen Fällen leistet die Hausrat­versicherung. Sie sichert Ihr Inventar gegen Sachschäden und dadurch entstehende Folgekosten ab. So wird zumindest der finanzielle Schaden ersetzt. In dem Ratgeber "Was ist eine Hausratversicherung" werden Sie ausführlich über die Hausrat­versicherung informiert.


Smart Home und Energie sparen

Die Automatisierung der Heizungssteuerung birgt echte Einsparpotenziale. Gleich eine Reihe von Faktoren, die die Rechnung in die Höhe treiben können, werden im Smart Home ausgeschlossen. Heizungen, die vergessen wurden auszustellen, überhitzte Räume, offene Fenster bei laufender Heizung – all das gehört im „intelligenten“ Heim der Vergangenheit an. Ein Zusammenschluss von Forschungsinstituten hat die Einsparpotenziale in Haushalten untersucht: Im Schnitt konnte der Energieverbrauch um 10 Prozent gesenkt werden, wenn Smart-Home-Produkte für die Steuerung und Regelung der Heizung eingesetzt wurden.1

1 Quelle: www.faz.net/asv/smart-home/wie-ein-smart-home-system-beim-energiesparen-helfen-kann-13283848.html

Tipp

Smart-Home-Produkte sind besonders für Personen interessant, die keine energetische Sanierung umsetzen können oder dürfen – sei es aus Kostengründen oder weil sie als Mieter nicht dazu berechtigt sind. Smart-Home-Lösungen sind deutlich kostengünstiger und erfordern in der Regel keine Zustimmung des Vermieters.

Smart-Home-Produkte für die Heizung

Kernbestandteil der automatisierten Heizungssteuerung sind intelligente Heizkörperthermostate. Diese sind mit gängigen Heizkörpersystemen kompatibel und können auch ohne Expertenwissen in wenigen Minuten angebracht werden. Vernetzte Thermostate verbinden die Funktionen herkömmlicher Ausführungen mit neuen Möglichkeiten:

  • Festlegen von Minimal- und Maximalwerten für die Raumtemperatur
  • Festlegen, wann die Heizung angeht (auf die Minute genau und für jeden Wochentag)
  • Fernsteuerung der Heizung über App
  • Verbindung zu Bewegungsmeldern und Sensoren

Eine noch genauere und einfachere Anpassung erlaubt die Kombination von Heizkörperthermostaten mit Raumthermostaten. So werden Unterschiede zwischen der Temperatur an der Heizung und im Raum ausgeglichen und mehrere Heizkörper über ein Steuerelement aufeinander abgestimmt. Sie können Heizkörperthermostate zudem mit Sensortechnologie intelligent kombinieren. Wenn Sie beispielsweise ein Fenster zum Lüften öffnen, wird das Heizungsthermostat über Funk angesteuert und ausgestellt. Die gleiche Kopplung lässt sich über Türsensoren herstellen. Die Programmierung solcher Kommandos erfolgt über Apps. Die Nutzeroberflächen sind so gestaltet, dass die Bedienung intuitiv und ohne Programmier­kenntnisse erfolgen kann.


Smart Home und Komfort

Eine intelligente Steuerung der Elektronikgeräte und Beleuchtung im Haushalt kann den Alltag einfacher gestalten. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Was eine technikaffine Person begeistert, kann einer anderen als bloße Spielerei erscheinen. Andere Smart-Home-Systeme richten sich eher an ältere Menschen. Wer für sich die richtige Abstimmung findet, kann den Komfort erhöhen und zudem den Stromverbrauch senken.

Smart-Home-Produkte für Elektronikgeräte

Das wichtigste Element bei der Steuerung von netzbetriebenen Elektronikgeräten ist die smarte Steckdose. Diese schließen Sie einfach an eine herkömmliche Schuko-Steckdose an. Geräte, die an einer solchen Steckdose angeschlossen sind, können Sie automatisiert und ferngesteuert an- und ausschalten. Wer Zweifel hat, ob ein Gerät tatsächlich ausgeschaltet ist, während er sich außerhalb der Wohnung befindet, kann dies einfach auf dem Smartphone überprüfen – und es gegebenenfalls ausschalten. Die Verbindung zu einer Smart-Steckdose bietet außerdem detaillierte Informationen zum Stromverbrauch. Sie als Nutzer sehen den Anteil der einzelnen Geräte am Gesamtverbrauch und können gezielt Einsparmaßnahmen ergreifen.

Smart-Home-Produkte für die Beleuchtung

Sie öffnen eine Zimmertür und das Licht geht an. Wenn Sie das Haus verlassen, haben Sie Gewissheit, dass nirgends eine Lampe brennt: Die Kombination aus flexibel programmierbaren Zeitschaltern und Bewegungsmeldern lässt die Lampen brennen, wenn es gewünscht ist. Die Schalter sind zudem über Funk steuerbar und lassen sich frei im Raum positionieren. Besonders Personen mit eingeschränkter Mobilität können Lichtschalter dort anbringen, wo diese am besten erreichbar sind. Wer Bewegungsmelder oder Türsensoren mit intelligenten Steckdosen und Schaltern koppelt, stellt sicher, dass das Licht angeht, wenn er einen Raum betritt. Zusätzlich lassen sich Kommandos für die Zeitschaltung programmieren, um auszuschließen, dass die Beleuchtung bei Tageslicht aktiviert wird.

Tipp

Die automatisierte Betätigung des Lichts während Ihrer Abwesenheit – beispielsweise während des Urlaubs – senkt das Risiko von Einbrüchen.


Fazit: Die Smart-Home-Produkte und ihre Einsatzbereiche in der Übersicht

Wer sein Smart Home mit Bedacht aufbaut, kann den Alltag bequemer und sicherer gestalten. Die Automatisierung von Heizung und Beleuchtung hilft außerdem dabei, den Energieverbrauch zu verringern. Vor dem Kauf sollte aber immer eine Bedarfsanalyse stehen. Welche Funktionen sind Ihnen wichtig und welche Geräte benötigen Sie dafür? Dafür erhalten Sie eine Übersicht über die verschiedenen Geräte.

Rauchmelder: Der Rauchmelder alarmiert über einen akustischen und optischen Alarm und sendet außerdem Informationen an mobile Endgeräte.

Kamerasysteme: Die Aufnahmen können als Stream auf Endgeräten angezeigt werden. Achten Sie darauf, dass auch eine Infrarot-Nachtsichtfunktion vorhanden ist.

Bewegungsmelder: Wird der Bewegungsmelder – beispielsweise während des Urlaubs – aktiviert, erhalten Sie eine Nachricht. Sie haben die Möglichkeit, den Melder mit einem Kamerasystem zu nutzen. Zudem sind Bewegungsmelder für die Steuerung der Beleuchtung einsetzbar.

Sensoren für Tür und Fenster: Die Sensoren melden, wenn Türen oder Fenster geöffnet werden. Eine Kopplung mit Heizkörperthermostaten kann zu höherer Energieeffizienz beitragen.

Funkschalter: Die Schalter können unterschiedliche Smart-Home-Produkte steuern und flexibel in der Wohnung angebracht werden.

Smart-Steckdosen: Diese ermöglichen vor allem die Vernetzung von Elektronikgeräten. Ein Gerät, das an eine solche Steckdose angeschlossen ist, kann beispielsweise von unterwegs angesteuert und per Funkschalter betätigt werden.

Heizkörperthermostate: Diese ermöglichen die Automatisierung und Fernsteuerung der Heizung. Sie sind mit Funkschaltern, Bewegungsmeldern und Fenstersensoren koppelbar.

Raumthermostate: Hierüber können Sie mehrere Heizkörperthermostate steuern und so exakt die Raumtemperatur erzeugen, die Sie wünschen.


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