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Einbruchschutz: Sicher wohnen mit Smart Home

Einbruchsicherheit im Smart Home

Ein Einbruch ist für die Bewohner eine traumatisierende Erfahrung. Denn es ist weniger der Sachschaden, der gravierende Folgen hat, sondern eher das Wissen, dass ein Fremder in der Wohnung war. Ein Einbruch bedeutet immer auch eine Verletzung der Privatsphäre, und diese Erfahrung wirkt oft noch lange nach. Über 46 Prozent1 der Einbruchsopfer geben an, dass sie sich nach einem Einbruch langfristig unsicher fühlen. Wir zeigen Ihnen, wie die Smart-Home-Systeme die Einbruch­sicherheit erhöhen – und sich dadurch das subjektive Sicherheits­gefühl verbessert.

Die Sicherheitssysteme im Smart Home dienen vor allem der intelligenten Überwachung und Einbruchsprävention. Fenster, Türen, Balkone, Eingangs- und Außenbereiche können mit Sensoren, Bewegungsmeldern und Kameratechnik ausgestattet werden. Sobald diese etwas Auffälliges registrieren, werden Sie als Besitzer automatisch per E-Mail oder SMS benachrichtigt. Eine automatisierte und steuerbare Hauselektronik kann darüber hinaus die Anwesenheit der Hausbewohner suggerieren, beispielsweise wenn diese im Urlaub sind.

1 Quelle: http://www.gdv.de/wp-content/uploads/2015/05/GDV-Einbruch-Report_2015.pdf

Diese Begriffe sollten Sie kennen
Begriff
Erklärung
EinbruchEin Einbruch liegt vor, wenn sich eine Person gegen den Willen des Besitzers oder Mieters Zugang zu einem Haus / Wohnung verschafft. Dabei ist zunächst unerheblich, ob der Einbrecher mit gestohlenen Schlüsseln, durch ausgehebelte Fenster oder eine andere Methode eindringt.
VersicherungssummeDie Versicherungssumme wird in der Police festgelegt und gibt die maximale Versicherungsleistung im Schadenfall an. Idealerweise deckt die Versicherungssumme der Hausratversicherung genau den Gesamtwert des versicherbaren Hausrats ab. So können sämtliche Einrichtungsgegenstände ersetzt werden, sollte es zu einem Totalschaden in dem versicherten Haus oder Wohnung kommen.
NeuwertentschädigungBei der Hausratversicherung wird Ihr Eigentum zum Neuwert ersetzt.

Das Risiko für Wohnungseinbrüche steigt

Wohnungseinbrüche nahmen in den letzten Jahren um 35 Prozent zu

Für Mieter und Hausbesitzer gibt es keine Entwarnung: In den vergangenen fünf Jahren stieg die Anzahl der Wohnungseinbrüche um 35 Prozent. Auch in 2014 verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik einen Anstieg der Wohnungseinbrüche – 152.123 Fälle inklusive der Einbruchsversuche. Die Versicherer leisteten 490 Mio. Euro und die Aufklärungsquote lag bei nur 15,9 Prozent.

Ein Wohnungseinbruch kostet 3.300 Euro im Durchschnitt

Immer mehr Haushalte sind mit teuren Elektrogeräten ausgestattet. Sie haben einen hohen Wiederverkaufswert und sind für Einbrecher lukrativ. Die Kosten für Einbruch­schäden bewegen sich auf Rekord­niveau. Der Schaden nach einem Einbruch liegt mit durchschnittlich 3.300 Euro auf einem konstant hohen Niveau.

Quelle: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV), Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes
Link: www.gdv.de/2015/05/hausratversicherer-leisteten-490-millionen-euro-fuer-wohnungseinbrueche, www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl-und-einbruch/einbruchsdiebstahl/fakten.html

Einbrecher bevorzugen dunkle Jahreszeit

Fast die Hälfte aller Wohnungseinbrüche findet in der dunklen Jahreszeit statt, also zwischen Oktober und Januar. Weitere Ergebnisse: Am häufigsten nutzen Einbrecher die Zeit zwischen 10 und 18 Uhr und bevorzugen Einfamilienhäuser und Erdgeschosswohnungen für einen Einbruch.

Einbruchreport des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft

Quelle: Einbruchreport des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)

Fehlender Einbruchschutz an Fenstern und Türen macht es Kriminellen leicht

Fehlendes Risikobewusstsein und Nachlässigkeit sind für Einbrecher eine Einladung. Wenn Türen nur zugezogen und Fenster gekippt sind, benötigen Einbrecher nur wenige Sekunden, um in ein Haus/Wohnung einzudringen. Die typischen Zugänge, durch die Einbrecher in Gebäude gelangen, sind:

  • Türen
  • Fenster
  • Balkone
  • Einfahrt
  • Kellerfenster
  • Hintertüren/Terrassentüren

Dabei ist nahezu unerheblich, in welchem Ortsteil die Wohnung gelegen ist und wie viel in der Wohnung „zu holen ist“. Schließlich können Einbrecher nicht hineinschauen, und keineswegs sind ausschließlich Villen das Ziel. Auf welche Art Einbrecher ins Haus gelangen, hängt maßgeblich vom Gebäude ab. Bei Einfamilienhäusern geschieht dies vor allem durch ausgehebelte Terrassen- und Balkontüren. Bei Mehrfamilienhäusern ist das häufig nicht möglich, daher wird hier häufiger die Wohnungstür überwunden.

Wenn ein Einbrecher bemerkt, dass sich Bewohner in der Wohnung befinden, reduziert dies das Einbruchsrisiko enorm. Daher ist es empfehlenswert, Anwesenheit zu signalisieren, indem beispielsweise die Rollladen mal hochgezogen und mal heruntergelassen sind. Licht in der Einfahrt oder im Vorgarten hat einen ähnlichen Effekt und macht Einbrechern klar, dass jemand im Haus. Es stimmt allerdings nicht, dass Einbrüche nur in Abwesenheit der Bewohner verübt werden. In gut 20 Prozent der Fälle sind diese zur Tatzeit zu Hause.


Intelligente Einbruchsprävention im Smart Home

Für alle, die etwas für die Einbruchsicherheit an Terrassentüren, Fenstern und anderen Bereichen tun wollen, bieten Smart-Home-Anwendungen neue Möglichkeiten. Die genannten Bereiche werden mit Sensor- und Kameratechnik ausgestattet und mit dem Internet verbunden – ganz im Sinne vernetzter Gebäude- und Elektrotechnik. Damit können Sie jederzeit Infos auf dem Smartphone/Computer aufrufen und werden bei einem Alarm sofort informiert.

Im Vergleich zu herkömmlichen Alarmsystemen ist der Aufbau eines Einbruchschutzes im Smart Home in der Regel mit spürbar weniger Aufwand verbunden und deutlich preiswerter in der Anschaffung. Mit geringem Aufwand können Sie die Einbruchsicherheit an Fenstern und Türen nachrüsten. Mieter können auf diese Weise die Sicherheit in den eigenen vier Wänden erhöhen, ohne die Erlaubnis des Vermieters einholen zu müssen. Denn bauliche Maßnahmen wie der Austausch von Fenstern müssen oftmals nicht vorgenommen werden. Der modulare Aufbau der Systeme erlaubt es außerdem, das Smart Home an den jeweiligen Gebäudegegebenheiten auszurichten und nach und nach aufzubauen.


Konkrete Anwendungsmöglichkeiten für Smart-Home-Einbruchsicherheit

Über Smart-Home-Funktionalitäten lässt sich eine Anwesenheitssimulation erreichen – das kann Einbrecher fernhalten. Sollte es dennoch zu einem Einbruchversuch kommen, informieren verschiedene Elemente des Smart Home Sie darüber. Wir erklären im Folgenden, wie sich Maßnahmen zur Einbruchsicherheit mit Smart-Home-Lösungen konkret umsetzen lassen.

Bewegungsmelder für intelligente Einbruchsprävention

Intelligente Einbruchsprävention beginnt bereits im Außenbereich. Vernetzte Bewegungsmelder registrieren Aktivitäten in den überwachten Bereichen und informieren die Bewohner darüber. Die Sensortechnik kann Menschen von Tieren unterscheiden; die Wahrscheinlichkeit eines Fehlalarms ist daher gering. Bewegungsmelder lassen sich zudem mit der Beleuchtung oder einem Kamerasystem kombinieren.

Ist eine Bewegungsmeldung bei Ihnen eingegangen, können Sie jederzeit und ortsunabhängig die installierten Überwachungskameras prüfen. Mögliche Einsatzbereiche für Bewegungsmelder als Einbruchschutz sind Türen am Eingang, auf Terrassen und auf Balkonen sowie Gärten und Einfahrten– überall dort also, wo Einbrecher potenziell eindringen können.

Der smarte Einbruchschutz an Fenstern und Türen

Fenster- und (Terrassen-)Türen sind für Einbrecher nur selten unüberwindbare Hindernisse. Herkömmliche Fenster und Schlösser können innerhalb weniger Augenblicke aufgehebelt werden. Sobald das geschehen ist, haben Einbrecher freie Bahn. Sensoren an Fenstern und Türen bilden eine zweite Stufe der Einbruchsicherheit, indem sie Bewegung registrieren.

Die Sensoren können Sie entweder mit einem Alarm oder dem Beleuchtungssystem koppeln. Das wirkt abschreckend, und die Sensoren liefern Ihnen im Fall der Fälle Informationen zum Status der Fenster. Die Benachrichtigungen gehen wahlweise als E-Mail oder SMS ein. An welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit die Sensortechnik aktiviert ist, können Sie nach Belieben einstellen.

Auch bei Abwesenheit bleiben Sie mit dem Smart Home verbunden

Fast jeder kennt das mulmige Gefühl, wenn es in den Urlaub geht und die Wohnung für Tage oder Wochen leer steht. Ganz unberechtigt ist die Sorge nicht, denn wie anfangs erwähnt sind die Bewohner bei rund 80 Prozent der Einbrüche nicht anwesend. Die Smart-Home-Technologie ermöglicht es Ihnen, jederzeit „nach dem Rechten zu sehen“, da die einzelnen Bausteine mit dem Internet verbunden sind und Informationen versenden können. Die einzige Voraussetzung zur Überprüfung ist ein Computer oder Smartphone mit Internetanschluss.

Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, die Hausbeleuchtung ferngesteuert zu betätigen. So wird intelligent die Anwesenheit der Hausbewohner simuliert. Die einfache Programmierung erlaubt es außerdem, das Licht täglich zu festgelegten Zeitpunkten einzuschalten, während man beispielsweise auf der Arbeit ist. In die Anwesenheits­simulation können Sie ebenso Rollläden und Elektrogeräte einbeziehen.

Tipp

Ein Tipp zur Einbruchsprävention während Ihres Urlaubs: Lassen Sie Ihren Briefkasten von einem Nachbarn oder einer anderen Vertrauensperson leeren. Überfüllte Briefkästen oder liegengebliebene Zeitungen sind für Einbrecher ein deutliches Zeichen, dass die Bewohner abwesend sind.


Andere Sicherheitsanwendungen im Smart Home

Der Einbruchschutz ist nicht der einzige Bereich, in dem das Smart Home zur Sicherheit beiträgt. Vernetzte Brandmelder können beispielsweise einen akustischen Alarm auslösen und Sie bei Abwesenheit informieren. Ob Geräte wie Bügeleisen oder Fernsehen tatsächlich ausgeschaltet sind, können Sie jederzeit von unterwegs aus überprüfen, falls diese an eine smarte Steckdose angeschlossen sind.

In Zukunft werden zudem viele weitere Anwendungsmöglichkeiten entstehen. So sind besonders in Wohnungen älterer Menschen verschiedene Alarmsysteme vorstellbar. Wenn beispielsweise die Kühlschranktür längere Zeit nicht geöffnet wurde, kann bei einem Verwandten eine Nachricht eingehen. Dieser hat dann die Möglichkeit die Person zu kontaktieren.

Eine Übersicht zu Smart-Home-Bausteinen und ihrem Nutzen bei der Einbruchsicherheit:

Smart-Home-Element
AnwesenheitssimulationAbschreckung bei Einbruchversuch
Bewegungsmelder
Sensoren für Fenster und Türen
Vernetze Steckdose
Kameras
Vernetzte Rollläden

Fazit: Eine neue Ära der Einbruchsicherheit

Die Kombination aus Sensortechnik, ortsunabhängiger Steuerung und Programmierbarkeit eröffnet zahlreiche neue Anwendungsformen bei der Einbruchsprävention. Mögliche Einbrüche können bereits in der Planungsphase durch Anwesenheitssimulation verhindert werden. Sowohl die Beleuchtung als auch die Elektrogeräte können ferngesteuert oder automatisiert zu festgelegten Zeitpunkten ein- und ausgeschaltet werden. Kommt es zum Einbruchversuch, dienen Bewegungsmelder/Sensoren der Einbruchsicherheit an Fenstern und Türen. Durch die Aktivierung werden automatisierte Nachrichten verschickt und bei vorhandener Kopplung die Beleuchtung aktiviert. Dies wirkt auf Einbrecher abschreckend und gibt Ihnen die Möglichkeit zu reagieren. Über smarte Kameras können Sie sich außerdem ortsunabhängig ein Bild von der Lage machen.

Ein wichtiger Vorteil der Smart-Home-Bausteine ist die einfache und günstige Installation. Bauliche Maßnahmen sind in der Regel nicht notwendig, weil Sensoren und Bewegungsmelder an der jeweiligen Oberfläche befestigt werden können. Allerdings haben durch die neuen Möglichkeiten konventionelle Vorrichtungen zur Einbruchsicherheit wie Sicherheitsschlösser und -fenster keineswegs ausgedient. Eine Kombination aus Smart-Home-Anwendungen und konventionellem Einbruchschutz ist die beste Lösung gegen einen Einbruch. Es kann aber nicht ausgesschlossen werden, dass es trotzdem zu einem Einbruch kommt. Die Hausratversicherung bietet Ihnen die Absicherung. Im Schadenfall wird Ihr Eigentum zum Neuwert ersetzt.


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