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Komfortsteigerung durch Smart Home

Komfortsteigerung durch Smart Home

Im Alltag führen wir oftmals die gleichen Handgriffe aus: Wir betätigen Lichtschalter, suchen die Fernbedienung, schalten Bügeleisen an und aus und ziehen Rollladen hoch und runter. Hier setzt das Konzept des vernetzten Wohnens an: Gebäudebereiche, Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik lassen sich vernetzen und können automatisiert gesteuert werden.

Wir zeigen Ihnen, welche Smart-Home-Anwendungen sich in den Bereichen Entertainment und Wohnkomfort umsetzen lassen.

Diese Begriffe sollten Sie kennen
Begriff
Erklärung
SchadensummeDie Höhe des Betrags, der bei einem Schaden entstanden ist. Ist die Schadensumme höher als die Versicherungssumme, besteht eine Unterversicherung.

Durch Automatisierung mehr Zeit für das Wesentliche

Wer in einem vernetzten Haus wohnt, kann sich eine Vielzahl von Handgriffen abnehmen lassen. Die wichtigsten Stichworte sind hierbei Automatisierung und Fernsteuerung. Die Steuerung erfolgt über Smartphones/Computer und eigens dafür entwickelte Apps/Programme. Sensoren, Bewegungsmelder, smarte Steckdosen, Heizungsthermostate und flexibel anbringbare Schalter sind die wichtigsten Bausteine des Smart Home.

Was zunächst nach einem erhöhten Technikaufwand klingt, hilft zum einen dabei, vorhandene elektronische Geräte automatisiert zu steuern. Die Automatisierung und intelligenten Steuerungskonzepte können hier zu einer bedeutenden Erleichterung im Alltag beitragen. Aus der Kombination der verschiedenen Bauteile ergeben sich zahlreiche Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten. Welche Bauteile einen Mehrwert schaffen, hängt in erster Linie vom Nutzertyp und dem Gebäude ab. Wir stellen Ihnen 3 Anwendungsbereiche mit den dazu passenden Smart-Home-Bausteinen vor.

Tipp

Das Smart-Home-System „Home Control“ von Devolo besteht aus einer zentralen Steuerungseinheit und einzelnen, miteinander kombinierbaren Bausteinen. Sie haben so die Möglichkeit, Ihr vernetztes Zuhause Stück für Stück aufzubauen und dabei verschiedene Bereiche zu verknüpfen.

Befragung zur Nutzung von Smart-Home-Geräten

Anwendungsbereiche
Nutze ichNutze ich nichtAnschaffung geplantNur kostenlose NutzungKein Interesse
  • Steuerung des Lichts
6 %6 %30 %48 %10 %
  • Automatisierung Licht
  • Lichtkopplung mit anderen Geräten
5 %5 %29 %47 %13 %
  • Zentrale Steuerung der Heizung
5 %6 %35 %47 %8 %
  • Automatisierung/Kopplung der Heizung
5 %5 %32 %46 %11 %
  • Verbrauchsanalyse von Geräten über App
4 %5 %24 %52 %15 %
  • Steuerung elektronischer Haushaltsgeräte
5 %5 %25 %49 %16 %
  • Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/439809/umfrage/nutzung-von-smart-home-anwendungen-in-deutschland/


Entspanntes Aufwachen im vernetzten Zuhause

Bei Tageslicht aufzustehen, fällt wohl jedem leichter als in einem dunklen Zimmer. Smarte Rollläden ermöglichen genau das. Sie gehen zur gewünschten Uhrzeit hoch, sodass Sie bei Tageslicht aufwachen – zumindest im Sommer. Im Winter, wenn es morgens draußen dunkel ist, besteht im Smart Home die Möglichkeit, die Beleuchtung im Schlafzimmer zu einer bestimmten Uhrzeit angehen zu lassen. Alternativ können Sie über Ihr Smartphone oder den Funkschalter vom Bett aus die Beleuchtung aktivieren.

Über intelligente Thermostate lassen sich Räume zeitgesteuert temperieren: Stellen Sie sich vor, Sie betreten morgens das Bad, und es ist genau so warm, wie Sie es sich wünschen. Nachdem Sie sich frisch gemacht haben, geht die Heizung automatisch aus. In diesem Fall geht der verbesserte Komfort auch mit einer effizienteren Energienutzung einher. Denn wer Heizung und Licht so automatisiert, dass sie nur dann an sind, wenn sie auch wirklich benötigt werden, spart letztlich bares Geld.

Neben dem Smartphone stehen auch andere Steuergeräte zur Verfügung, die in erster Linie auf die Anwendung im Haus oder der Wohnung ausgerichtet sind. Vernetzte und frei platzierbare Funkschalter erleichtern insbesondere älteren Menschen oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität den Alltag. So werden beispielsweise die Beleuchtung und verschiedene elektronische Geräte darüber leichter zugänglich.

Diese Devolo Home-Control-Bausteine sorgen für ein angenehmes Aufstehen

  • Heizkörper/Raumthermostate: Die Temperaturregelung der einzelnen Heizkörper oder Räumen kann automatisiert und ferngesteuert werden.
  • Vernetzte Steckdose: Die Lampen, die an eine solche Steckdose angeschlossen sind, gehen zur gewünschten Uhrzeit an oder aus.
  • Funkschalter: Über flexibel anzubringende Funkschalter können Sie vernetzte Geräte an- und ausstellen.

Ohne Sorgen das Haus verlassen

Die meisten kennen die Situation: Sie sind eben zur Tür hinaus und ins Auto eingestiegen – dann kommt Ihnen ein Gedanke in den Kopf: „Habe ich den Herd wirklich ausgestellt?“ Wer sich ganz sicher sein will, dreht nochmal um und vergewissert sich, dass alles in Ordnung ist. Das ist jedoch nicht immer möglich, beispielsweise wenn man im Urlaub ist. In solchen Fällen hilft nur, einen Nachbar zu bitten, nach dem Rechten zu sehen.

Wer die entsprechenden Elektronikgeräte über smarte Steckdosen vernetzt, kann solchen Situationen entspannt entgegensehen. Auf einem mobilen Endgerät oder einem Computer, können Sie den Status der angeschlossenen Geräte aufrufen und diese gegebenenfalls mit einem Klick ausschalten. Auch im umgekehrten Fall – nämlich wenn Sie nach Hause kommen – kann vernetztes Wohnen eine Erleichterung bedeuten, wenn intelligente Thermostate die Heizung kurz vor dem Eintreffen anstellen.

Durch die Verbindung zwischen verschiedenen Smart-Home-Elementen entstehen neue Funktionen. Ein Bewegungsmelder kann beispielsweise erfassen, dass jemand nach Hause gekommen ist und daraufhin Heizung oder Beleuchtung aktivieren. Wer von Musik begrüßt werden will, kann einen Bewegungsmelder ebenso mit der Musikanlage oder anderen Unterhaltungselektronik-Geräten koppeln.

Diese Devolo Home-Control-Bausteine steuern Geräte in Ihrer Abwesenheit

  • Vernetzte Steckdosen: Alle angeschlossenen Geräte können von jedem beliebigen Ort ausgeschaltet werden, wenn eine Internetverbindung besteht. Ebenso ist es möglich, Thermostate fernzusteuern.
  • Bewegungsmelder: Sie können veranlassen, dass vernetzte Haushaltsgeräte beim Verlassen des Hauses ausgehen.
  • Türkontakt: Er registriert, wenn eine Tür geschlossen oder geöffnet wurde und schaltet gekoppelte Geräte automatisch an und aus.

Das Smart Home und Entertainment

Viele wissen, dass ein „smarter“ Fernseher die individuelle Gestaltung des TV-Programms ermöglicht. Unbekannt ist dagegen oftmals, wie Smart Home und Entertainment-Geräte miteinander kommunizieren können. Über die Vernetzung von TV-Gerät und Beleuchtung können Sie dafür sorgen, dass immer dann, wenn Sie den Fernseher anschalten, das Licht gedimmt wird. Wer keine Lust hat, drei oder sogar mehr Fernbedienungen zu nutzen, kann die Steuerung der verschiedenen Entertainment-Geräte auf Smartphone oder Tablet verbinden.

Diese Devolo Home-Control-Bausteine verbessern das Entertainment-Erlebnis

Vernetzte Steckdosen: Sie ermöglichen die Kopplung verschiedener Geräte. Wenn der Fernsehen angeht, schaltet sich das Licht automatisch aus.


So könnte das Smart Home der Zukunft aussehen

Wie das Smart Home der Zukunft aussehen wird, ist schwer absehbar. Klar ist aber, dass die Vernetzung Gebäudebereiche und Geräte einbeziehen wird, an die heute viele noch nicht denken. Was als einfacher Internetanschluss am PC begann und sich auf Smartphones ausgeweitet hat, wird in Zukunft noch stärker elektronische Haushaltsgeräte, die Stromversorgung und -erfassung, die Gebäudetechnik und das "Smart Auto" einbeziehen.

An Anwendungsmöglichkeiten ist vieles vorstellbar; welche davon tatsächlich sinnvoll sind, wird sich zeigen. Da wäre zum Beispiel der vernetzte Kühlschrank. Ein smarter Kühlschrank erkennt beispielsweise einen leeren Milchbehälter und bestellt automatisch neue Milch. In einer derartigen Automatisierung sieht aber sicher nicht jeder einen Nutzen; auf viele könnten derart autonom agierende Haushaltsgeräte sogar abschreckend wirken.

So ist die Sorge um die Privatsphäre der am häufigsten vorgebrachte Grund für die Ablehnung von Smart-Home-Anwendungen und -Produkten. Das ergab eine Statista-Umfrage aus dem Jahr 2015 unter Personen, die vernetztem Wohnen ablehnend gegenüberstehen: 35 Prozent der Befragten nannten Bedenken bezüglich der Privatsphäre als Hauptgrund für ihre Skepsis. Als weitere Gründe führten sie zu hohe Anschaffungskosten, grundlegendes Unbehagen und Unkenntnis möglicher Anwendungen an1.

1 http://de.statista.com/statistik/daten/studie/164411/umfrage/bedenken-gegen-heimvernetzung/

Wie das Smart Home in der Zukunft aussehen könnte, zeigt diese Grafik:

Das smarte Heim erkennt seine Bewohner

Im Bereich der Individualisierung und Personenerkennung wird im Smart Home ebenfalls an neuen Lösungen gearbeitet. Ein mögliches Szenario sieht vor, dass die Bewohner eines Hauses vernetzte Schlüssel erhalten, die bei Öffnen der Haustür ein bestimmtes Programm aktivieren. Bei Bewohner A werden andere Geräte eingeschaltet oder die Heizung in einem anderen Raum aktiviert als bei Bewohner B. An solchen Szenarien wird ein wichtiges Ziel im Smart Home der Zukunft erkennbar: Die Steuerungsprozesse sollen im Hintergrund ablaufen und der Bewohner wenig davon mitbekommen. Experten gehen davon aus, dass in Zukunft das Smart Home besonders im Entertainment-Bereich weitaus stärker als heute über Sprachbefehle gesteuert wird. Wann und wieweit die Integration der Sprachsteuerung im Smart Home Einzug hält, ist allerdings kaum abzusehen.

Mehr Kontrolle im Smart Home

Auch die Vernetzung entscheidender Stellen im Heizungs- und Abwassersystem bietet sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten. Vorstellbar wäre, dass an wichtigen Rohren oder Pumpen der Wasserversorgung Sensoren angebracht werden, die Leitungsschäden, Verstopfungen und Funktionsausfälle von Pumpen frühzeitig erkennen und die Bewohner unmittelbar per SMS oder E-Mail warnen. Ein solches Warnsystem kann Wasserschäden abwenden oder zumindest die Schadenssumme in Grenzen halten.


Fazit: Wohnen im Smart Home wird bequemer

Bereits heute haben Sie die Möglichkeit, viele alltägliche Handgriffe an das Smart Home abzugeben. Die Automatisierung kann beim Aufwachen, dem Verlassen und Betreten des Hauses und der Steuerung von Elektronikgeräten erfolgen. Die Vernetzung erfordert meist keinerlei bauliche Maßnahmen. Dass Smart-Home-Technologien in Zukunft voranschreiten werden, darüber sind sich Experten einig. Unsicher ist dagegen, in welchen Bereichen sich die Vernetzung mittelfristig tatsächlich durchsetzen wird. Denkbar ist eine Vielzahl von Anwendungsszenarien. Ausgefallen wirken aus heutiger Sicht beispielsweise individualisierte Smart-Home-Profile, die auf Basis von Bewohnererkennung aufgerufen werden. Naheliegender erscheinen dagegen Smart-Home-Technologien, die zur Schadensvermeidung am Gebäude beitragen.


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