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Unfallversicherung berechnen

Unfallversicherung berechnen:

So finden Sie den besten Tarif für Ihren Unfallschutz

Eines haben viele Unfälle gemeinsam, ob man nun von der Leiter fällt, auf dem Waldweg stolpert oder sich beim Heimwerken schneidet: Die meisten Missgeschicke passieren zu Hause und in der Freizeit. Viele hinterlassen nur vorübergehende Blessuren, aber einige haben schwerwiegende Folgen, auch finanzieller Art.

Doch guter Schutz muss nicht teuer sein: Im folgenden Artikel finden Sie Informationen, wie Sie den besten Tarif für Ihre Unfall­ver­sicherung berechnen und welche Faktoren eine Rolle spielen. Zudem erfahren Sie, was eine Unfall­versicherung mit Beitrags­rückgewähr ist. Schützen Sie sich in der Freizeit und zu Hause optimal gegen die finanziellen Folgen einer Invalidität ab.

Diese Versicherungsbegriffe tauchen auf
Begriff
Erklärung
VersicherungsnehmerIst der rechtliche Vertragspartner der Versicherungsgesellschaft und schließt den Vertrag mit der Versicherung. Meist ist der Versicherungsnehmer auch Versicherter und zahlt die Beiträge für den Vertrag.
VersicherungsunternehmenÜbernimmt das Versicherungsrisiko und erhält dafür die Prämie.

Warum ist eine Unfallversicherung überhaupt wichtig?

Jedes Jahr passieren in Deutschland etwa neun Millionen Unfälle. Aber nur einer von drei Deutschen verfügt über eine private Unfallversicherung und ist damit gegen die finanziellen Folgen eines schweren Unfalls geschützt. Dabei sollten diese Unfallzahlen eigentlich eine Mahnung sein: Im Garten oder beim Sport werden jedes Jahr fast achtmal mehr Menschen verletzt als bei Autounfällen. Die Zahl der jährlichen Todesfälle bei Ausübung von Freizeitaktivitäten ist 14-mal größer als die Zahl tödlicher Arbeitsunfälle. Die private Unfallversicherung ist eine Basis-Versicherung, die in jeden Haushalt gehört.

Die private Unfallversicherung zahlt bei körperlichen Schäden die vereinbarte Leistung aus. Diese soll zum Beispiel Einkommensverluste ausgleichen. Zum anderen die Kosten, die für behindertengerechte Umbauten oder Anschaffungen notwendig sind auffangen. Je nach Tarif wird Ihnen dann einmalig eine Kapitalleistung und/oder eine lebenslange Rente gezahlt.

Bevor Sie Ihre Unfallversicherung berechnen und Tarife vergleichen, sollten Sie wissen: Guter Schutz muss nicht teuer sein. Wer auf grundlegende Faktoren achtet und nur die Leistungen vereinbart, die er auch braucht, der kann für seine Unfallsicherung die Beiträge optimal gestalten.


Unfallversicherung berechnen im Detail: Welche Faktoren beeinflussen die Kosten?

Die besten Leistungen zum niedrigsten Preis: Wie Sie das erreichen, finden Sie nur durch einen Vergleich heraus. Um optimal die Prämie für Ihre Unfallversicherung berechnen zu können, sind folgende Faktoren ausschlaggebend.

Grundinvaliditätssumme

Einer der wichtigsten Faktoren ist die Versicherungssumme. Hier sollten Sie nicht am falschen Ende sparen: Um schon bei geringen Invaliditätsgraden ausreichend Kapital zu bekommen, empfehlen wir eine Grundinvaliditätssumme von mindestens 150.000 Euro. Damit der Versicherungsschutz Ihrem Lebensstandard angemessen ist, sollte die Versicherungssumme mindestens das 5- bis 6-fache Ihres Bruttojahreseinkommens betragen.

Jahreseinkommen
18.000 Euro25.000 Euro35.000 Euro50.000 Euro
Versicherungssumme 150.000 Euro150.000 Euro210.000 Euro300.000 Euro
Basis-Tarif16,64 Euro6,64 Euro9,29 Euro13,28 Euro
  • 1 Quelle: CosmosDirekt. Beitrag pro Monat. 30-jähriger Bürokaufmann, Laufzeit 10 Jahre.

Progression

Tarife ohne Progression sind zwar günstiger, bieten allerdings auch nur einen linearen Anstieg der ausgezahlten Leistungen. Das bedeutet: bei 40 Prozent Invalidität gibt es nur 40 Prozent der Versicherungssumme, bei einem höheren Invaliditätsgrad entsprechend mehr. Anders bei Tarifen mit Progression: Hier steigt die Kapitalleistung überproportional. Sie bekommen bei schweren körperlichen Beeinträchtigungen deutlich mehr Geld. Üblich sind Progressionen zwischen 225 und 1.000 Prozent. Im Fall einer Vollinvalidität bekommen Sie dann das 2,25- bis 10-fache der Grundinvaliditätssumme.

Grundsätzlich gilt: je höher die Progression der Unfallversicherung, desto höher der Beitragssatz. Doch im Vergleich zu einem Tarif ohne Progression zeigt sich der Unterschied. Es fallen deutlich höhere Prämien an, um im Fall einer schwereren Invalidität dieselbe Kapitalleistung zu erhalten. Allerdings sind die Progressionskurven der verschiedenen Versicherer nicht identisch. Bieten zwei Unfalltarife eine Progression von 225 an, können sich die Auszahlungen bei höheren Invaliditätsgraden unterscheiden. Beachten Sie zudem, dass die Progression meistens erst bei einem Invaliditätsgrad von 25 einsetzt. Darunter werden Sie proportional zur Schwere der Einschränkung entschädigt.

Beispiel zur Progression
Progression
Keine2253505001.000
Grundversicherungssumme350.000 Euro155.555 Euro100.000 Euro70.000 Euro35.000 Euro
Leistung bei Vollinvalidität350.000 Euro350.000 Euro350.000 Euro350.000 Euro350.000 Euro
Basis-Tarif116,15 Euro9,04 Euro6,83 Euro5,65 Euro4,51 Euro
  • 1 Quelle: CosmosDirekt. Beitrag pro Monat. 30-jähriger Bürokaufmann, Laufzeit 10 Jahre.

Umfang und Abdeckung des Versicherungsschutzes

Besonders günstige Tarife der Unfallversicherung gehen oft auf Kosten der Kunden. Der Grund: Sie können zeitliche oder räumliche Einschränkungen haben. Nehmen Sie Abstand von Policen, die Ihren Unfallschutz beispielsweise auf die Freizeit beschränken. Achten Sie auf weltweiten Schutz rund um die Uhr. So sind Sie auch geschützt, wenn Sie Ihren Urlaub im Ausland machen. Und Sie sichern auch Arbeitsunfälle besser ab. Denn die gesetzliche Unfallversicherung zahlt erst ab einem Invaliditätsgrad von 20 Prozent, private Unfallversicherungen hingegen in der Regel ab 1 Prozent.

Zusatzleistungen

Wollen Sie den Unfallschutz über die Basis-Konditionen erweitern, können Sie verschiedene Zusatzleistungen zur Unfallversicherung vereinbaren. Die Kosten steigen dadurch zwar, aber im Fall eines schweren Unfalls können diese Extras durchaus sinnvoll sein.

  • Kosmetische Operationen: Wenn nach Ende einer Heilbehandlung das äußere Erscheinungsbild korrigiert werden muss, übernimmt die Unfallversicherung auch diese Kosten bis zu einer bestimmten Höhe. Diese Zusatzleistung beinhaltet normalerweise auch den Ersatz von Schneide- und Eckzähnen, die Sie beim Unfall verloren haben.
  • Todesfallsumme: Der vereinbarte Betrag wird an die Hinterbliebenen gezahlt, um beispielsweise Beerdigungskosten zu decken. Voraussetzung ist, dass das Unfallopfer innerhalb eines Jahres nach dem Unfall verstirbt.
  • Lebenslange Rente: Sie bekommen die festgelegte Unfallrente, die lebenslang monatlich gezahlt wird. Voraussetzung ist in der Regel eine Invalidität von 50 Prozent oder mehr.
  • Verbesserte Gliedertaxe: Die Gliedertaxe gibt an, wie hoch die Invalidität ist, nachdem ein Körperteil dauerhaft funktionsuntüchtig geworden ist. Manche Tarife bieten gegen Aufpreis eine verbesserte Gliedertaxe an, die entsprechend mehr Geld im Invaliditätsfall zahlt.
  • Verlängerte Fristen: Durch Einschluss dieser Zusatzleistung können Sie die Frist zur ärztlichen Feststellung und Meldung einer Invalidität nach einem Unfall ausweiten.
  • Einmalige Sofortleistung bei schweren Verletzungen: Bei besonders schwerwiegenden Unfallverletzungen wie Querschnittslähmungen, Amputationen oder großflächigen Verbrennungen 2. oder 3. Grades wird – nach einer Frist von 3 bis 5 Tagen – ein bestimmter Geldbetrag sofort ausgezahlt, damit der Versicherte schnell Hilfs- oder Pflegedienstleistungen bezahlen kann.
  • Einschluss von Infektionskrankheiten nach Zeckenbissen: Normalerweise gehören Infektionskrankheiten nicht zu den Unfallursachen. Doch einige Tarife beinhalten Schädigungen durch FSME oder Borreliose , wie sie häufig nach Zeckenbissen auftreten.

Anzahl der Versicherten

Wer in einer Partnerschaft lebt oder verheiratet ist, sollte sich zusammen mit dem Partner versichern. Im Vergleich zu zwei Einzel-Policen sparen Sie mit einer gemeinsamen Unfallversicherung. Die Kosten fallen niedriger aus, da die Versicherer häufig einen Rabatt gewähren. Noch günstiger wird es für Familien: Wer Kinder mitversichert, bekommt oft einen Nachlass: Für das zweite und jedes weitere Kind zahlen Sie zum Beispiel bei CosmosDirekt 25 Prozent weniger.

Laufzeit des Vertrags

Mit einer längeren Laufzeit können Sie zusätzlich sparen. Sprich: Wer eine Unfallversicherung mit der passenden Leistung gefunden hat, kann durch eine längere Laufzeit viel Geld sparen. Für Verträge mit einer Laufzeit von 5 beziehungsweise 10 Jahren wird meistens ein Nachlass von 5 beziehungsweise 10 Prozent gewährt. Trotzdem kann der Vertrag bereits nach drei Jahren gekündigt werden.

Berufsgruppe

Gilt die Absicherung für die Freizeit und Arbeitszeit, dann wird bei der Berechnung der Unfallprämie auch der Beruf der versicherten Personen berücksichtigt. Der Grund: Je risikoreicher die berufliche Tätigkeit ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einen Unfall zu haben.

Übersicht über die Risikoeinstufung bestimmter Berufe
Berufsgruppe A1
Berufsgruppe A2Berufsgruppe B
  • Ausschließlich kaufmännisch verwaltende oder unterrichtende Tätigkeiten im Innendienst (z.B. Büro­angestellte, Lehrer, Steuer­berater, Juristen).
  • Kaufmännische Tätigkeiten im Außendienst oder aufsichtführende Tätig­keiten im Außendienst oder auf Baustellen (z.B. Handelsvertreter, Pharma­berater, Bauingenieure, Architekten).
  • Körperliche oder handwerkliche Berufsarbeiten (z.B. Metzger, Schreiner, Bäcker).
  • Im Gesundheitswesen tätige Personen außer Tierärzte (z.B. Ärzte, Pflegepersonal, Optiker).
  • Laden- oder Labortätigkeiten (z.B. Verkäufer, Einrichtungsberater, Foto-/Physik-Laboranten).
  • Tätigkeiten mit ätzenden, giftigen, leicht entzündlichen oder explosiven Stoffen (z.B. Chemiker, Reifenbauer, Tankwarte).
  • In Presse oder Werbung tätige Personen (z.B. Werbefachleute, Journalisten, Reporter, Redakteure).
  • Tätigkeiten in der Schönheitspflege (z.B. Kosmetiker, Frisöre, Nagelstudiostylisten).
  • Berufs- oder Zeitsoldaten der Bundeswehr
  • Hausfrauen
  • Uhrmacher, Goldschmiede, Juweliere
  • Angehörige der Bundespolizei
  • Rentner
  • Künstler (z.B. Maler, Musiker, Komponisten)
  • Berufskraftfahrer (z.B. Chauffeure, Taxifahrer).
  • Schüler, die das 18. Lebensjahr vollendet
    haben.
  • In der Land- oder Forstwirtschaft tätige Personen (z.B. Landwirte, Gärtner).
  • Studenten
  • Tierärzte
  • Tänzer, Turn-, Sport- und Tanzlehrer, Yogalehrer
  • Tätigkeiten in Restaurants oder Gaststätten. Zum Beispiel Gastwirte, Kellner.
  • Quelle: CosmosDirekt

Berechnen Sie eine Unfallversicherung, dann wählen Sie im Rechner die Berufsgruppe aus, die am ehesten Ihrer beruflichen Tätigkeit entspricht. Beamte und Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes werden oft in gesonderte Berufsgruppen eingeordnet. Übrigens: Wer einem Beruf nachgeht, der mit einer sehr hohen Unfallgefahr einhergeht, wird von den meisten Versicherern nicht versichert.

Häufige Ausschlussberufe

  • Sprengmeister
  • Artisten
  • Berufstaucher
  • Profisportler
  • Rennfahrer und Rennreiter
Tipp

Bei CosmosDirekt profitieren Kinder von dem Extra-Tarif in der Unfallversicherung. Geben Sie im Beitragsrechner an der entsprechenden Position „Kind“ ein, damit der Beitrag richtig berechnet wird.

Freizeitaktivitäten

Auch die Ausübung bestimmter Freizeitaktivitäten hat Einfluss auf die Höhe der Prämie, die Versicherer für Ihre Unfallversicherung berechnen. Grundsätzlich sind auch Risiko- und Extremsportarten vom Versicherungsschutz abgedeckt, doch wer sie ausübt, muss meistens einen entsprechenden Zuschlag zahlen. Je nach Sportarten fällt dieser unterschiedlich aus.

Zahlweise

Um die Beiträge für die Unfallversicherung möglichst niedrig zu halten, empfehlen wir eine jährliche Zahlung. Möglich sind selbstverständlich auch andere Zahlweisen: halbjährlich, quartalsweise oder monatlich. Bei einer unterjährigen Zahlung wird aber ein Aufschlag fällig. Im Vergleich zur monatlichen Zahlweise können Sie mit einer jährlichen Zahlung bis zu 8 Prozent sparen.

So finden Sie die beste Unfallversicherung: Geben Sie in den Rechner diese Angaben ein

  • Vereinbaren Sie als Versicherungssumme das 5- bis 6-fache Ihres Bruttojahreseinkommens.
  • Vereinbaren Sie eine Progression von mindestens 225 bis 350 Prozent.
  • Achten Sie auf die Gliedertaxe.
  • Schließen Sie nur Versicherungen mit weltweitem Schutz rund um die Uhr ab.
  • Berücksichtigen Sie Zusatzleistungen.
  • Nutzen Sie Partner- und Familien-Rabatte.
  • Vereinbaren Sie eine jährliche Zahlweise.

Unfallversicherung mit oder ohne Beitragsrückgewähr?

Neben der herkömmlichen Unfallversicherung gibt es auch die Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr. Hierbei handelt es sich um eine Kombination aus Unfallschutz und Kapitalaufbau in einem Vertrag. Das bedeutet: Neben dem Beitrag für den Unfallschutz zahlen Sie einen zusätzlichen Betrag für den Kapitalaufbau ein. Der Beitrag wird so kalkuliert, dass am Ende der vereinbarten Laufzeit die Summe der eingezahlten Beiträge erstattet werden kann. Die Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr wird oft für Kinder abgeschlossen. Das Kapital, das beispielsweise mit 18 Jahren ausgezahlt wird, kann Ihr Kind dann dazu verwenden, das erste Auto zu kaufen oder das Studium zu finanzieren. Flexibler und rentabler ist jedoch meist eine Trennung von Unfallversicherung und Sparvertrag. Der Nachteil: Für die Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr werden wesentlich höhere Prämien fällig und die Rendite ist sehr gering. Verbraucherschützer raten von dieser Versicherungsform ab, da sie kostenintensiv und selten rentabel für den Kunden ist.

Tipp

CosmosDirekt bietet Ihnen mit dem „besseren Sparbuch“ eine flexible und renditestarke Anlage mit bis zu 1,0 % garantierten Zinsen an – schon ab 25 Euro im Monat. Informieren Sie sich jetzt!


Fazit: Den richtigen Tarif der Unfallversicherung berechnen und Geld sparen

Wer die Tarife der Unfallversicherungen vergleicht merkt: Die Unterschiede sind immens. Doch eine gute Unfallversicherung muss nicht viel kosten: Bei CosmosDirekt zahlt ein 30-jähriger Bürokaufmann bei einer Laufzeit von 10 Jahren mit einer Progression von 225 % und einer Grundsumme von 100.000 Euro für einen umfassenden Grundschutz etwa 5,75 Euro pro Monat und für einen Top-Schutz mit vielen Extras 7,99 Euro pro Monat.

Daher lohnt es sich, die Prämien für die Unfallversicherung genau zu berechnen und zu vergleichen. Sich allein am Preis zu orientieren ist aber auch nicht sinnvoll: Häufig fehlen bei billigen Tarifen wichtige Leistungen, die eigentlich Teil jedes Versicherungsvertrags sein sollten. Ein Versicherungs­vergleich lohnt sich auch für alle, die bereits eine Unfallversicherung abgeschlossen haben. Um Kosten zu senken oder das Leistungsspektrum zu erweitern, bildet ein Vergleich das beste Vorgehen. In vielen Fällen profitieren Sie davon sogar doppelt und die neue Unfallversicherung hat niedrigere Beiträge und höhere Leistungen.

Das sagt die Presse

Sehr gut für die Unfallversicherung von CosmosDirekt im Vergleich von Direktversicherern.

€uro 09/2014


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