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Energie sparen mit Smart Home

Energie sparen:

Mit Smart Home Heizkosten und Stromkosten senken

Geht das Fenster auf, regelt die Heizung herunter. Verlässt der Letzte das Heim, gehen alle Lichter aus, und ebenso das Radio, das bislang vor sich hin dudelte. Smart-Home-Systeme helfen dabei, Energie zu sparen. Gerade im Haushalt, wo Strom und Wärme oft durch Nachlässigkeit verschleudert wird, sind solche automatischen Lösungen sehr nützlich. Im folgenden Artikel erklären wir, wie sich mit einer intelligenten Heizungssteuerung und smarten Steckdosen bis zu 30 Prozent der Energiekosten einsparen lassen. Wir stellen die entsprechenden Geräte vor, mit denen Sie Energie sparen und geben Tipps für den Alltag.

Niemand verschwendet gern Geld, dennoch tun es viele Menschen – meistens aber ohne Absicht oder aus Nachlässigkeit: Da steht das Fenster eine Viertelstunde zum Lüften offen, während die Heizung weiter vor sich hin bullert. Der Fernseher ist den ganzen Tag auf Standby, obwohl niemand zu Hause ist, der ihn anschalten könnte. Klassische Beispiele, wie schnell Energie verschwendet wird – und wie man unbemerkt mehr Geld ausgibt als nötig. An dieser Stelle kommen Smart-Home-Lösungen ins Spiel: Damit kann man Energie im Haushalt auch dann sparen, wenn man nicht daran denkt. Denn durch die intelligente Vernetzung lassen sich Heizung und Stromverbrauch auf das notwendige Maß beschränken.

Diese Begriffe sollten Sie kennen
Begriff
Erklärung
SensorWird auch als Detektor, Aufnehmer oder Fühler bezeichnet. Der Sensor kann bestimmte physikalische (oder chemische) Eigenschaften erfassen: Temperatur, Feuchtigkeit, Licht, Geschwindigkeit und ähnliches. Im Smart Home spielen sie als Signalgeber eine wichtige Rolle: Wird ein bestimmter Wert über- oder unterschritten, löst dies ein Signal an ein angeschlossenes Gerät aus.
StandbyEnglisch für „sich bereithalten“. Bei elektrischen Geräten daher auch Bereitschaftsbetrieb genannt. Die eigentlichen Funktionen sind ausgeschaltet, doch das Gerät kann ohne längere Wartezeiten wieder in den Funktions-Modus gebracht werden. Zur Aufrechterhaltung des Standby-Modus wird Energie benötigt. Der Verbrauch ist zwar niedriger als im Betriebsmodus, summiert sich aber im Lauf der Zeit.

Energiesparen mit einer Smart-Home-Heizungssteuerung

Dass sich mit Smart Home der Komfort steigern lässt, liegt auf der Hand: Während man morgens in die Dusche steigt, hat die Heizungssteuerung via Smart Home schon das Badezimmer auf Wohlfühltemperatur gebracht. Beim Betreten aktiviert der Bewegungsmelder gedämpftes Licht und das Radio spielt leise im Hintergrund. Doch Smart Home kann noch mehr: Verlässt das letzte Familienmitglied die Wohnung, reguliert die Steuerung die Heizleistung auf ein Minimum, gerade hoch genug, um ein Auskühlen über den Tag zu verhindern. Dann kann die Heizungssteuerung per App oder per Zeitschalt-Funktion das Heim wieder auf angenehme Temperaturen bringen, bevor das erste Familienmitglied wieder nach Hause kommt.

Diese smarten Geräte helfen beim Energiesparen

70 bis 80 Prozent aller Energiekosten fallen für die Heizung und das Warmwasser an. Bei einer 70 m2 großen Wohnung waren das im Jahr 2015 im Durchschnitt rund 1.000 Euro, ermittelte der Bundesweite Heizspiegel, eine Kooperation der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online und des Deutschen Mieterbundes. Mit Smart Home ist es möglich, bis zu 30 Prozent dieser Kosten einzusparen. Pro Jahr sind das 300 Euro mehr im Geldbeutel, über die man sich dank smarter Thermostate und einer intelligenten Heizungssteuerung per Smartphone freuen kann. Wir stellen Ihnen verschiedene Smart-Home-Geräte vor, die dabei helfen, Energie zu sparen und im Haushalt den Komfort sogar noch zu erhöhen.

Tipp

Eine Absenkung der Wohntemperatur um nur 1 °C zahlt sich schon aus: Sie sparen etwa 5 % bis 6 % der Heizkosten.

Heizkörperthermostat

Das Thermostat wird einfach auf das Ventil des Heizkörpers gesteckt und ins Smart-Home-System eingebunden – schon ist es einsatzbereit. Es regelt automatisch die Zimmertemperatur gemäß Ihren Vorgaben, die im Heizprofil des Raumes hinterlegt wurden. Die Heizungssteuerung lässt sich aber auch per App oder Fernbedienung regulieren. In der Regel ist auch eine Temperaturveränderung direkt am Thermostat möglich. Durch den Fernzugriff kann sogar von unterwegs die Temperatur angehoben oder abgesenkt werden. Besteht eine Vernetzung mit einem Tür- und Fensterkontakt, schaltet das Thermostat den Heizkörper automatisch aus, wenn Tür oder Fenster geöffnet werden. Erst nach dem Schließen wird die Heizung wieder aktiviert.

Raumthermostat

Mit dem Raumthermostat können mehrere Heizkörperthermostate in einem Raum auf einmal gesteuert werden. Auch die Verknüpfung mit der Fußbodenheizung ist möglich. Die Befehle werden per Funk übermittelt, die Montage erfolgt mit Schrauben oder Klebeband. Die Heizungssteuerung erfolgt über die App oder den PC, per Zeitschaltuhr oder manuell am Gerät. In der Regel sind Raumthermostate mit mehreren Temperatureinstellungen programmierbar, sodass für morgens, den Tagesverlauf und abends, individuelle Wohlfühltemperaturen eingestellt werden können. Integriert ist meist auch ein Feuchtigkeitssensor, der die Temperatur so steuert, dass kein Schimmel entstehen kann. Eine Vernetzung mit Tür- und Fensterkontakten ist auch möglich. Da der Raumthermostat überall im Raum montiert werden kann, messen Sie die Temperatur genau dort, wo Sie es möchten.

Info

Die optimale Temperatur in Wohnräumen liegt zwischen 18 und 22 °C.

Tür- und Fenstersensor

Dieser Kontakt prüft zunächst, ob die mit ihm gesicherte Tür bzw. Fenster geschlossen oder geöffnet ist. Der Status lässt sich jederzeit über die Smart-Home-App prüfen, sodass man immer weiß, ob sich jemand unbefugt Zugang zum Heim verschafft hat. In der Kombination mit einem Heizkörper- oder Raumthermostat helfen Tür- und Fenstersensoren auch beim Energiesparen. Besteht der magnetische Kontakt, kann die Heizung laufen. Wird der Kontakt gelöst, drosselt das Thermostat den Heizkörper. Bei vielen Anbietern kann über die Heizungssteuerung festgelegt werden, wann der Sensor seine Signale überträgt. Durch eine einprogrammierte Verzögerung lässt sich vermeiden, dass bei einem kurzen öffnen der Fenster die Heizungsanlage runterfährt und anschließend wieder anlaufen muss.

Luftfeuchte- und Temperatursensor

Für den Innen- und Außenbereich gibt es Sensoren, die Temperatur und Luftfeuchte messen und diese Daten an die zentrale Haussteuerung senden. Die Sensoren werden in der Regel an der Wand befestigt und können Temperaturen von -20 bis +80 °C (außen) beziehungsweise von 0 bis 40 °C (innen) messen. Die relative Luftfeuchte kann zwischen 10 und 90 Prozent betragen. Die Daten werden regelmäßig an die Zentrale oder eine vernetzte Wetterstation gefunkt. Zudem ist eine Programmierung mit bestimmten Soll-Werten per App oder direkt am Gerät möglich. Werden diese beispielsweise um 2 °C oder um 10 Prozent Feuchte über- oder unterschritten, kann die Heizungssteuerung per Funk das Thermostat entsprechend regulieren, um innen Schimmelbildung vorzubeugen. Bei Außensensoren ist zum Beispiel die Koppelung an elektrische Rollläden denkbar: Wird es draußen zu heiß oder zu kalt, fahren die Rollläden automatisch herunter. Im Sommer bleibt es dann innen angenehm kühl, im Winter wohlig warm.

Mit Profilen übernimmt die Heizungssteuerung automatisch die Regie

Mit der App oder der Software-Oberfläche lassen sich Profile festlegen, wodurch bestimmte Vorgänge automatisch ablaufen. Beispielsweise lässt sich das Hoch- und Herunterfahren der Badheizung am Morgen/Abend automatisieren. Viele Anbieter ermöglichen eine tagesgenaue Einstellung, wodurch zum Beispiel an Arbeitstagen das Profil eine oder zwei Stunden eher aktiviert wird als an Wochenenden. Auf diese Weise lässt sich für den gesamten Tagesverlauf die passende Temperatur zuweisen: kuschelig warm bei Anwesenheit, kühl bei Abwesenheit. Zudem lassen sich "Ereignisprofile" definieren: Erst wenn alle Bewohner – deren Standort über das Smartphone-GPS erfasst wird – das Haus verlassen haben, wird die Temperatur heruntergefahren. Hat man morgens eine halbe Stunde mehr Zeit als üblich, bleibt die Wohnung dennoch warm.

Tipp

Welche Profile Smart Home unterstützt und wie Sie diese anlegen, erfahren Sie in dem Artikel Smart Home: Installation.

Häufige Fragen bei der Smart-Home-Heizungssteuerung

  • Welche Informationen werden auf dem Display des Heizkörperthermostats angezeigt?
    Wurde das Heizkörperthermostat ins Smart-Home-System eingebunden, zeigt das Display eine bestehende Vernetzung an (in der Regel durch ein Antennensymbol). Auch die aktuelle Raumtemperatur lässt sich darauf ablesen. Den Füllstand der Batterie kann man über das Symbol ebenfalls erkennen. Bei vielen ist auch auf dem Display ablesbar, ob ein Zeitprofil aktiviert wurde. Manchmal werden auch Uhrzeit und Wochentag angezeigt.
  • An welche Heizkörper kann das Thermostat angeschlossen werden?
    Smarte Thermostate können an alle handelsüblichen Heizkörper angeschlossen werden. Es wird einfach der alte Thermostatknopf abmontiert und der neue aufmontiert. Ein Austausch des (Durchgangs-)Ventils ist in der Regel nicht vonnöten. Je nach Hersteller ist ein Adapterring für die Montage notwendig. Viele Thermostate sind von vornherein mit den Herstellern kompatibel. Für Fußbodenheizungen sind die einfachen Heizkörper­thermostate nicht geeignet – hierfür sind spezielle Thermostate notwendig.
  • Kann man die Raumtemperatur einstellen, auch wenn die Heizungssteuerung deaktiviert wurde?
    Ja. Über die Fernbedienung der Smart-Home-Anlage kann die Temperatur in der Regel verändert werden. Auch die Heizkörperthermostate selbst verfügen über Stellrädchen oder Knöpfe, mit denen sich die Raumtemperatur erhöhen oder senken lässt. Beachten Sie aber: Durch die Deaktivierung der Smart-Home-Heizungssteuerung schaltet man zugleich die Vernetzung mit anderen Smart-Home-Komponenten ab. Das heißt, dass die Daten von Tür- und Fenstersensoren nicht mehr ausgewertet werden können. Ein geöffnetes Fenster führt bei deaktivierter Heizungssteuerung nicht mehr automatisch zu einer Drosselung des Heizkörpers.
  • Kann man das Einfrieren der Heizung verhindern, wenn die Batterien des Heizkörperthermostates leer sind?
    Ja. Bei den meisten Anbietern muss dafür aber der Frostschutz des Heizkörperthermostats aktiviert sein. Dann öffnet das Thermostat die Ventile um 15 Prozent, wenn die Batterien auf Null gehen. Ansonsten bleibt das Ventil geschlossen, damit der Raum bei leeren Batterien nicht unnötig geheizt wird. Manche Anbieter rüsten ihre Heizkörperthermostate mit einer Ventil-Notposition aus. Dann wird das Ventil automatisch um 15 Prozent geöffnet, um ein Einfrieren zu verhindern. Bei frostgefährdeten Räumen wird aber eine manuelle Aktivierung des Frostschutzes empfohlen, da sich nur dann über die Heizungssteuerung weitere Parameter wie eine Mindesttemperatur einstellen lassen.

Welche Vorteile bringt eine Heizungssteuerung via Smart Home?

  • Sie können in allen Heizperioden immer die richtige Temperatur einstellen und ein Überheizen der Räume verhindern.
  • Sie können die Zeiträume genau einstellen, in denen geheizt bzw. in denen nicht oder nur wenig geheizt werden soll.
  • Sie können die Luftfeuchtigkeit jedes Raumes optimal regulieren und Schimmelbildung gezielt vorbeugen.
  • Sie können per App auch von unterwegs alle Funktionen regulieren und die Heizungssteuerung unerwarteten Änderungen anpassen.
  • Sie sparen zwischen 10 und 30 Prozent Ihrer Energiekosten ein. Das sind pro Jahr zwischen 100 und 300 Euro Ersparnis.

Energie sparen leicht gemacht: Mit Smart Home Stromverbrauch senken

Neben der intelligenten Heizungssteuerung über Funk ist die Kontrolle über stromfressende Geräte die zweite Domäne von Smart-Home-Lösungen. Natürlich kann die vernetzte Steuerung hier auch zum Komfortgewinn beitragen: Die smarte Steckdose aktiviert die Kaffeemaschine beim Aufstehen – sobald man die Küche betritt, erwartet einen schon der frisch gebrühte Kaffee. Doch zugleich unterstützt Smart Home Sie dabei, den Stromverbrauch zu reduzieren und damit auch die Energiekosten zu senken. Wir stellen die wichtigsten Geräte zum Energiesparen vor und geben Tipps, wie Sie Ihre Kosten noch weiter senken können.

Energie sparen mit Smart Home: Diese smarten Geräte senken den Stromverbrauch Ihres Haushalts

Kaffeevollautomat, Smart-TV, Receiver, WLAN-Router, Drucker und Laptops – in vielen Haushalten gibt es jede Menge Elektronik, die man zwar nur wenige Stunden am Tag nutzt, die aber rund um die Uhr am Stromnetz hängen. Wie die Deutsche Energie-Agentur schon im Jahr 2010 berechnet hat, belaufen sich die Kosten für den Standby-Betrieb der Heimelektronik auf durchschnittlich 115 Euro pro Jahr. Besonders fatal: Bei vielen modernen Geräten wird nicht einmal durch ein Lämpchen signalisiert, dass sie im Standby laufen. Das gilt auch für Ladegeräte, die in der Steck­dose verbleiben, nachdem man Smartphone oder Tablet abgezogen hat. Wie hoch ihr Stromverbrauch ist, lässt sich nur schwer ermitteln. Den versteckten Kosten lässt sich mit Smart Home schnell und einfach auf die Spur kommen. Energie clever sparen ist dann ganz einfach.

Schalt- und Messsteckdose

Dieses Gerät dient dem An- und Ausschalten elektrischer Geräte. Sie passt in jede normale Haushaltssteckdose und ist in wenigen Minuten einsatzbereit. Durch die Verbindung mit der Zentrale lassen sich die angeschlossenen Verbraucher – von der Kaffeemaschine bis zu den Heizkörpern – nach Wunsch ein- und ausschalten. In Kombination mit einer Zeitsteuerung wird so die Kanne Kaffee pünktlich jeden Morgen von der Kaffeemaschine aufgebrüht. Oder der Bewegungssensor schaltet automatisch die Lampe auf der Kommode an, wenn jemand den Raum betritt. Da bei einer Deaktivierung die Verbindung zum Stromnetz getrennt wird, vermeiden Sie mit der intelligenten Schalt- und Messsteckdose unnötigen Energieverbrauch im Standby. Die Messfunktion gibt zudem Auskunft über den Strombedarf und übermittelt die Werte an die App. So können Sie die Energiebilanz Ihrer Geräte ganz einfach auf Smartphone und Tablet überwachen und auswerten.

Zwischenstecker

Der Zwischenstecker arbeitet im Prinzip genauso wie die Schalt- und Messsteckdose und lässt sich ebenfalls auf jeder Haushaltssteckdose anbringen. Per App kann der Status von unterwegs aufgerufen und überprüft werden. Ebenfalls können Sie einfach die Zeitsteuerung und die Verknüpfung mit anderen Elementen konfigurieren. In Verbindung mit der Haushüter-Funktion erhöht der Stecker zusätzlich die Sicherheit: Dann kann er angeschlossene Lampen nach Zufallsprinzip ein- und ausschalten, um Anwesenheit vorzutäuschen. Bei manchen Anbietern ist auch eine Aktivierung / Deaktivierung des angeschlossenen Geräts direkt am Zwischenstecker möglich. Eine Messfunktion ist in der Regel aber nicht enthalten.

Funk-Wandtaster

Beim Wandtaster – manchmal auch Wandsender genannt – handelt es sich um einen Alles-in-einem-Schalter. Ein Tastendruck beim Verlassen des Raumes genügt, und schon gehen das Radio im Zimmer und die Lampen auf Regalen und Sideboards aus. Und zwar alle auf einmal, ein Rundgang ist nicht mehr notwendig. Auch die Verknüpfung mit intelligenten Heizkörperthermostaten kann angelegt werden, um zusätzlich Energie zu sparen, weil die Raumtemperatur gesenkt wird. Eine Verkabelung ist in der Regel nicht nötig, Wandtaster und Wandsender arbeiten funkbasiert. Dadurch kann der Schalter auch einfach auf Putz oder auf der Tapete befestigt werden – ganz einfach mit doppelseitigem Klebeband oder mit Schrauben an der gewünschten Stelle: neben dem Schalter fürs Deckenlicht oder auch ganz woanders. Per App kann der Wandtaster nach Belieben konfiguriert werden.

Tipp

Wieviel Strom ein Haushalt verbraucht, hängt nicht nur von der Anzahl der Geräte, sondern auch von der Zahl der Familienmitglieder ab. Ein Ein-Personen-Haushalt benötigt ungefähr 1.800 kWh, bei zwei Personen steigt der Verbrauch schon auf 2.700 kWh, bei drei Personen auf 3.400 kWh. Für vier Personen muss man mit etwa 4.000 kWh rechnen. Vergleichen Sie Ihre letzte Stromrechnung mit diesen Werten – und formulieren Sie ein konkretes Einsparziel.

Profile vereinfachen das smarte Energiesparen im Haushalt

Auch beim Energiesparen lassen sich viele Funktionen über Profile steuern: Entweder man legt ein Zeitprofil an, sodass das angeschlossene Gerät zu einem bestimmten Zeitpunkt aktiviert oder deaktiviert wird. Oder man erstellt Ereignisprofile. Dann kann der Bewegungssensor die Lampen einschalten – oder man kann mit dem Funkschalter alle angeschlossenen Elemente auf einmal ausknipsen.

Besonders interessant sind solche Zeitprofile für alle, die eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach betreiben. Sind zum Beispiel Waschmaschine oder Wäschetrockner in das Smart Home eingebunden, können sie von der Zentrale gezielt aktiviert werden, wenn die Solaranlage gerade viel Energie liefert. Per App-Steuerung kann der Zeitraum festgelegt werden, sodass zum Beispiel die Wäsche auf jeden Fall bei der Rückkehr fertig ist. Den exakten Zeitpunkt, wann die Waschmaschine eingeschaltet wird, ermittelt jedoch die Zentrale – die von Außensensoren Informationen über Sonneneinfall und Stärke bekommt. Gleiches gilt, wenn zum Beispiel E-Bikes oder Elektroautos angeschlossen werden. Dann reguliert die Zentrale die Aufladung gemäß der vorhandenen Solarenergie. Einen Schritt weiter geht man, wenn man Heim-Batteriespeicher einbindet. Dann erlaubt Smart Home auch ein intelligentes Energiemanagement, mit dem man sich zu einem Großteil unabhängig vom Stromversorger macht.

Vorteile durch intelligentes Energiesparen zu Hause

  • Sie behalten die Kontrolle über Ihren Stromverbrauch und entdecken Geräte, die die Stromrechnung unnötig in die Höhe treiben.
  • Sie steigern den Komfort, indem Ihre elektrischen Geräte automatisch ein- und ausgeschaltet werden.
  • Sie senken die Kosten für den Stromverbrauch und vermeiden teure Nachzahlungen.

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