Studentische Versicherung: Das Einmaleins der Policen


Die Ratgeber bieten allgemeine Informationen. Produktdetails von CosmosDirekt finden Sie auf den jeweiligen Produktseiten.


Neue Umgebung, neue Leute, neue Möglichkeiten: Das Studentenleben ist aufregend. Zu der neu erlangten Unabhängigkeit gehört aber auch Verantwortung. Denn Studenten sind nicht grundsätzlich über die Eltern versichert. In vielen Bereichen müssen sie das erste Mal selbst vorsorgen. Da das Budget meist knapp ist, gilt es abzuwägen: Welche Versicherungen sind besonders wichtig, welche können als Bonus betrachtet werden? Vorab: Zu den wichtigsten Policen gehören die Berufsunfähigkeitsversicherung und die Haftpflichtversicherung für Studenten. Es gibt aber noch mehr. In unserem Ratgeber haben wir die Versicherungs-Basics für Studenten zusammengefasst.


Auf einen Blick: Wich­tige Versi­che­rungen für Studenten

Versicherung
Wer braucht sie?

Gesetzliche Kranken- und Pflege­ver­sicherung

Pflicht für jeden, der nicht mehr über die Eltern versichert ist.

Privat­haftpflicht­versicherung

Jeder, der nicht über einen Vertrag der Eltern mitversichert ist.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Für jeden, da die staatliche Absicherung nicht ausreicht.

HandyversicherungFür jeden, der sein teures Smartphone absichern möchte.

Auslands­reise-Kranken­versicherung

Für jeden, der ins Ausland reist.

Kfz-Versicherung

Die Kfz-Haftpflicht ist Pflicht für jedes Auto.

Unfallversicherung

Wenn eine Berufs­unfähigkeits­versicherung keine Option ist.

Hausratversicherung

Für jeden mit einer Wohnung mit wertvollem Hausrat.


Privathaftpflichtversicherung für Studenten

Beim gemeinsamen Lernen für die nächste Klausur verschütten Sie versehentlich eine Tasse Kaffee über dem neuen Laptop Ihres Kommilitonen. Der Schaden: 1.200 Euro.

Warum ist eine Haftpflichtversicherung auch für Studenten wichtig?

Wenn es eine studentische Versicherung gibt, die unverzichtbar ist, dann ist es diese. Denn nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch haftet man für alle selbst verursachten Schäden mit seinem gesamten Vermögen – unbegrenzt und lebenslang. Damit ist man Dritten gegenüber schadenersatzpflichtig. Und das kann teuer werden, vor allem, wenn Personen zu Schaden kommen. Auch für Behandlungskosten und mögliche Verdienstausfälle muss man finanziell aufkommen.

Welche Leistungen bietet die Versicherung?

Die Privathaftpflichtversicherung greift bei Sach-, Personen- und Vermögensschäden. Sie übernimmt aber nicht nur berechtigte Ansprüche, sondern wehrt auch unberechtigte Forderungen Dritter ab. Gute Tarife springen außerdem auch dann ein, wenn dem Versicherten selbst ein Schaden zugefügt wird und der Verursacher keine Haftpflicht hat oder den Schaden nicht bezahlen kann. Achten Sie auf die sogenannte Forderungsausfalldeckung.

Da nur von der Versicherungssumme abgedeckte Schäden übernommen werden, sollte diese ausreichend hoch sein. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, dass sie pauschal bei mindestens 10 Millionen Euro liegen sollte. Noch besser ist eine Deckungssumme von 50 Millionen Euro.

Hinweis

Planen Sie während des Studiums einen Auslandsaufenthalt? Gerade bei längeren Aufenthalten außerhalb der EU empfiehlt es sich, bei einer studentischen Versicherung auf die Bedingungen zu schauen. Die Haftpflicht von CosmosDirekt gilt im EU-Ausland unbegrenzt und weltweit bis zu 3 Jahren. In unserem Ratgeber zur Privathaftpflicht im Ausland haben wir noch mehr Informationen zusammengestellt.

Wann brauchen Studenten eine Haftpflichtversicherung?

Unter Umständen müssen Studenten nicht selbst eine Versicherung abschließen. Denn in der Regel sind sie während des ersten Studiums über die Familienhaftpflicht der Eltern versichert. Dabei müssen aber bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Oft gibt es Altersgrenzen oder der Hauptwohnsitz muss noch bei den Eltern sein. Ein Check der Versicherungsunterlagen gibt Aufschluss.

Tipp

Sie möchten sich selbst versichern und dabei sparen? Bei CosmosDirekt erhalten junge Leute bis 30 Jahre bei der Privathaftpflicht einen Bonus von 25 % auf den Beitrag!


Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten

Aus psychischen Gründen können Sie schon kurz nach dem Studium Ihren neuen Job nicht mehr ausüben. Einen Anspruch auf staatliche Erwerbsminderungsrente haben Sie nicht.

Warum ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten so wichtig?

Auch in jungen Jahren ist man nicht vor Berufsunfähigkeit geschützt. Nervenerkrankungen sind mit rund 33 Prozent die Hauptursache dafür, dass jemand seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. In den jüngeren Altersgruppen sind sie besonders weit verbreitet. Zweithäufigste Ursache sind Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates (20 Prozent).1

Es gibt zwar eine staatliche Absicherung, diese ist aber überschaubar. Sie richtet sich nach dem individuellen Rentenanspruch. Berufseinsteiger und Studenten haben deshalb oft gar keinen Anspruch. Denn um eine Erwerbsminderungsrente zu erhalten, müssen Sie mindestens 5 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben. Zudem bekommen Sie den vollen Satz nur, wenn Sie nicht mehr als 3 Stunden am Tag arbeiten können. Sind zwischen 3 und 6 Stunden möglich, gibt es nur die Hälfte. Außerdem gilt: Der vorher ausgeübte Beruf spielt keine Rolle. Können Sie als Akademiker nicht mehr in Ihrem Fachbereich arbeiten, aber z. B. als Servicekraft, erhalten Sie kein Geld vom Staat.

1 Morgen & Morgen; www.morgenundmorgen.com/downloadcenter/PRESSEMITTEILUNGEN/2020_05_13_PM_MM_BU_Rating.pdf

Welche Leistungen bietet die Versicherung Studenten?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zahlt eine monatliche Rente. Die Hürden sind dabei niedriger als bei der staatlichen Absicherung. Denn die BU greift schon, wenn Sie Ihren vorherigen Beruf voraussichtlich dauerhaft zu weniger als 50 Prozent ausüben können. Wie hoch die monatliche Rente ist, lässt sich individuell festlegen. Grundsätzlich gilt: Sie sollte so hoch sein, dass sie alle laufenden Kosten deckt. Die Verbraucherzentrale empfiehlt als Richtwert 80 Prozent des bisherigen Nettoeinkommens.

Die finanziellen Verpflichtungen und der Lebensstandard ändern sich in der Regel mit dem Alter. Das sollte aber kein Grund für Studenten sein, die Versicherung nicht frühzeitig abzuschließen. Achten Sie auf eine Nachversicherungsgarantie. Denn dann können Sie zum Beispiel bei der erstmaligen Aufnahme einer dauerhaften beruflichen Tätigkeit nach Abschluss des Studiums die Rente erhöhen – ohne erneute Gesundheitsprüfung. Die bessere Absicherung bedeutet natürlich auch, dass die Versicherungsprämie steigt.

Wann sollten Studenten eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen?

Grundsätzlich gilt, dass Studenten so früh wie möglich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen sollten. Denn vor dem Abschluss informieren sich Versicherer genau über das individuelle Risiko. Dieses hängt vor allem von drei Faktoren ab: Gesundheitszustand, Alter und Berufsrisiko. Da junge Menschen in der Regel weniger Vorerkrankungen haben, schneiden sie bei der Gesundheitsprüfung meist gut ab. Wichtig: Eine Ablehnung aufgrund eines schlechten Gesundheitszustands ist durchaus möglich. Und weil immer die aktuelle Tätigkeit zur Risikobewertung herangezogen wird, wird auch ihr berufliches Risiko als gering eingeschätzt. Sie werden meist in eine günstige Berufsgruppe eingestuft, die dann für das ganze Arbeitsleben gilt. Damit genießen Studenten entscheidende Vorteile:

  • Sie bekommen leichter einen Vertrag.
  • Sie zahlen aufgrund ihres Alters niedrigere Beitragssätze.
  • Sie bleiben in einer günstigen Berufsgruppe.

Vergleicht man die Prämien der Berufsunfähigkeitsversicherung mit denen der Haftpflicht, erscheinen sie erst einmal hoch. Damit sich auch Studenten mit kleinem Budget die wichtige Absicherung leisten können, bieten einige Versicherer Stufenmodelle an. Die Versicherungsprämien sind dann in den ersten Jahren niedriger und steigen ab einem bestimmten Alter.

Tipp

CosmosDirekt bietet für junge Leute bis 30 Jahre einen Berufsunfähigkeitsschutz mit Stufenbeitrag. Die Beiträge werden in 3 Stufen angepasst und sind danach für den Rest der Vertragslaufzeit konstant. Beim Schutz müssen Sie keine Abstriche machen: Er gilt ab dem ersten Versicherungstag zu 100 Prozent.


Unfallversicherung für Studenten

Nach der Vorlesung fahren Sie nicht direkt mit dem Rad nach Hause, sondern treffen sich noch mit Freunden im Park. Auf dem Heimweg werden Sie in einen Unfall verwickelt und schwer verletzt. Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt nicht.

Welche Leistungen bietet die Unfallversicherung Studenten?

Der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung ist begrenzt. Er gilt für Studenten an der Hochschule sowie bei gewissen Aktivitäten und auf dem direkten Weg nach Hause. Versichert sind unter anderem:

  • Besuch von Vorlesungen und Seminaren
  • Besuch der Hochschulbibliothek
  • Teilnahme an Exkursionen im In- und Ausland
  • Teilnahme an Sportveranstaltungen der Hochschule
  • Beteiligung an der studentischen Selbstverwaltung

Aktivitäten in der Freizeit sind nicht versichert. Dazu gehören auch private Aktivitäten auf dem Hochschulgelände oder privat organisierte Studienausflüge. Laut Statistik passieren allerdings die meisten Unfälle in der Freizeit. Greift die gesetzliche Unfallversicherung nicht, schützt die private Unfallversicherung Studenten vor den finanziellen Folgen eines Unfalls – weltweit und rund um die Uhr. Basisleistung sind die Invaliditätszahlungen. Die private Unfallversicherung übernimmt aber auch weitere Leistungen, wie zum Beispiel Bergungskosten.

Tipp

Wie umfangreich die Zusatzleistungen sind, hängt von dem individuellen Tarif ab. CosmosDirekt bietet drei Tarifoptionen für die Unfallversicherung: Basis, Comfort und Comfort Plus.

Ist eine Unfallversicherung für Studenten sinnvoll?

Eine private Unfallversicherung ist für Studenten kein Muss, kann in bestimmten Situationen aber sinnvoll sein. Etwa dann, wenn aufgrund bestimmter Vorerkrankungen keine Absicherung über die Berufsunfähigkeitsversicherung möglich ist oder diese zu teuer ist.

Hinweis

Wie hoch die Invaliditätszahlungen sind, hängt nicht nur von der Versicherungssumme ab. Welchen Einfluss die Gliedertaxe und die Progression haben und welche Zusatzleistungen es gibt, erfahren Sie in unserem Ratgeber zu den Leistungen der Unfallversicherung.


Hausratversicherung für Studenten

Trotz abgeschlossenem Fahrradkeller und zusätzlicher Sicherung mit einem Fahrradschloss wurde Ihr neues Mountainbike gestohlen. Der Schaden: 1.000 Euro.

Welche Leistungen bietet eine Hausratversicherung Studenten?

Die Hausratversicherung sichert alles ab, was zum Haushalt gehört. Das können Möbel sein, aber auch Kleidung und Elektrogeräte. Die Ursache spielt dabei allerdings eine Rolle. Unter anderem greift sie bei Schäden durch Leitungswasser, Brand, Einbruchdiebstahl und Vandalismus. Wird bei einem Einbruch in Ihre Wohngemeinschaft Ihr Laptop gestohlen, erstattet die Hausratversicherung den Schaden. Und zwar zum Neuwert. Die Versicherung übernimmt also die Kosten für die Neubeschaffung eines gleichwertigen Laptops.

Grundsätzlich gehört auch das Fahrrad zum beweglichen Hausrat und ist damit versichert. Viele Tarife sichern es allerdings nur gegen Einbruchdiebstahl ab. Also dann, wenn das Fahrrad aus einem verschlossenen Raum gestohlen wurde. Wird es an der Uni abgeschlossen und gestohlen, zahlt die Versicherung nicht. Allerdings lässt sich die Hausratversicherung bei einigen Gesellschaften erweitern. So kann beispielsweise bei CosmosDirekt ein Fahrraddiebstahl auch außerhalb der versicherten Wohnung und rund um die Uhr eingeschlossen werden – flexibel wählbar bis zu einem Wert von 10.000 Euro. Damit ist das Bike auch an der Uni versichert.

Tipp

Bei teuren Rädern kann sich eine spezielle Fahrradversicherung lohnen. Sie deckt auch Reparaturkosten nach Unfällen oder Stürzen ab – in der Regel auch dann, wenn diese selbst verschuldet sind. Ob Sie besser mit einer Fahrrad- oder Hausratversicherung fahren, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Ist eine Hausratversicherung für Studenten sinnvoll?

Wer als Student in einer eigenen Wohnung lebt oder eine teure Einrichtung hat, sollte über eine Hausratversicherung nachdenken. Sie gehört allerdings nicht zu den Basics der studentischen Versicherung. Das liegt auch daran, dass Studenten unter Umständen noch bei den Eltern mitversichert sind. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der Erstwohnsitz bei den Eltern ist. Wichtig: Im Schadenfall wird oft nur ein Teil der Versicherungssumme gezahlt, beispielsweise 10 Prozent. Wer damit auskommt, benötigt keine zusätzliche Versicherung.


Krankenversicherung für Studenten

Für Studenten besteht die Pflicht zur Krankenversicherung. In der Regel ist die Wahl jedoch unkompliziert. Denn die meisten Studienanfänger sind bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres kostenlos über die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ihrer Eltern mitversichert – definitiv die günstigste Option. Grundsätzlich haben Studenten aber die Wahl zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung. An diese Entscheidung sind sie dann allerdings für den Rest des Studiums gebunden. Sie können nicht in das jeweils andere Versicherungssystem wechseln. Zunächst ist die studentische Krankenversicherung aber die gesetzliche. Möchten sie freiwillig in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln, müssen Studenten sich von der Versicherungspflicht befreien lassen.

Hinweis

Wer sich vor dem Studium schon selbst versichern musste, hat keinen Anspruch auf eine kostenlose Absicherung über die Familie.

Gesetzliche Krankenversicherung für Studenten

Studenten, die schon vor dem Studium Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung waren, können nicht in die PKV wechseln. Aber auch wenn man sich das erste Mal selbst versichern muss, ist die gesetzliche Krankenversicherung für Studenten in der Regel die richtige Wahl. Denn wer vorher familienversichert war, zahlt nach dem 26. Geburtstag einen günstigen Studententarif. Der Beitrag für die studentische Krankenversicherung ist an die Entwicklung der BAföG-Bedarfssätze gekoppelt. 2020 liegt der Krankenversicherungsbeitrag bei 76,04 Euro. Hinzu kommt der Zusatzbeitrag, den jede Kasse individuell festlegt. Wird dieser erhöht, kann man sein Sonderkündigungsrecht nutzen und die Kasse wechseln. Die Pflegeversicherung für Studenten über 23 Jahre beträgt 24,55 Euro. Studenten über 23 Jahre mit Kind zahlen mit 22,69 Euro etwas weniger. Ab dem 30. Geburtstag wird es dann teurer, da Studenten sich regulär versichern müssen.

Private Krankenversicherung für Studenten

Wer sich privat versichern möchte, muss spätestens 3 Monate nach der Immatrikulation einen Befreiungsantrag stellen. Die Befreiung von der gesetzlichen Krankenversicherung gilt für die Dauer des gesamten Studiums und kann nicht widerrufen werden. Erst nach Ende des Studiums ist wieder eine gesetzliche Versicherung möglich. Da es bei privaten Krankenversicherern viele Tarifunterschiede gibt, sollte man vorher verschiedene Angebote einholen und vergleichen.


Auslandsreisekrankenversicherung für Studenten

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung sind im Ausland eingeschränkt – vor allem in Ländern, die nicht der EU oder dem Europäischen Währungsraum angehören. Wer in den Semesterferien zum Backpacking nach Asien reist oder einen Roadtrip durch die Vereinigten Staaten plant, sollte daher unbedingt eine Auslandsreisekrankenversicherung abschließen. Sie übernimmt sowohl die Behandlungskosten vor Ort als auch den Rücktransport nach Hause. Wichtig sind die Bedingungen des Krankenrücktransports. Einige Versicherungen übernehmen nur einen medizinisch notwendigen Rücktransport. Das heißt, dass es vor Ort keine adäquaten Behandlungsmöglichkeiten geben darf. Bei einem medizinisch sinnvollen Rücktransport entscheiden Patient und behandelnder Arzt gemeinsam. Achten Sie zudem unbedingt auf den Geltungsbereich der Versicherung. Wichtig ist, dass der Vertrag auch für das Urlaubsland gilt, in das Sie reisen. Es gibt Auslandskrankenversicherungen mit weltweitem Schutz, zum Beispiel für eine Weltreise, oder Tarife, die auf gewisse Regionen begrenzt sind. Eine Reiseversicherung, die auch in den USA und Kanada gilt, ist meist teurer als ein Tarif ohne Nordamerika. Denn dort sind die Kosten für eine medizinische Behandlung besonders hoch.


Weitere Versicherungen für Studenten im Überblick

Das Leben von Studenten kann sehr unterschiedlich sein. Einige gründen während des Studiums schon eine Familie, andere stecken das im Nebenjob erarbeitete Geld am liebsten in die neueste Technik. Entsprechend unterschiedlich ist der Versicherungsbedarf. Folgende Policen bieten eine zusätzliche Absicherung:

Kfz Versicherung

Wer sich im Studium ein eigenes Auto zulegt, muss eine Kfz Versicherung abschließen. Ohne sie ist die Zulassung nicht möglich. Der Versicherungsschutz der Kfz-Haftpflicht kann durch eine Teil- oder Vollkaskoversicherung erweitert werden. Die Haftpflicht übernimmt Schäden an Dritten, die Kaskoversicherungen Schäden am eigenen Wagen.

Tipp

Wer als Fahranfänger ein Auto zulässt, zahlt aufgrund seiner geringen Fahrpraxis hohe Beiträge. Melden Eltern den Wagen ihres Kindes als Zweitwagen an, profitiert es von niedrigeren Beiträgen. In unserem Ratgeber haben wir die wichtigsten Fakten zur Zweitwagenversicherung zusammengestellt.

Handyversicherung

Für viele Studenten ist das Smartphone ein ständiger Begleiter. Dementsprechend ist es vielen Gefahren ausgesetzt – vom Sturz bis zum Diebstahl. Reparatur oder Ersatz können teuer werden. Mit einer Handyversicherung muss man sich darüber keine Gedanken machen. Die Police von CosmosDirekt greift sofort nach Abschluss, eine Wartezeit gibt es nicht.

Risikolebensversicherung

Eine Risikolebensversicherung (RLV) zahlt im Todesfall des Versicherungsnehmers und dient der finanziellen Absicherung der Hinterbliebenen. Die RLV kann sinnvoll für Studenten oder deren Partner sein, die bereits eine Familie gegründet haben. Wichtig: Tritt der Versicherungsfall nicht ein, werden über die Laufzeit gezahlte Beiträge nicht ausgezahlt.


Fazit: Versi­che­rungen für Singles nach Bedarf auswählen

Mit Beginn des Studiums müssen sich viele junge Menschen das erste Mal mit dem Thema Versicherungen beschäftigen. Das ist nicht unbedingt spannend, aber wichtig. Dabei gilt: Die Krankenversicherung ist für Studenten Pflicht. Bis zum 25. Lebensjahr besteht die Möglichkeit, sich über die Eltern zu versichern. Das ist am günstigsten. Danach muss man die für sich beste Lösung finden – gesetzliche oder private Krankenversicherung.

Jede andere studentische Versicherung ist freiwillig. Unbedingt zu empfehlen sind allerdings eine private Haftpflichtversicherung und eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Während die Haftpflicht bei Schadensersatzansprüchen Dritter greift, sichert der Berufsunfähigkeitsschutz den Fall ab, dass man aufgrund psychischer oder physischer Beschwerden nicht mehr arbeiten kann. Ein Abschluss in jungen Jahren ist besonders zu empfehlen. Welche Versicherungen für Studenten außerdem sinnvoll sind, hängt von dem individuellen Bedarf und dem zur Verfügung stehenden Budget ab.