Wohn­mo­bil­-Ver­si­che­rung

Umfassender Schutz für Reisen mit dem Wohnmobil


Das Verreisen mit Wohnmobil ist beliebter denn je: Einfach den Motor anlassen, Gas geben und schon beginnt die Urlaubsreise. Mit Ihrem Wohnmobil sind Sie immer genau da, wo Sie sich wohlfühlen. Gerade Familien mit kleinen Kindern genießen die Vorzüge: Kein Zeitplan, kein Stress und keine Pflichten – im Vordergrund steht die Erholung, egal wohin die Reise führt. Im Wohnmobil ist die Natur immer nur eine Armlänge entfernt, zugleich muss niemand auf den Komfort des modernen Lebens verzichten. Um den Urlaub sorgenfrei genießen zu können, ist die Absicherung über eine Wohnmobil-Versicherung ratsam. In unserem Ratgeber erfahren Sie, welche Versicherungen Sie für Ihr Wohnmobil benötigen, auf welche Leistungen es ankommt und wie hoch die Kosten für eine Wohnmobilversicherung sind.

Wichtige Fakten zur Wohnmobil-Versicherung auf einen Blick:

  • Eine Wohnmobil-Versicherung ist eine Kfz-Versicherung für Reisemobile. Die Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben und schützt Sie bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden.
  • Die Haftpflichtversicherung für das Wohnmobil kann um eine Teilkasko- oder Vollkasko-Versicherung ergänzt werden. Mit einer Deckungssumme von 100 Millionen Euro sind Sie auf Reisen umfassend abgesichert.
  • Die Kosten für die Wohnmobil-Versicherung sind abhängig von der Art des Fahrzeugs, der gewählten Selbstbeteiligung sowie der Schadenfreiheitsklasse.
  • Versichern Sie Ihr Wohnmobil als Zweitwagen, können Sie mit günstigeren Beiträgen rechnen. Außerdem gibt es bei den meisten Versicherern weitere Rabatte bei der Camper-Versicherung.

CosmosDirekt führt derzeit keine Oldtimer-Versicherung und bietet mit diesem Artikel lediglich allgemeine Informationen hierzu an. Produktinformationen zur Autoversicherung finden Sie hier.

Produktinformationen

Ist eine Versicherung für ein Wohnmobil notwendig?

Wie jedes andere Fahrzeug müssen Sie auch ein Wohnmobil entsprechend versichern. Eine Haftpflichtversicherung für das Wohnmobil ist gesetzlich vorgeschrieben, Kaskoversicherungen bieten zusätzlich einen umfassenderen Schutz.

Bei teuren Wohnmobilen kann schon die Reparatur eines Steinschlags an der Windschutzscheibe schnell mehrere Tausend Euro kosten. Solche Schäden sind durch eine Teil- bzw. Vollkasko-Versicherung abgesichert. Darüber hinaus können auch Ergänzungen durch einen Schutzbrief oder auch eine Inhaltsversicherung für das Wohnmobil sinnvoll sein. Eine Inhaltsversicherung deckt beispielsweise den Diebstahl von Haushaltsgegenständen und elektronisches Entertainment aus dem Wohnmobil ab. Mit einem Schutzbrief übernimmt die Versicherung den Rücktransport des Wohnmobils in die Heimat bei Schäden, die eine Rückfahrt mit dem Fahrzeug unmöglich machen.


Was unterscheidet die Wohnmobil-Versicherung von der Autoversicherung?

Die Wohnmobil-Versicherung ist im Prinzip eine besondere Form der Kfz-Versicherung. Da ein Wohnmobil speziellen Anforderungen genügen muss, damit die Zulassungsstellen es als solches anerkennen – insbesondere bei Umbauten – wird es von vielen Versicherungen zu eigenen Konditionen und Tarifen versichert.

Die Versicherung für ein Wohnmobil unterscheidet sich hauptsächlich in folgenden Punkten von der Pkw-Versicherung:

  • Versicherung für Zweitwagen: In der Regel ist das Wohnmobil ein Zweitwagen, es besteht also bereits eine Kfz-Versicherung für das Alltagsfahrzeug.
  • Verwendungszweck: Das Wohnmobil wird nur zu Urlaubszwecken bewegt, während alltägliche Erledigungen mit dem normalen Pkw gemacht werden.
  • Weniger Schäden durch Auffahrunfälle: Wegen der geringeren Höchstgeschwindigkeit für Wohnmobile ereignen sich weniger Auffahrunfälle mit hohen Kosten für die Kfz-Versicherung.
  • Schutz durch eigenen Stellplatz: Während Pkw häufig mangels einer eigenen Garage an der Straße abgestellt werden müssen, gibt es für das Wohnmobil einen sicheren Stellplatz.
  • Geringeres Risiko durch umsichtigen Fahrstil: Wohnmobil-Fahrer pflegen in der Regel einen vorsichtigen und umsichtigen Fahrstil. Durch das Gewicht des Fahrzeugs ist sehr schnelles Fahren mit dem Reisemobil ohnehin schwierig.
  • Schadenhöhe: Ein Wohnmobil verursacht im Schadenfall höhere Kosten als ein Auto. Glasschäden, deren Reparatur bei einem Pkw einige hundert Euro kosten, schlagen bei größeren Wohnmobilen schon mit mehreren Tausend Euro zu Buche. Auch die Instandsetzung nach einem Wildunfall oder nach Unwetter- und Wasserschäden erfordert höhere Ausgaben als bei einem Auto. Gleiches gilt für die finanzielle Entschädigung nach einem Diebstahl oder Totalschaden. Bedingt durch die höheren Kaufpreise für ein Reisemobil entstehen hier ebenfalls höhere Kosten.
  • Schadenfreiheitsklasse: Wohnmobil- und Pkw-Versicherung unterscheiden sich auch aufgrund der Anzahl der Schadenfreiheitsklassen. Für Pkw existieren bis zu 50, während es für Wohnmobile lediglich 10 bis 20 sind. Auch die bei der Autoversicherung wichtigen Typ- und Regionalklassen sind bei der Versicherung für das Wohnmobil nicht relevant.

Welche Versicherungen gibt es für Wohnmobile?

In der Regel können Sie bei jedem Versicherer eine Haftpflicht-, Teilkasko- oder Vollkasko-Versicherung für Ihr Wohnmobil abschließen. Da lediglich die Haftpflichtversicherung für Wohnmobile gesetzlich vorgeschrieben ist, ist die zusätzliche Absicherung über eine Vollkasko- oder Teilkasko-Versicherung freiwillig. Ist das Wohnmobil schon älter, kann es sein, dass kein Versicherungsschutz für die Teil- oder Vollkasko angeboten wird. Abgesehen davon können Sie selbst entscheiden, in welchem Umfang Sie die Kfz-Versicherung für Ihr Wohnmobil ergänzen möchten.


Kfz-Haftpflichtversicherung für Wohnmobile

Möchten Sie ein Wohnmobil zulassen, brauchen Sie laut Gesetz eine Kfz-Haftpflichtversicherung für Ihr Fahrzeug. Die Haftpflichtversicherung deckt alle Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die Sie Dritten mit Ihrem Fahrzeug zufügen. Mittlerweile bieten alle Versicherungsgesellschaften hierfür eine Versicherungssumme von 100 Millionen Euro. Die Deckungssumme variiert lediglich bei den versicherten Personenschäden. Je nach Versicherer ist die Versicherungssumme, die maximal pro geschädigte Person ausgezahlt wird, unterschiedlich hoch. Basis-Absicherungen weisen hier die Mindestsumme von 8 Millionen Euro auf, höherwertige Tarife enthalten 10 bis 15 Millionen Euro. Bei vielen, aber nicht allen Versicherern, ist in der Haftpflichtversicherung für Wohnmobile die sogenannte Mallorca-Police enthalten. Diese gilt für Mietfahrzeuge im Ausland. Sind Sie mit Ihrem Wohnmobil im Ausland unterwegs und möchten dort ein kleines Auto für Tagestouren oder kleinere Unternehmungen mieten, sichern Sie dieses Fahrzeug mit der gleichen Versicherungssumme ab wie Ihr Wohnmobil.


Teilkasko-Versicherung

Auf Reisen im In- oder Ausland kann mit einem Wohnmobil schnell ein Schaden entstehen. Nicht alle werden jedoch von der Haftpflichtversicherung übernommen. Um sich für diese Fälle abzusichern, empfiehlt sich die Ergänzung der WoMo-Versicherung um einen Teilkasko-Schutz.

Mit der Teilkasko können Sie Ihr Wohnmobil gegen folgende Schäden versichern:

  • Schäden durch Brand oder Explosion
  • Schäden am Wohnmobil durch Kurzschluss
  • Glasbruch
  • Zusammenstöße mit Tieren
  • Schäden durch Elementargefahren wie Sturm, Hagel, Blitzschlag oder Überschwemmungen
  • Schäden durch Tierbiss (z. B. Marderschaden)

Wohnmobil-Versicherung mit Vollkasko

Mit der Ergänzung der Kfz-Haftpflichtversicherung um eine Vollkasko-Versicherung schützen Sie vor allem neue und hochwertige Wohn- und Reisemobile umfassend vor möglichen Schäden.

Eine Vollkasko-Versicherung bietet diese Leistungen:

  • Umfassender Versicherungsschutz: Die Vollkasko umfasst sämtliche Leistungen der Teilkasko-Versicherung. Darüber hinaus sind auch selbstverschuldete Schäden am eigenen Wohnmobil abgedeckt. Mit der Vollkasko lassen sich zudem Beschädigungen durch Vandalismus versichern. Besitzer sehr luxuriöser Wohnmobile können so z. B. die Reparaturkosten für sogenannte "Neidkratzer" absichern.
  • Schutz bei Fahrten mit Fähren: Je nach Anbieter schließt die Kfz-Versicherung für das Wohnmobil auch ein Fährrisiko ein. Wer sein Reisemobil öfter mit der Fähre transportieren möchte, sollte diese Option in Erwägung ziehen. Enthalten sind zumeist Kollision, Strandung, Untergang der Fähre, aber auch das Überbordgehen des Wohnmobils. Hat die Schiffsführung angeordnet, das Fahrzeug zu opfern, um das Schiff, die Passagiere oder die Ladung zu retten, kommt die Havarie grosse zum Tragen. Hierdurch wird jeder an Bord an den Havariekosten beteiligt. Nicht jede Wohnmobilversicherung übernimmt die Kosten der Havarie grosse, doch es macht durchaus Sinn, diesen Fall miteinzuschließen.

Sinnvolle Zusatzversicherungen für Ihr Wohnmobil

Wie bei einem normalen Pkw können Sie auch für Ihr Wohnmobil die Leistungen der Kfz-Versicherung um optionale Zusatzversicherungen erweitern, um den Versicherungsschutz zu komplettieren. Üblich ist hier eine Schadenschutzversicherung für Fahrten ins Ausland und ein Schutzbrief für das Wohnmobil.

Ausland-Schadenschutzversicherung

Sollten Sie im EU-Ausland mit Ihrem Wohnmobil unschuldig in einen Unfall verwickelt werden, erspart eine Ausland-Schadenschutzversicherung die Auseinandersetzung mit einer der dortigen Haftpflichtversicherungen. Schmerzensgeld, Wertminderung oder ein Ersatzwagen werden zu den geltenden Bedingungen Ihrer deutschen Kfz-Versicherung abgewickelt. Für Sie und Ihr Wohnmobil bedeutet das im Vergleich eine höhere Entschädigung gemäß den deutschen Standards. Der Versicherungsschutz gilt in der Regel für sämtliche EU-Länder. Darüber hinaus ist der Ausland-Schadenschutz meist auch für Island, Kroatien, Liechtenstein, Monaco, Norwegen und die Schweiz, manchmal auch für Andorra, gültig.

Zusätzlicher Schutz für Ihr Wohnmobil mit dem Schutzbrief

Ein Kfz-Schutzbrief ist ebenfalls eine sinnvolle Ergänzung zur Wohnmobil-Versicherung. Übernommen werden Kosten für Pannen- und Unfallhilfe direkt vor Ort, Bergung des Wohnmobils, Abschleppen und der Rücktransport an den Heimatort.

Je nach Versicherer können folgende Leistungen in die Wohnmobilversicherung eingeschlossen werden:

  • Mietwagen und Übernachtung im Schadenfall
  • Weiter- oder Rückfahrt mit Bahn oder Flugzeug
  • Versand von Ersatzteilen
  • Unterstellung des beschädigten Wohnmobils
  • Kranken-Rücktransport oder die Rückholung von Kindern, sofern sie noch keine 15 Jahre alt sind

Dieser Wohnmobil-Schutzbrief gilt im Allgemeinen für Deutschland und Europa, bei ausgewählten Versicherern sind auch Fahrten in außereuropäische Staaten rund um das Mittelmeer, auf die Kanarischen Inseln, die Azoren oder Madeira mit abgesichert.

Tipp

CosmosDirekt bietet bei der Kfz Versicherung neben dem Kfz-Schutzbrief auch eine Verkehrs-Rechtschutzversicherung an. Diese sichert Sie vor den finanziellen Folgen eines Rechtsstreits ab, egal ob es sich dabei um die Durchsetzung von Schadenersatz-Ansprüchen oder die Verteidigung gegen den Vorwurf einer Ordnungswidrigkeit handelt. Hier erfahren Sie mehr zur Kfz Versicherung von CosmosDirekt.


Geliehenes oder eigenes Fahrzeug – welches Wohnmobil braucht welche Versicherung?

Bevor die Urlaubsreise mit dem Wohnmobil losgehen kann, stellt sich die Frage: Welche Versicherung ist sinnvoll für das Reisemobil? Welche Leistungen braucht man für das eigene Fahrzeug und was sollte versichert sein, wenn man ein Wohnmobil mietet oder leiht? Je nach Reiseziel und Nutzung des Campers sollten Wohnmobil-Fahrer in jedem Fall auf den passenden Versicherungsschutz achten.

Eigenes Wohnmobil: Welche Leistungen der WoMo-Versicherung sind sinnvoll?

Wer mit dem eigenen Wohnmobil losziehen möchte, braucht dafür in jedem Fall eine Kfz-Haftpflichtversicherung. Denn ohne diese Versicherung dürfen Sie den Stellplatz nicht verlassen. Die Haftpflichtversicherung für das Wohnmobil ist in der gesamten EU gültig.

Ergänzend zur Kfz-Haftpflicht sind diese Leistungen sinnvoll:

  • Grüne Karte: Sind Sie mit Ihrem Wohnmobil außerhalb Deutschlands unterwegs, sollten Sie eine Grüne Karte anfordern. Diese ist für Nicht-EU-Länder vorgeschrieben, aber auch bei Fahrten im europäischen Ausland erweist sie sich als hilfreich. Dort sind alle wichtigen Angaben zu Ihrer Kfz-Versicherung eingetragen. Sollte Ihr Wohnmobil in einen Unfall verwickelt werden, kann die Polizei des jeweiligen Landes darauf bestehen, dass Sie die Grüne Versichertenkarte vorzeigen.
  • Kaskoversicherungen: Eine Wohnmobilversicherung mit Kasko-Schutz punktet mit zusätzlichen Leistungen. Wer mit seinem Wohnmobil in der Wildnis campiert, braucht unbedingt eine Teilkasko. Diese sichert Sie gegen naturbedingte Schäden durch Sturm, Hagel, Blitzschlag oder Überschwemmung ab, aber auch gegen Fahrzeug-Diebstahl, Brand oder Glasschäden. Umfassendere Risiko-Vorsorge für das Wohnmobil gibt es mit einer Vollkasko. Diese enthält alle Leistungen der Teilkasko und schützt zusätzlich gegen selbstverschuldete Unfallschäden am eigenen Wohnmobil sowie die mutwillige Beschädigung des Fahrzeugs durch Andere. Diese Kaskoversicherung ist gerade bei einem neuen Wohnmobil empfehlenswert, damit Sie im Ernstfall hohe Reparaturkosten nicht selbst tragen müssen.

Gemietetes Wohnmobil: Welche Versicherung braucht man für ein geliehenes Wohnmobil?

Ein Wohnmobil zu mieten ist für viele Menschen eine bequeme Möglichkeit, sich den Traum vom Urlaub mit dem eigenen Camper zu erfüllen. Ob im Ausland oder auch in Deutschland – es gibt unterschiedliche Anbieter für die Vermietung von Reisemobilen. Eine eigene Wohnmobil-Versicherung müssen Sie für Mietfahrzeuge dabei nicht abschließen. Die Anbieter, die Ihnen das Wohnmobil vermieten, berechnen die Kosten für die Versicherung bereits in der Miete mit ein.

Bevor Sie den Mietvertrag für das Wohnmobil unterschreiben, sollten Sie unbedingt die Leistungen der enthaltenen Versicherungen überprüfen:

  • Haftpflichtversicherung: In der Regel sind die Fahrzeuge haftpflicht- und vollkaskoversichert. Wenn Sie hierzulande ein Wohnmobil mieten und damit ins Ausland fahren möchten, ist das dem Vermieter bei der Buchung anzuzeigen. Bei Fahrten im europäischen Ausland, aber auch bei einem Urlaubstrip außerhalb Europas, muss man beim Versicherungsschutz mit Einschränkungen, Ausschlüssen und teilweise enormen Selbstbehalten rechnen. Zwar deckt eine ausländische Haftpflichtversicherung im Prinzip dieselben Schäden ab wie eine deutsche, doch schon die Höhe der Deckungssumme unterscheidet sich teilweise deutlich. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestsumme bewegt sich z. B. in den USA abhängig vom Bundesstaat bei 5.000 bis 100.000 US-Dollar. Außerdem kann es sinnvoll sein, auf den Einschluss der Mallorca-Police zu achten, um Mietwagen im EU-Ausland zu versichern.
  • Selbstbeteiligung: Im Schadenfall wird für den Mieter bei der Wohnmobil-Versicherung mit Teilkasko- und Vollkasko-Leistungen eine Selbstbeteiligung fällig. Diese ist vom Versicherer abhängig, liegt oftmals aber bei 500 Euro für die Teilkasko und 1.000 Euro für die Vollkasko pro Schadenfall. Zudem bestehen bestimmte Ausschlusskriterien, die den Verlust des Versicherungsschutzes bedeuten: Darunter fallen beispielsweise das Fahren unter Alkohol oder eine Fahrerflucht im Schadenfall, aber z. B. auch, wenn man die Höhe des Wohnmobils unterschätzt und an einer Brücke hängenbleibt.
Tipp

Wohnmobil-Anbieter und ihre Tarife sind sehr vielfältig. Deshalb empfehlen wir, vor der Buchung neben den Preisen immer auch das „Kleingedruckte“ der Wohnmobil-Versicherung, die von den Vermietern angeboten wird, einem Vergleich zu unterziehen. So können Sie schon vor der Buchung feststellen, ob im Schadenfall finanzielle Risiken drohen.

  • Zusatzversicherungen: Die meisten Anbieter bieten Zusatzversicherungen zur Reisemobilversicherung, mit denen sich gegen Aufpreis die Deckungssumme aufstocken lässt. Denn alle Schäden, die über die Mindestsumme hinausgehen, müssten Sie selbst tragen. Auch die Kaskoversicherungen variieren im Umfang je nach Vermieter erheblich. Manchmal sind Schäden an bestimmten Fahrzeugteilen ausgeschlossen oder mit sehr hohen Selbstbeteiligungen verbunden. Wird mit dem Vermieter eine bestimmte Route vereinbart, dann aber verlassen, droht unter Umständen der Verlust des Versicherungsschutzes.

Wohnmobil-Versicherung abschließen: Wie teuer ist der Versicherungsschutz?

Die Kosten für die Versicherung Ihres Wohnmobils setzen sich anhand verschiedener Faktoren zusammen. Der wichtigste Faktor bei der Berechnung ist der Wert des Wohnmobils. Zudem werden die unfall- und schadenfrei gefahrenen Jahre, die für die Wohnmobilversicherung einen individuellen Schadenfreiheitsrabatt ergeben, berücksichtigt. Auch Kriterien wie das Alter des Fahrzeughalters und seine Fahrerfahrung werden herangezogen, um die Wohnmobil-Versicherung zu berechnen.

Folgende Faktoren beeinflussen bei der Wohnmobil-Versicherung die Kosten:

  • Gesamtneuwert bzw. der Kaufpreis: Für die Wohnmobil-Versicherung muss der Neuwert bzw. Kaufpreis des Fahrzeugs angegeben werden (inklusive der fest eingebauten Einrichtung und des Vorzelts)
  • Wohnmobil-Modell: Die Versicherung bezieht auch das Alter des Wohnmobils in die Kalkulation der Kosten mit ein. Auch die Art des Aufbaus muss angegeben werden.
  • Angaben zum Fahrer: Auch individuelle Faktoren wie das Alter des Fahrers und seine Fahrerfahrung spielen eine Rolle. Bei Fahranfängern und jungen Fahrern wird das Risiko für einen Unfall höher geschätzt, weshalb die Prämien in der Regel höher sind. Außerdem hat es einen Einfluss auf die Kosten, ob die Wohnmobil-Versicherung für mehrere Fahrer abgeschlossen werden soll.
  • Selbstbeteiligung: Die Höhe der Selbstbeteiligung entscheidet ebenfalls über die Kosten für die Camper-Versicherung. Je höher die gewählte Selbstbeteiligung ist, desto geringer sind die jährlichen Versicherungsbeiträge für die Wohnmobil-Versicherung.
  • Kaskoversicherung: Ergänzen Sie die Versicherung für Ihren Camper mit einer Teilkasko oder Vollkasko-Versicherung, wirkt sich das ebenfalls auf die Kosten für die Wohnmobilversicherung aus.
  • Schadenfreiheitsklasse: Die Schadenfreiheitsklasse gibt Auskunft darüber, wie viele Jahre der Versicherte ohne Unfall gefahren ist. Für den Abschluss einer neuen Wohnmobil-Versicherung ist die Schadenfreiheitsklasse ein wesentlicher Faktor für die Einstufung. Je weniger Unfälle der Fahrer hatte, desto günstiger ist der jährliche Beitrag.
  • Zweitwagenregelung: Besitzen Sie bereits einen Pkw, können Sie das Wohnmobil als Zweitwagen versichern. In diesem Fall sind die Beiträge für die Wohnmobil-Versicherung von Anfang an günstiger.

So können Sie bei der Wohnmobil-Versicherung sparen

Auch bei der Versicherung für ein Wohnmobil gibt es Möglichkeiten, die Kosten für die Beiträge zu senken und den Versicherungsschutz möglichst günstig zu halten. Bei den meisten Versicherern gibt es hierfür folgende Möglichkeiten:

  • Rabatte: Wie bei jeder Kfz-Versicherung auch, stehen Wohnmobil-Fahrern einige Optionen für Sonderrabatte offen. Einige Berufsgruppen, insbesondere Beamte und Angestellte im Öffentlichen Dienst, bekommen vergünstigte Tarife. Ebenso wirkt es sich positiv aus, wenn man bei einem Unternehmen weitere Versicherungen abgeschlossen hat: Für Bestandskunden gibt es oft einen beträchtlichen Beitragsnachlass.
  • Vergünstigungen für bestimmte Bauarten: Manche Versicherer honorieren es, wenn bestimmte Materialien in der Karosserie des Wohnmobils verwendet wurden. So fällt die Kfz-Versicherung für Wohnmobile, die aus glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK) bestehen, in der Regel niedriger aus als die für Wohnmobile mit Außenwänden aus Aluminium. Grund: GFK ist deutlich weniger anfällig für Hagelschäden.
  • Saisonkennzeichen: Da ein Wohnmobil vor allem während der wärmeren Monate bewegt wird, lohnt sich in vielen Fällen die Zulassung mit einem Saisonkennzeichen. Dieses ist für den gewählten Zeitraum gültig, zwischen zwei und elf zusammenhängenden Monaten innerhalb eines Kalenderjahres. Der Vorteil: Für die Zeit der Stilllegung zahlen Sie keine Kfz-Steuer und keine Kfz-Versicherung. Allerdings dürfen Sie das Wohnmobil dann auf keinen Fall im Straßenverkehr bewegen oder auf öffentlichen Straßen/Plätzen abstellen. In der Ruhezeit besteht der Versicherungsschutz weiter, die sogenannte Ruheversicherung deckt je nach Versicherungsart bestimmte Haftpflicht- und Kasko-Schäden ab. Sie zahlen für die Ruheversicherung in der Regel keinen Beitrag, müssen aber das Wohnmobil auf einem eingezäunten Grundstück oder in einer Garage abstellen. Manchmal wird von den Versicherern auch ein Carport akzeptiert, der sich mit Kette und Vorhängeschloss sichern lässt.
  • Winterstellplatz: Wer sein Wohnmobil in den Winterschlaf schicken möchte, kann es auch ganz abmelden. Dafür fallen aber zusätzliche Gebühren an. Wie beim Saisonkennzeichen auch dürfen Sie das Wohnmobil nicht einfach auf der Straße abstellen. Neben Garage, eingezäuntem Grundstück oder Carport sind zudem Winterlager, wie sie für Boote und Yachten gemietet werden können, eine gute Unterbringungsmöglichkeit. Die Hallen sind überdacht und in der Regel beheizt, Wind und Wetter können dem Wohnmobil nichts anhaben. Wohnmobil-Händler bieten manchmal entsprechende Stellflächen an. Wie beim Saisonkennzeichen zahlen Sie für die Zeit der Stilllegung keine Beiträge für Kfz-Steuer und Wohnmobil-Versicherung. Achten Sie aber darauf, dass mögliche Schäden durch eine Ruheversicherung abgedeckt sind.
Fazit: So finden Sie die passende Wohnmobil-Versicherung

Damit Sie mit Ihrem Wohnmobil stets sicher unterwegs sind, sollten Sie auf einen umfangreichen Versicherungsschutz setzen. Es gilt: Je wertvoller das Wohnmobil, desto umfassender sollte der Versicherungsschutz sein. Die Haftpflichtversicherung ist für die Zulassung des Wohnmobils gesetzlich vorgeschriebenen. Die Kasko¬versicherungen decken je nach Art Schäden aufgrund von Natureinwirkungen (Teilkasko) und zusätzlich Schäden aufgrund selbstverschuldeter Unfälle oder Beschädigungen durch Dritte ab, wenn der Verursacher nicht bekannt ist (Vollkasko). Beim Abschluss der Kaskoversicherung ist der Vergleich des Kleingedruckten wichtig: Leistungs¬umfang und Ausschluss¬kriterien schwanken je nach Anbieter. Einige Versicherer verweigern zum Beispiel die Aufnahme von älteren Wohnmobilen oder es bestehen Einschränkungen bei Bauart oder Wohnmobil-Typ. Informieren Sie sich daher am besten vorab, welche Leistungen der Wohnmobil-Versicherung Sie benötigen und welcher Versicherungsschutz für Ihr Vorhaben am besten geeignet ist.

Wenn Sie Ihr Wohnmobil bei CosmosDirekt versichern möchten, dann beraten wir Sie gerne telefonisch unter 0681- 9 66 68 00.

Häufige Fragen zur Wohnmobil-Versicherung

Um den Wert des Oldtimers zu erhalten, sollten die Fahrzeuge immer als Zweitwagen und nicht als Alltagsfahrzeug genutzt werden. Deshalb ist bei den allermeisten Versicherungen das Vorhandensein eines Erstfahrzeugs Voraussetzung.

Saisonkennzeichen sind auch für Oldtimer, also Fahrzeuge mit einem H-Kennzeichen, möglich. Das rote 07-Kennzeichen lässt sich allerdings nicht mit einem Saisonkennzeichen kombinieren.
In der Regel sind H-Kennzeichen versicherungstechnisch günstiger. Erfüllt das Fahrzeug die Voraussetzungen für ein H-Kennzeichen nicht, kann ein Saisonkennzeichen eine Alternative sein.

Für eine Oldtimer-Versicherung ist nicht immer ein Gutachten notwendig. Einige Versicherer verzichten auf die Prüfung bei Oldtimern unter einem bestimmten Fahrzeugwert.

Voraussetzung für die Zulassung eines Fahrzeugs ist eine eVB-Nummer als Nachweis einer Kfz-Versicherung. Es ist möglich, ein H-Kennzeichen ohne Oldtimerversicherung zu bekommen – dafür müssen Sie dann den Abschluss der üblichen Kfz-Versicherung nachweisen können.

Oldtimer sind sehr wertvoll und sollten in gutem Zustand gehalten werden. Deshalb ist ein sicherer Stellplatz in einer Garage oft eine wichtige Voraussetzung beim Abschluss einer Oldtimer-Versicherung.

Oldtimer sind sehr wertvoll und sollten in gutem Zustand gehalten werden. Deshalb ist ein sicherer Stellplatz in einer Garage oft eine wichtige Voraussetzung beim Abschluss einer Oldtimer-Versicherung.

Über die Wohnmobil-Versicherung können Sie generell motorisierte Campingfahrzeuge versichern. Grundsätzlich ist eine Kfz-Versicherung auch für einen Wohnwagen vorgeschrieben. Zusätzlich können Sie Teil- und Vollkasko-Versicherungen abschließen. Wenn Sie Ihren Wohnwagen hingegen nicht auf der Straße bewegen, sondern dauerhaft auf einem Campingplatz abstellen, benötigen Sie die Wohnwagenversicherung nur für den Transport zum Stellplatz. Danach ist eine Camping-Versicherung erforderlich, deren Versicherungsumfang sich auch auf das Vorzelt und das Inventar erstreckt. Diese Versicherung wird für Dauercamper angeboten, die entweder Wohnwagen oder Mobilheime (transportable Wohneinheiten) nutzen und auf offiziellen Campingplätzen residieren. Der Versicherungsschutz geht über eine normale Teilkasko hinaus. Neben Einbruchdiebstahl, Brand- und Sturmschäden werden auch Überschwemmungsschäden durch die Versicherung abgedeckt.

Haben Sie mit Ihrem Wohnmobil einen Unfall, wirkt sich der gemeldete Schaden lediglich auf die Kfz-Versicherung für das Wohnmobil aus. Da die Schadenfreiheitsklassen vertragsgebunden sind, bleibt die Versicherung Ihres Pkws davon unberührt. Je nachdem, welchen Schaden Sie dem Versicherer melden, erfolgt eine Herabstufung der Haftpflicht, Vollkasko oder beider Versicherungen.

Da eine Haftpflichtversicherung für ein Wohnmobil gesetzlich vorgeschrieben ist, stellt sich lediglich die Frage, ob der Versicherungsschutz um eine Kaskoversicherung erweitert werden soll. Möchten Sie mit dem Wohnmobil auf Reisen gehen, ist mindestens eine Teilkasko-Versicherung empfehlenswert. Eine Vollkasko-Versicherung ist vor allem für teure Reisemobile sinnvoll, da hier auch Schäden durch Vandalismus oder selbstverschuldete Schäden abgedeckt sind.

Wer ein Reisemobil mietet, muss mit einer Selbstbeteiligung bzw. einem Selbstbehalt für die Versicherung des Wohnmobils rechnen. Je nach Wohnmobilvermietung fällt diese Selbstbeteiligung recht hoch aus. Auf diese Weise sichert sich der Vermieter gegen einen Unfall oder Diebstahl des vermieteten Wohnmobils ab. Eine Kautionsversicherung kann eine sinnvolle Ergänzung zur Wohnmobil-Versicherung für gemietete Fahrzeuge sein. Die Versicherung schützt den Mieter vor dem finanziellen Risiko der Selbstbeteiligungs-Reduzierung, auch CDW (Collision Damage Waiver) genannt. Mit diesem Versicherungsschutz müssen Sie im Fall eines Schadens nicht mehr als 250 oder 500 Euro an Selbstbeteiligung übernehmen.



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