Ein vermummter Einbrecher öffnet eine Terassentür mit einer Brechstange.

Schadenprävention

Schäden am Hausrat vorbeugen

Viele Menschen unterschätzen die Gefahren, die in Haus oder Wohnung drohen. In Deutschland müssen Feuerwehren pro Jahr rund 200.000 Brände löschen, zahlreiche Menschen werden verletzt. Alljährlich registrieren die Versicherer eine Million Schäden an Wasserleitungen: Statistisch gesehen platzt alle 30 Sekunden irgendwo im Land ein Rohr oder hält eine Dichtung nicht. Und obwohl die Anzahl der Wohnungseinbrüche rückläufig ist, meldete die Polizei zuletzt immer noch 90.000 Einbruchsdelikte. Viele Schäden entstehen, weil Unachtsamkeit oder mangelnde Vorsicht im Spiel ist. Doch mit den richtigen Maßnahmen kannst Du Schäden vorbeugen.

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Wie kann ich Wohnungsbrände verhindern?

Einige Brandursachen kann man nicht beeinflussen – einen Blitzeinschlag beispielsweise. Doch die meisten Brände sind auf Nachlässigkeit und mangelndes Wissen zurückzuführen. So sind etwa Kinder, die mit Streichhölzern oder Feuerzeugen spielen, für fast ein Drittel aller fahrlässig verursachten Brände verantwortlich. Mit einer frühzeitigen Brandschutzerziehung kannst Du solchen Bränden vorbeugen.

Gefah­ren­quelle offene Feuer

Die größte Gefahr geht von offenem Feuer aus. Lasse Kerzen, Öllampen, Öfen und offene Kamine nie unbeaufsichtigt brennen. Stelle Kerzen und Lampen auf eine nicht brennbare Unterlage, weit genug von Vorhängen und Gardinen entfernt. Mache beides aus, wenn Du das Zimmer verlässt. Platziere vor dem Kamin einen Funkenfang und verwende nur trockenes sowie nicht behandeltes Holz.

Gefahren in der Küche

Eine Gefahrenquelle ist der Herd in der Küche. Schnell vergisst man, dass die Kochfelder heiß sind, weil es beispielsweise plötzlich an der Tür klingelt und man dadurch abgelenkt wird. Fett oder Öl in der Pfanne werden dann zu heiß, schon ab 200 Grad Celsius entzünden sie sich. Nahe gelegene Gegenstände wie ein Ofenhandschuh oder ein Handtuch fangen Feuer. Auch können die Flammen schnell auf die Dunstabzugshaube übergreifen. Ein voller Fettfilter wirkt wie ein Brandbeschleuniger. Selbst Toaster, die während der Benutzung nicht im Auge behalten werden, können durch falsche Benutzung zu brennen anfangen. Ausgelöst werden viele Toaster-Brände übrigens durch Brotreste, die sich in der Krümelschublade angesammelt haben – reinige diese also regelmäßig.

Gefah­ren­quelle elek­tri­sche Geräte

Ein weiteres, häufig übersehenes Risiko stellen elektrische Geräte dar. Vor allem die abgestrahlte Hitze, etwa von Bügeleisen oder Heizlüfter, kann zum Problem werden, wenn die Geräte nicht korrekt betrieben werden. Sorge aber auch dafür, dass sie nicht zu dicht an brennbaren Materialien stehen. Auch Fernseher oder Musikanlagen können Brände hervorrufen, wenn die Zufuhr von Frischluft zur Kühlung unterbunden ist. Das kann beispielsweise passieren, wenn die elektrischen Geräte in einem verschließbaren Schrank untergebracht sind.

Risikofaktor Mehrfachsteckdose: Werden zu viele elektrische Geräte über eine Steckerleiste betrieben, kann deren Belastungsgrenze schnell überschritten werden. Dann heizt sich die Steckdose stark auf und könnte in Flammen aufgehen bzw. Materialien in der Umgebung in Brand setzen. Achte daher auf die Belastungsgrenze. Betreibe elektrische Geräte mit hohen Wattzahlen (zum Beispiel Wasserkocher, Kaffeemaschine, Toaster) nie gleichzeitig über eine einzige Steckdose.

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Gefah­ren­quelle Werk­statt und Abstell­räume

Auch in Werkstätten und Kellern, auf Dachböden und in Abstellräumen lauern viele potenzielle Brandursachen. Denn dort werden häufig leicht entzündliche Chemikalien wie Kraftstoffe, Farben und Lacke, Verdünner oder Spraydosen aufbewahrt. Da diese Räume eher selten gelüftet werden, kann sich zudem die Luft mit verdampften Chemikalien anreichern. Eine weitere Gefahrenquelle sind mit Spiritus oder Terpentin getränkte Lappen, die offen aufbewahrt werden. Schweißen und Löten, aber auch Rauchen können eine unmittelbare Ursache für einen Brand darstellen.

Gefahren zu Silvester

Ein Dauerthema ist der richtige Brandschutz zu Silvester. Raketen und Böller können viel Schaden anrichten, wenn sie auf Abwege geraten. Entferne alle brennbaren Gegenstände vom Balkon oder der Terrasse. Und schließe alle Fenster – vor allem in Bereichen, die Du nachts nicht im Blick hast: etwa in Garagen, Gartenhäuschen, Schuppen und anderen Nebengebäuden.

Ein häufiges Problem sind in Brand geratene Papierkörbe und Mülltonnen. Ausgelöst werden die Feuer durch heiße Aschereste – etwa aus dem Ofen, aber auch von Zigaretten. Lass die Asche immer erst erkalten, bevor Du sie entsorgst. Am besten nutzt Du für die Entsorgung nicht brennbare Behältnisse, zum Beispiel einen Metalleimer.

Rauchmelder retten Leben. Sie können zwar keine Brände verhindern, aber sie weisen frühzeitig auf entstehende Feuer hin. In fast allen Bundesländern gilt die Rauchmelderpflicht, in einigen greifen noch Übergangsfristen. Rauchmelder sollten überall da montiert werden, wo Menschen schlafen (Eltern- und Kinderschlafzimmer). Weitere Melder können im Flur installiert werden.

Wie kann ich Einbrüche verhindern?

Ein kurzer Handgriff mit der Brechstange, zweimal gehebelt und schon steht die Terrassentür offen. Um in eine Wohnung einzubrechen, brauchen Diebe häufig nur wenige Sekunden. Viele Türen und Fenster sind nicht ausreichend gesichert, sagt die Polizei. Bei rund der Hälfte aller Einbrüche verschaffen sich die Diebe mit einfachstem Werkzeug Zutritt. Dazu kommt, dass sie die Abwesenheit der Bewohner ausnutzen. 70 Prozent aller Einbrüche passieren unterhalb der Woche, die meisten davon tagsüber. Aber trotzdem können Diebe auch am frühen Abend oder am Wochenende kommen, wenn die Bewohner zum Beispiel verreist sind. Die besten Mittel zur Abschreckung von Einbrechern: eine bessere technische Sicherung – und das richtige Verhalten.

Einbruchs­hem­mende Haus­technik

Die größten Schwachstellen an einem Haus sind Türen und Fenster. Während die Haustür meist ordentlich gesichert ist, sieht es bei Terrassentüren schon anders aus. Diese sind – wie die Fenster – häufig mit normalen Rollzapfen ausgerüstet. Besser sind jedoch sogenannte Pilzkopfzapfen, die zusammen mit den entsprechenden Beschlägen einem Einbruchsversuch länger standhalten. Hebe- und Schiebetüren, die zum Balkon oder zur Terrasse führen, können durch spezielle Blockierstangen geschützt werden. Eine Alternative sind Vierkanthölzer, die in zwei Laufschienen (links und rechts der Tür) gesetzt werden. So lässt sich ein Aufhebeln schon recht kostengünstig verhindern.

Um die Wohnungstür zu sichern, empfehlen sich:

  • Türbeschläge, die den Schließzylinder abdecken: das aufgebohrte Schloss kann nicht einfach herausgezogen werden
  • Verlängerte Schließbleche: sind tief im Mauerwerk verankert, sodass die Tür nicht einfach aufgehebelt werden kann
  • Panzerriegel über die komplette Breite der Wohnungstür: schützt gleichzeitig Schloss- und Scharnierseite der Tür vor Aufhebeln

Auch Rollläden können durch einbruchhemmende Ausführungen ersetzt werden. Diese sind stabiler und haben eine besondere Führungsschiene, die sie besser gegen Heraushebeln schützt. Auch können sie durch eine Sperre nicht von außen hochgeschoben werden.

Bei neuen Fenstern und Türen kannst Du gleich beim Kauf auf einbruchhemmende Technik achten. Ältere Bauteile lassen sich aber auch nachrüsten, ohne dass gleich das Fenster ausgetauscht werden muss.

Denke auch daran, Kellerfenster und Lichtschächte zu sichern. Ideal sind einbruchhemmende Maßnahmen wie an anderen Fenstern auch. Zusätzlich können sie durch eine engmaschige Vergitterung gesichert werden. Da die Kellertür häufig an einer von außen schwer einsehbaren Stelle liegt, sollte sie mit der gleichen Sorgfalt wie die Haustür gesichert werden. Zu empfehlen sind auch hier Mehrfachsicherungen von Tür und Schloss bzw. eine Querverriegelung über die volle Breite. Diese kann dann nur von innen geöffnet und geschlossen werden.

Wenn eine Alarm­an­lage, dann eine rich­tige

Eine Überfall- und Einbruchmeldeanlage ist ebenfalls eine Möglichkeit, das Zuhause besser zu sichern. Die Anlage ist mit einem Wach- und Schließdienst verbunden, der bei einem Alarm nach dem Rechten sieht. Der professionelle Einbau und die laufenden Kosten können aber recht hoch sein. Von Kamera-Attrappen im Außenbereich – die manche aus Kostengründen anstelle echter Videokameras anbauen – rät die Polizei dagegen ab. Diese würden Einbrecher nicht abschrecken, sondern im Gegenteil eher anlocken – nach dem Motto: „Hier könnte etwas zu holen sein.“

Bewohnten Eindruck vortäu­schen

Wer nicht zu Hause ist, sollte trotzdem dafür sorgen, dass sein Heim den Eindruck erweckt, als seien die Bewohner da. Dazu gibt es viele Möglichkeiten:

  • Zeitschaltuhren, die in der Dämmerung das Licht ein- und ausschalten
  • Geräte, die das Flimmern eines Fernsehers vortäuschen
  • Geräte, die Hundegebell simulieren
  • Bewegungsmelder für Außenlampen

Hinweise für ein sicheres Verhalten

Die beste Technik nützt nur wenig, wenn sich die Bewohner fahrlässig verhalten. Beachte folgende Sicherheitshinweise:

  • Du verlässt Haus oder Wohnung? Dann schließe alle Fenster, lass keines auf Kipp stehen. Schließe auch die Haustür ab.
  • Du hast einen Schlüssel verloren? Ersetze den Schließzylinder mit einem neuen Schloss.
  • Verstecke keinen Ersatzschlüssel im Freien. Übergebe ihn lieber einem vertrauenswürdigen Nachbarn.
  • Bewahre Leitern, Gartenmöbel und Mülltonnen nur sicher verschlossen auf. Einbrecher nutzen diese möglicherweise als Hilfsmittel, um sich Zutritt über obere, weniger gesicherte Geschosse zu verschaffen.

Tipps für den Urlaub

Die Urlaubszeit ist für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. Doch findet man nach seiner Rückkehr eine durchwühlte Wohnung vor, ist die ganze Erholung dahin. Wenn Du verreist, achte also darauf, dass Du während Deiner Abwesenheit nicht ungewollt Dieben eine günstige Gelegenheit zum Einbruch verschaffst:

  • Poste nicht über soziale Netzwerke, dass Du in Urlaub fährst oder was Du gerade am Urlaubsort erlebst.
  • Hinterlasse auf dem Anrufbeantworter eine neutrale Botschaft – auf keinen Fall solltest Du erwähnen, wie lange Du abwesend bist.
  • Vermeide einen überquellenden Briefkasten. Bitte einen vertrauenswürdigen Nachbarn, diesen regelmäßig – am besten täglich – zu leeren.
  • Bestelle Zeitungen und Zeitschriften für die Zeit des Urlaubs ab oder nutze den Lagerungsservice der Post.
  • Lasse keine EC- oder Kreditkarten samt PIN oder andere Bankunterlagen offen herumliegen. Einbrecher nehmen solche Dinge gern als „Beifang“ mit.
  • Bewahre wertvolle Dinge wie hochwertigen Schmuck, Bargeld und anderes in einem Tresor auf.

Wie kann ich Wasser­schäden verhin­dern?

Für einen Wasserschaden gibt es eine Reihe von Ursachen: eine gebrochene Wasserleitung, ein defekter Zulaufschlauch, eine leckende Armatur oder eine kaputte Dichtungsfuge in der Dusche. Nicht immer ist klar, wie der Schaden entstanden ist. Neben Montagefehlern beim Einbau kann auch einfach der Zahn der Zeit schuld sein, dass ein altes Rohrsystem nicht mehr dicht ist. Häufig sind die Schäden gar nicht sofort zu erkennen. Vielmehr entstehen viele Wasserschäden schleichend. Tropfen um Tropfen wird der Schaden größer, bis schließlich ganze Räume saniert werden müssen.

Die Kosten für Wasserschäden sind immens, die Versicherungswirtschaft beziffert sie auf rund 2,5 Milliarden Euro – pro Jahr. Durch Folgen wie Schimmelbildung sind mit ihnen auch schwere Gesundheitsrisiken verbunden. Doch rechtzeitig erkannt und mit vorbeugenden Maßnahmen geschützt, lässt sich ein großer Teil der Schäden abwenden.

Fach­ge­rechte Instal­la­tion bei Neubauten beugt späteren Schäden vor

Eine fachgerecht installierte Leitungswasseranlage ist der beste Schutz gegen unerwartete Defekte. Daher sollten bei Neubauten alle Wasserleitungen nur von qualifizierten Fachbetrieben geplant und eingebaut werden; durch den Einsatz von geschultem Personal wird das Risiko von Montagefehlern verhindert. Zum einen achten die Handwerker darauf, dass nur Materialien eingesetzt werden, die für die örtliche Wasserhärte geeignet sind. Zum anderen werden nur Komponenten mit bestimmten Prüfzeichen verwendet. Das gibt zusätzlichen Schutz. Wer hier am falschen Ende spart, zahlt bei einem Schaden teuer drauf. Auch bauen die Fachleute die Leitungen so ein, dass im Fall eines Rohrbruchs die Leckage-Ortung möglichst einfach ist. Das begrenzt den Schaden und hilft dabei, spätere Beeinträchtigungen durch Sanierungsarbeiten so gering wie möglich zu halten.

Bei gebrauchten Immo­bi­lien den Zustand der Rohr­lei­tungen über­prüfen lassen

Auch wer nicht neu baut, sondern ein älteres Haus kauft, sollte einen Bausachverständigen zurate ziehen. Schimmel oder feuchte Stellen sind in jedem Fall Alarmzeichen, dass Feuchtigkeit eingedrungen ist. Aber auch Rohrleitungen haben nur eine begrenzte Lebensdauer, schon nach 20 Jahren Betrieb können sich erste Schäden zeigen. Typisch sind beispielsweise Korrosionsschäden an Rohren, die ungedämmt verlegt wurden. Bei Häusern, die zwischen 40 und 45 Jahre alt sind, sind defekte Rohrsysteme besonders wahrscheinlich. Wie die Leitungen am besten saniert werden, können aber nur die Experten beurteilen.

Wasser­schäden im Bade­zimmer vorbeugen

Der Nassbereich in der Wohnung gehört zu den Bereichen, die besonders anfällig für Wasserschäden sind. Achte daher darauf, dass alle Wandanschlüsse – Duschtasse, Badewanne, Waschbecken – ordnungsgemäß mit einer dauerelastischen Silikonfuge abgedichtet sind. Sie verhindert, dass Wasser hinter die Installationen laufen kann. Auch alle gefliesten Flächen benötigen eine Abdichtung. Im Laufe der Zeit kann es sein, dass die Silikonfugen porös und damit undicht werden. Kontrolliere die Fugen also regelmäßig und erneuere sie gegebenenfalls.

Wasser­schäden durch defekte Geräte vorbeugen

Defekte Schläuche von Wasch- oder Spülmaschinen gehören zu den klassischen Verursachern von Wasserschäden. Auch die eingebauten Dichtungen sind manchmal defekt und lassen dann Wasser durch. Solchen Schäden kannst Du nur vorbeugen, indem Du die wasserführenden Geräte regelmäßig kontrollierst:

  • Zeigen sich Risse in den Schläuchen?
  • Sind die Anschlüsse (Zufuhr, Abfluss) dicht?
  • Wie gut schließen die Türdichtungen der Geräte?

Dazu kommt, dass Wasch- und Spülmaschinen zu den Geräten gehören, die Du beim Gebrauch im Auge behalten musst. Die Spülmaschine morgens anzustellen und dann den Tag im Büro zu verbringen, kann unter Umständen als grob fahrlässig ausgelegt werden. Das betrifft aber vor allem ältere Geräte. Moderne Wasch- und Spülmaschinen verfügen in der Regel über ein Aquastop-Ventil – achte also darauf, dass Dein Gerät eines besitzt. Das Ventil riegelt den Wasserdurchfluss ab, wenn der Wasserdruck plötzlich abfällt – zum Beispiel, weil der Schlauch platzt oder sich vom Zulauf löst.

Du willst übers Wochenende verreisen oder startest in einen längeren Urlaub? Dann drehe den Zulauf zur Wasch- und Spülmaschine komplett ab. Die mechanische Sperre ist der beste Schutz gegen einen Wasserschaden während Deiner Abwesenheit.

Vorsicht beim Bohren

Die häufigste Ursache für einen Rohrbruch ist und bleibt die mechanische Beschädigung. Einfacher gesagt: Jemand bohrt zu tief in eine Wand und trifft eine Wasserleitung. Schon ein kleines Loch reicht, damit permanent Wasser heraussickert. Prüfe daher mit einem speziellen Ortungsgerät (im Fachhandel erhältlich), ob hinter der Bohrstelle möglicherweise eine Leitung verläuft.

Frost­schutz beugt geplatzten Rohren vor

Eine häufig unterschätzte Gefahr stellen Frostschäden an Leitungen dar. Denn gefrorenes Wasser dehnt sich aus und bringt die Leitung zum Platzen. Alle wasserführenden Leitungen im Freien – etwa der Gartenwasseranschluss oder der Zufluss zum Pool – sollten daher im Herbst rechtzeitig entleert und abgestellt werden. Gefährdet sind auch Heizungsrohre, die durch wenig genutzte Räume führen, etwa Dachboden, Keller oder Gästezimmer. Achte darauf, dass die Fenster geschlossen sind, sodass die Raumtemperatur nicht unter den Gefrierpunkt fallen kann. Und heize gegebenenfalls die Räume. Drehe den Thermostat aber nicht nur bis zum Schneeflocke-Symbol, sondern weiter auf. Denn der sogenannte „Frostwächter“ schützt nur den Heizkörper; er bietet aber keinen Schutz für die zu- und abführenden Leitungen.

Helfen Smart-Home-Systeme bei der Schadenprävention?

Smarte Technologie kann dabei helfen, Brand- und Wasserschäden zu verhindern und die Gefahr eines Einbruchs zu senken. Mit dem Begriff Smart Home bezeichnet man die Verknüpfung von elektronischen Geräten und Installationen, die zentral über eine Software gesteuert werden. Über eine Online-Verbindung kann man das nicht nur von zu Hause aus, sondern auch von unterwegs. Sensoren erfassen dabei, was in der Wohnung oder im Haus vor sich geht: etwa die Temperatur im Außenbereich oder die Helligkeit in Innenräumen. Viele der automatisierten Funktionen dienen dazu, das Wohnen komfortabler zu gestalten. Bei Einsetzen der Dämmerung fahren die Rollläden von allein herunter, die Heizung springt bei Unterschreitung der individuellen Wohlfühltemperatur an.

Einbruch­schutz mit Smart-Home-Lösungen

Intelligente und vernetzte Bewegungsmelder können sowohl vor als auch im Haus Bewegungen erkennen und dann vorab definierte Aktionen auslösen: Licht anschalten, Musik abspielen – oder eine Nachricht aufs Handy schicken, um die Polizei zu verständigen. Auch Rollläden lassen sich als Einbruchschutz automatisch herunterlassen, wenn sich jemand an der Terrassentür zu schaffen macht. Der Vorteil: Über die Smartphone-Steuerung kannst Du zudem aktiv auf Bedrohungen reagieren – was bei einer Zeitschaltuhr oder einem Bewegungsmelder nicht möglich ist. Eine weitere Möglichkeit sind intelligente Kontakte an Türen und Fenstern. Sie lösen beispielsweise dann einen Alarm aus, wenn der Einbrecher versucht, die jeweilige Tür oder das Fenster aufzuhebeln.

Smarter Schutz gegen Wasser­schäden

Um Wasserschäden vorzubeugen, kannst Du smarte Technologien einsetzen. So gibt es Frostmelder, die den Temperaturverlauf überwachen und verhindern, dass Heizungsrohre aufgrund von Frost platzen. Andere Sensoren werden neben dem Waschbecken oder der Waschmaschine befestigt. Registriert der Sensor, dass die Feuchtigkeit einen bestimmten Grenzwert überschreitet, gibt der Wassermelder Alarm. Dazu kommt die übliche Nachricht aufs Handy. Sind die Sensoren mit einem intelligenten Wasserabsperrventil verbunden, kann bei akuter Gefahr sofort die Hauptleitung abgesperrt werden. Das erspart viel Ärger hinterher.

Eine weitere Gruppe von Sensoren wird direkt an den Leitungen befestigt, wo sie die durchlaufende Wassermenge überwachen. Auch feinste Schäden können so frühzeitig entdeckt werden, weil die Sensoren selbst kleinste Bewegungen erkennen. Denn fließt das Wasser Tag und Nacht, ist dies ein Hinweis, dass irgendwo Wasser an einer unerwünschten Stelle austreten muss. Haus- oder Wohnungsbesitzern würde dieser Schaden vielleicht erst Wochen oder Monate später auffallen, wenn er sich an der Oberfläche des Mauerwerks bemerkbar macht.

Brand­ge­fahren durch Smart-Home-Anlagen eindämmen

Brand- und Feuerschäden lassen sich ebenfalls durch Smart-Home-Technologien verhindern. Intelligente Rauchmelder beispielsweise lassen sich auch vernetzen: Registriert der Keller-Sensor einen Brand, piept nicht nur er, sondern alle Melder im Haus. Dadurch bekommst Du auf jeden Fall mit, dass es irgendwo im Haus brennt. Auch wenn Du nicht zu Hause bist, kannst Du sofort reagieren und musst nicht darauf hoffen, dass ein Nachbar rechtzeitig den Notruf wählt.

Neben den Rauchmeldern gibt es spezielle Herdwächter. Diese Sensoren werden hinter dem Herd angebracht. Du kannst gleichzeitig Hitzeentwicklung und Bewegung im Raum überwachen. Solange beides gleichzeitig registriert wird, ist dies ein Hinweis darauf, dass jemand am Herd steht und kocht. Bei längerer Abwesenheit von Bewegung schaltet der Sensor den Herd automatisch ab.

Cosmos­Di­rekt koope­riert mit tink: Vergleichs- und Bera­tungs­platt­form für Smart Home

Um unseren Kunden einen einfachen und unkomplizierten Zugang zu Smart-Home-Lösungen zu bieten, kooperieren wir mit tink – der Vergleichs- und Beratungsplattform für Smart-Home-Produkte aller Art. Unabhängige Experten testen ausführlich alle angebotenen Produkte. Wichtige Kriterien sind einfache Installationsmöglichkeiten und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Im Sortiment von tink findest Du daher nur Smart-Home-Produkte, die Fachleute überzeugt haben. Gegründet wurde tink 2016 in Berlin. Kunden können zudem in zwei Ladengeschäften (Berlin und Hamburg) die smarten Technologien hautnah erleben.

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