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Fahrzeugbewertung

Fahrzeugbewertung: Kostenlos-Portale für eine erste Orientierung und professionelle Analyse für die genaue Wertermittlung

Wieviel ist ein Gebrauchtwagen eigentlich wert? Als Laie liegt man meist weit daneben, beeinflussen doch zu viele Faktoren die Preise: Modell, Motorisierung, Farbe, Ausstattung, Marktlage und vieles mehr. Orientierung bietet die professionelle Fahrzeugbewertung – ob kostenlos über ein Online-Portal oder kostenpflichtig durch einen Sachverständigen. Wir erklären, was es mit der Wertermittlung von Fahrzeugen auf sich hat und was Sie beachten müssen, wenn Sie den Wert so genau wie möglich bestimmen möchten.

Diese Begriffe sollten Sie kennen
Begriff
Erklärung
KBA-SchlüsselKBA steht für Kraftfahrt-Bundesamt. Das KBA jedem Autohersteller eine vierstellige Schlüsselnummer (HSN) zu, die in den Fahrzeug­dokumenten aufgeführt ist. Jeder Autotyp besitzt zudem eine achtstellige Typ­schlüssel­nummer (TSN). Zusammen können TSN und HSN ein bestimmtes Fahrzeugmodell (samt Motorisierung, Karosserieform und Kraftstoff) identifizieren.

Was ist der Fahrzeugwert?

Die Beantwortung dieser Frage hängt vor allem vom Blickwinkel ab. Soll ein Auto ins Ausland exportiert werden, taxiert der Zoll den Fahrzeugwert anders als ein Gutachter, der nach einem Schaden von der Kfz Versicherung dazu beauftragt wird. Daher kann es sein, dass verschiedene Definitionen des Begriffes „Fahrzeugwert“ nicht immer voneinander abgegrenzt werden. Häufig wird von Zeitwert gesprochen, gemeint ist aber der Wieder­beschaffungs­wert. Bei dem Wiederbeschaffungswert handelt es sich um den durchschnittlichen Händlerverkaufspreis des entsprechenden Fahrzeugs. Er wird von Versicherungen verwendet, um einzuschätzen, ob sich die Reparatur eines Autos lohnt oder nicht.

Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Definitionen des Fahrzeugwertes. Der Liebhaberwert berücksichtigt neben dem materiellen Wert auch immaterielle Größen, zum Beispiel ob das Fahrzeug eine Rarität ist oder einem Prominenten gehört hat. Der Restwert dagegen wird nach einem Unfall bestimmt. Bei ihm handelt es sich um den Wert des kaputten, also nicht reparierten Autos. Gemeinsam haben die verschiedenen Begriffe, dass sie unter Wert nicht den Preis verstehen. Der Wert ist eine Schätzung anhand vergleichbarer Objekte und bleibt daher notgedrungen allgemein. Der Preis dagegen beruht auf der gültigen Vereinbarung zwischen Käufer und Verkäufer und wird beim Bezahlen für ein konkretes Auto ausgehandelt.

Fahrzeugwert = Marktwert

Der eigentliche Wert eines Autos, der bei einer Fahrzeugbewertung durch Schwacke, DAT (Deutsche Automobil Treuhand) oder dem ADAC ermittelt wird, ist in der Regel ein Marktwert. Er wird bestimmt durch den durchschnittlichen Preis, zu dem das ausgewählte Auto auf dem deutschen Markt gehandelt wird. Neben Marke, Modell und Motorisierung spielen Ausstattung und Zustand eine wichtige Rolle. Daneben wird der Marktwert auch vom Baujahr und vom Kilometerstand beeinflusst. Außerdem kann sich der Marktwert zweier identischer Fahrzeuge je nach Region unterscheiden. Manche Modelle sind im Norden günstiger als im Süden, bei anderen gibt es Unterschiede zwischen Ost und West. Weitaus gravierender wirkt sich aber das Alter auf den Wert eines Fahrzeugs aus.


Welchen Einfluss hat das Fahrzeugalter auf den Wertverlust?

Der Wertverlust ist einer der zentralen Faktoren bei der Fahrzeugbewertung. Je nach Fahrzeugtyp und Ausstattung kann ein Neuwagen rund 25 Prozent im ersten Jahr an Wert verlieren. Das sind bei einem Mittelklassewagen schnell 10.000 Euro oder mehr, die sich einfach in Luft aufgelöst haben. Zwar nimmt der Wertverlust in den Folgejahren ab, aber nach 4 bis 5 Jahren ist der frühere Neuwagen im Durchschnitt nur noch die Hälfte wert. Bei einem Kleinstwagen sind das – in absoluten Zahlen ausgedrückt – gerade einmal 6.000 Euro, doch ein neuer Oberklassewagen hat nach 5 Jahren bis zu 50.000 Euro verloren. Deshalb spielt das Baujahr bei der Fahrzeugbewertung nach DAT, Schwacke oder ADAC so eine große Rolle.

Von großem Einfluss ist ebenfalls die Marke des Gebrauchtwagens. Deutsche Premiumhersteller wie Audi, BMW, Mercedes-Benz oder Porsche sind hierzulande weniger vom Wertverlust betroffen als ausländische Autobauer. Eine große Rolle spielt auch die Motorisierung. Besonders die beiden Extreme der PS-Leistung sind vom Verfall betroffen. Das heißt: Modelle mit Motorisierungen aus dem mittleren Bereich des Angebots sind langfristig wertstabiler als die einfachen Basismodelle – oder die Spitzenmodelle mit maximaler PS-Zahl. Denn die Chance, hierfür einen Interessenten zu finden, der ebenso viel hinlegt wie man selbst, ist eher gering.

Info

Allgemein beginnt der Wertverlust eines Autos mit einem drastischen Einbruch, flacht dann aber deutlich ab. Im ersten Jahr beträgt er rund 25 Prozent, danach nur noch 5 bis 6 Prozent pro Jahr.

Relative und absolute Restwertriesen

Die Beratungsagentur bähr & fess forecasts ist spezialisiert auf Prognosen, wie sich der Wiederkaufswert einzelner Modelle entwickelt. Jedes halbe Jahr kürt sie für 16 Fahrzeugklassen die „Restwertriesen“. Dabei handelt es sich um die Fahrzeuge, die nach 4 Jahren voraussichtlich den geringsten Wertverlust aufweisen. Unterschieden wird in relative Restwertriesen, die einen hohen Prozentwert ihres ursprünglichen Preises behalten, und in absolute Restwertriesen, bei denen der eigentliche Geldverlust am geringsten ausfällt. Neben fahrzeugspezifischen Faktoren fließen auch Fuhrparkdaten, die allgemeine Wirtschaftslage und die Inflationsrate in die Berechnungen ein.

Relative Restwertriesen für das erste Halbjahr 2019 (Kaufdatum 2015)
Klasse
Marke/ModellNeupreisRestwertin %Wertverlust
MinisOpel Karl 1.09.500 €5.178 €54,54.323 €
KleinwagenMini One16.800 €10.164 €60,56.636 €
KompaktklasseMercedes-Benz CLA 180 CDI31.416 €17.593 €56,013.823 €
MittelklasseMercedes-Benz C 180 BlueTec34.064 €18.395 €54,015.669 €
Obere MittelklasseMercedes-Benz E 350 BlueTec55.216 €28.436 €51,526.780 €
OberklasseMercedes-Benz S 300 BlueTec Hybrid81.753 €41.285 €50,540.468 €
VansRenault Espace dCi 13033.550 €16.272 €48,517.278 €
CoupésBMW 218i Coupé27.650 €16.175 €58,511.475 €
Kompakte SUVMercedes-Benz GLA 18027.668 €15.771 €57,011.897 €
SUVBMW X5 sDrive 25d54.050 €28.647 €53,025.404 €
CabrioletsMini Cabrio One21.150 €12.161 €57,58.989 €
MinivansFiat 500L 1.4 16V15.950 €8.374 €52,57.576 €
Kompakte VansBMW 214d active Tourer28.000 €15.400 €55,012.600 €
SportwagenPorsche Boxster S62.452 €35.910 €57,526.542 €
Mini SUVMini Countryman20.400 €11.628 €57,08.772 €
Elektro/Plug-inBMW I3 Range Extender39.450 €19.331 €49,020.120 €
Absolute Restwertriesen für das erste Halbjahr 2019 (Kaufdatum 2015)
Klasse
Marke/ModellNeupreisRestwertin %Wertverlust
MinisPeugeot 108 Vti 688.890 €4.801 €54,04.089 €
KleinwagenDacia Sandero 1.2 16V 756.890 €3.617 €52,53.273 €
KompaktklasseDacia Logan MCV 1.2 16V 757.990 €4.155 €52,03.835 €
MittelklasseHyundai i40 cw 1.6 GDI22.700 €9.875 €43,512.826 €
Obere MittelklasseAudi A5 Sportback 1.8 TFSI32.750 €16.703 €51,016.048 €
OberklasseMercedes-Benz S 300 BlueTec Hybrid81.753 €41.285 €50,540.468 €
VansFord S-Max 1.5 EcoBoost S/S30.150 €14.472 €48,015.678 €
CoupésMini Coupé Cooper21.250 €11.156 €52,510.094 €
Kompakte SUVLada Niva 4 x49.990 €4.046 €40,55.944 €
SUVHyundai Santa Fe 2.4 2WD29.990 €13.496 €45,016.495 €
CabrioletsMini Cabrio One21.150 €12.161 €57,58.989 €
MinivansDacia Lodgy 1.6 MPI 859.990 €5.145 €51,54.845 €
Kompakte VansVolkswagen Golf Sportsvan TSI BMT19.975 €10.886 €54,59.089 €
SportwagenFord Mustang 2.3 EcoBoost35.000 €16.800 €48,018.200 €
Mini SUVDacia Duster 1.6 16V 105 4 x210.690 €5.505 €51,55.185 €
Elektro/Plug-inSmart Fortwo Electric Drive Cabrio22.000 €10.450 €47,511.550 €
  • Quelle: http://www.focus.de/auto/ratgeber/kosten/restwertriesen-2019-1-halbjahr-nie-wieder-geld-verbrennen-das-sind-deutschlands-wertstabilste-autos_id_4657176.html

Sonderausstattungen

Auch Sonderausstattungen sind nach einigen Jahren oft kaum noch einen Bruchteil ihres Listenpreises wert. Gerade bei gebrauchten Kleinwagen will kaum jemand für den Extra-Luxus des Vorbesitzers zahlen: Ledersitze oder Leichtmetallfelgen wirken sich kaum positiv auf das Preisniveau aus. Je höher aber die Fahrzeugklasse, desto eher werden bestimmte Zusatzausstattungen vom Gebrauchtwagen-Käufer erwartet – und auch bezahlt. Neben den obligatorischen Ledersitzen und der Sitzheizung sind dies zum Beispiel Automatik- oder manuelles Doppelkupplungsgetriebe bei Autos der oberen Mittelklasse oder Spurhalte- oder Spurwechsel-Assistent in der Oberklasse. Bei einer individuellen Fahrzeugbewertung über Schwacke, DAT oder den ADAC werden die Extras gemäß ihres Marktwertes berücksichtigt.

Tipp

Auch bei Kompaktwagen und der unteren Mittelklasse fördert eine Einparkhilfe – ob einfacher Piepser oder Rückfahrkamera – den Wiederverkaufswert eines Autos. Genauso wie eine Bluetooth-Schnittstelle, mit der man das Smartphone an das Infotainment-System des Autos anschließen kann.

Manche Ausstattungsmerkmale gelten heutzutage hingegen als Standard: Zentralverriegelung, Servolenkung und elektrische Fensterheber für Fahrer und Beifahrer sowieso, aber auch Klimaanlage bzw. Klimaautomatik und der Stabilitäts-Assistent ESP. Fehlen sie, drückt dies den Preis erheblich. Großen Einfluss hat auch die Farbe. Mag kanariengelb oder froschgrün bei einem Kleinstwagen noch ganz charmant sein, wirkt dies bei einem SUV eher exotisch. Besonders beliebt sind seit Jahren Grau- (Silber-) und Schwarztöne, also dezente Farben. Diese stabilisieren den Wert beim Verkauf. Auffällig buntere Lackierungen in Blau, Rot, Weiß sind deutlich weniger marktgängig. Lila / Violett und Orange bilden die Schlusslichter.

Neuzulassungen von Pkw in den Jahren 2010 bis 2015 nach ausgewählten Farben
Jahr
GrauSchwarzBlauRotWeißBraunZum Vergleich: Insgesamt
2010949.733885.698305.487197.210336.211104.5242.916.260
2011980.588982.467284.446184.827411.199189.9063.173.634
2012905.507908.606253.894180.915483.941205.1753.082.504
2013817.279835.223250.864186.142527.693193.5612.952.431
2014825.653844.617264.997180.852594.321175.2493.036.773
2015917.129875.012290.387197.801624.696149.3203.206.042
  • Quelle: Kraftfahrzeugbundesamt
    Link: http://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Neuzulassungen/Farbe/n_farbe_zeitreihe.html


Vor- und Nachteile von Fahrzeugbewertungen

Den richtigen Preis für einen Gebrauchten zu finden ist schwierig. Wertverlust, Marktlage und Preisentwicklung sind für den Unkundigen nur schwer unter einen Hut zu bringen. Daher bietet eine umfassende Fahrzeugbewertung für beide Seiten Vorteile.

  • Für den Verkäufer bedeutet es, dass er sich nicht auf seine Selbsteinschätzung verlassen muss, sondern eine sachliche und detaillierte Analyse erhält. Denn private Verkäufer setzen bei liebgewonnenen Fahrzeugen den Preis oft viel zu hoch an – oder lassen sich von der großen Konkurrenz im Internet verunsichern und verschleudern ein relativ wertvolles Auto als Billigangebot, nur um es loszuwerden. Verkäufer können die Fahrzeug­bewertung über die Schlüssel­nummer vornehmen – ein Blick in den Fahrzeug­schein genügt.
  • Auch Käufer profitieren, insbesondere wenn sie genau wissen, welches Modell mit welcher Sonderausstattung sie haben wollen. Mit der Fahrzeug­bewertung ist eine realistische Einschätzung der Angebote möglich. Käufer schützen sich davor, durch ein unangemessenes Angebot zu viel zu bezahlen. Allerdings müssen sie die Fahrzeug­bewertung über ein Formular vornehmen, in dem sie die allgemeinen Daten eingeben – es sei denn, die Schlüssel­nummern liegen ihnen vor.

Bei einer allgemeinen Fahrzeugbewertung, wie sie Gratis-Portale im Internet anbieten, gibt es zudem einen gravierenden Haken. In der Regel wird der tatsächliche Zustand nicht berücksichtigt. Das bedeutet, dass zwei identische Autos (gleiches Modell, gleiche Motorisierung, gleiche Ausstattung) virtuell denselben Wert besitzen können. In Wirklichkeit unterscheiden sie sich aber bezüglich Zustand und Verschleiß, was im Schnellvergleich jedoch keine Rolle spielen kann. Letztendlich wäre für das Fahrzeug im besseren Zustand ein höherer Preis gerechtfertigt, für das Fahrzeug im schlechteren Zustand ein niedrigerer Preis. Daher kann die Fahrzeugbewertung, wird sie online und kostenlos vorgenommen, stets nur ein Richtwert sein.


Welche Informationen werden zur Fahrzeugbewertung benötigt?

Um den Fahrzeugwert möglichst genau zu ermitteln, werden verschiedene Informationen ermittelt und ausgewertet. Ausgangspunkt ist stets das konkrete Modell. Dafür benötigt man die Hersteller- und Typ-Schlüsselnummern oder man gibt die Daten wie Fahrzeugart, Hersteller, Baureihe und Typ manuell ein. Notwendig ist häufig auch die Postleitzahl, um den Fahrzeugwert entsprechend der Region zu berechnen. Für einen groben Überblick reichen dann zwei weitere Daten aus: der Tag der Erstzulassung, um das Alter zu bestimmen, und der aktuelle Kilometerstand, um zu ermitteln, wie hoch der Verschleiß möglicherweise ist.

Mit diesen Informationen gewinnt man einen ersten Überblick über die Marktsituation. Wer die Fahrzeugbewertung über ein Online-Portal vornimmt, muss sich mit Angaben zu Standardmodellen ohne Ausstattungsextras begnügen. Um dem individuellen Zustand des Fahrzeugs gerecht zu werden, ist eine weiterführende Analyse notwendig. Schwacke bietet als zusätzlichen Service einen Katalog mit den möglichen Sonderausstattungen zum Anklicken. Neben den einzelnen Posten wird gleich der Aufpreis angezeigt, um den sich der damalige Neuwagenpreis erhöht hat. Auf den aktuellen Fahrzeugwert kommt man aber mit einer einfachen Addition nicht selbst. Diesen erhält man erst, wenn man die kostenpflichtige Auswertung des individuellen Fahrzeugs anfordert.

Das Basisangebot für eine Fahrzeugbewertung durch Schwacke und DAT ist kostenlos. Doch bei den ermittelten Werten handelt es sich nur um Orientierungswerte. Eine genauere Bestimmung des Fahrzeugwerts, bei der auch Sonderausstattungen, regionale Faktoren und der Zustand des Fahrzeugs berücksichtigt werden, ist nur gegen eine Gebühr möglich. Bei Schwacke kostet dies 7,90 Euro, aber ohne Zustandsermittlung. DAT empfiehlt für eine marktgerechte Fahrzeugbewertung eine Fahrzeugüberprüfung durch einen Sachverständigen, der auch Zugriff auf die DAT-Datensätze hat. Dafür werden entsprechende Kosten fällig. Auch der ADAC bietet eine Fahrzeugbewertung an, gratis ist sie aber nur für Mitglieder.

Je mehr Informationen, desto genauer lässt sich der Fahrzeugwert ermitteln

Um den individuellen Fahrzeugwert zu bestimmen, berücksichtigen Schwacke, DAT oder ADAC bei der Fahrzeugbewertung eine Reihe weiterer Angaben. Abgefragt werden zum Beispiel Motorleistung und Kraftstoffart (Benziner, Diesel, Elektroauto oder Hybrid) oder die Fahrzeugfarbe. Auch die Frage, ob alle Service- und Wartungsintervalle eingehalten wurden, ist wichtig: Ein scheckheftgepflegtes Auto erhält seinen Wert besser als eines, bei dem die Inspektionen selbst oder gar nicht durchgeführt wurden. Zudem spielt auch die Vorgeschichte des Autos eine Rolle: Eine hohe Anzahl an Vorbesitzern kann den Preis drücken – weil viele Käufer davon ausgehen, dass sich keiner richtig um das Auto gekümmert hat.

Obligatorische Informationen
Zusätzliche Informationen
  • Hersteller
  • Motorleistung
  • Modell
  • Sonderausstattung
  • Baujahr
  • Fahrzeugfarbe
  • Erstzulassung
  • Scheckheftgepflegt
  • Kilometerstand
  • Anzahl Vorbesitzer
  • Allgemeine Fahrzeugbewertung
  • Individuelle Fahrzeugbewertung
  • Meist kostenlos
  • Meist kostenpflichtig
Fahrzeugbewertung für ältere Modelle

Bei Oldtimern, historischen Fahrzeugen und Einzelstücken ist es üblich, ein genaues Wertgutachten in Auftrag zu geben. Dafür sieht sich ein Sachverständiger das Fahrzeug an. Er baut es zwar nicht auseinander, prüft aber alle Baugruppen auf Zustand und Funktionstüchtigkeit – von der Karosserie über den Fahrgastraum bis zu Motor, Getriebe, Bremsen, Elektrik und vielem mehr. Gegebenenfalls werden auch Restaurationen auf Originalitätstreue untersucht und bewertet. In einem ausführlichen Gutachten werden die Baugruppen genau beschrieben, Mängel aufgeführt und zu einer Zustandsnote (von 1 bis 6) zusammengeführt. Der Zustand, die Marktlage, die Beliebtheit des Modells sowie seine Bedeutung in der Automobilgeschichte ergeben zusammen den Marktwert.

Info

Bei einem so großen Aufwand kann die Fahrzeugbewertung für ältere Fahrzeuge nicht kostenlos sein. Je nach Umfang des Gutachtens muss man mit 150 bis 350 Euro rechnen.


Fazit: Kostenlose Fahrzeugbewertung bietet Richtwert, genaue Bewertung überlässt man den Profis

Beim Gebrauchtwagenkauf ist der Preis einer der wichtigsten Faktoren. Daher sollten Verkäufer und Käufer genau wissen, welchen (objektiven) Wert das Auto hat. So muss der Verkäufer sein Fahrzeug nicht zu günstig abgeben und der Käufer nicht draufzahlen. Der Fahrzeugwert setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Beispielsweise fließen Fahrzeugklasse, Modell, Baujahr, Motorisierung und Ausstattungsdetails in die Fahrzeugbewertung ein. Kostenlose Portale geben einen Richtwert für das infrage kommende Modell, doch berücksichtigten sie nicht den tatsächlichen Zustand oder die Vorgeschichte des Autos.

Wer eine genauere Bewertung benötigt, erhält sie bei DAT, Schwacke oder dem ADAC. Bei den ersten beiden Anbietern wird eine Gebühr fällig, beim ADAC muss man Mitglied sein, damit die Fahrzeugbewertung kostenlos erstellt wird. Für Oldtimer und andere historisch wertvolle Fahrzeuge bietet es sich an, ein Wertgutachten erstellen zu lassen. Dieses basiert nicht auf Vergleichsdaten einer möglichst großen Datenbank, sondern wird von einem Sachverständigen individuell für das betreffende Fahrzeug angefertigt. Die Besonderheit bei Oldtimern ist aber, dass etliche Modelle nicht zum Marktwert, sondern zum höheren Liebhaberwert gehandelt werden. Dieser Aufpreis ist ebenfalls äußert individuell.



Die Autoversicherung bei der Nummer 1#*#!

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